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Veröffentlicht am 05.12.2019

Ein Lob auf die Tischgemeinschaft

Willkommen an meinem Tisch!
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In diesem Buch geht es um die kostbaren Zeiten, in denen wir uns mit Familie und Freunden gemeinsam um einen Tisch versammeln. Die Speisen müssen nicht aufwendig sein und das Geschirr kann einfaches Alltagsgeschirr ...

In diesem Buch geht es um die kostbaren Zeiten, in denen wir uns mit Familie und Freunden gemeinsam um einen Tisch versammeln. Die Speisen müssen nicht aufwendig sein und das Geschirr kann einfaches Alltagsgeschirr sein, denn darauf kommt es nicht an.

Die Bloggerin Veronika Smoor nimmt den Leser in diesem Buch mit an ihren Tisch. Sie erzählt jeweils auf zwei oder drei Seiten von unterschiedlichen Erlebnissen aus ihrem Leben. Sie beginnt mit den Mahlzeiten in ihrem Elternhaus, die sie als etwas Besonderes erlebt hat. Als junge Frau reiste sie um die Welt, und so berichtet sie beispielsweise von der liebevollen Gastmutter in Israel oder den hungernden Kindern in Kambodscha. Inzwischen ist sie leidenschaftlich gerne Hausfrau und Mutter. Manche Erlebnisse mit ihren Kindern oder Freundinnen bringen sie ins Nachdenken. Sie denkt über Dankbarkeit nach, über Tischgemeinschaft, über Ziele und Stress, und immer wieder über die Freude gemeinsam an einem liebevoll gedeckten Tisch zu sitzen, um eine einfache Mahlzeit zu genießen. Nach jedem Bericht folgt ein passendes Rezept.

Bei den Texten spürt man, dass die Autorin eine zwiespältige Beziehung zum Essen hat. Sie hat sich entschieden Essen als eine gute Gabe Gottes zu sehen, aber sie hat ein schlechtes Gewissen, wenn sie zu viel geschlemmt hat. In mehreren Texten erzählt sie auch, wie sie sich manchmal mit Essen tröstet. Bei aller Liebe zur Tischgemeinschaft, kann es beim Lesen schwer sein diese große Liebe zum Essen nachzuvollziehen.

Die Rezepte sind leicht nachzuarbeiten. Es sind oft ganz einfache Speisen, wie Suppen, Salate oder Brote. Viele der Rezepte sind fleischlos. Die Speisen stammen aus aller Welt, zum Beispiel aus Amerika, Israel oder Indien. Insgesamt sind es über zwanzig Erzählungen und Rezepte. Immer wieder betont die Autorin, dass es nicht um Perfektion und aufwendige Gerichte geht, sondern um Gemeinschaft.

Dieses hochwertige Buch enthält viele inspirierende Bilder. Mal zeigen sie Speisen, Gedecke oder Blumenarrangements, manchmal geben sie einen kleinen Einblick in ein anderes Land oder in einen schönen Garten. Den Texten geht immer ein kurzer Bibelvers voraus, in denen es meistens um Essen oder die Freude am Leben geht.

Fazit: Ein sehr schön gestaltetes Buch, das sich auch gut als Geschenk eignet. In unserer geschäftigen Zeit kommen gemeinsame Mahlzeiten leider oft zu kurz. Dieses Buch kann den Leser anregen und inspirieren Raum für gemeinsame Mahlzeiten zu schaffen, und es enthält gleich die passenden Rezepte zum Anfangen. Empfehlenswert!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 26.11.2019

Die Summe eines Lebens

Das Stundenbuch des Jacominus Gainsborough
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Der kleine Hase Jacominus lebt ein ganz normales Leben. Als Baby wird er freudig von seinen Eltern begrüßt. Beim Heranwachsen ist er ruhiger und verträumter als seine Altersgenossen. Doch er liebt es Zeit ...

Der kleine Hase Jacominus lebt ein ganz normales Leben. Als Baby wird er freudig von seinen Eltern begrüßt. Beim Heranwachsen ist er ruhiger und verträumter als seine Altersgenossen. Doch er liebt es Zeit mit seinen Freunden zu verbringen. Dagegen ist er nicht begeistert, wenn er seine kostbare Zeit mit Lernen verbringen muss.

Wegen einem Sturz in seiner Kindheit, hat er sein Leben lang Beschwerden mit einem seiner Beine. Doch er spricht nicht viel darüber. Der in sich gekehrte Jacominus spricht überhaupt nicht viel. Als junger Hase zieht er mit seinen Freunden in den Krieg. Nicht immer ist er der Gewinner, und er erlebt düstere, traurige Tage.

Nach langem Zögern spricht er das Häschen an, das er schon immer bewundert hat. Sie gründen eine Familie. Es folgt eine unruhige Zeit mit der wachsenden Familie. Schließlich ist er Opa, und eines Tages verabschiedet er sich von dieser Welt. Alle seine Erlebnisse zusammen ergeben die Summe eines Lebens.

Dieses ruhige Buch besticht mit wundervollen Zeichnungen. Das Buch ist auffallend groß, und auf manchen Doppelseiten kann der Leser sehr lange verweilen. Es sind personifizierte Tiere zu sehen, die beispielsweise im Park sind, sich von einer Schlacht erholen, oder durch die Stadt gehen. Auf anderen Seiten findet sich nur ein kleines Bild und einen längeren Text. Einige Male wird eine längere Episode von Jacominus‘ Leben mit einzelnen Bilder zusammengefasst.

Der Text ist anspruchsvoll – nicht wegen den Wörtern, sondern wegen den philosophischen Betrachtungen, die darin stecken. Kinder werden vieles nicht verstehen, aber das schadet der Geschichte nicht. Aber der Grundtenor dieses Buchs ist eher düster. Ein Leben kommt, wird gelebt und ist wieder vorbei. Die Einstellung zum Leben, die vermittelt wird, vermittelt nicht viel Hoffnung.

Fazit: Wunderschöne, detaillierte Zeichnungen erfreuen den Leser. Die Geschichte verfolgt dem Leben eines Einzelnen, von der Geburt bis zum Tod. Mit philosophischen Betrachtungen über das Leben ist es auch für Erwachsene interessant.

Veröffentlicht am 25.11.2019

Sehnsuche – Von der Sehnsucht nach einem guten Gott

Als Gott mich fallen ließ
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Jennifer Zimmermann kennt die unbequemen Krankenhausstühle zur Genüge. Ihr zweites Kind kommt mit Fehlbildungen zur Welt und muss in den ersten Monaten seines Lebens immer wieder stationär behandelt werden. ...

Jennifer Zimmermann kennt die unbequemen Krankenhausstühle zur Genüge. Ihr zweites Kind kommt mit Fehlbildungen zur Welt und muss in den ersten Monaten seines Lebens immer wieder stationär behandelt werden. Als es mit der Gesundheit des Kindes langsam aufwärtsgeht, stirbt ihr Vater, und einige Zeit später eine weitere nahestehende Person. Alles zusammen bringt die Welt der Autorin nicht nur ins Wanken. Wie das Bild der sturmgepeitschten Wellen auf dem Cover, wird ihr der Boden unter den Füßen weggezogen.

Die große Glaubenskrise der Autorin hat viel mit der Frage nach dem Charakter Gottes zu tun. Sie fragt sich, ob Gott wirklich ein guter Gott ist. Jennifer Zimmermann sieht nicht nur das Leid ihres eigenen Kindes. Auf der Kinderstation des Krankenhauses begegnen ihr tagtäglich schreckliche Schicksale. Kann Gott gut sein und gleichzeitig zulassen, dass unschuldige Kinder leiden?

Über mehrere Monate hinweg ringt sie mit ihren Fragen und Zweifeln. Und sie ringt mit Gott. Ihre aufgewühlten Gedanken, die hier wiedergegeben werden, gleichen stellenweise den Klagepsalmen der Bibel. Sie liest unzählige Bücher über Leid und Schmerz, immer auf der Suche nach einer Antwort.

Immer wieder leuchtet es hell auf, wenn sie eine neue Wahrheit entdeckt. Sie erfährt mehr darüber, wer Gott wirklich ist. Letztendlich werden ihre Fragen nicht beantwortet, aber sie harrt aus und hält trotzdem an Gott fest.

Vor allem im ersten Teil dieses Buchs finden sich viele Wortbilder und bildhafte Beschreibungen. Dadurch erlebt der Leser die schwierigen Zeiten im Krankenhaus hautnah mit. Die Autorin hat einen ganz eigenen Schreibstil und es dauert ein bisschen, bis man sich daran gewöhnt. Aber dann faszinieren manche Ausdrücke und Wortbilder, weil sie so viel aussagen.

Eine sprachliche Besonderheit dieses Buchs ist das Erschaffen von neuen Wörtern. Eins das oft verwendet wird, ist „sehnsuchen“. Im Mittelpunkt steht nämlich diese sehnsüchtige Suche der Autorin. Andere Personen spielen nur eine Nebenrolle und bekommen keine Eigennamen. Es geht allein um die inneren Kämpfe der Autorin.

Dieses Buch ist keine leichte Lektüre. Die negativen Gefühle und das Schimpfen auf Gott könnte den Leser herunterziehen. Und von Seite zu Seite kommen nicht viele Lichtblicke, darum kann man beim Lesen nicht ab irgendeinem Punkt aufatmen.

Die ehrliche Beschreibung von Zweifeln und der Wut auf Gott kennzeichnen dieses Buch. Das ist vermutlich in Gottes Augen viel besser als Scheinheiligkeit. Aber Antworten kommen nur bruchstückhaft. Auch das ist ehrlich, doch dadurch ist dieses Buch nicht wirklich ermutigend oder aufbauend. Das sollte sich der Leser bewusst sein.

Fazit: Ein Klagepsalm unserer heutigen Zeit. Die Autorin hadert mit Gott, und hält doch an ihm fest, auch wenn ihre Fragen nicht beantwortet werden. Eine offene Schilderung von dem Erleben einer schweren Zeit und den hilfreichen Antworten auf dem Weg.

Veröffentlicht am 18.11.2019

Just do it!

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Dieses Buch ist so quirlig und bewegt wie die Autorin. Tabea Opplinger wächst als Missionarskind in Papua-Neuguinea auf. Danach lebt und arbeitet sie zwanzig Jahr in ihrer Heimat, der Schweiz, und seit ...

Dieses Buch ist so quirlig und bewegt wie die Autorin. Tabea Opplinger wächst als Missionarskind in Papua-Neuguinea auf. Danach lebt und arbeitet sie zwanzig Jahr in ihrer Heimat, der Schweiz, und seit 2014 lebt sie mit ihrer Familie in Tel Aviv, Israel.

Das Unrecht auf dieser Welt, dass sie am meisten bewegt, ist die moderne Sklaverei. Seit einer Begegnung mit einer Prostituierten in der Schweiz, ist es ihr ein Herzensanliegen diesen geknechteten Frauen zu helfen. Sie macht nicht erst einen großen, detaillierten Plan, sie beginnt einfach mit der Idee und den Fähigkeiten, die sie hat. Sie bietet den müden Frau Massagen an. Dabei kommt sie mit ihnen ins Gespräch und erfährt, dass die Frauen nicht freiwillig im Rotlichtviertel arbeiten. Oft wurden sie mit falschen Versprechungen gelockt, und in vielen Fällen sehen sie keinen anderen Weg ihre Familie zu versorgen als mit dieser verhassten Arbeit.

Zusammen mit ihrer Familie zieht die hübsche, sportliche Frau nach Israel. Dort baut sie gemeinsam mit anderen eine Organisation auf, die ehemaligen Prostituierten die Möglichkeit bietet mit einer würdevollen Arbeit Geld zu verdienen. Aus alten Segeln und anderen gebrauchten Materialien werden Taschen genäht.

Dieses Buch ist nicht in erster Linie ein Bericht über das soziale Projekt der Autorin. Wie eine bunte Pinnwand oder ein zerfleddertes Notizbuch sind darin viele inspirierende Gedanken versammelt, die Tabea ihren Lesern weitergeben möchte. Dabei erzählt sie viel von ihrer Beziehung zu Gott, was ihr in ihrem Alltag, ihrer Familie und ihrer Ehe wichtig ist. Der Leser wird aufgefordert nicht auf einen fertigen Plan zu warten, sondern den einen Schritt zu gehen, der klar ist. Immer wieder betont sie, Gehorsam ist Gottes Liebessprache.

„Es wird höchste Zeit, dass wir endlich kapieren, dass Gott nicht darauf wartet, dass wir einen Fehler machen. Er wartet darauf, dass wir Risiken eingehen, damit Er mit einsteigen kann. Gehorsam bedeutet, Gottes Liebessprache zu sprechen. Es bedeutet, unser eigenes begrenztes Denken loszulassen und mit Seinen grenzenlosen Möglichkeiten zu rechnen.“

Sehr offen erzählt sie von ihren eigenen Schwierigkeiten beim Einleben in einem fremden Land und beim Aufbau einer Wohltätigkeitsfirma. Die Beschreibung des Buchs könnte jedoch falsche Erwartungen wecken. Der Leser erfährt wenig Konkretes über die Rettungsarbeit unter den Sexarbeitern oder über ihre Geschichten. Das Gelesene reicht auch nicht, um sich ein Bild ihrer Firma „KitePride“ zu machen. Im Mittelpunkt stehen hilfreiche Impulse für ein Leben mit Gott, und die Aufforderung aktiv zu werden für Menschen, die in Not sind.

Fazit: So bunt wie das Leben der Autorin, ist diese Sammlung von guten und inspirierenden Gedanken, die dem Leser Mut macht sich aktiv gegen Ungerechtigkeiten einzusetzen. Empfehlenswert für Menschen, die ihre Träume in die Tat umsetzen wollen, um Stückchen für Stückchen die Welt zu verändern.

Veröffentlicht am 12.11.2019

Zurück zum eigentlichen Islam

Die Reform des Islam
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Kurt Beutler ist Theologe und Islamkenner. Er lebte mehrere Jahre in verschiedenen arabischen Ländern und seine Frau stammt aus Ägypten. Er kennt den Koran, und er weiß wie Moslems denken. In diesem Buch ...

Kurt Beutler ist Theologe und Islamkenner. Er lebte mehrere Jahre in verschiedenen arabischen Ländern und seine Frau stammt aus Ägypten. Er kennt den Koran, und er weiß wie Moslems denken. In diesem Buch geht er Unstimmigkeiten des Islams auf den Grund.

Das beginnt mit dem Gottesbild. Unter den 99 Namen Allahs finden sich mehrere widersprechende Eigenschaften. Das wird mit der geheimnisvollen Größe Allahs erklärt. Den Gott des Islams kann man weder erfassen noch kennen. Er handelt wie er will, und er kann Gesagtes widerrufen.

Auch im Koran finden sich widersprüchliche Aussagen. Das geben selbst Moslems zu, die auf verschiedene Weisen versuchen die Unstimmigkeiten zu erklären. Das Leben Mohammeds, die Stellung der Frau und das rituelle Gebet geben weitere Rätsel auf.

Die Eigenschaften Allahs spiegeln sich in seinen Anhängern wider. „Allah kann keine Schwäche zeigen und das führt dazu, dass auch seine Diener das nicht können.“ Der Versuch sich als Starker zu erweisen ist ein Grund für die großzügige Gastfreundschaft in der muslimischen Kultur, ein Grund warum Ehen geschlossen werden, und ein Grund warum Schwache und Behinderte nicht geschätzt werden.

Der Autor sucht in einem zweiten Teil eine Lösung für die genannten Rätsel und Unstimmigkeiten des Islams. Zunächst prüft er Erklärungsversuche anderer Autoren. So werden, zum Beispiel, nur bestimmte Suren aus dem Koran berücksichtigt, um einen friedvollen, barmherzigen Islam aufzuzeigen. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass die anderen Aussagen im Koran und den Hadithen stehen. Ein weiterer Lösungsversuch schlägt vor sich nur auf den Koran zu berufen, und nicht auf andere Schriften des Islams. Auch dadurch wird die Spannung nicht aufgelöst, denn es finden sich genügend Unstimmigkeiten im Koran selbst.

Der Autor sieht das Problem darin, dass neben jüdischem und christlichem Gedankengut, Mohammed zusätzlich das Gottesbild und andere Impulse der heidnischen Araber übernahm. Beutler schreibt, „Es gilt, die Widersprüche im Islam dadurch aufzulösen, dass der eine wahre Gott wieder sichtbar wird, statt zu verleugnen, dass zwei Göttervorstellungen miteinander verschmolzen wurden. Nur wer das versteht, wird in seinem Herzen eine ganz persönliche Reformation durchführen können.“ Islam bedeute Unterwerfung, und laut dem Autor ist der ursprüngliche Gedanke des Islams der biblischen Lehre ähnlich. Darum müssen Moslems sich von allen Einflüssen befreien, die aus dem Heidentum stammen, und zurückkehren zum ursprünglichen Islam. Das wäre eine wahre Reform des Islams.

Dieses Buch ist sehr hilfreich für Menschen, die den Islam verstehen wollen. Die vielen Informationen und Quellenangaben zeigen einige Aspekte des Islams, die weniger bekannt sind. Der Vergleich mit dem christlichen Glauben macht die Besonderheit eines liebenden, gnädigen Gottes deutlich. Die Schlussfolgerung des Autors jedoch, dass der ursprüngliche Islam gut und richtig ist, wird nicht jeden überzeugen. Für einen Moslem würde das bedeuten den Koran und die Achtung für den Prophet Mohammed aufzugeben. Es spricht einiges für den Ansatz des Autors, aber es ist fraglich, ob Moslems bereit sind sich auf eine Reformation einzulassen, die sich auf die Bibel, und nicht auf den Koran und Mohammed beruft.

Fazit: Ein informatives Buch über Lehren des Islams, die teilweise wenig bekannt sind. Die Grundgedanken helfen die islamische Denkweise zu verstehen. Die aufgeworfenen Fragen sind gut und wichtig. Empfehlenswert für Menschen, die Grundgedanken des Islams in ihrer Widersprüchlichkeit verstehen wollen.