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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.04.2020

Tolle Fortsetzung

Der Vampir, der mich liebte
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Die Sookie Stackhouse-Reihe von Charlaine Harris ist ein Genremix aus Romantic Fantansy und Romantic Suspense. Im Zentrum des Geschehens steht die Kellnerin Sookie Stackhouse. Sie ist nicht wie normale ...

Die Sookie Stackhouse-Reihe von Charlaine Harris ist ein Genremix aus Romantic Fantansy und Romantic Suspense. Im Zentrum des Geschehens steht die Kellnerin Sookie Stackhouse. Sie ist nicht wie normale Menschen, sie hat die Gabe Gedanken lesen zu können. Der Art aus der Norm zu fallen macht ihr arge Probleme, deshalb lebt sie ein recht zurückgezogenes Leben bei ihrer Großmutter. Doch als ihr eines schönen Tages der fabelhaft aussehende Vampir Bill über den Weg läuft, soll sich einiges gehörig in ihrem Leben verändern. Die Autorin hat einen angenehm modernen und flüssig zu lesenden Schreibstil. Schnell ist man in der Handlung drin. Die temporeiche Story spart nicht mit den Themen Liebe, Mord und natürlich Vampire. Die vielen interessanten Individuen, allen voran natürlich Sookie und Bill, sind überzeugend charakterisiert und ziehen einen durch ihre Vielseitigkeit und Tiefe in ihren Bann. Durch die gekonnte Mischung aus Mystery, Spannung und Erotik hat diese Reihe ein ganz eigenes Flair. Mir hat sie viele tolle Lesestunden beschert und ich kann sie nur weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 01.04.2020

Serie mit Suchtpotenzial

Das Erbe der Macht - Schattenchronik 1: Das Erwachen (Bände 1-3)
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Das „Erbe der Macht“ ist die neue Urban Fantasy Reihe von Andreas Suchanek. Die Geschichte spielt im Hier und Jetzt, Fabelwesen leben unter uns Menschen. Die Welt wiederum wird von einem Wall umgrenzt, ...

Das „Erbe der Macht“ ist die neue Urban Fantasy Reihe von Andreas Suchanek. Die Geschichte spielt im Hier und Jetzt, Fabelwesen leben unter uns Menschen. Die Welt wiederum wird von einem Wall umgrenzt, der die Magier von den Nichtmagiern – Nimags – trennen und somit auch gleichzeitig schützen soll. Die Magier wollen nun diese Situation so nicht mehr akzeptieren und wollen diesen Wall zerstören. Es kommt wie es kommen muss – der Kampf beginnt – und stellt auch die Rahmenhandlung dieser Serie dar. Nach und nach erfährt man im Verlauf der Serie mehr über die handelnden Figuren. Wobei dem Autor mit den Vertretern der Nimags durchaus ein Coup gelungen ist. Treten doch hier solche Persönlichkeiten wie Johanna von Orleans, Leonardo da Vinci und Albert Einstein auf. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und die Perspektiven wechseln dabei in schnellem Tempo. Die Spannung ist von Beginn an da und wird auch gehalten. Also mich hat diese Serie überzeugt und wunderbar unterhalten – Kopfkino inklusive. Ich kann „Erben der Macht“ weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 28.03.2020

Krimi aus dem alten England

The Woman in White
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Die Geschichte fesselte mich gleich von Anfang an. Die schaurig düstere Atmosphäre passt wunderbar zur Story und transportiert dadurch die Geschehnisse sehr anschaulich. Man erwartet Szene für Szene neue ...

Die Geschichte fesselte mich gleich von Anfang an. Die schaurig düstere Atmosphäre passt wunderbar zur Story und transportiert dadurch die Geschehnisse sehr anschaulich. Man erwartet Szene für Szene neue Schrecken. Die Geschichte ist scharfsinnig und gut konstruiert und verleitet dadurch zum weiterlesen. Durch die verschiedenen Erzählperspektiven blieb ich lange im Dunkeln wie das Ganze endet würde. Darum geht es: London im viktorianischen Zeitalter. Weit nach Mitternacht macht sich der Zeichenlehrer Walter Hartright auf den Weg nach Hause. Da begegnet ihm eine etwas verwirrt wirkende und verängstigte Frau in Weiß. Es kommt zu einem kurzen Wortwechsel. Als er sich von ihr verabschiedet hat, erfährt er, dass die geheimnisvolle Frau scheinbar aus einem Irrenhaus entwichen ist. Am nächsten Tag tritt Walter seinen Dienst als Kunstlehrer an. Hier verliebt er sich in Laura, eine seiner Schülerinnen. Diese ist jedoch Sir Percival Glyde versprochen. Als die Frau in Weiß erneut auftaucht, wird Sir Percival nervös, denn offensichtlich scheint sie sein dunkles Geheimnis zu kennen. Die kriminellen Machenschaften, die dieser gemeinsam mit Conte Fosco betreibt, enden schließlich in einer mörderischen Intrige, die nicht zu verhindern ist. Die Geschichte ist eine Mischung aus Krimi/Mystery/Romantik/Historie mit toll gezeichneten Figuren. Der Schreibstil ist charakteristisch für das Entstehungsjahr 1871, aber flüssig zu lesen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 28.03.2020

Mystisch angehauchter HistoKrimi

The Moonstone
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Zur Zeit der Erstveröffentlichung war der Krimi mit Sicherheit ein echter Pageturner. Heute wirkt die ganze Handlung doch etwas „angestaubt“. Die Darstellungen der einzelnen Akteure sind dem damaligen ...

Zur Zeit der Erstveröffentlichung war der Krimi mit Sicherheit ein echter Pageturner. Heute wirkt die ganze Handlung doch etwas „angestaubt“. Die Darstellungen der einzelnen Akteure sind dem damaligen Sittenbild entsprechend doch der Krimihandlung fehlt es an Spritzig- und Pfiffigkeit. Wenngleich die eigentliche Krimihandlung clever aufgebaut ist. London, im späten 19. Jahrhundert: Lady Rachel erbt an ihrem 21. Geburtstag den Monddiamanten. Einst hatte ihr Onkel diesen aus Indien mitgebracht. Es ranken sich viele Geheimnisse um die Umstände der Herkunft des Steins. Und genau diese sind es jetzt die die Situation der Gegenwart bestimmen. Denn der Mondiamant verschwindet spurlos. Die herbeigerufene Dorfpolizei und eine Inspektor von Scotland Yard stehen vor einem Rätsel. Als dann noch ein Mord geschieht überschlagen sich die Ereignisse. Dank des tollen Schreibstils kann man der Story gut folgen, auch wenn sie teilweise sehr verworren daherkommt. Die auftretenden Charaktere sind gut beschrieben. Die Auflösung des Falls war dann für mich keine wirkliche Überraschung mehr. Wer gerne Krimis aus dem viktorianischen England mit kleinen mystischen Anspielungen und der Schildung der Standesdünkel liest, ist hier gut bedient. Mir hat der Histo-Krimi gut gefallen, deshalb eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 28.03.2020

Absolut gelungene Fortsetzung

Black Dagger - Rehvenge & Ehlena
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Dieser Band ist diesmal eher Kampf- als Liebesgeschichte, aber deshalb nicht wenig gut zu lesen. Die kleinen Wortgefechte zwischen den Brüdern mit ihren erfrischend frechen Sprüchen waren super in den ...

Dieser Band ist diesmal eher Kampf- als Liebesgeschichte, aber deshalb nicht wenig gut zu lesen. Die kleinen Wortgefechte zwischen den Brüdern mit ihren erfrischend frechen Sprüchen waren super in den Ablauf eingebunden. In diesem Band ist die Geschichte um Rehvenge und Ehlena eine nette Nebenhandlung. Rehvenge, ein Sympath, lernt in der „hauseigenen“ Klinik die Vampirkrankenschwester Ehlena kennen. Er ist sofort hin und weg. Obwohl er genügend Zeit hat ihr seine Vergangenheit zu offenbaren und ihr zu erzählen in welche Geschäfte er momentan involviert ist, unterlässt er es, aus Angst, Ehlena zu verschrecken. Doch das stellt sich alsbald als verhängnisvoller Fehler heraus. Durch ihr agieren wird aber auch der Kampf gegen die Lesser weiter geschrieben. Es ist irgendwie eine neue Zeitrechnung angebrochen – der Kampf wird härter und erbitterter geführt denn je. Auch in diesem Band wird wieder an „vielen Fronten gekämpft“. Dadurch wird es aber auch nie langweilig. Die Vielzahl auftretender Figuren sind toll gezeichnet und wirken in Bezug auf ihr Rolle in der Geschichte echt und überzeugend. Der Schreibstil ist wie immer flüssig zu lesen. Und lieb gewonnene Figuren aus den Vorgängern bekommen nach und nach ein vollständigeres Profil. Mir hat dieser Teil der Blackdagger-Reihe wieder super gefallen. Deshalb erneut eine Leseempfehlung und und 5 von 5 Sternen.

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