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Bisco

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.12.2019

Der Dritte und letzte Teil rundet die Geschichte ab

Selection – Der Erwählte
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Wir nähern uns dem großen Finale. Mar muss sich allmählich ihren Gefühlen klar werden und eine Entscheidung treffen. Denn immerhin sind es nur noch 5 Mädchen. Und man merkt auch Maxon an, für wem sein ...

Wir nähern uns dem großen Finale. Mar muss sich allmählich ihren Gefühlen klar werden und eine Entscheidung treffen. Denn immerhin sind es nur noch 5 Mädchen. Und man merkt auch Maxon an, für wem sein Herz schlägt, aber er darf nicht einfach so alle rauswerfen, sondern muss für die Öffentlichkeit die Show aufrechterhalten das er noch schwankt.

Während im Schloss die Politik am Tisch geklärt wird, Mar in die Geschichte und die Politik des Landes eingearbeitet wird, ist draußen die Lage kritischer als je zuvor. Nord- und Südrebellen verfolgen ein Ziel, auch wenn beide sehr unterschiedlich. Es kommt zu spannenden Situationen, wenn Maxon und Mar unterwegs sind. Vor allem da der Prinz nun die harte Realität außerhalb des Schlosses sieht.

Die Krönung rückt näher, die Geschichte schließt ihren Kreis.

Von der reinen Liebesgeschichte am Anfang, sind wir nun über in die politische Ebene und natürlich weiterhin auch Lovestory gewechselt. Endlich wird eine Entscheidung seitens Mar getroffen, man leidet ja schon sehr mit, wenn man sieht wie sie da rumeiert. Ein schöner Abschluss der Geschichte und somit Start in den 4.Band, welcher weiter in der Zukunft fortgeführt werden wird.

Veröffentlicht am 02.12.2019

Emotionen pur

Die letzten Tage von Rabbit Hayes
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Stell dir vor du bist Teil einer großen Familie und einer tollen Tochter. Du bist 38 Jahre jung und erhältst die Diagnose Brustkrebs. Du kämpfst. Zwei Jahre später steht aber fest das du den Kampf verloren ...

Stell dir vor du bist Teil einer großen Familie und einer tollen Tochter. Du bist 38 Jahre jung und erhältst die Diagnose Brustkrebs. Du kämpfst. Zwei Jahre später steht aber fest das du den Kampf verloren hast. Genau so geht es Rabbit. Sie ist Mutter einer 12jährigen Tochter und es sind die letzten 9 Tage ihres Lebens.

Rabbit ist ein Lebensbejahender Mensch und eine Kämpferin. Schon in der Vergangenheit hat sie genügend zu kämpfen gehabt. Teil einer Großfamilie, Erste Liebe, Alleinerziehend. All das erfahren wir in den Träumen und Erinnerungen von Rabbit während sie im Hospiz lebt. Wir lernen alle Menschen ihres Lebens kenne, sei es bereits tot oder noch lebendig. Ihre Schwester mit den vielen Kindern, ihr unselbstständiger Bruder, die über 70jährigen Eltern.

Die Geschichten sind mal traurig, mal lustig. Man ist sehr schnell ein Teil von Rabbits Leben. Nicht zu vergessen ist das sie im Sterben liegt. Alle wissen das. Und neben der Trauer, die sie erleben, lachen sie dennoch und Rabbit muss die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen. Wer wird ihre Tochter nach ihrem Tod übernehmen.

Ein Buch der Erinnerungen und des Abschieds nehmen. Ein wahnsinnig einfühlsamer Roman. Ich habe auf den letzten Seiten weinen müssen. Man weiß wie es vorbeigeht, aber es trifft einen doch so unvorbereitet als wären es mehr als nur neun Tage gewesen welche wir Rabbit erleben.

Veröffentlicht am 02.12.2019

Eine tolle Mischung aus Krimi, Fantasy und Historischem

JACKABY
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Ein Detektiv, eine junge Frau, ein Geist, eine Ente und ein Frosch treffen sich in einem Haus. Nein das wird kein Witz mit einer dämlichen Pointe. Dies ist die Geschichte von genau diesen „Personen“ und ...

Ein Detektiv, eine junge Frau, ein Geist, eine Ente und ein Frosch treffen sich in einem Haus. Nein das wird kein Witz mit einer dämlichen Pointe. Dies ist die Geschichte von genau diesen „Personen“ und ein paar anderen besonderen Wesen.

Wir finden uns im Jahr 1892, in einer kleinen amerikanischen Stadt wieder. Die junge Abigail Rook hat die Universität geschmissen und möchte frei und unabhängig sein. Um diesem Umstand nachkommen zu können, muss aber natürlich Geld her. Kaum ist Abigail in der Stadt angekommen versucht sie ihr Glück in den Unterschiedlichsten Läden. Nach dem alle Versuche scheiterten kommt sie an einer Anzeige, mit dem Gesuch nach einer persönlichen Assistentin, in Jackabys Büro hinein.

Hier soll für sie ein Abenteuer beginnen wie sie es sich seit ihrer Kindheit wünscht. Denn anders als andere Mädchen, war es nie ihr Traum als Ehefrau und Mutter zu enden, sondern will ihren Horizont erweitern und ihre unglaublich gute Auffassungsgabe nutzen, um die Welt damit zu erkunden. Wie gut das sie damit genau dort gelandet ist wo sie nun ist.

R.F. Jackaby, nur Jackaby die meiste Zeit, ist ein ungewöhnlich scharsinniger Detektiv, welche die etwas ungewöhnlicheren Fälle bearbeitet. Man könnte sagen, der Witz von Sherlock Holmes aus den Filmen mit Benedict Cumberbatch, gepaart mit Buffy und dazu etwas Dr. Who, und schon hat man das Bild von ihm vor Augen. So scharfsinnig er ist, so ist sein Verstand manchmal etwas zu fixiert und Abigail wird in der Geschichte für den Weitblick sorgen. Seine lockere Art mit den Polizisten umzugehen, selbst gefährliche Situation locker zu nehmen und die Ruhe zu bewahren und das mit viel Humor macht ihn mysteriös und interessant und unheimlich sympathisch.

Sehr schöne Nebencharaktere sind hierbei die anderen Bewohner des Hauses, auf die ich hier nicht eingehen werde aber die mich auch sehr zum lachen brachten.

Die Geschichte ist flüssig zu lesen, man erfährt ein bisschen über die Zeit, aber ist wenig historisch, eher Situationsabhängig geschrieben. Ein bisschen Blut gehört genauso dazu wie sehr viel Mysteriöses. Viele Fragen bleiben offen, was ich aber gut finde, da es mehr Hintergrundfragen sind, welche sicherlich in den weiteren Teilen behandelt werden.

Ich kann daher jedem dieses Buch nur empfehlen und gebe den Tipp: Start nicht den Frosch an !!!

Veröffentlicht am 02.12.2019

Schöner Start in eine Triologie

So rot wie Blut
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Lumikki ist nicht das klassische 17-jährige Mädchen. Sie ist stark und kämpft sich durch das Leben. In der Schule wurde sie gemobbt, daheim fühlte sie sich nicht aufgefangen. In ihrem Leben gibt es zurzeit ...

Lumikki ist nicht das klassische 17-jährige Mädchen. Sie ist stark und kämpft sich durch das Leben. In der Schule wurde sie gemobbt, daheim fühlte sie sich nicht aufgefangen. In ihrem Leben gibt es zurzeit die Kunstschule.

Eines Tages sollte sich ihr ganzes Leben ändern. Ein Sack voller blutiger Geldscheine im Garten einer Klassenkameradin ist der Beginn eines Thrillers, der Abwechslungsreich und rasant gelesen werden kann. Anspielungen auf Märchen mit einbegriffen.

Die Kapitel sind durch schwarze Seiten sehr gut voneinander abgegrenzt und nicht sehr groß.

Für mich war es das erste Buch dieser Autorin, ich war aber vom ersten Teil der Triologie sehr positiv angetan. Die abweisende, distanzierte Art von Lumikki passt zu einem Menschen welcher sehr schwere Zeiten erlebt hat. Selbst in den Skandinavischen Ländern ist nicht alles Eitel-Sonnenschein.

Veröffentlicht am 02.12.2019

Ein super Buch

Abgeschnitten
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Michael Tsokos ist einer der berühmtesten Gerichtsmediziner Deutschlands. Fitzek bekannt für seine Thriller. Und wenn beide zusammenarbeiten kommt sowas schickes bei raus.

Der Rechtsmediziner Paul Herzfeld ...

Michael Tsokos ist einer der berühmtesten Gerichtsmediziner Deutschlands. Fitzek bekannt für seine Thriller. Und wenn beide zusammenarbeiten kommt sowas schickes bei raus.

Der Rechtsmediziner Paul Herzfeld findet bei der Autopsie einer schwer verstümmelten Leiche eine kleine Kapsel mit einer Nummer drin. Schnell begreift er, dass es sich bei der Nummer um die Telefonnummer seiner Tochter handelt. Diese wurde von einem Psychopathen entführt und die Hinweise führen alle auf die Insel Helgoland.

Zeitgleich ist auf der Insel ein Orkan ausgebrochen und die Insel wurde weitestgehend evakuiert. Eine der wenigen Person ist die Comiczeichnerin Linda welche sich auf der Insel vor ihrem Ex versteckt. Am Strand findet Sie eine Leiche und kommt auf diesem Weg in den Kontakt mit dem Rechtsmediziner Herzfeld sowie dessen nervigen Praktikanten. Sie erkennen das der Entführer eine tödliche Schnitzeljagd geplant hat, welche darin endet, dass Linda die Leiche sezieren muss.

Die Gefahr auf der Insel ist nicht nur durch das Wetter gegeben und wird allen Beteiligten erst später bewusst.

Ich fand das Buch gar nicht mal so schlecht. Fitzek ist für mich ein Autor der mal besser mal schlechter ist. Aber mit Tsokos und seiner detailreichen und präzisen Erfahrung, welche im Buch spürbar ist, hat mir das Buch sehr gefallen. Die Autopsien, der Körperaufbau, wie der Körper sich verändert im Tod waren sehr detailreich geschrieben und zugleich dennoch sehr verständlich. Leute mit leichten Magen sollten Abstand nehmen, da es doch schon sehr ausführlich ist. Man erkennt recht früh wer welche Rolle spielt und wohin die Geschichte sich entwickelt, jedoch macht es dadurch keinen allzu negativen Eindruck.

Linda war mir als Charakter sehr sympathisch, vor allem der Gedanke in einem leeren Krankenhaus zu sein wo draußen geradezu die Welt untergeht. Herzfeld ist gestresst, der Praktikant nervt, aber leider zieht es ihn auch somit etwas runter und macht ihn ein bisschen unsympathisch.
Und der Praktikant, ja da bekommt man einfach nur Aggression. Wie im richtigen Leben, wenn Papas Kind alles bekommt, ohne was drauf zu haben. Alles im allem, waren die Charaktere passend und spielten gut aufeinander abgestimmt.