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Veröffentlicht am 26.04.2020

Aller guten Dinge sind vier

Aller guten Dinge sind vier
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Stephanie Plum ist die Hauptfigur der gleichnamigen erfolgreichen Buchreihe von Janet Evanovich. Stephanie ist in den 30ern und nachdem ihr unverschuldet ihre Stelle als Dessouseinkäuferin gekündigt wird ...

Stephanie Plum ist die Hauptfigur der gleichnamigen erfolgreichen Buchreihe von Janet Evanovich. Stephanie ist in den 30ern und nachdem ihr unverschuldet ihre Stelle als Dessouseinkäuferin gekündigt wird steht sie vor der größten Herausforderung ihres bisherigen Lebens. Gilt es doch schnellst möglichst einen neuen Job zu finden. Da kommt ihr ihr Cousin Vinnie mit seinem Kautionsbüro gerade recht. Nach harten „Verhandlungen“ beginnt sie hier ihre neue Karriere – als Kopfgeldjägerin bzw. besser gesagt als Kautionsdetektivin. Die blutige Neueinsteigerin ist mit ihren Festnahmen meist völlig überfordert, vor allem bei ihrem ersten Fall. Hier muss sie eine alte Flamme aus Schulzeiten, den jetzigen Polizisten Morelli, dingfest machen. Alles andere als leicht. Doch glücklicherweise gibt es ja noch Ricardo Carlos Manoso, alias Ranger, der ihr mehr als einmal hilfreich zur Seite steht. Im Laufe der Reihe entfaltet sich die Beziehung zu Morelli wieder neu, aber ohne ernsthafte Absichten. Wohingegen die Annäherung zu Ranger allmählich über das rein Berufliche hinausgeht. Die Autorin beschreibt ihre Figuren sehr genau und sie bekommen pro Band immer mehr Profil. Dabei schafft sie es, sie herrlich chaotisch, bizarr und ausgeflippt zu beschreiben, allen voran natürlich Stephanie, die einem durch ihre spleenige Art einfach ans Herz wachsen muss. Aber es gibt noch viele andere liebenswerte Gestalten. Erwähnt seien hier die Eltern, Oma Mazur, Mr. Alpha u.v.m. Mit jedem neuen Auftrag wandelt sich die teils arg überforderte ehemalige Dessouseinkäuferin zur überlegt agierenden Kautionsdetektivin. Es macht Spaß diese Verwandlung zu verfolgen und das liegt auch an dem frischen modernen und flüssig zu lesenden Schreibstil. Mir haben die Bücher gefallen und ich kann die Serie empfehlen.

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Veröffentlicht am 26.04.2020

Der Aufstieg des Hotel Dumort

Der Aufstieg des Hotel Dumort
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Das Buch ist Teil von „Die Chroniken des Magnus Bane“ von Cassandra Clare und eine Auskopplung aus den „Chroniken der Unterwelt“. In Kurzgeschichten wird das Leben des charismatischen und hilfsbereiten ...

Das Buch ist Teil von „Die Chroniken des Magnus Bane“ von Cassandra Clare und eine Auskopplung aus den „Chroniken der Unterwelt“. In Kurzgeschichten wird das Leben des charismatischen und hilfsbereiten Hexenmeisters aus seiner Sicht erzählt. Für Fans der oben genannten Serie durchaus eine Bereicherung. Erfährt der Leser doch so manch Neues und versteht dadurch auch diverse Sachverhalte besser. Auch seine Mitstreiter Catarina, Ragnor, Raphael und Camille werden noch einmal dem Leser nähergebracht und die sich verändernde Welt über die Jahrhunderte hinweg wird ebenfalls nicht außer Acht gelassen. Das auch in seiner Entwicklung nicht alles geradeaus verlief wird hier wunderbar deutlich. Auf jeden Fall war es auch keine schlechte Idee der Autorin die Sichtweise der Charaktere der Schattenwelt und nicht wie in den Chroniken aus der der Schattenjäger zu beschreiben. Alles in allem eine schöne Ergänzung für Serienfans, wobei ich aber unbedingt empfehlen muss die „Chroniken der Unterwelt“ vorher gelesen zu haben.

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Veröffentlicht am 26.04.2020

Ein Biss zu viel

Chicagoland Vampires - Ein Biss zu viel
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Das Buch ist Teil der „Chicagoland Vampires“ - Serie von Chloe Neill. Es ist eine Romance Fantasy Reihe mit Chic-Lit Elementen. Die unbescholtene Studentin Merit wird eines Tages auf dem Campus von einem ...

Das Buch ist Teil der „Chicagoland Vampires“ - Serie von Chloe Neill. Es ist eine Romance Fantasy Reihe mit Chic-Lit Elementen. Die unbescholtene Studentin Merit wird eines Tages auf dem Campus von einem Vampir angegriffen und schwer verletzt. Ein zweiter Vampir, Ethan Sullivan, seines Zeichens Meister des Hauses Cadogan, kann sie zwar retten, muss sie dafür aber wandeln. Und damit beginnt für Merit das Chaos. Sie soll sich einem Vampir unterwerfen und einer festen Hierarchie beugen? Nicht mit ihr! Und zu allem Übel wird sie auch noch der Uni verwiesen. Kann es noch schlimmer kommen? Der Autorin gelingt es mit viel Situationskomik Merits Dilemma wunderbar in Szene zu setzen. Auch andere auftretende Figuren wie zum Beispiel Merits Freundin Mallory, Ethan oder Merits Großvater werden allesamt sehr lebendig und interessant dargestellt und haben Charme und Witz. Die Kabbeleien zwischen Ethan und Merit machen Spaß zu verfolgen, gibt Merit doch stets Paroli, wenn Ethan seine Stellung innerhalb des Hauses Cadogan zu sehr in den Vordergrund rückt. Wie sich Merit im Verlauf zu einer unsterblichen Kriegerin wandelt und sich ihre Beziehung zu Ethan festigt, beschreibt Chloe Neill dank ihres mitreißenden Schreibstils spannend und unterhaltsam – ich kann es nur absolut empfehlen.

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Veröffentlicht am 26.04.2020

Der unbekannte Moerder

Tante Dimity und der unbekannte Mörder
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Das Buch ist Teil der „Aunt Dimity“ - Serie von Nancy Atherton. Die Bücher dieser Reihe werden als Krimi angepriesen, aber das trifft den Inhalt nicht wirklich und ein eingefleischter Krimi-Fan würde sich ...

Das Buch ist Teil der „Aunt Dimity“ - Serie von Nancy Atherton. Die Bücher dieser Reihe werden als Krimi angepriesen, aber das trifft den Inhalt nicht wirklich und ein eingefleischter Krimi-Fan würde sich hier zu Tode langweilen. Warum? Nun es ist eine Serie die Wohlfühl-Geschichten zum Inhalt hat, die einfach nett, sympathisch, unterhaltend und liebevoll erzählt sind. Die Geschichten spielen in dem Dorf Finch (oder gehen davon aus) mit Lori, ihrem Mann Bill und den Kindern als Hauptprotagonisten. Ach ja und natürlich nicht zu vergessen die verstorbene Tante Dimity, ein Tagebuch und Reginald, ein rosa Plüschhase. Wie das nun alles zusammenpasst müsst ihr schon selbst herausfinden. Ich möchte diese liebevollen mit leicht mystischen Elementen versehenen Geschichten all denen ans Herz legen, die mal ein Stück „heile Welt“ brauchen um den stressigen Alltag hinter sich lassen zu können. Die Autorin schildert so wunderbar detailreich alle Charaktere und die verschiedenen Örtlichkeiten, das man das Gefühl hat ein Teil von Finch zu sein. Die jeweilige Geschichte kommt ohne Action und Spannung aus und entfaltet sich langsam und beschaulich, gerade so, wie man sich das Leben in einem englischen Dörfchen vorstellt. Also lehnt euch entspannt zurück und genießt die Abenteuer von Lori und Co.

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Veröffentlicht am 26.04.2020

Hamish spuckt Gift und Galle

Hamish Macbeth spuckt Gift und Galle
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Dieses Buch ist Teil der Hamish McBeth – Reihe von M. C. Beaton. Das Buch ist ein typischer Vertreter des Cosy-Crime Genre – auf gut Deutsch – Wohlfühlkrimi. Wie für diese „Krimis“ üblich geschieht zwar ...

Dieses Buch ist Teil der Hamish McBeth – Reihe von M. C. Beaton. Das Buch ist ein typischer Vertreter des Cosy-Crime Genre – auf gut Deutsch – Wohlfühlkrimi. Wie für diese „Krimis“ üblich geschieht zwar immer ein Mord, dieser wird aber nie zu detailliert, sprich mit zu viel blutigen Einzelheiten beschrieben. Der Ermittler, hier Constabler Hamish McBeth, ist eher ein ruhiger Beamter, der allerdings durch klug geführte Unterhaltungen und guter Kombinationsgabe den Fall letztlich lösen kann. Wer nun eine rasante Geschichte und auch eine temporeiche Verbrecherjagd erwartet liegt definitiv falsch. Alles kommt eher idyllisch daher und das ruhige Landleben wird auch nicht wegen so etwas banalem wie einem Mord aus seiner Lethargie gerissen. Es ist im wahrsten Sinne Wohlfühlatmosphäre angesagt. Die auftretenden Charaktere sind durchweg liebevoll gezeichnet und die ländliche Umgebung wird ebenfalls in allen erdenklich positiven Worten beschreiben. Wer also was zum Entspannen braucht ohne groß über Täter und Ermittlungen zu grübeln, ist hier durchaus gut unterhalten. Unter dieser Prämisse kann ich das Buch allemal empfehlen.

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