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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.12.2019

Für alle True-Crime Fans

Der Mensch ist böse
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Das Buch von Julian Hannes alias Jarow - "Der Mensch ist böse" - ist eine interessante Lektüre für alle True-Crime Fans. Er und der Profiler Mark T. Hofmann sprechen über Serienmörder und ihre Intentionen, ...

Das Buch von Julian Hannes alias Jarow - "Der Mensch ist böse" - ist eine interessante Lektüre für alle True-Crime Fans. Er und der Profiler Mark T. Hofmann sprechen über Serienmörder und ihre Intentionen, Stalking, Spürhunde und viele weitere Themen, die in den Kriminalgeschichten angesprochen werden.

Meiner Meinung nach verleiht das Vorwort des Profilers Mark T. Hofmann sowie seine Kommentare und beantworteten Fragen nach jedem Kapitel dem Buch eine besondere Qualität und heben den True-Crime Charakter noch weiter hervor.

Leider kannte ich schon einige der erwähnten Fälle, weshalb es an einigen Stellen für mich etwas "langweilig" war. Aber es gab auch einige Fälle, von denen ich noch gar nichts gehört hatte.

Trotzdem hat mir das Buch gefallen und ich würde es weiterempfehlen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.11.2019

Nicht nur das Cover begeistert

Heimat ist ein Sehnsuchtsort
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Hanni Münzers "Heimat ist ein Sehnsuchtsort" überzeugt auf den ersten Blick mit dem unglaublich geistreichen Titel und dem wunderschönen Cover. Aber auch hinter der Fassade hat der Roman viel zu bieten.

Die ...

Hanni Münzers "Heimat ist ein Sehnsuchtsort" überzeugt auf den ersten Blick mit dem unglaublich geistreichen Titel und dem wunderschönen Cover. Aber auch hinter der Fassade hat der Roman viel zu bieten.

Die Autorin erschafft eine fiktive Welt, die den realen Ereignissen der Vergangenheit nicht fern zu sein scheint. Durch ihren detailreichen Schreibstil schafft sie es, die Umgebung sowie die Figuren so darzustellen, dass sie vielschichtig, authentisch und real auf den Leser/die Leserin wirken - sehr gelungen! Die Figuren sind meiner Meinung nach auch das Herzstück des Romans.

Meiner Meinung nach verlief der erste Teil des Buches etwas schleppend, jedoch änderte sich dies ab dem zweiten Teil zunehmends.

Da "Heimat ist ein Sehnsuchtsort" der erste Teil der Heimat-Saga ist, kann man sich in Zukunft auf noch mehr Spannung und Familiengeschichten der Familie Sadler freuen.

Veröffentlicht am 09.11.2019

Interessante Idee

Die Arena: Grausame Spiele
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Alles in allem hat mir Hayley Barkers erster Band der Cirque-Reihe "Die Arena: Grausame Spiele" sehr gut gefallen. Jedoch war er meiner Meinung etwas anders als andere "typische" Jugendromane, denn das ...

Alles in allem hat mir Hayley Barkers erster Band der Cirque-Reihe "Die Arena: Grausame Spiele" sehr gut gefallen. Jedoch war er meiner Meinung etwas anders als andere "typische" Jugendromane, denn das Buch beinhaltet viele grausame, blutige und gewalttätige Stellen. Für mich war dies nicht schlimm, jedoch für Jugendliche Leser, besonders sehr junge Jugendliche könnte dies etwas zu grausam sein.

Am besten hat mir der stetige Perspektivwechsel zwischen den einzelnen Kapiteln gefallen, da Ben und Hoshiko sehr unterschiedliche Figuren sind, die quasi in unterschiedlichen "Welten" leben, konnte man durch den Perspektivwechsel vieles erfahren und aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten.

Am Anfang fiel es mir etwas schwer in das Buch hineinzukommen, weil zu Beginn des Buches kaum Informationen über die Welt preisgegeben werden, um sich einen Rahmen für die Geschichte aufbauen zu können. Der Klappentext gibt da schon mehr preis.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, einfach und schnell zu lesen, was vielleicht generell daran liegt, dass es ein Jugendroman ist.

Veröffentlicht am 04.10.2019

Für Groß und Klein

Alles nur aus Zuckersand
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"Alles nur aus Zuckersand" ist eine Geschichte über Freundschaft. Eine Geschichte, die aufklärend ist, Kindergedanken ausspricht, politisch diskutiert und viele wichtige Lektionen lehrt.

Dass die zwei ...

"Alles nur aus Zuckersand" ist eine Geschichte über Freundschaft. Eine Geschichte, die aufklärend ist, Kindergedanken ausspricht, politisch diskutiert und viele wichtige Lektionen lehrt.

Dass die zwei Jungen Fred und Jonas nicht verstehen können, warum sie nicht mehr befreundet sein dürfen, kann man selbst heutzutage nicht verstehen. Ein Staat und ein politisches System, die heute gar nicht mehr möglich wären.
Dirk Kummer beleuchtet ein schwieriges, äußerst komplexes und wichtiges Thema aus einem anderen Blickwinkel. Ein Blickwinkel, den man zu häufig vergisst oder übergeht - aus Kinderaugen.
Die Gedanken, die der Figur Fred durch den Kopf gehen sind kindlich - so wie sie sein sollten- und authentisch beschrieben. Auch die Kinderlogik, z.B. einen Tunnel quer durch die Weltkugel zu graben, damit die beiden Freunde beieinadner sein können, scheinen in dem Moment des Lesens/Hörens aus Kinderaugen logisch und bringen Erwachsene zum Schmunzeln.

Manchmal viel es mir etwas schwer die Perspektiven von Jonas, aber vor allem Fred, nachzuvollziehen bzw. mir die Handlungen und Gespräche zwischen den Kindern vorzustellen, da der Sprecher Charly Hübner eine sehr tiefe und männliche Stimme hat. Trotzdem war das Hören sehr angenehm und der Sprecher hat einen guten Job geleistet.

Dirk Kummers "Alles nur aus Zuckersand" ist für jeden - groß und klein - ein Lese- bzw. Hörgenuss. Es gibt viel zu lernen und vor allem zum Nachdenken! Großartig!

Veröffentlicht am 29.07.2019

Bildlich, malerisch, poetisch

Der Gesang der Flusskrebse
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"Der Gesang der Flusskrebse" war schon von Anfang an, während des Lesens der Titels und des Klappentextes, ein Rätsel für mich. Die Deklarierung des Buches der New York Times als "Kriminalgeschichte" erachte ...

"Der Gesang der Flusskrebse" war schon von Anfang an, während des Lesens der Titels und des Klappentextes, ein Rätsel für mich. Die Deklarierung des Buches der New York Times als "Kriminalgeschichte" erachte ich als unglaublich passende Beschreibung. Jedoch steht hier nicht der Mord bzw. die Straftat im Vordergrund, sondern die Lebensgeschichte eines Mädchens.

Diese wird auf Zeitebenen erzählt, die sich immer weiter annähern, bis sie sich schließlich überschneiden. Dieser Wechsel der Zeitebenen ist sehr interessant und gestaltet die Inhalte etwas spannender, denn eine klassische Spannungskurve wie in einem Kriminalroman, gibt es hier nicht.

Tatsächlich habe ich den Anfang und das Ende als etwas zäh und langatmig empfunden, doch dies soll nicht vom Lesen des Buches abhalten, denn es lohnt sich sehr.

Die Natur spielt eine große Rolle, inhaltlich sowie schon auf dem Cover oder im Titel erkennbar. Dies wird noch einmal durch die außergewöhnliche Ausdrucksweise der Autorin verstärkt. Ihr Schreibstil ist bildlich, malerisch, ausdrucksstark, ja sogar poetisch. "Der Gesang der Flusskrebse" zeugt von einem hohen literarischen und qualitativen Wert und ist definitiv nicht der Trivialliteratur zuzuordnen. Durch ihren Schreibstil schafft die Autorin es auch Emotionen und Stimmungen präzise und auf eine authentische Art und Weise auf den Leser zu projizieren, dass sie auf ihn überschwenken und man in der fiktiven Welt des Buches gefangen ist.