Profilbild von Darkmoon

Darkmoon

Lesejury Star
offline

Darkmoon ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Darkmoon über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.01.2020

Schon jetzt ein Jahreshighlight

Wir fliegen, wenn wir fallen
0

„Unsere Welt besteht aus vielen kleinen Wundern, wir nehmen uns nur zu selten Zeit für sie.“

Eine Liste mit zehn Wünschen. Ein letzter Wille. Und zwei, die ihn gemeinsam erfüllen sollen.

Das ist die ...

„Unsere Welt besteht aus vielen kleinen Wundern, wir nehmen uns nur zu selten Zeit für sie.“

Eine Liste mit zehn Wünschen. Ein letzter Wille. Und zwei, die ihn gemeinsam erfüllen sollen.

Das ist die Geschichte von Yara und Noel.

Das Buch fällt auf. Zunächst weil es so pink ist. Und dann ist da noch weiß, zwei Menschen im Scherenschnitt, die sich an der Hand halten, der Eiffelturm, ein Wolf, ein Fallschirm und jede Menge Samen einer Pusteblume, die über das Cover wehen, die sich aber auch um den Titel ausbreiten. Nimmt man den Schutzumschlag ab, ist das Buch weiß und der Titel ist in Pink ebenfalls auf dem vorderen Buchdeckel zu finden und auf dem hinteren Buchdeckel befindet sich der obige erste und auch der letzte Satz. Es sieht sowohl mit, als auch ohne Schutzumschlag einfach nur toll aus. Ich bin total hin und weg.

„Wir fliegen, wenn wir fallen“ ist ein Einzelband und erschienen im Überreuter Verlag. Für mich ist es das erste Buch, welches ich von der Autorin lese. Das Buch ist auch innen sehr schön gestaltet. Jeder Kapitelanfang ist mit Samen der Pusteblume versehen und mit einer „Kernaussage“, die sich im jeweiligen Kapitel wiederfindet.

Der Schreibstil der Autorin hat mir richtig gut gefallen. Er ist sehr gut zu lesen und ich war vom ersten Moment in der Geschichte drin. Sie hat es immer geschafft, mir die Gefühle des jeweiligen Charakters zu vermitteln. Und zwar so sehr, dass mir das erste Mal schon bei Seite 46 die Tränen gekommen sind. Die Kapitel werden jeweils aus der Sicht von Yara oder Noel erzählt, so dass man immer ganz nahe dran ist an deren Gefühlen, deren Gedanken.

Ihre Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Beide für sich sind echt speziell, schwimmen eher gegen als mit dem Strom und haben ihre Geschichte nicht nur als kleines Paket sondern eher als großen Rucksack dabei. Aber gerade das fand ich toll. Jeder war für sich schon Besonders, aber gemeinsam waren sie, was sie selbst nie geglaubt hätten.

Ich weiß gar nicht, wie oft ich Stellen in der Geschichte gelesen habe, die ich einfach nur toll fand und ich die ich mir am liebsten alle gemerkt hätte. „Weisheiten“ sozusagen, die so gut zur jeweiligen Situation im Buch, zur Stimmung gepasst haben.So einige Male musste ich wirklich schmunzeln, mir kamen wie oben schon erwähnt auch die Tränen. Das bedeutet, dass ich dieses Buch wirklich mit“gelebt“ habe. Und es hat mich wirklich so richtig, richtig berührt. Nicht nur die Geschichte an sich, das Leben von Yara und Noel, sondern auch die Aussage, die dahinter steckt.

Keine Ahnung, warum ich dieses Buch so lange hab im Regal stehen lassen. Das hat es definitiv nicht verdient! Für mich ist dieses Buch zu 100% ein Jahreshighlight und ich kann es jedem nur wärmstens weiterempfehlen, der keine Angst vor Emotionen hat.

Von mir gibt es 5 Sterne und wenn ich könnte, würde ich noch viel mehr vergeben! Dieses Buch sollte wirklich jeder lesen und dann über das Gelesene nachdenken. Denn „Manchmal ist es okay, nicht okay zu sein“.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.01.2020

Für mich ein toller Spin off

Das Reich der sieben Höfe – Frost und Mondlicht
0

Der schreckliche Kampf gegen Hybern ist nicht spurlos an Feyre, Rhysand und ihren Gefährten vorbei gegangen. Doch sie geben alles dafür, den Hof der Nacht und Velaris wieder aufzubauen und dabei den unsicheren ...

Der schreckliche Kampf gegen Hybern ist nicht spurlos an Feyre, Rhysand und ihren Gefährten vorbei gegangen. Doch sie geben alles dafür, den Hof der Nacht und Velaris wieder aufzubauen und dabei den unsicheren Frieden im Reich aufrecht zu erhalten. Die bevorstehende Wintersonnenwende soll endlich die Gelegenheit bringen, einmal alles zu vergessen und zu feiern. Doch die Wunden sind tief und lassen sich nicht so einfach vergessen.

Als erstes gehe ich hier wieder auf das Cover ein. Es passt sehr gut zu den drei vorherigen Bänden der Reihe. Der Schutzumschlag ist durchsichtig wie bei den anderen Teilen und hat einen Teil des Covers aufgedruckt. Auf dem Cover zu sehen sind Feyre und Rhysand. Mir gefällt das Cover wieder sehr gut.

Bei „Das Reich der Sieben Höfe – Frost und Mondlicht“ handelt es sich meiner Meinung nach eher um ein Spin off zu der Reihe. Als vierten Band sehe ich diesen Teil nicht an. Und ich glaube, genau mit dieser Einstellung muss man auch an diese Buch heran gehen. Es ist bei mir schon länger her, dass ich den dritten Band gelesen habe und auch das ist von Vorteil wie ich finde.

Zu diesem Buch habe ich schon so viele kritische Stimmen gelesen, denen ich mich aber überhaupt nicht anschließen kann. Für mich hat dieses Buch einen tollen Einblick in die Gefühlswelt eines jeden geboten, der im engeren Kreis von Feyre und Rhysand ist. Wie geht wer mit den Schrecken des Erlebten um? Wie leben die Menschen von Velaris nun? Wer verkraftet den geführten Krieg besser, wer scheint daran zu zerbrechen?

Ich habe mich sehr gefreut, dass alle wichtigen Personen aufgetaucht sind. Dass ich in ihr Leben, ihre Gedanken, ihre Gefühle blicken konnte. Ich habe es genossen, wie Rhysand und Feyre sich entwickelt haben, wie sie miteinander umgehen und wie sie ihren Alltag nun versuchen zu organisieren.

Für mich war es schön, wieder zu spüren, wie viele Gefühle in diesen Büchern doch vorhanden sind. Wie tief die Liebe und wie tief auch der Schmerz sitzt. Wie sehr es unter manch ruhiger Oberfläche doch brodelt...

Ich fand dieses Buch wirklich gelungen. Natürlich hätte ich auch gerne hier und da noch mehr erfahren und vielleicht kommt ja auch noch was, denn das Ende ist ja doch noch offen für weitere Geschichten.

Das Einzige, was ich wirklich zu kritisieren habe ist der Preis dieses Buches. Wo die Vorgängerbände zwischen 480 und 752 Seiten haben und ich deren Preis auch gerechtfertigt finde, hat dieser Band nur 352 Seiten und dafür finde ich es definitiv zu teuer.

Aber mein Fazit ist, dass ich auch diesen Teil wirklich gelungen finde. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und kann es auch jedem Fan der Reihe empfehlen. Allerdings sollte man bedenken, dass es eher ein Spin off ist und auch so an das Buch ran gehen.

Von mir gibt es 5 Sterne und ich würde mich freuen, wenn ich noch mehr lesen dürfte, bin aber auch nicht böse, wenn diese Reihe hier beendet wird und noch manches offen bleibt. Bei manchen Geschichten ist das einfach so.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.01.2020

Jede einzelne Seite ist einfach nur grandios!

Vollendet – Die Flucht (Band 1)
0

Deine Umwandlung ist garantiert schmerzfrei. Jeder Teil deines Körpers lebt weiter. Sagen Sie. Aber wenn jeder Teil von dir am Leben ist, nur eben in jemand anderem... Lebst du dann, oder bist du tot?

Mein ...

Deine Umwandlung ist garantiert schmerzfrei. Jeder Teil deines Körpers lebt weiter. Sagen Sie. Aber wenn jeder Teil von dir am Leben ist, nur eben in jemand anderem... Lebst du dann, oder bist du tot?

Mein Buch ist die Hardcoverausgabe, die ein anderes Cover hat als die broschierten Ausgaben. Es ist komplett in Silber gehalten, abgesehen vom Titel, der ist in Rot und Großbuchstaben vorne mittig auf dem Buch aufgedruckt. Oben findet sich der Name des Autors. Mir gefallen die alten Cover viel besser als die der broschierten Ausgaben. Leider wurde hier aber der vierte Teil nicht mehr als Hardcover gedruckt, was ich sehr schade finde.

Bei dem Buch „Vollendet“ handelt es sich um den ersten Band einer Tetralogie, es sind bereits alle Bände erschienen. Nur ich bin recht spät dran damit, diese Reihe endlich zu beginnen. Dieses Buch liegt schon eine ganze Weile auf meinem Sub und davor war es noch viel länger auf meiner Wunschliste.

Für mich ist „Vollendet“ das dritte Buch, welches ich von Neal Shusterman lese. Ich kannte seinen Schreibstil also schon vorher und mir fällt dazu nur ein Wort ein – grandios! Er schafft es mit seinen Büchern immer wieder, dass ich mir ganz genau vorstellen kann, dass genau das Szenario, das er beschreibt, in ein paar Jahren eintreffen könnte. Sein Schreibstil ist dabei sehr gut zu lesen und wenn ich einmal angefangen habe, kann ich nicht mehr aufhören zu lesen.

Bereits zu Beginn des Buches bleibt nicht viel Zeit, um langsam in die Geschichte zu kommen, denn ein Ereignis jagt das nächste. Bumm, bumm, bumm. Die Charaktere kommen nicht zum durchatmen und genauso wenig der Leser.

Jeder einzelne Charakter, den der Autor in seinem Buch auftauchen lässt, bringt eine Geschichte mit. Jeder ist auf seine Art interessant, liebenswert oder löst eher gegenteilige Gefühle in mir als Leser aus. Doch genau das macht die Geschichte auch aus.

Ich habe festgestellt, dass das Thema eigentlich gerade nicht passender sein könnte. Hat doch der Bundestag diese Woche beschlossen, dass nicht jeder Bundesbürger automatisch Organspender ist, sondern dass eine ausdrückliche Zustimmung gegeben werden muss. Und in „Vollendet“ lese ich, dass damals zu wenige Organspender waren und dass aber so viel gebraucht worden ist und so erst die Idee der Umwandlung aufkam. Irgendwie gruslig, wenn man darüber nachdenkt, oder?

Dieser erste Band war für mich von der ersten bis zur letzten Seite ein absolutes Highlight. Ich war mehr als einmal geschockt und gleichzeitig fasziniert, was für eine Welt der Autor hier erschaffen hat. Das Buch endet nicht mit einem Cliffhanger, trotzdem kann ich es kaum erwarten, weiter zu lesen.

Ich spreche hier eine klare Leseempfehlung aus für jeden, der Dystopien mag. Für mich ist dieses Buch schon jetzt ein absolutes Jahreshighlight und bekommt voll verdiente 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.01.2020

Echt abgefahrener erster Band

Vicious - Das Böse in uns
0

Als junge und brillante Medizinstudenten teilen sich Victor Vale und Eli Ever auf dem College ein Zimmer und auch eine Obsession. Sie versuchen durch eine gezielt herbeigeführte Nahtoderfahrung übernatürliche ...

Als junge und brillante Medizinstudenten teilen sich Victor Vale und Eli Ever auf dem College ein Zimmer und auch eine Obsession. Sie versuchen durch eine gezielt herbeigeführte Nahtoderfahrung übernatürliche Kräfte in sich zu wecken. Und sie haben Erfolgt. Victor erlangt die Fähigkeit, Schmerz zu kontrollieren und Eli wird quasi unsterblich. Doch der Preis ist hoch. Zu hoch.

Zehn Jahre später bricht Victor Vale aus dem Gefängnis aus, um sich an seinem ehemaligen Freund Eli Ever zu rächen. Begleitet wird er von einem jungen Mädchen, da die Toten auferstehen lassen kann. Doch auch Eli ist nicht mehr alleine. Er hat eine Frau an seiner Seite, deren Willen man sich nicht entziehen kann. Beide Seiten suchen die Konfrontation und dabei ist nur eines sicher – es wird Blut fließen.

Das Cover des Buches ist eher schlicht gehalten. Es besteht aus den drei Farben Rot, Schwarz und Weiß. In Rot ist der Hintergrund, in Schwarz ist in der Ferne eine Stadt zu erkennen und den Großteil des Covers ziert ein Mann in einem schwarzen Mantel und mit weißen Haaren. Ebenfalls in weiß der Titel des Buches und der Name der Autorin.

Für mich ist „Vicious – Das Böse in uns“ das Erste Buch, das ich von der Autorin lese. Es ist der erste Teil einer, soweit ich weiß, Dilogie. Der zweite Band erscheint am 29. April 2020.

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Er ist flüssig zu lesen und ich war beim Geschehen immer mittendrin statt nur dabei. Ihren Charakteren hat sie Tiefe verliehen und sie hat uns an jeder Lebenslage ihrer Charaktere teilhaben lassen. Das Buch hatte ich sehr schnell durchgelesen, was auch für den tollen Schreibstil der Autorin spricht.

Jeder, sei es nun Sydney, Serena, Mitch, Eli oder natürlich Victor, ist für sich spannend und interessant. Über jeden möchte man gerne mehr erfahren, möchte man als Leser wissen, was er denkt, was er fühlt. Und jedem haftet auch noch immer das ein oder andere Geheimnis an.

Gefühle sind etwas, was in diesem Buch ganz groß geschrieben wird. Aber nicht so wie in den meisten Büchern, die man heutzutage liest. Natürlich hat auch die Liebe ihren Plat, doch ganz anders als man denkt. Dieses Buch ist anders, grausam, brutal und gleichzeitig ist es nicht kalt sondern voller Gefühle – egal, wie die aussehen mögen.

Mir hat gut gefallen, dass man immer wieder unterschiedliche Sichtweisen hat, da die Autorin munter hin und her wechselt. Ebenso wechselt sich oft die Zeit. Man springt von der Gegenwart in die Vergangenheit, wieder zurück oder noch ein Stück weiter in die Vergangenheit. Das hat mich anfangs etwas verwirrt, aber wenn man erst in der Geschichte richtig drin ist und dran bleiben kann und das ein oder andere Puzzleteil an seinem Platz ist, geht das ziemlich gut.

Ich bin richtig gespannt, wie es hier weiter gehen wird und was der zweite Teil noch so bereit hält. Für mich ist klar, dass ich Band 2 lesen werde und ich kann auf jeden Fall eine Leseempfehlung aussprechen für jeden, der nicht eitel Sonnenschein erwartet und der mit etwas derberer Kost kein Problem hat. Von mir gibt es 5 Sterne, auch wenn ich manchmal mit den Augen gerollt habe und mir manche Sachen auch etwas zu abgedreht waren.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.01.2020

Wirst du dein Schicksal ändern, wenn du die Möglichkeit hast?

TausendMalSchon
0

Drei Dinge hat die 18-jährige Sascha sich fest vorgenommen: Sie wird in diesem Leben ihre Bestimmung nicht annehmen. Sie wird niemanden wegen ihrer Gabe in Gefahr bringen und sie wird ihre Seelenmagie ...

Drei Dinge hat die 18-jährige Sascha sich fest vorgenommen: Sie wird in diesem Leben ihre Bestimmung nicht annehmen. Sie wird niemanden wegen ihrer Gabe in Gefahr bringen und sie wird ihre Seelenmagie tief in sich verschließen. Auf der Insel Alderney ließen sich diese Vorhaben in die Tat umsetzen, aber dann taucht eines Nachts Cedric auf. Er rettet sie vor dem Ertrinken und vor einem Seelenjäger. Doch ihre Seele übt auch auf ihn einen unwiderstehlichen Reiz aus – könnte ein Splitter davon doch ewiges Leben für ihn bedeuten.

Als erstes möchte ich nicht nur auf das Cover sondern auf die komplette Aufmachung dieses Buches kommen. Denn das ist einfach nur wow! Angefangen beim Buchschnitt in Lila, den Libellen in den unterschiedlichsten Größen zieren. Weiter mit den Farben blau und rosa/pink, die sich auf dem kompletten Buch finden. Hin zu den Dingen, die es auf dem Cover zu entdecken gilt – den Fotoapparat, die Noten, die Feder, den Schlüssel und noch ein paar Dinge mehr. Und auch innen ist das Buch richtig liebevoll gestaltet. Jeden Kapitelanfang ziert mal ein Schmetterling, mal eine Libelle, jedes Ende mal Blüten, mal ein Briefumschlag. Und glaubt mir, wenn ihr erst wisst, was dahinter steckt, seht ihr es nochmal mit anderen Augen.

Bei dem Buch „Tausend Mal Schon“ handelt es sich um einen Einzelband, geschrieben von Marah Woolf. Die Geschichte ist in sich soweit abgeschlossen. Es würde zwar noch Raum für ein weiteres Buch geben, aber dass es dafür Pläne gibt ist mir nicht bekannt.

Ich habe bereits die Götterfunke-Trilogie der Autorin gelesen, so dass dies nicht mein erstes Buch von ihr ist. Der Schreibstil hat mir auch hier wieder gut gefallen. Er ist leicht zu lesen und die Seiten sind wieder nur so dahin geflogen.

Es ist mir leicht gefallen, in die Geschichte zu kommen und ihr auch zu folgen. Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Sasha, die mir als Protagonistin echt sympathisch war. Ganz toll fand ich auch den Zirkel rund um sie und ihre Granny. Da war jeder eine ganz eigene Persönlichkeit. Auch Cedric hat mir gut gefallen und Fawkes und Rafiq waren so oder so klasse. Jeder hat seine eigene Geschichte von der Autorin verpasst bekommen, was ich sehr schätze, um die jeweiligen Charaktere besser kennen zu lernen.

Immer wieder sieht man sich geschichtlichen Ereignissen gegenüber, von denen wohl jeder schon einmal gehört hat. Ich fand diese sehr gut in den Verlauf des Buches eingearbeitet. Es gab eine kurze Erklärung dazu, ist aber nicht in langweiligen Geschichtsunterricht ausgeartet.

Einen Kritikpunkt gibt es allerdings auch. Ich habe keine Ahnung, woher dieser Trend kommt, aber leider hat er auch dieses Buch ereilt. Der Trend der ellenlangen Kapitel. Ich mag sie einfach nicht, diese Kapitel, die 40 oder 50 Seiten lang sind. Es ist für mich als Leser sehr störend, wenn ich mitten im Kapitel aufhören muss, weil zum Beispiel meine Mittagspause zuende ist. Also bitte liebe Autoren, kommt doch in diesem Falle mal zum Punkt und traut euch kürzere Kapitel zu machen.

Alles in allem hat mir diese Geschichte rund um Sasha und Cedric, die Seelen und ihre Jäger, die Hüter und die Wanderer sehr gut gefallen und ich habe die Seiten förmlich inhaliert. Trotz des Wermuttropfens der langen Kapitel gebe ich 5 Sterne und empfehle dieses Buch jedem, der gerne Jugendfantasy liest.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere