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Veröffentlicht am 18.01.2017

spannend und unterhaltsam

Das falsche Gesicht
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Pia Waage von der Kripo Christianssund wollte mit ihrer Freundin Dorthe zusammenziehen. Die Kartons sind schon gepackt. Da wird Dorthe brutal ermordet aufgefunden. Die Indizien deuten auf Pia! Auch wenn ...

Pia Waage von der Kripo Christianssund wollte mit ihrer Freundin Dorthe zusammenziehen. Die Kartons sind schon gepackt. Da wird Dorthe brutal ermordet aufgefunden. Die Indizien deuten auf Pia! Auch wenn sich ihre Kollegen niemals vorstellen könnten, dass Pia die Täterin ist, wird sie in Untersuchungshaft genommen. Pia beauftragt über ihren Anwalt den "kahlköpfigen Detektiv, Dan Sommerdahl, ihre Unschuld zu beweisen. Früher hat Dan oft der örtlichen Polizei durch seine guten Ideen und unkonventionelle Vorgehensweise geholfen. Da sein alter Freund Flemming Torp aber nun nur noch für Wirtschaftskriminalität zuständig ist und dazu Kollegen von der Reichspolizei den Fall bearbeiten, ist die Zusammenarbeit mit der Polizei nicht gegeben. Schafft Dan es trotzdem, Pias Unschuld zu beweisen?

Ich fand das Buch wieder sehr spannend. Da ich schon alle Romane um Dan Sommerdahl gelesen hatte, war es neben der Handlung auch schön, zu lesen, wie es mit ihm und Flemming privat weitergeht. Die Autorin hat über die Jahre eine Bindung zu ihren Protagonisten erzeugt, ähnlich wie bei einer Fernsehserie. So hab ich mich auch auf ihr neues Werk gleich gestürzt und wurde nicht enttäuscht. Oftmals sind Nachfolgeromane nicht so gut wie der erste Band. Nicht so hier. Immer wieder fällt der Autorin Neues ein, dass sie in eine spannende Handlung verpackt. Auch wie sie Dan dieses Mal zu einem Ermittlungsauftrag hat kommen lassen trotz der Schwierigkeiten mit der Polizei war neu und unterhaltsam. Die Handlung war sehr geschickt aufgebaut, mit losen Fäden, die dann zusammenlaufen. Der Leser ermittelt im Geiste mit und fühlt sich einbezogen. Und wie immer gibt es ein spannendes Ende, wo man gar nicht so schnell weiterlesen kann wie man möchte. Die Seiten flogen nur so dahin und schwupps war das Buch schon wieder ausgelesen und die Wartezeit auf ein neues beginnt. Ich freu mich schon auf weitere Stories um Dan.

Veröffentlicht am 18.01.2017

war sehr unterhaltsam

Es bleibt in der Familie
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Der "kahlköpfige Detektiv" Dan Sommerdahl wird von Bekannten mit Ermittlungen beauftragt. Ihr Sohn und auch ihre Tochter starben, als sie jeweils genau16 Jahre und 27 Tage alt waren. Wirklich ein Unfall ...

Der "kahlköpfige Detektiv" Dan Sommerdahl wird von Bekannten mit Ermittlungen beauftragt. Ihr Sohn und auch ihre Tochter starben, als sie jeweils genau16 Jahre und 27 Tage alt waren. Wirklich ein Unfall und Selbstmord? Oder Mord? Vor allem hat Dan nicht mehr viel Zeit, die Umstände zu klären und einen evtl. Mörder zu fassen, denn bald wird auch das dritte Kind 16 Jahre alt. Dan ist zwischenzeitlich von Marianne geschieden. Seine neue Freundin wird von einem Stalker verfolgt , der Dan und ihr nachspioniert. Sehr zu Dans Missfallen. Dann wird auch der Stalker ermordet aufgefunden und Dans Ermittlungen überschneiden sich mit denen der Kripo und seines Freundes Flemming. So wird Dan wieder einmal für eine Weile Teil des Teams.

Mir hat auch dieser Band wieder sehr gut gefallen. Eine Mischung aus Ermittlertätigkeit und privaten Aspekten der Protagonisten, die einem zwischenzeitlich ans Herz gewachsen sind. Ist Dan schon über Marianne hinweg und wie geht es mit seiner Freundin weiter? Die Autorin schafft es, den Spannungsbogen trotz solcher Nebenschauplätze hoch zu halten. Sehr geschickt lässt sie Dan Stück für Stück das Rätsel lösen. Auch, wenn ich bald ahnen konnte (trotz falscher Fährten), wer der Täter ist, habe ich mich gut unterhalten gefühlt und mich an keiner Stelle gelangweilt. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.

Veröffentlicht am 18.01.2017

die Gebeine von König Artus

Rabenkönig
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Dr. Ruth Galloway, forensische Archäologin, erhält eine E-Mail von ihrem alten Freund und Kommilitonen Dan. Er hat etwas Spektakuläres bei einer Ausgrabung entdeckt und fühlt sich bedroht. Wovor er Angst ...

Dr. Ruth Galloway, forensische Archäologin, erhält eine E-Mail von ihrem alten Freund und Kommilitonen Dan. Er hat etwas Spektakuläres bei einer Ausgrabung entdeckt und fühlt sich bedroht. Wovor er Angst hat sagt er nicht, aber kurz nach seinem Schreiben fiel er einem Brandanschlag in seinem Haus zum Opfer. Ruth erhält nach Dans Tod von seiner Universität den Auftrag, die bei der Ausgrabung gefundenen Gebeine zu besichtigen und macht sich mit Cathbad und ihrer mittlerweile fast zweijährigen Tochter Kate auf in den Norden. Dort angekommen, erhält Ruth bedrohliche Mitteilungen auf ihrem Handy. Auch DCI Nelson (Kates Vater) macht sich auf in den Norden, um seinen alten Freund Sandy bei den Mordermittlungen zu unterstützen.

Mir hat auch dieser Band wieder sehr gut gefallen. Ich mag den unaufgeregten Schreibstil, mit einer Prise trockenem Humor. Kate hat mich des Öfteren zum Schmunzeln gebracht, z.B. wenn sie sich am Telefon mit "Piss" statt "Peace", was ihr Cathbad beigebracht hat, meldet. Cathbad und Ruth sind mir mittlerweile richtig ans Herz gewachsen. Ich mag auch die atmosphärischen Beschreibungen der Landschaften und die Einblicke in historische Fakten, kombiniert mit ein wenig Mystik. Das Buch liest sich gut weg, ist zwar nicht atemberaubend spannend, aber eine gelungene Mischung und für mich gute Unterhaltung.

Veröffentlicht am 18.01.2017

tolles Buch

Das Gold des Meeres
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Nach dem Tod seines Bruders muss Balian Fleury in Varennes-Saint-Jaques das Handelshaus weiterführen. Aufgrund falscher Entscheidungen bringt er die Familie an den Rand des Ruins. Er schließt sich mit ...

Nach dem Tod seines Bruders muss Balian Fleury in Varennes-Saint-Jaques das Handelshaus weiterführen. Aufgrund falscher Entscheidungen bringt er die Familie an den Rand des Ruins. Er schließt sich mit seiner Schwester Blanche einem Handelszug nach Gotland an, um dort zu Reichtum zu gelangen und seine Schulden begleichen zu können. Die Reise birgt viele Gefahren und Widrigkeiten.

Ich hatte auch die beiden ersten Bände um die Familie Fleury gelesen und war neugierig, wie es mit ihnen weitergeht. Wieder hat der Autor die damalige Zeit sehr plastisch geschildert und mich von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann der Geschichte gezogen. Die Protagonisten waren gut herausgearbeitet und mir sehr sympathisch, auch wenn Balian sich diese Sympathie erst einmal "erarbeiten" musste, ebenso wie Raphael. Aber gerade die Wandlung, die man im Laufe der Handlung miterlebt, machte auch einen Teil der Faszination aus. Das Buch war zu keiner Zeit langweilig, die Story war in sich gut aufgebaut und hat mich mit vielen lokalen und historischen Details sehr gut unterhalten. Einzig den Titel fand ich nicht so passend. Unter dem Gold des Meeres kenne ich Bernstein und der spielte kaum eine Rolle in der Handlung. Aber egal, ich fand das war ein tolles Buch!

Veröffentlicht am 18.01.2017

Schatten der Vergangenheit

Wer nicht das Dunkel kennt
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Lydia Louis, Leiterin der Mordkommission, muss ein verletztes Unfallopfer befragen. Der Mann wurde angefahren, lt. einer Zeugin absichtlich. Lydia dreht es den Magen um, denn sie kennt das Opfer: Gregor ...

Lydia Louis, Leiterin der Mordkommission, muss ein verletztes Unfallopfer befragen. Der Mann wurde angefahren, lt. einer Zeugin absichtlich. Lydia dreht es den Magen um, denn sie kennt das Opfer: Gregor Kepler. Mit zusammengebissenen Zähnen stellt sich Lydia den Schatten der Vergangenheit. Darüber hinaus wird an einem See eine weibliche Leiche gefunden, offensichtlich erwürgt. Ist sie ein Opfer des "Würgers" und wer ist die Tote?

Von der Autorin und über das Ermittlerduo Lydia Louis und Chris Salomon hatte ich noch nichts gelesen. Das machte aber auch nichts, man fand dennoch gut in die Handlung ein. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, das Buch las sich schnell weg. Die Protagonisten sind nicht blass, sondern wirklichkeitsnah dargestellt und haben ihre Ecken und Kanten. Wie in fast jedem Krimi mittlerweile haben die Ermittler auch jeweils ihre privaten Päckchen zu tragen. Lydias Art machte es mir eine Weile nicht leicht, sie sympathisch zu finden. Doch im Laufe der Handlung versteht man Lydia besser. Ich fand das Buch spannend, gut aufgebaut, mit falschen Fährten und Wendungen zwischendurch und insgesamt sehr unterhaltsam. Von dem Ermittlerduo würde ich gern mehr lesen.