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Veröffentlicht am 09.09.2019

Teufelskrone

Teufelskrone
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Mit dem historischen Roman „Teufelskrone“ ist das neuste Werk von Rebecca Gable auf dem Büchermarkt veröffentlich wurden. In diesem Buch wird die Geschichte der Waringham- Familie weitererzählt. Wobei ...

Mit dem historischen Roman „Teufelskrone“ ist das neuste Werk von Rebecca Gable auf dem Büchermarkt veröffentlich wurden. In diesem Buch wird die Geschichte der Waringham- Familie weitererzählt. Wobei dies nicht ganz korrekt ist. Ihr neustes Werk spielt zeitlich noch vor „Das Lächeln der Fortuna“ und kann somit auch gut ohne Vorkenntnisse aus den bisher erschienenen historischen Romanen rund um die Familie Waringham gelesen werden.

Klappentext:
England 1193: Als der junge Yvain of Waringham in den Dienst von John Plantagenet tritt, ahnt er nicht, was sie verbindet: Beide stehen in Schatten ihrer ruhmreichen älteren Brüder. Doch während Yvain und Guillaume of Waringham mehr als die Liebe zur selben Frau gemeinsam haben, stehen die Brüder John Plantagenet und Richard Löwenherz auf verschiedenen Seiten - auch dann noch, als John nach Richards Tod die Krone erbt. Denn Richards Schatten scheint so groß, dass er John schon bald zum Fluch zu werden droht...

Rebecca Gable hat sich im Bereich der historischen Romane bereits einen Namen gemacht. Auch ich habe ihre bisherigen Bücher immer mit großer Freude gelesen, sie hat es bisher immer geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen und in eine fremde, längst vergangene Zeit zu entführen. Als ich dann gelesen habe, dass Gable ihr nächstes Werk wieder von der Familie Waringhams handeln wird, war meine Vorfreude groß. Meine Erwartungen waren groß und ich wurde auch diesmal nicht von Rebecca Gable enttäuscht.
Der Schreibstil von Gable ist wie gewohnt flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Als Leser wird man in eine vergangene Zeit entführt, hierbei ist man mittendrin, kann sich alles sehr gut vorstellen und erlebt zusammen mit den Charakteren Abenteuer. Der Spannungsbogen wird über die komplette Seitenanzahl hoch gehalten. Auf sehr vielseitige Art und Weise wird Spannung aufgebaut, viele unverhofften Wendungen werden eingebaut und nicht selten habe ich mitgelitten, wurde von meinen Emotionen während des Lesens überwältigt oder habe auflachen müssen. Gekonnt werden historische Gegebenheiten oder auch Anekdoten in die Handlung mit eingebaut. Auch viele historische Personen sind Teil der Handlung und werden vielseitig dargestellt. Man merkt auf jeder Seite des Buches die umfangreiche und tiefgründige Recherchearbeit der Autorin, welche im Vorfeld von ihr geleistet wurde. Die englische Geschichte im 12. und 13. Jahrhundert wird lebendig erzählt und ganz nebenbei lernt man noch einiges über die damaligen Gegebenheiten und auch die Probleme des Adels aber auch des einfachen Volkes. Man erlebt die englische Geschichte hautnah und dies auf so facettenreiche und spannende Art und Weise, dass es einfach Spaß macht die Handlung gebannt zu verfolgen und in die damalige Zeit abzutauchen, welche ganz anders als die heute ist. Hierzu möchte ich auch nochmal das Nachwort erwähnen. Wie man es bereits von ihren vorherigen Büchern kennt, geht Gable in diesem nochmal auf die Fakten ein und was Fiktion ist, was aus ihrer Feder stammt und was sie hier aus diversen Quellen zur damaligen Zeit zusammengetragen hat. Dies gefällt mir immer recht gut, lernt man die damalige Zeit nochmal aus einer anderen Sicht kennen – oftmals sind die unglaubwürdigsten Anekdoten höchstwahrscheinlich doch genau so geschehen.
Auch wenn dies der sechste Teil der Waringham- Reihe ist, erzählt er quasi die Vorgeschichte von „Das Lächeln der Fortuna“. Der Leser wird in das 12. Jahrhundert zu Zeiten von Richard Löwenherz und John Ohneland versetzt. In diesem Buch erfährt man einige interessante Aspekte aus der Geschichte dieser fiktiven Familie. Bekannte Elemente wie die Seekrankheit werden eingebaut oder auch die enge Bindung zu den Pferden. Auch einiges über ihre Abstammung erfährt man. Diese Darstellung hat mir gut gefallen. Dadurch, dass „Teufelskrone“ zeitlich noch vor den bisher veröffentlichten Büchern angesetzt ist, kann man diesen historischen Roman auch ohne Probleme lesen, wenn man bisher noch kein Waringham- Fan ist. Doch auch für Liebhaber dieser Reihe ist es ein voller Genuss. Eine interessante Epoche der englischen Geschichte wird thematisiert und das auf sehr vielseitige Art, sodass man noch das ein oder andere aus dieser Zeit lernt.
Sehr überzeugend fand ich in diesem Buch die charakterlichen Darstellungen. Sowohl die fiktiven als auch die historisch belegten Persönlichkeiten konnten mich überzeugen. Die wesentlichen historischen Charaktere sind König Richard Löwenherz und sein jüngerer Bruder John. Beide werden differenziert dargestellt. Hierbei ist Richard Löwenherz nicht nur der König in der glänzenden Rüstung. Auch seine Schattenseiten werden dargestellt, seine Verfehlungen und auch seine schlimmen Taten sind hier wiederzufinden. Aber besonders hat mir die Darstellung von Prinz John, später König John Ohneland überzeugt. Er wird so differenziert dargestellt, wie ich es bisher noch nicht gelesen hatte. Er wird als ein Mensch mit Fehlern und Schwächen dargestellt, der aber auch seine guten Seiten hat. Der diplomatisch handeln kann, aber auch auf Grund von zu viel Alkohol unbedacht handelt, der mit sich hadert oder auch mal auf seine Berater hört. Mit dieser Darstellung hat Gable brilliert. Gebannt habe ich seine charakterliche Entwicklung verfolgt, habe Sympathien für ihn entwickelt, diese wieder verworfen – ich habe Mitgefühl entwickelt, nur um ein paar Seiten ihn wieder zu verfluchen. Es war ein auf und ab mit ihm, aber dies hat es einfach so spannend gemacht. Zusammen mit dem Protagonisten Yvain habe ich ein Wechselbad der Gefühle in Bezug auf John erlebt, war immer gebannt, was John sich neues einfallen lässt, welche Laune er wohl an dem heutigen Tag hatte. Aber auch der fiktive Protagonist Yvain Waringham konnte mich überzeugen. Er ist ritterlich, hat ein ausgeprägtes moralisches Wesen und folgt seinen Prinzipien. Er hat ein loses Mundwerk und gibt auch mal eine Äußerung von sich, die einfach nur unbedacht war und ihn oftmals auch in Schwierigkeiten bringt. Einzig sein Umgang mit den Frauen ist nicht immer ganz so moralisch, aber auch ein ritterlicher Yvain muss schließlich seine Schwächen haben. Gut gefallen hat mir auch, dass er für seine Freunde einige Risiken eingegangen ist und dies nicht immer gut für ihn ausgegangen ist. Nicht immer hat König John ein Auge zugedrückt, auch er musste einige Tiefen überleben. Diese Seiten haben ihn nur menschlicher wirken lassen, dadurch hat sein Charakter einfach noch mehr Tiefe bekommen. Besonders seine Knappenzeit ist mir positiv in Erinnerung geblieben. Eine Ausbildung als Ritter unter Prinz John war nicht immer einfach, einige Hürden mussten gemeistert werden. Dies hat dazu geführt, dass ein enges Band zwischen den Knappen geknüpft wurde. Diese tiefe Freundschaft hat auch noch angehalten, als aus den Knappen Rittern wurden und es hat große Freude gemacht die Anekdoten zwischen den Freunden mitzuverfolgen.
Etwas enttäuscht war ich von den letzten paar Seiten des Buches. Die Entwicklung von Yvain hat mir leider nicht vollkommen gefallen, ist aber Geschmackssache. Dennoch wird hier Raum für Eigeninterpretationen gelassen, sodass ich dann doch wieder ganz gut mit dieser Lösung leben konnte. Tiefer werde ich nicht ins Detail gehen, es wäre einfach ein zu großer Spoiler.

Alles in allem konnte mich Rebecca Gable mit ihrem historischen Roman „Teufelskrone“ wieder von ihrem Erzähltalent überzeugen. Ihr ist es geschickt gelungen, mich in eine vergangene Zeit zu entführen, ich habe mit den Charakteren mitgelitten und dabei einiges über das 12. und 13. Jahrhundert gelernt. Besonders die Darstellung von John Ohneland konnte mich begeistern. Dieser historische Roman hat aufs Neue bewiesen, dass die Autorin eine Meisterin ihres Faches ist. Und somit bleibt mir nichts anderes übrig, als gebannt auf das nächste Werk aus ihrer Feder zu warten. Für „Teufelskrone“ möchte ich wohlverdiente 4,5 Sterne vergeben.

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Veröffentlicht am 03.07.2019

Herzenmacher

Herzenmacher
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Das Fantasy- Abenteuer „Herzenmacher“ ist das neue Buch aus der Feder von Akram El- Bahay und lässt sich ohne Vorkenntnisse aus seinen bisherigen Büchern lesen.

Klappentext:
Als Léo Mellino einem rätselhaften ...

Das Fantasy- Abenteuer „Herzenmacher“ ist das neue Buch aus der Feder von Akram El- Bahay und lässt sich ohne Vorkenntnisse aus seinen bisherigen Büchern lesen.

Klappentext:
Als Léo Mellino einem rätselhaften Fremden durch die Gassen seiner Heimatstadt folgt, gelangt er über einen geheimen Übergang in eine andere Welt. Eine Welt, die vom Winter beherrscht wird, seitdem der König unter dem Einfluss einer schönen Hexe steht. Eine Welt, in der es Zwerge gibt und mechanische Menschen, die von begabten Handwerkern gefertigt werden. Als Léo sich in diese Kunst einweisen lässt, zeigt sich sein außerordentliches Talent. Das kommt auch der Hexe zu Ohren, die ihre eigenen dunklen Pläne hat...

Von dem Autor Akram El- Bahay habe ich bereits das ein oder andere Werk gelesen. Bisher konnte er mich immer mit seinen Büchern überzeugen, sein Erzählstil ist einfach ein Genuss. Als ich sein neustes Buch entdeckt habe, wollte ich dieses sofort lesen und erneut mit ihm in ein fantastisches Abenteuer abtauchen. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Zunächst möchte ich das wunderschöne Cover loben. Ich empfand als sehr ansprechend, dieses ist liebevoll gestaltet, es wirkt vielversprechend und mystisch mysteriös. Auch passt es recht gut zum Inhalt des Buches.
Auch dieses Mal konnte mich der Schreibstil von Akram El- Bahay aufs Neue überzeugen. Er ist ein wahrer Künstler seines Faches, ein richtiger Märchenerzähler. Immer wieder konnte er mich in seinen Bann ziehen. Er schreibt einfach wunderbar poetisch und bildhaft, sodass man seinen Erzählungen nur zu gerne folgt und tief in eine andere Welt abtauchen kann. Bereits in seinen vorherigen Büchern habe ich seinen Stil schätzen gelernt, dieser ist einmalig. Und auch in „Herzenmacher“ beweist er auf ein Neues, dass er sich zu Recht als professioneller Märchenerzähler betiteln kann. Sein wiedererkennbarer Stil führt dazu, dass die Seiten nur so dahinfliegen und dass man dabei alles um sich herum vergisst. Die Welt, welche in diesem Fantasyabenteuer dargestellt wird und in welche ich mich so richtig fallen lassen konnte, ist unserer nicht ganz unähnlich, jedoch werden fantastische Elemente eingebaut, wie zum Beispiel Zwerge, Hexen und die Krähen, welche ihre Diener sind. Sie ist ideenreich und mit zahlreichen liebevollen Details versehen wurden. Es hat Spaß gemacht, diese Welt zusammen mit dem Protagnisten Leo kennen zu lernen, diese zu erkunden und immer neue Facetten zu entdecken. Mir hat es gut gefallen, wie der Autor Elemente unserer Welt in etwas Fantastisches verwandelt hat, sodass man diese nun aus einer anderen Perspektive sieht.
„Herzenmacher“ unterscheidet sich etwas von den bisherigen Büchern, welche ich bisher aus der Feder dieses Autors gelesen habe. Er wirkte auf mich düsterer und nachdenklicher. Es wirkte auf mich auf seine ganz eigene Art reifer und trotzdem jugendlich frisch. Mit seiner dichten Atmosphäre transportiert El- Bahay eine Botschaft, welche zum nachdenken anregt. Die düsteren Elemente tragen noch dazu bei, dass die Bedrohung greifbar ist. Die Bedrohung durch die Hexe ist auf jeder Seite bemerkbar, wird hierbei aber nie zu aufdringlich. Langsam formt sich ein roter Faden, eine Botschaft, welche auch auf unsere Welt übertragbar ist. Diese Ebene hat mir gut gefallen und hat dem Buch eine tiefere Bedeutung verliehen.
Spannend und voller Wendungen, gespickt mit Abenteuern, die die Charaktere meistern müssen, wir die Geschichte erzählt. Temporeich und vielseitig ist hierbei der Weg. Man lernt die parallel Welt und die darin lebenden Personen immer besser kennen. Neue Gegebenheiten, in denen sie sich von unserer Welt unterscheidet, werden stetig eingeführt und gekonnt in die Handlung mit eingebaut. Mystische Elemente werden ebenso wie abenteuerreiche und actionreiche Passagen gekonnt in Szene gesetzt. Dabei geht nie der rote Faden verloren und es hat mir großen Spaß gemacht, den Verlauf der Handlung mitzuverfolgen. Auf keiner Seite kam Langeweile auf und gebannt habe ich in dem Buch gelesen und dabei die Zeit vergessen.
Leo ist ein sympathischer Protagonist. Man lernt ihn immer besser kennen und erfährt dabei einiges über seine Geschichte und den ein oder anderen Schicksalsschlag. Dabei wird Leos Vergangenheit gekonnt in die Geschichte mit eingebaut und spielt einen wesentlichen Bestandteil für den Verlauf der Handlung, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft. Leos Entwicklung empfand ich als glaubhaft, er ist mit seinen Aufgaben gewachsen und hat sich immer mehr zu dem jungen Mann entwickelt, der er am Ende des Buches war. Sie war stetig und trotzdem permanent erkennbar. Dennoch hat mir bei ihm noch das gewisse Etwas gefehlt. Ich will es nicht runter reden – ich habe mit ihn mitgelitten und habe gebannt seine Abenteuer verfolgt, habe ihm nur das Beste gewünscht. Dennoch hat mir bei ihm noch der letzte Funke gefehlt.

Insgesamt konnte mich der Fantasy- Autor Akram El- Bahay mit seinem neusten Werk „Herzenmacher“ wieder von sich und vor allem seinen Erzähltalent überzeugen. Aber auch die gezeichnete Welt und die Atmosphäre konnten mich in ihren Bann ziehen. Ich habe jede Seite des Buches genossen und gebannt warte ich auf das nächste Werk von Akram El- Bahay. Auf seinen Ideenreichtum und seinen Erzählstil ist einfach Verlass. Für „Herzenmacher“ möchte ich 4,5 Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 20.06.2017

Elfenmacht

Elfenmacht
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Der Fantasy- Autor Bernhard Hennen hat mit seinem neusten Werk „Elfenmacht“ die Geschichte rund um die Drachenelfen weitergeführt. Dabei schlägt „Elfenmacht“ eine Brücke zwischen den Büchern rund um die ...

Der Fantasy- Autor Bernhard Hennen hat mit seinem neusten Werk „Elfenmacht“ die Geschichte rund um die Drachenelfen weitergeführt. Dabei schlägt „Elfenmacht“ eine Brücke zwischen den Büchern rund um die Drachenelfen und den Elfenbücher von Hennen, es fungiert als Bindeglied. Dennoch lässt sich dieses Fantasy- Buch auch durchaus ohne Vorkenntnisse lesen.

Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext):
Wer wird künftig über das verwunschene Albenmark herrschen? Sind es die grausamen Drachen oder die raubeinigen Zwerge? Oder die geheimnisvollen Elfen, deren Kräfte bisher im Verborgenen geschlummert haben? Als die beiden Geschwister Emerelle und Meliander sich auf die Suche nach ihrer verschwundenen Mutter machen, der legendären Drachenelfe Nandalee, ahnen sie nicht, dass ihre Reise das Schicksal aller Völker Albenmarks für immer verändern wird. Während Emerelle den Weg des Kampfes wählt, findet ihr stillerer Bruder eine junge, mysteriöse Elfe, die ihn vom ersten Augenblick an fasziniert. Doch es gibt Geheimnisse, an deren Wurzeln man nicht rühren sollte …

In dem Fantasy- Buch „Elfenmacht“ ist eine Karte enthalten, welche ich als hilfreich empfunden habe. Auch ein umfangreiches Personenregister und ein Glossar sind beigefügt wurden, welches besonders für Quereinsteiger von Wert sein dürfte.
Der Autor Bernhard Hennen hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Durch die bildhaften Beschreibungen sind mir sowohl die Charaktere als auch die besuchten Gegenden ans Herz gewachsen. Die Seiten sind nur so dahin geflogen, es konnte mich in seinen Bann ziehen und die Welt um mich herum vergessen lassen. Auch die gezeichnete Welt ist sehr vielseitig. Man merkt, dass der Autor sich in seiner erschaffenen Welt auskennt und sich dort auch wohlfühlt. Gefallen hat mir auch die Vielseitigkeit der Völker, welche in dieser Welt wandeln. Es war interessant, mehr über die einzelnen Völker und dessen Besonderheiten zu erfahren. Wie sie zueinander stehen und welche Eigenarten diese jeweils haben. Mich konnte diese erschaffene Welt vollkommen überzeugen, zum einen durch seine Komplexität und zum anderen habe ich sie als gut durchdacht und ausgearbeitet wahrgenommen. Hennen schafft es auf verschiedene Weise Spannung aufzubauen. Allein der Plot verspricht schon einiges an Potential. Zwei relativ junge Elfen, die wohlbehütet und fernab der Zivilisation aufgewachsen sind, begeben sich auf die Suche ihrer Mutter, die bekannt und gefürchtet ist. Aber auch durch viele unerwartete Wendungen auf ihrer Reise wird Spannung aufgebaut. Allgemein ist das Buch recht handlungsreich und dicht verwebt. Das hat mir gut gefallen. Aber auch durch die unterschiedlichen Perspektiven wird zusätzliche Spannung aufgebaut. Hennen schafft es gekonnt, die Erzählperspektive an Scheidewegen zu wechseln, sodass man einfach zu gerne wissen möchte, wie es mit dem jeweiligen Protagonisten weitergeht. Auch die Zusammenführung dieser beiden Erzählperspektiven hat mir gut gefallen. Im Buch sind im Wesentlichen zwei Perspektiven enthalten, sodass man jeweils die Geschichte der Geschwister Emerelle und Meliander mitverfolgen kann. Beide erleben recht unterschiedliche Abenteuer auf ihrer Suche. Hierbei empfand ich beide als spannend und konnten mich gut unterhalten, auch haben sie mich durch ihre Vielseitigkeit überzeugen können. Besonders zu Beginn ihrer Reise merkt man, dass die Geschwister fernab jeder Zivilisation groß geworden sind, dass sie wohlbehütet aufgewachsen sind und wenig vom alltäglichen Leben wissen. Ihr Wissen basiert im Wesentlichen aus den Büchern, die sie auf dem Schiff zur Verfügung hatten. Mir hat es gefallen, die beiden Geschwister zu begleiten und ihre jeweiligen Erfahrungen und Erlebnisse mitverfolgen zu können.
Der Autor Hennen konnte mich auch mit seinen Charakteren überzeugen. Nicht nur die Protagonisten, sondern auch die Nebencharaktere konnten eine gewisse Tiefe und Vielseitigkeit vorweisen. Emerelle ist eine starke junge Elfe, die oftmals unbedacht und impulsiv handelt. Sie wird getrieben durch die Suche nach ihrer Mutter, außerdem ist sie eine gute Kämpferin. Ihr Bruder Meliander hat eher einen bedachteren Charakter und fühlt sich in einer Bibliothek zwischen Büchern wohl. Die beiden haben nicht immer dieselben Ansichten und sind oftmals unterschiedlicher Meinung, dennoch haben sie eine enge Verbindung zueinander. Aber auch ihre Begleiter konnten mich begeistern. Besonders der Zwerg Frar oder der Elf Falrach konnten mich durch ihren Charakter von sich überzeugen.
Das Ende ist an sich recht offen gehalten, sodass man eventuell auf eine Weiterführung der Geschichte rund um die Geschwister hoffen kann. Allgemein konnte mich das Ende des Buches ebenfalls überzeugen, auch durch ein paar unvorhersehbare Wendungen.

Insgesamt hat mir das neue Fantasy- Werk „Elfenmacht“ von Bernhard Hennen gut gefallen. Es konnte mich in seinen Bann ziehen und auch die Geschichte und die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Hierfür möchte ich 4,5 Sterne vergeben und eine Leseempfehlung für Leser von Fantasy- oder Elfenbüchern aussprechen.

Veröffentlicht am 12.07.2026

Waldmann - Flucht in den Tod

Waldmann
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Der Autor Thomas Ziebula hat mit „Waldmann“ einen bisher eigenständigen Kriminalroman geschrieben, welcher aktuelle und brisante Themen gekonnt in den Mittelpunkt rückt und dabei gekonnt einen Pageturner ...

Der Autor Thomas Ziebula hat mit „Waldmann“ einen bisher eigenständigen Kriminalroman geschrieben, welcher aktuelle und brisante Themen gekonnt in den Mittelpunkt rückt und dabei gekonnt einen Pageturner mit packender Handlung schreibt.

Klappentext:
Als Johannes Waldmann am Vorabend seiner Rückkehr in den Dienst der Bonner Mordkommission an einen Tatort gerufen wird, ahnt er nicht, in welche Abgründe dieser Fall ihn führen wird. Während er die Leiche des getöteten Lokalpolitikers besieht, jagt eine Frau in einem gestohlenen Polizeiwagen einem Audi nach. In ihm vermutet sie die junge Ukrainerin Zlata, die gerade noch mit dem Politiker auf einem Zimmer war. Auch die Journalistin Pia Luninger ist an dem Fall dran. Spurlos wird die große Reportage heißen, die sie über Menschenhandel und Zwangsprostitution schreiben will und die ihr endlich den ersehnten Karrieresprung ermöglichen soll. Mit jedem Schritt, den Waldmann tiefer in den Sumpf des Verbrechens hineinwatet, löst sich ein Faden, der die große Wunde seines Lebens nur oberflächlich zusammenhielt: der Verlust seiner Frau. Damals, auf einem Bazar, als sie von einem auf den anderen Moment einfach so – verschwand …

Ich habe schon mehrere Bücher aus der Feder von Thomas Ziebula gelesen, dabei sind auch einige Werke dabei, welche unter einen Pseudonym veröffentlicht worden. Bisher konnte mich der Autor schon auf vielseitige Weise unterhalten und dabei auch mit sehr unterschiedlichen Genren und Themen. Daher habe ich mich voller Vorfreude an seinen aktuellen Kriminalroman gewagt und wurde dabei wieder nicht enttäuscht.
Der Schreib- und Erzählstil von Thomas Ziebula ist auch bei diesem Krimi, wie ich es bereits aus seinen vorherigen Werken gewohnt bin, sehr angenehm, lässt sich leicht lesen und ist zugleich bildgewaltig. Gekonnt schafft es der Autor schon auf den ersten Seiten, eine dichte und packende Atmosphäre zu erschaffen. Ich hatte während des Lesens das Gefühl, dass ich selbst mitten im Geschehen bin – ich konnte mir die Lokalitäten gut vorstellen, vor meinem geistigen Auge sind Bilder entstanden, sodass ich den Eindruck hatte, selbst mit in Nigeria auf dem Markt zu stehen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wortgewandt, sodass die Seiten nur so dahinfliegen und die packende Story tut hier noch sein Übriges – man möchte diesen Roman nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte selbst ist sehr spannend und temporeich, hier überschlagen sich regelrecht die Ereignisse und man möchte als Leser stets wissen, wie die Geschichte und somit das Leben der Charaktere weitergeht. Der packende Kriminalroman behandelt aktuelle und auch sehr brisante Themen und übt damit auch Gesellschaftskritik aus. Ein wesentlicher Kern der Handlung sind die ukrainischen Frauen, welche vor dem Krieg geflohen sind und nun ihr Leben bestreiten müssen, ihren Platz in dieser fremden Welt finden müssen und dabei nicht immer an die richtigen Menschen geraten. Zusätzlich wird diese Spannung durch die kurzen und knackigen Kapitel gesteigert. Außerdem bedient sich der Autor dem Stilmittel des Perspektivenwechsels. Dadurch bekommt der Leser auf der einen Seite einen vielseitigen Einblick in das Geschehen und zum andere lernt man die unterschiedlichen Charaktere auch besser kennen, kann ihre Gedankengänge besser verstehen und somit ihre Handlungen besser nahvollziehen. Außerdem wird durch diesen permanenten Wechsel die Spannung noch zusätzlich in die Höhe getrieben, sodass der Spannungsbogen kontinuierlich oben gehalten wird und sich der Kriminalroma zu einem wahren Pageturner entwickelt.
Der Prolog ist in der Vergangenheit angelegt. Als Leser lernen wir hier den Protagonisten Johannes Waldmann kennen. Er ist mit seiner Familie im Urlaub in Nigeria und genießt dort die typischen und einheimischen Sehenswürdigkeiten und Lokalitäten. Doch Schatten sind bereits über das Familienleben gezogen, nicht alles ist idyllisch. Und dann kommt der große Paukenschlag – die Frau von Waldmann verschwindet und die Geschehnisse sind nicht eindeutig. Der Hauptteil des Buches spielt vollständig in der Gegenwart und man lernt einen gebrochenen Waldmann kennen. Bis heute hat er mit den Ereignissen von damals zu kämpfen und ist deswegen in Behandlung. Dieser Schicksalsschlag lässt ihn nicht los, er will seine Frau finden. Waldmann hat dabei seine Ecken und Kanten, muss mit seinen inneren Dämonen kämpfen und ist dabei bestimmt kein einfacher Zeitgenosse. Dennoch schafft es der Autor, dass Waldmann menschlich und sympathisch wirkt. Er ist mir Laufe des Buches ans Herz gewachsen und ich habe es ihn gewünscht, dass er mit diesem Teil seines Lebens abschließen kann. In dem anderen Handlungsstrang steht die Suche nach den vermissten ukrainischen Frauen im Mittelpunkt. Diese Perspektive ist durch Brutalität und psychischen und physischen Gräueltaten geprägt. Es ist keine Geschichte für Zartbesaitete, auch wenn nicht allzu sehr ins Detail gegangen wird. Interessant fand ich hier die weiblichen Charaktere, im Mittelpunkt die Journalistin Pia Luninger und die mysteriöse Suse, welche eher im Hintergrund agiert und welche keine einfache Vergangenheit hatte. Dies sind beides starke Frauenfiguren, welche für sich selbst aber auch für Schwächere einstehen. Gekonnt werden im späteren Verlauf die beiden Stränge zusammengeführt und man erkennt, wie diese beiden Handlungen zusammenpassen.

Insgesamt konnte mich der Autor Thomas Ziebula mit seinem Kriminalroman „Waldmann“ gut unterhalten und mir hat das aktuelle Thema gut gefallen. Gekonnt wurde Spannung aufgebaut und der Spannungsbogen ist hier nicht abgeflaut. Auch die Charaktere konnten mich überzeugen. Jedoch hat mir persönlich das letzte berühmte i- Tüpfelchen gefehlt. Ich kann es leider auch nicht genau benennen, was genau ich vermisst habe, da mir dieser Pageturner gut gefallen hat. Daher möchte ich 4 Sterne vergeben und eine Empfehlung für Kriminalromanliebhaber mit aktuellen und gesellschaftskritischen Themenbezug aussprechen.

Veröffentlicht am 12.05.2026

The tainted cup

The Tainted Cup
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Der Autor Robert Jackson Bennett hat mit „The tainted cup“ den Auftaktsband seiner „Shadow of the Leviathan“- Reihe geschrieben. Daher ist es nicht notwendig, dass man vorherige Bücher aus seiner Feder ...

Der Autor Robert Jackson Bennett hat mit „The tainted cup“ den Auftaktsband seiner „Shadow of the Leviathan“- Reihe geschrieben. Daher ist es nicht notwendig, dass man vorherige Bücher aus seiner Feder gelesen haben soll. Es kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden.

Klappentext:
In einer opulenten Villa an der Grenze des Imperiums wird ein hoher Offizier tot aufgefunden – getötet durch einen Baum, der spontan seinem Körper entwuchs. Selbst hier, wo es viele Ansteckungen gibt und das Blut der Leviathane seltsame magische Veränderungen bewirkt, ist es ein Tod, der gleichzeitig schrecklich und eigentlich unmöglich ist. Zur Aufklärung des Verbrechens wird Ana Dolabra hinzugezogen, eine Ermittlerin, deren brillanter Ruf nur durch ihre Exzentrik übertroffen wird. An ihrer Seite steht ihr neuer Assistent Dinios Kol, ein Graveur, der auf magische Weise so verändert wurde, dass er ein perfektes Gedächtnis besitzt. Bald führt der Mord zu einem Plan, der die Sicherheit des Imperiums selbst bedroht. Für Ana ergibt all dies ein wunderbar stacheliges Puzzle - endlich etwas, das ihre Aufmerksamkeit wirklich fesselt. Und Din? Er muss einfach durchhalten.

Bei diesem Buch haben mich Empfehlungen von Freunden dazu gebracht, mich näher mit dem Inhalt zu befassen. Ich persönlich habe noch kein Buch von Bennett gelesen, wobei ich „Der Schlüssel der Magie“- Reihe noch auf dem SUB liegen habe – und auch über diese Reihe viel positive Meinungen gehört habe. Zu diesem Buch konnte mich der Klappentext ebenfalls neugierig machen und so bin ich ohne große Erwartungen herangegangen und wurde positiv überrascht.
Der Schreibstil ist angenehm und bildhaft, gekonnt schafft es der Autor, eine dichte Atmosphäre zu schaffen. Auch gelingt es Bennett, dass Bilder vor meinem geistigen Auge entstehen und nicht selten habe ich während des Lesens das Gefühl gehabt, mitten im Geschehen zu sein. Sehr packend und gut umgesetzt fand ich auch das Worldbuilding. Diese konnte mich vollkommen überzeugen und stellt für mich ein Herzstück dieses Buches dar. Zu Beginn des Buches ist eine Karte beigefügt worden, welche dem Leser hilft sich zu orientieren. Diese habe ich nur zu gerne zur Hand genommen, um die Orte besser einschätzen zu können. Die fiktive Welt ist komplex und hat viele Facetten zu bieten. Nur zu gerne möchte ich weitere Details dieser Welt lesen. Allein die Plantate fand ich sehr interessant. Menschen müssen sich quasi upgraden oder verbessern, um dadurch einen Vorteil zu erlangen und eine Eigenschaft zu verbessern, damit sie sich in dieser brutalen Welt behaupten können. Schon dieser Aspekt des Worldbuilding schafft viele Möglichkeiten und es hat mir Spaß gemacht, diese innerhalb der Story zu entdecken.
Besonders ist bei „The tainted cup“ auch der Genremix, welchen ich sehr gelungen finde. Im Vordergrund steht hier ein makaberer Mordfall. Eine politisch wichtige Person wurde auf mysteriöse Weise ermordet und es gilt dies zu klären. Mit Hilfe einer Pflanze, welche aus dem Körper gewachsen ist, wurde der Mann ermordet – und der Leser muss erkennen, dass Botanik in diesem Buch ebenfalls eine wichtige Rolle spielt. Diese Mischung aus Kriminalroman und botanischer Fantasy fand ich sehr packend und konnte mich vollkommen in seinen Bann ziehen. Auch im weiteren Verlauf der Handlung nimmt die Pflanzenwelt einen wichtigen Faktor ein und ist für die Lösung des Mordfalls essentiell. Das Zusammenspiel ist hier gekonnt umgesetzt. Im Verlaufe der Ermittlungen werden die Ermittler in eine Garnisonsstadt geführt, welche bedroht wird. Eine Zerstörung durch einen Leviathan steht bevor, es gilt dies zu verhindern. Und die Lösung des Mordfalles spielt dabei eine nicht unwesentliche Rolle.
Die Geschichte wird aus der Perspektive vom Protagonisten Dinios erzählt. Er ist der Assistent der Ermittlerin. Er ist ein Gravierer, er kann sich mit Unterstützung von speziellen Düften Ereignisse oder Worte dauerhaft merken und besitzt dadurch ein perfektes Gedächtnis. Leider hat er auch ein Handicap – er hat Problem beim Lesen. Dies gibt er natürlich nicht gerne zu und hofft, dass er diese Schwäche vor seinen Mitmenschen verbergen kann. Da dieses Werk aus seiner Sicht erzählt wird, bekommt der Leser einen gekonnten Einblick in seine Gedankenwelt und damit auch in seine Hoffnungen oder Bedenken. Dies hat bei mir dazu geführt, dass ich sofort eine Verbindung zu Din aufbauen konnte und er wurde mir sofort sympathisch. Ich mochte seine Art, wie er die Dinge sieht und auch wie er an die Gegebenheiten rangeht. Auch steckt mehr Talent in Dinios als man zu Beginn vermuten würde. An seiner Seite ist die Ermittlerin Ana, welche ebenfalls sehr speziell ist. Sie ist wahrlich sehr clever, gekonnt kann sie Zusammenhänge erkennen und erkennt selbst kleinere Details. Bloß verlässt sie nur ungern ihr Zuhause, sodass Din für sie Auge und Ohren ersetzen muss. Ich mochte das Miteinander der beiden total gerne. Die gemeinsamen Szenen habe ich stets genossen. Wobei die beiden Protagonisten auch alleine brillieren können.
Innerhalb der Story wird auch eine kleine Lovestory eingebunden. Diese nimmt jedoch nicht allzu viel Raum ein, sie ist wirklich nur ein kleiner Nebenstrang und stört die Haupthandlung nicht weiter. Dies empfand ich als recht angenehm, da sie nicht zu aufdringlich war. „The tainted cup“ kommt definitiv auch ohne große Liebesgeschichte aus.
Etwas schwierig empfand ich den direkten Einstieg. Man wird sofort mitten in das Geschehen hineingeworfen. Der Leser wird quasi mit Informationen und Begriffen überhäuft. Erklärungen oder nähere Erläuterungen sucht man hier größtenteils vergebens. Besonders auf den ersten Seiten muss man sich sehr konzentrieren, um die Handlung zu verstehen. Man muss sich zu Beginn wahrlich erst orientieren. Ist dieser Einstieg in die Welt und die Charaktere jedoch gelungen, kann man den Inhalt in vollen Zügen genießen.
Ein Kritikpunkt meinerseits ist, dass mir, besonders zu Beginn des Buches, ein Glossar gefehlt hat. Dies hätte mir bestimmt geholfen, besser in die Geschichte hineinzufinden. Allein die Militärränge vom Imperium Khanum sind beigefügt wurden. Und diese habe ich nur zu gerne als Hilfestellung in Anspruch genommen. Ein kleines Glossar wäre daher bestimmt auch hilfreich gewesen.

Insgesamt konnte mich der Autor Robert Jackson Bennett mit seinem Reihenauftakt „The tainted cup“ gut unterhalten. Mir hat der Genremix von Kriminalfall und botanischer Fantasy richtig gut gefallen. Und auch die Darstellung der Charaktere konnte mich überzeugen. Begeistern konnte mich das Worldbuilding, welches ich wahrlich gelungen finde. Aufgrund des nicht ganz so leichten Einstieges möchte ich 4 Sterne vergeben und bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt. Auch möchte ich eine Leseempfehlung für Liebhaber besonderer Fantasy-Bücher aussprechen.