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Veröffentlicht am 16.02.2020

ein sehr guter Auftakt der Reihe

Das erwachte Land - Jägerin des Sturms
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Kurzbeschreibung
Naturkatastrophen haben weite Teile Amerikas verwüstet. Während Tausende den Tod fanden, erhoben sich alte Legenden zu neuem Leben …
Die Navajo-Kriegerin Maggie Hoskie jagt die Monster, ...

Kurzbeschreibung
Naturkatastrophen haben weite Teile Amerikas verwüstet. Während Tausende den Tod fanden, erhoben sich alte Legenden zu neuem Leben …
Die Navajo-Kriegerin Maggie Hoskie jagt die Monster, die über das magisch erwachte Land streifen. Als aus einem Dorf ein Mädchen verschleppt wird, nimmt sie die Verfolgung auf. Und macht eine furchterregende Entdeckung: Die Kreatur, die sie jagt, wurde nicht geboren, sondern erschaffen! Doch wer besitzt solche Macht? Zusammen mit dem Medizinmann Kai macht sie sich auf die Suche nach Antworten und muss sich ihrer schlimmsten Angst stellen: ihrer eigenen dunklen Vergangenheit.
(Quelle: Lübbe)

Meine Meinung
Mit „Das erwachte Land – Jägerin des Sturms“ von Rebecca Roanhorse ist der erste Band einer neuen Fantasyreihe erschienen.
Ich wurde hier besonders vom tollen Cover angesprochen. Nachdem ich dann auch den Klappentext gelesen hatte war klar, dieses Buch muss ich lesen. Daher ging es dann nach dem Laden des eBooks mit Lesen los.

Ihre Charaktere hat die Autorin hier wirklich sehr gut ausgearbeitet. Ich empfand sie als vorstellbar beschrieben und auch die Handlungen waren für mich verständlich.
Man lernt als Leser hier die Protagonisten Maggie und auch Kai sehr gut kennen. Maggie gefiel mir richtig gut. Sie ist eine Monsterjägerin, deren Ausbilder allerdings nicht mehr bei ihr ist. Das macht ihr zu schaffen, was der Leser immer wieder bemerkt.
Kai, der männliche Gegenpart, gefiel mir ebenso sehr gut. Er wirkte interessant gezeichnet, ist aber das genaue Gegenteil von Maggie. Und dennoch tun sich die beiden zusammen.

Neben den beiden Protagonisten gibt es hier im Geschehen noch ganz andere Charaktere. Auch sie empfand ich persönlich als sehr gut dargestellt und ins Geschehen integriert.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig zu lesen. Man kommt als Leser also auch recht flott und locker durch die Seiten hindurch, kann gut folgen und auch alles verstehen.
Die Handlung selbst ist wirklich sehr interessant gehalten. Es geht hier fantastisch zu. Zudem ist die geschaffene Welt doch auch recht düster und brutal gehalten. Man findet sich hier als Leser nach dem Klimawandel und anderen Naturkatastrophen wieder, nichts ist mehr so wie es war in Kalifornien.
Neben der Fantasy findet sich hier auch reichlich Magie und auch Mystery wieder. Als Leser ist man wirklich mittendrin und möchte erfahren wie es weitergeht.
Allerdings mir persönlich ging hier einiges doch zu schnell vonstatten. Das Tempo ist sehr hoch gehalten, wodurch manches dann auch unter den Tisch fällt bzw. zu schnell abgehandelt wurde.

Das Ende ist sehr offen gehalten. Es ist jetzt nicht so ein gemeiner Cliffhanger, dennoch aber bleibt man als Leser doch auch neugierig zurück und möchte wissen wie es im zweiten Band wohl weitergeht. Dieser ist für September 2020 angekündigt.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Das erwachte Land – Jägerin des Sturms“ von Rebecca Roanhorse ein Auftaktband, der mich sehr gut für sich gewinnen konnte.
Vorstellbar gezeichnete Charaktere, ein angenehm zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, abwechslungsreich und auch sehr fantastisch empfunden habe, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.02.2020

ein wirklich sehr guter zweiter Reihenteil

The Risk – Wer wagt, gewinnt
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Kurzbeschreibung
Bad Girl Brenna Jensen würde sich nie auf einem Eishockeyspieler einlassen. Das Risiko wäre zu groß. Nicht nur, weil ihr Vater, der Trainer des Teams, sie umbringen würde. Sie hat auch ...

Kurzbeschreibung
Bad Girl Brenna Jensen würde sich nie auf einem Eishockeyspieler einlassen. Das Risiko wäre zu groß. Nicht nur, weil ihr Vater, der Trainer des Teams, sie umbringen würde. Sie hat auch nicht vor, den größten Fehler ihres Lebens zu wiederholen. Trotzdem geht ihr einer der Spieler unter die Haut. Er ist eingebildet, frech, und er macht mehr als deutlich, dass er etwas von ihr will. Auch wenn sie weiß, dass sie für ihn nie an erster Stelle stehen wird, da er sich letzten Endes doch nur für seinen Sport interessiert, wird es für Brenna immer schwerer, ihm zu widerstehen …
(Quelle: Piper)

Meine Meinung
Bereits der erste Band der „Briar U“-Reihe von Elle Kennedy konnte mich wirklich sehr gut unterhalten. Umso gespannter war ich daher auch auf „The Risk – Wer wagt, gewinnt“.
Das Cover hat mich richtig angesprochen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich das Buch geladen und dann ging es auch schon los mit dem Lesen.

Die hier handelnden Charaktere sind der Autorin wirklich gelungen. Auf mich wirkten sie vorstellbar und die Handlungen waren zu verstehen.
Jake und Brenda sind hier die beiden Protagonisten. Brenda ist eine Studentin und die Tochter des Coachs. Sie ist witzig und wirkte bodenständig auf mich. Sie hat bereits einiges erlebt, ihre Vergangenheit war sehr lebendig und das hängt ihr auch jetzt noch immer ziemlich nach. Zu ihrem Vater hat sie nicht unbedingt ein gutes Verhältnis, dennoch aber steht sie voll hinter ihm und der Mannschaft. Ich mochte sie im Großen und Ganzen eigentlich ziemlich gerne.
Jake hat das Herz genau am richtigen Fleck. Er studiert an der Harvard Universität und verliebt sich ausgerechnet in Brenda. Auch wenn sie grundverschieden sind kämpft Jake für seine Ziele und bleibt sich dabei selbst immer treu. Mein Herz hatte er bereits nach kürzester Zeit im Sturm erobert, was nicht zuletzt an seiner sympathischen Art lag.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich klasse. Man fühlt sich als Leser wohl zwischen den Zeilen und kommt locker und flüssig durch die Handlung hindurch. Alles ist gut zu verstehen und man kann die Handlungen recht gut nachvollziehen.
Die Handlung hat mich recht schnell mitgenommen. Es geht hier sehr abwechslungsreich zu, hinzu kommt einen ordentliche Portion Spannung und auch ganz viele Emotionen und Gefühle. Und man findet hier als Leser auch Humor vor, der genau richtig dosiert und gut eingesetzt wirkte.
Das gute an diesem Roman ist man kann ihn vollkommen unabhängig lesen und verstehen, da jeder Band hier für sich abgeschlossen ist. Es macht aber definitiv mehr Spaß wenn man sie in Reihe liest.

Das Ende ist in meinen Augen sehr gut gelungen. Ich empfand es als passend zur Gesamtgeschichte gewählt. Es schließt diese Geschichte hier sehr gut ab und macht alles rund.

Fazit
Abschließend gesagt ist „The Risk – Wer wagt, gewinnt“ von Elle Kennedy ein wirklich sehr guter zweiter Reihenteil, der mich gut für sich gewinnen konnte.
Gut beschriebene sympathische Charaktere, ein angenehm zu lesender flüssiger Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als abwechslungsreich, spannend, emotional und auch humorvoll empfunden habe, haben mir tolle Lesestunden beschert und mich gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.01.2020

ein sehr guter Dilogieabschluss

Son of Darkness 2: Goldene Bedrohung
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Kurzbeschreibung
*Liebe oder Zerstörung – Was bestimmt dein Schicksal?*
Seit Emma in einer isländischen Höhle auf ein riesiges wildes Tier gestoßen ist, steht ihr Leben Kopf. Der von ihr befreite schwarze ...

Kurzbeschreibung
*Liebe oder Zerstörung – Was bestimmt dein Schicksal?*
Seit Emma in einer isländischen Höhle auf ein riesiges wildes Tier gestoßen ist, steht ihr Leben Kopf. Der von ihr befreite schwarze Wolf hat sich nicht nur in einen unglaublich attraktiven Kerl verwandelt, sie fühlt sich von ihm auch noch nahezu magisch angezogen. Aber Emma kann und will einfach nicht glauben, dass ihr geheimnisvoller Fremder eigentlich in der Welt der nordischen Götter zuhause ist – bis sie sich plötzlich selbst in Asgard wiederfindet und Wulfs Geheimnis aufdeckt. Er hat eine zerstörerische Bestimmung, die nicht nur seine, sondern auch Emmas Welt aus den Angeln zu heben droht…
(Quelle Impress)

Meine Meinung
Bereits mit den ersten Band der „Son of Darkness“-Dilogie konnte mich Asuka Lionera echt überzeugen. Umso gespannter war ich nun auf „Son of Darkness 2: Goldene Bedrohung“.
Der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden und das Cover hat mich total angesprochen. Daher ging es nach dem Laden auch direkt mit Lesen los.

Die handelnden Charaktere waren mir bereits gut bekannt. Es war noch einmal eine Rückkehr, sie wirkten auch hier wieder lebendig und sehr gut ausgearbeitet.
Emma gibt hier im zweiten Band noch viel mehr von sich preis, allerdings es gab auch Situationen wo ich sie nicht so ganz verstanden habe. Trotzdem aber ist sie noch immer eine starke Persönlichkeit und sehr ehrgeizig.
Auch auf Wulf trifft man hier wieder. Über ihn gibt es hier auch noch mehr zu erfahren. Allerdings nicht alles, was ich über ihn wissen wollte wurde auch wirklich geklärt.

Neben den Protagonisten gibt es hier auch wieder ein paar Nebenfiguren, die sich sehr gut in die Handlung integrieren. Diese Mischung hat Autorin meiner Meinung nach gut hinbekommen.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich wieder richtig gut und flüssig zu lesen. So bin ich dann auch flott und locker durch die Seiten gekommen und konnte sehr gut folgen.
Die Handlung knüpft an Band 1 an. Man sollte diesen auch vorher gelesen haben bevor man zu diesem Buch hier greift.
Und es kommt hier auch wieder gut Spannung auf. Es gibt Action und Gefahren, allerdings hier waren die Lösungen nicht immer ganz schlüssig gehalten. Trotzdem aber hat mit die Idee hinter der Geschichte wirklich gefallen. Die Autorin hat hier wirklich ihr Möglichstes gegeben.

Das Ende ist dann in meinen Augen gut gemacht. Es passt zur Gesamtgeschichte und macht diese Dilogie dann letztlich auch gut rund und schließt sie sehr gut ab.

Fazit
Letztlich gesagt ist „Son of Darkness 2: Goldene Bedrohung“ von Asuka Lionera ein gut gemachter Dilogieabschluss, der mich auch gut einnehmen konnte.
Interessant beschriebene Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend gehalten ist und deren Idee auch wirklich gut umgesetzt ist, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.01.2020

ein wirklich guter Auftakt der Reihe

Legal Love – An deiner Seite
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Kurzbeschreibung
Gerade erst hat Nora den Tod ihres Chefs überwunden, da taucht plötzlich sein Enkel David auf. Er will die Kanzlei übernehmen und alles komplett umkrempeln. Nora ist davon wenig begeistert. ...

Kurzbeschreibung
Gerade erst hat Nora den Tod ihres Chefs überwunden, da taucht plötzlich sein Enkel David auf. Er will die Kanzlei übernehmen und alles komplett umkrempeln. Nora ist davon wenig begeistert. Schließlich hat David sich noch nie besonders für die Kanzlei interessiert – und schon gar nicht für seinen schwerkranken Großvater. Nora gibt sich kämpferisch und stellt sich Davids Plänen entgegen. Doch nach kurzer Zeit muss sie sich eingestehen, dass sie sich mehr zu dem australischen Anwalt hingezogen fühlt, als ihr lieb ist …
(Quelle: beHEARTBEAT)

Meine Meinung
Die Autorin hinter dem Pseudonym J. T. Sheridan war mir bereits unter einem anderen Namen sehr gut bekannt. Jetzt also stand mit „Legal Love – An deiner Seite“ der erste Band der „Lawyers of London – Office Romance“ auf meinem Leseplan und ich war echt gespannt darauf.
Das Cover hat mich total angesprochen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher ging es nach dem Laden auch flott mit Lesen los.

Die Charaktere in dieser Geschichte hier sind gut gelungen. Sie wirkten vorstellbar und realistisch beschrieben und passten meiner Meinung nach wirklich gut in das Geschehen hier hinein.
Nora ist wirklich gelungen. Sie ist tough und selbstbewusst, sie weiß wirklich was sie will. Für ihre Ziele ist sie auch wirklich bereits zu kämpfen. Dafür räumt sie auch selbst die Steine aus dem Weg, wenn ihr welche in den Weg gelegt werden. Das gefiel mir wirklich sehr gut., da sie auch nachdenkt und dann handelt. Freunden gegenüber ist sie genauso loyal wie ihrer Kanzlei gegenüber. Ich mochte sie wirklich gerne und habe hier gerne alles verfolgt.
David hat es mir ehrlich gesagt nicht wirklich so einfach gemacht. Er wirkte charmant auf mich, nur leider hat er anderen mehr geglaubt als Nora selbst. Damit hat er mich immer wieder schrecklich auf die Palme gebracht. Ansonsten aber war David wirklich gut gezeichnet auf mich.

Neben den beiden Protagonisten gibt es noch andere Charaktere, die sich genauso gut ins Geschehen einfügen und so ganz eigene Dinge mitbringen. Hier hat die Autorin eine wirklich gute Mischung zusammengestellt.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. Mir hat dieser Stil gut gefallen und ich bin so auch flüssig durch die Handlung gekommen.
Geschildert wird das gesamte Buch aus der Sichtweise von Nora. Diese Perspektive passt, da man sie so noch näher kennenlernen kann. Allerdings ab und an hätte ich gerne auch etwas aus der Sichtweise von David gewünscht.
Die Handlung selbst hat mir gut gefallen. Es kommt Spannung auf, genauso wie man als Leser hier Emotionen, Gefühle und viel Liebe vorfindet. Es passt alles sehr gut zusammen, auch weil die Autorin immer wieder Wendungen eingearbeitet hat, die zusätzlich neue Dinge ins Geschehen einbringen.
Die Handlungsorte empfand ich als gut beschrieben, sie erwachten während des Lesens vor meinem Auge zum Leben.

Das Ende empfand ich als gut gemacht. Es passt sehr gut zum Gesamtgeschehen hier, alles wird schön rund und gut abgeschlossen. So wurde ich als Leser zufrieden aus der Geschichte entlassen.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „Legal Love – An deiner Seite“ von J. T. Sheridan ein gar nicht mal so schlechter Auftakt der „Lawyers of London – Office Romance“, der mich ganz gut für sich gewinnen konnte.
Vorstellbare, gut beschriebene Charaktere, ein flüssig zu lesender angenehmer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die Spannung, viele verschiedene Emotionen und eben auch Liebe enthält, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2020

abwechslungsreich und humorvoller Roman, der mich gut unterhalten konnte

Love You Anyway
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Kurzbeschreibung
An diesem heißen Firefighter verbrennt sie sich die Finger …
Melody Merritt hat es satt, immer nach den Regeln zu spielen. Sie will endlich ihre wilde Seite entdecken. Und wer eignet sich ...

Kurzbeschreibung
An diesem heißen Firefighter verbrennt sie sich die Finger …
Melody Merritt hat es satt, immer nach den Regeln zu spielen. Sie will endlich ihre wilde Seite entdecken. Und wer eignet sich besser dazu als der attraktive Chief des Fire Departments? Josh Bradley ist neu in Bluelick und will sich auf keinen Fall in der Kleinstadt niederlassen. Da kommt ihm eine heiße Affäre gerade recht. Doch mit jeder Berührung und jedem verzehrenden Kuss werden ihre Gefühle tiefer, und Melody und Bradley müssen sich entscheiden, ob da mehr zwischen ihnen sein könnte …
(Quelle: LYX)

Meine Meinung
Die Autorin Samanthe Beck war mir bereits von einem anderen Roman bekannt. Ihre „Private Pleasures“-Reihe kannte ich bisher nicht. Nun stand mit „Love You Anyway“ Band 2 der genannten Reihe auf meinem Leseplan und ich war echt total gespannt darauf.
Das Cover hat mich sehr wirklich gut gefallen. Und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich auch flott mit Lesen begonnen.

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Ich konnte sie mir zum einen sehr gut vorstellen und auch die Handlungen waren für mich verständlich gehalten.
Sowohl Melody als auch Josh waren mir sympathisch. Besonders Mels Art hatte es mir angetan. Sie möchte nicht mehr nur brav sein, sie möchte leben, hat sie doch sonst immer nur zurückgesteckt. Im Handlungsverlauf wird sie immer selbstsicherer und auch offener, was mir echt gefallen hat.
Josh ist aufmerksam, cool und er kann auch richtig hartnäckig sein. Er ist ein Frauenschwarm, doch er selbst hat nur Augen für Melody. Josh weiß was er will, nur kann er es nicht immer zulassen. Auch er entwickelt sich im Handlungsverlauf merklich weiter.

Neben den beiden Protagonisten lernt man als Leser noch andere Charaktere kennen, die sich in meinen Augen auch sehr gut ins Geschehen einfügen. Hier bleibt besonders Ginny, Melodys beste Freundin, in Erinnerung. Sie wird die Hauptrolle im dritten Teil spielen.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich flüssig und ich bin sehr gut und vor allem auch locker durch die Geschichte hindurch gekommen. Für mich war alles gut verständlich und ich konnte auch die Handlungen gut nachempfinden.
Die Handlung hat mich von Beginn an begeistert. Die Autorin hält sich nicht lange mit Vorgeplänkel auf, es geht wirklich direkt los. Ich hatte auch keinerlei Probleme dem Geschehen folgen zu können, trotz das ich Band 1 nicht kenne.
Und das Geschehen ist zum einen sehr gefühlvoll und auch emotional, es gibt aber auch humorvolle und sehr leidenschaftliche Momente, die ebenfalls sehr gut in die Geschichte passen. Die Mischung ist in meinen Augen gut gemacht.

Das Ende ist dann in meinen Augen ein wenig zu schnell abgehandelt. Mir persönlich ging es zu schnell, ich hätte mir hier ein paar Seiten mehr gewünscht. Der Schluss passt aber zum Geschehen und als Leser bleibt man neugierig auf Band 3 zurück.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Love You Anyway“ von Samanthe Beck ein interessanter Roman, der mich gut für sich gewinnen konnte.
Gut beschriebene vorstellbare Charaktere, ein angenehm zu lesender flüssiger Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als emotional, gefühlvoll, abwechslungsreich und auch humorvoll empfunden habe, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere