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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.04.2020

Nicht nur für WW-Fans

WW - 50 Lieblingsrezepte
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Das Cover strahlt mir in Gold entgegen, WW, wie Weight Watchers seit 2018 heißt, feiert mit diesem umfassenden Rezeptbuch seinen 50. Geburtstag.
Inzwischen wurde das Konzept mehrfach geändert, jetzt gibt ...

Das Cover strahlt mir in Gold entgegen, WW, wie Weight Watchers seit 2018 heißt, feiert mit diesem umfassenden Rezeptbuch seinen 50. Geburtstag.
Inzwischen wurde das Konzept mehrfach geändert, jetzt gibt es die Aufteilung in drei farblich markierte Pläne. Jedes Rezept gibt die entsprechende Punktzahl, aber auch die Kalorien an.
Eingebettet in die Geschichte der Organisation finden wir die Rezepte. Sie zeigen die ganze Bandbreite der fünf Jahrzehnte und sind doch zeitgemäß. Es fehlt weder der „Waldorfsalat“ noch das „Putenschnitzel Hawaii“. Es geht von der „Mitternachtssuppe“ über „Indische Hähnchenwraps“ zum „warmen Bananensplit“. Ich werde in den nächsten Tagen „Satimbocca vom Schwein“ und „Ofenlachs auf Zucchini in Zitronen-Senf-Marinade“ ausprobieren.
Es kommt nicht oft vor, dass ich so viele für mich passende Rezepte in einem Buch finde. Das macht dieses Buch doppelt wertvoll. Auf vielen Seiten gibt es noch zusätzliche praktische Tipps der Beraterinnen, da nimmt man die Werbung für WW-Produkte in Kauf.
Dieses Buch ist für mich eine Empfehlung wert, viel Spaß beim Nachkochen und Abnehmen.

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  • Cover
Veröffentlicht am 05.04.2020

Der kleine Esel will immer nur Grass fressen

Kleiner grüner Esel
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In einer schönen blaugrünen Wiese liegt der kleine graue Esel und er ist entschlossen nur Gras zu fressen. „Mir schmeckt nur leckres grünes Gras, das ess ich jeden Tag!“ Obwohl Mama ihm anders Früchte ...

In einer schönen blaugrünen Wiese liegt der kleine graue Esel und er ist entschlossen nur Gras zu fressen. „Mir schmeckt nur leckres grünes Gras, das ess ich jeden Tag!“ Obwohl Mama ihm anders Früchte und Möhren anbietet, bleibt er dabei. Vom dem vielen Gras wird der Esel ganz grün und als er mit einem Lied auf den Lippen am See trinken will, sieht er das auch selbst. Quer über beide Seiten sehen wir den auf zwei Beinen stehenden Esel und an seinen Körperteilen sehen wir die Bezeichnungen. „Wie ein Grashalm sehe ich aus.“ Mit Hilfe von Matsch und Blätter versucht er sie Verfärbung vor seiner Mutter zu verbergen. Doch die sieht es sofort. Der kleine grüne Esel versucht jetzt verschiedenen Früchte und nur die Karotten mag er. So wiederholt sich die Geschichte und der Esel wird orange.
Die Esel werden meist stehen und ungewöhnlich geformt abgebildet, trotzdem sind sie zu erkennen. Die Reime gefallen mir sehr gut. Eine lustige Geschichte, die vielleicht dazu verleitet, mal was anders zu probieren.

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  • Cover
Veröffentlicht am 05.04.2020

Was macht man, wenn man plötzlich in einemm anderen Land leben soll, fliehen?

Elektrische Fische
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Ich lese meist sehr schnell und überlese dabei einiges, aber dieses Buch hat so viel schöne Sätze und Formulierungen, dass ich es ganz genüsslich gelesen habe. Susann Kreller schreibt Sätze wie „Ich bin ...

Ich lese meist sehr schnell und überlese dabei einiges, aber dieses Buch hat so viel schöne Sätze und Formulierungen, dass ich es ganz genüsslich gelesen habe. Susann Kreller schreibt Sätze wie „Ich bin in einem Deutsch gelandet, in dem ich mich immer wieder verlaufe.“ „…, dass man mit Heimweh immer alleine ist, Heimweh ist ein winziger Raum,…“
Emmas Mutter ist als junge Frau aus Mecklenburg nach Dublin gekommen, hat geheiratet und drei Kinder bekommen. Nach der Geburt jetzt siebenjährigen Aoife weiß sie, dass die Ehe mit ihrem ständig betrunkenen Mann keine Zukunft hat. Jetzt wagt sie den Schritt und fährt zu ihren Eltern zurück. In dem kleinen Dorf ist alles anders, als es die Kinder gewohnt sind. Die Großeltern und die Mutter schweigen, der Raum in dem kleinen Haus ist knapp. Aoife spricht nach einem Vorfall in der Schule nicht mehr, der große Bruder versucht sich mit der Dorfjugend anzufreunden und Emma trifft auf Levin. Einen Mitschüler dessen Mutter sich mit elektrischen Fischen auskennt, die aber psychische Probleme hat.
Emma will hier nicht bleiben und Levin entwickelt für sie einen Plan, wie sie nach Dublin zu den Großeltern flüchten könnte.
Im Laufe der Geschichte erfahren wir einiges über Dublin und Irland und einiges über die DDR-Vergangenheit. Aber auch viel über Emmas Gefühle und ihr Ankommen in Deutschland. Ich hätte noch einige Fragen und wüsste gerne, wie es weitergeht, aber da ist meine Fantasie gefragt.

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Veröffentlicht am 05.04.2020

Otto möchte so gerne seine 8 Arme um jemanden legen

Wer kommt in meine Arme?
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Auf dem Cover des Pappbilderbuches sehen wir den kleinen Oktopus Otto. Sein Körper ist mit einem glänzenden Lack gemalt und dadurch funkelt er ganz wunderschön. Er trägt eine blaue Kapitänsmütze und hat ...

Auf dem Cover des Pappbilderbuches sehen wir den kleinen Oktopus Otto. Sein Körper ist mit einem glänzenden Lack gemalt und dadurch funkelt er ganz wunderschön. Er trägt eine blaue Kapitänsmütze und hat ein niedliches Gesicht. Leider ist Otto auf der ersten Seite „nicht gut drauf“. Er hadert mit seinen vielen Armen. Seine Arme haben Zahlenbeschriftungen und im Text werden sie durchgezählt. Neben Otto sehen wir Fische, Krebse, eine Qualle und Seesterne. Otto möchte auf den nächsten Seiten immer wieder Tiere umarmen „doch der schreckt zurück vor 1,2,3,4,5,6,7,8 Krakenarmen. So lernt der Leser Glitzerfische, Rochen und Hummer kennen. Als Otto sich traurig verdrücken möchte, wird seine Hilfe gebraucht, weil eine kleine Schildkröte feststeckt. Otto kann sie befreien und alle Fische danken ihm mit einer Umarmung.
Die Verse gefallen mir mit ihren Wiederholungen sehr gut, auf den niedlichen Bildern ist viel zu sehen und vielleicht lernt der kleine Zuhörer sogar ein wenig zählen.

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Veröffentlicht am 05.04.2020

Eine ganze Schar Kinder organisieren ein Fest

Meine Freunde, das Glück und ich
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Ich mag die Bilder von Rocio Bonilla sehr und das war auch der Grund, weshalb ich dieses Buch lesen wollte. Ich wurde nicht enttäuscht. Die Texte sind kurz und die Bilder einfach herrlich.
Violetta, die ...

Ich mag die Bilder von Rocio Bonilla sehr und das war auch der Grund, weshalb ich dieses Buch lesen wollte. Ich wurde nicht enttäuscht. Die Texte sind kurz und die Bilder einfach herrlich.
Violetta, die wir erst auf der letzten Seite richtig sehen werden, erzählt von einem Fest in ihrem Viertel. Alle ihre besten Freunde und Freundinnen helfen bei der Organisation mit. Es sind eine ganze Menge Kinder. Begleitet wird Violetta, die wir zunächst immer verdeckt oder von hinten sehen von ihrem Hund Struppi. Jede Seite endet mit einem Satz, der Struppi betrifft. „Kommst du mit? Struppi, hör auf zu knurren!“ „Struppi, wo bist du?“ Es macht also Sinn immer zu schauen, wo der kleine Hund auf dem Bild zu finden ist.
Milena, die Schwester der Zwilling, zieht mit der Schubkarre los, zunächst zu Familie Wang, die Girlanden dazu steuert. Nora hat zwei Mütter, die einen Blumenladen führen, der dunkelhäutige Lando und seine Familie machen Musik, Beth Mama kümmert sich um Tische und Stühle, vom Balkon winken vier Geschwister. Leider gibt es in der Nacht ein Gewitter, das alles zerstört, was die Kinder gemacht haben. Doch auch hier gibt es Hilfe der Freunde, deren Mutter eine Kehrmaschine fährt und ein anderer Vater hat einen Laubbläser. Das tolle Team kann alles wieder schmücken und dann wird noch der Kuchen bei Emelys Papas abgeholt. Jetzt kann das Fest losgehen. Wie schon gesagt, sehen wir dann auch Violetta, die so viele tolle Freunde, mit genauso tollen Eltern hat.
Das Buch bietet sehr viele unterschiedliche Konstellationen, von Kindern und Eltern, ohne, das darauf belehrend eingegangen wird. Es ist wie im Leben, so wie es ist, ist es gut.

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