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Veröffentlicht am 26.11.2019

Toll gelesenes Hörbuch

Das Geheimnis von Shadowbrook
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In 'Das Geheimnis von Shadowbrook' erzählt uns Clara Waterfield ihre Geschichte, die Anfang des 20 . Jahrhunderts spielt 
Sie leidet unter der Glasknochenkrankheit und muß ständig aufpassen, dass ihr ...

In 'Das Geheimnis von Shadowbrook' erzählt uns Clara Waterfield ihre Geschichte, die Anfang des 20 . Jahrhunderts spielt 
Sie leidet unter der Glasknochenkrankheit und muß ständig aufpassen, dass ihr nichts passiert und wieder einige Knochen knacken. Sie wächst behütet bei ihrer Mutter und ihrem Stiefvater auf. Dieser richtet ihr eine eigene Bibliothek ein, damit sie wenigsten theoretisch die Welt kennenlernen kann. Nachdem sie ausgewachsen ist, muß sie zwar immer noch sehr aufpassen, dass ihr nichts geschieht, aber sie kann endlich hinaus; in Begleitung ihrer Mutter erkundet sie nach und nach die nähere Umgebung. Aber dann erkrankt ihre Mutter und verstirbt. Clara hat sich zudem doch noch einen kräftigen Bruch ihrer Hüfte zugezogen und ist nun verkrüppelt. Aber sie ist wißbegierig, mutig, neugierig und sehr direkt. Und als junge Dame sehr eigenständig und pfeift auf Konventionen. Durch ihre Mutter hatte sie die Gewächshäuser von Kew Gardens kennen- und liebengelernt und verbringt viel Zeit dort. So entwickelt sie sich nach und nach zur Expertin. Als eine Anfrage an Kew Gardens gestellt wird, ein Gewächshaus in Shadowbrook zu errichten/einzurichten begibt sie sich in das Abenteuer ihres Lebens.
Solche Romane sind nicht mein Lieblingsgenre und ich lese sie äußerst selten. Auch dieses Buch hätte es wohl nicht geschafft, in meine Leseliste zu kommen. Aber ich hatte die Hörprobe gehört und war fasziniert von der Lesestimme von Alexandra Sagurna. Und nachdem ich nun das ganze Hörbuch gehört und genossen habe, bin ich ein Fan von ihr. Clara kann ich mir nur noch mit dieser Stimme vorstellen, wahrscheinlich wäre sie mir beim Lesen gar nicht so sympathisch herübergekommen. Ich konnte öfter Pausen machen und war trotzdem gleich wieder in der Geschichte und auch zur Entspannung konnte ich mir immer wieder ein paar Kapitel anhören.
Susan Fletcher hat einen Roman geschrieben, der oft sehr ausschweifende Beschreibungen aufweist und auch einige Wiederholungen aufweist. Insgesamt aber den Zeitgeist gut einfängt. Das Hörbuch gleicht die Mängel aber durch die Sprecherin wunderbar aus und ich hätte noch stundenlang der weiteren Geschichte aus Shadowbrook lauschen können.

Veröffentlicht am 22.11.2019

Nette Fortsetzung

Postscript - Was ich dir noch sagen möchte
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Sieben Jahre sind vergangen und Holly ist in einer neuen Beziehung. Der Verlag bei dem sie gearbeitet hatte, ist in Konkurs gegangen und sie arbeitet nun bei ihrer Schwester Ciara, welche mit ihrem Mann ...

Sieben Jahre sind vergangen und Holly ist in einer neuen Beziehung. Der Verlag bei dem sie gearbeitet hatte, ist in Konkurs gegangen und sie arbeitet nun bei ihrer Schwester Ciara, welche mit ihrem Mann nach Irland zurückgekehrt ist. Diese hat einen Secondhandladen dessen Erlöse für wohltätige Zwecke verwendet werden. Außerdem hat Ciara einen Podcast; sie überredet Holly zu einem Interview. Dort wird das Thema: 'Gerrys Briefe  - PS Ich liebe dich' thematisiert. Ein paar Tage später nimmt eine Frau Kontakt zu Holly auf und erzählt dass sie einen Club gegründet haben: PS Ich liebe dich. Fünf dem Tode geweihte, für Holly total fremde Menschen, haben sich zusammengeschlossen und wollen die Idee mit den Briefen auffassen und bitten Holly darum, ihnen zu helfen. Zuerst zögert und verweigert Holly ihre Hilfe, aber nach und nach kann sie die Idee überzeugen.
Bevor ich mit diesen Buch begonnen habe, habe ich zuerst 'PS Ich liebe dich' gelesen um die Vorgeschichte zu kennen. Der Schreibstil ist wunderbar leicht und flüssig und gut zu lesen. Beide Bücher haben ein trauriges Thema. Im ersten Band ist Holly durch den Krebstod ihres Mannes Gerry selbst betroffen und ihre Freunde und Verwandten fangen Sie gut auf und holen Sie zurück ins normale Leben - unterstützt natürlich von den Briefen die sie nach und nach lesen darf. In PostScript erfahren wir noch einiges aus ihrem früheren Leben. Ihre Zeit mit Gerry verlief auch nicht immer problemlos. Mir persönlich kamen die Freunde(Sharon und Denise hauptsächlich) und Verwandten in diesem Buch zu kurz. Außerdem fand ich Holly in ihrer neuen Aufgabe etwas zu übergriffig. Das Buch war gut zu lesen, aber eine weitere Fortsetzung benötigt es nicht.

Veröffentlicht am 15.10.2019

Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören

Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherkrieg
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Akram El-Bahays 'Bücherkrieg' ist der dritte und letzte Teil der Trilogie (Die Bibliothek der Schatten) und schließt nahtlos an die ersten beiden Bände 'Bücherstadt' und 'Bücherkönig' an. Es empfiehlt ...

Akram El-Bahays 'Bücherkrieg' ist der dritte und letzte Teil der Trilogie (Die Bibliothek der Schatten) und schließt nahtlos an die ersten beiden Bände 'Bücherstadt' und 'Bücherkönig' an. Es empfiehlt sich, diese auf jeden Fall vorab zu lesen. Der Autor streut zwar gleich zu Anfang kleine Rückblicke ein, diese dienen aber mehr zur Auffrischung und Erinnerung.
Nachdem die mystischen Wesen befreit wurden, drohte ihnen der Weiße König mit Krieg und Layl hätte die Möglichkeit sie wieder in die Bücher zu bannen. Aber dafür benötigt sie eine bestimmte Namensliste, die sich an einem geheimen Ort befindet. Das wissen auch Samir und seine Freunde. Also müssen sie zurück nach Mythia und Paramythia und cleverer und schneller sein als Layl. Ob sie es schaffen?
Kani erfährt unterdessen ihre wahre Bestimmung. Ist sie die 'Dämmerung'? Wenn ja, was kann sie damit bewirken?
Natürlich kommt es zum großen Krieg, der von Akram El-Bahay aber nicht mit seinen Schlachten in den Vordergrund gedrängt und in allen Einzelheiten beschrieben wird. Wir müssen uns von einigen liebgewonnen Figuren verabschieden, aber immer auf sehr gefühlvolle Art und Weise. Und andere überraschen uns mit ihrer wahren Bestimmung. Auch die humorvolle Seite bedient der Autor sehr geschickt.
Er hat einen sehr angenehmen Schreibstil und eine tolle Begabung, seine Fabelwesen so zu schildern, dass es sogar so fantasielosen Lesern, wie mir, gelingt, sich in die Fantasiewelt von Paramythia zu versetzen.
Ein würdevolles Ende eines schönen Fantasyromans in drei Teilen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Geschichte
  • Fantasie
  • Erzählstil
  • Figuren
Veröffentlicht am 10.10.2019

Toller zweiter Fall

Zimmer 19
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Tom Babylon und Sita Johanns ermitteln wieder!

In Berlin dreht sich zur Zeit fast alles um die Berlinale. Es ist Eröffnung und viel Prominenz ist versammelt, um den Eröffnungsfilm zu sehen. Doch was da ...

Tom Babylon und Sita Johanns ermitteln wieder!

In Berlin dreht sich zur Zeit fast alles um die Berlinale. Es ist Eröffnung und viel Prominenz ist versammelt, um den Eröffnungsfilm zu sehen. Doch was da läuft ist ein Skandal - es handelt sich um einen Snuff-Film. Und bei der Ermordeten handelt es sich höchstwahrscheinlich um die Tochter des Bürgermeisters Otto Keller.
Tom Babylon möchte eigentlich Anne etwas unterstützen, denn ihr gemeinsamer Sohn Phillip zahnt gerade und macht eine schwierige Phase durch; raubt den Eltern ihren Schlaf. Doch es kommt anders und Tom soll im Berlinale Fall ermitteln. Unterstützt wird er wieder von der Psychologin Sita Johanns. Wie bereits bei Schlüssel 17 spielt die Handlung des öfteren in der Vergangenheit vor 20 Jahren. Diesmal stehen die Erlebnisse von Sita im Mittelpunkt. Aber auch Toms Dämonen kommen nicht zu kurz.

Auch der zweite Band dieser Reihe mit dem sympathischen Ermittler-Team hat mir wieder gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und die Seiten flogen nur so dahin. Die Handlung beginnt gleich spannend mit einem Mordfall und hält dieses Niveau bis zum Ende. Nimmt zum Ende hin sogar noch mal an Fahrt auf. Dem Autor ist es wieder sehr gut gelungen, die Ereignisse der Vergangenheit und die der Gegenwart zu verweben.
Ich freue mich schon auf weitere Fälle dieser Krimireihe.

Veröffentlicht am 22.09.2019

Der 10.Fall

Guglhupfgeschwader
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Ich hatte vorher bereits eine Bewertung gelesen, die das Buch schlecht bewertet hatte und es als Klamauk bezeichnet hatte. Da ich das gleiche gerade bei einer anderen Reihe erlebt hatte, war ich auf das ...

Ich hatte vorher bereits eine Bewertung gelesen, die das Buch schlecht bewertet hatte und es als Klamauk bezeichnet hatte. Da ich das gleiche gerade bei einer anderen Reihe erlebt hatte, war ich auf das Schlimmste gefasst.
Aber zum Glück war es nicht so. Es war ein typischer Eberhofer/ Niederkaltenkirchener Fall. Man muß die Reihe mögen und am besten der Reihe nach gelesen haben. Dann versteht man die Protagonisten und ihre Handlungen besser. Sie entwickeln sich ja weiter. Der Franz weiß langsam, was er an der Susi hat und ermittelt nun schon 10 Jahre in Niederkaltenkirchen. Dafür soll er geehrt werden. Der Kreisverkehr wurde schon nach ihm benannt, sehr zum Missfallen des Bürgermeisters und 'dem Papa'. Aber er hat doch keine Zeit - er muß ermitteln. Und der Rudi? Begehrt auf!! Auch der Flötzinger möchte seine Mary und die Kinder nicht um jeden Preis zurück. Und da gibt es noch 'Supermutti' in der Kita und die rassistischen Väter auf dem Fußballplatz, um die sich der Franz kümmern muß.
Mir hat der 10. Fall wieder sehr gut gefallen und ich freue mich auf weitere Fälle und Rezepte von der Oma.