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Veröffentlicht am 09.07.2020

Romeo und Julia - Variante

Richer than Sin
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Inhalt:

Lincoln und Whitney lernen sich kennen und verbringen eine unvergessliche Nacht miteinander - ohne jedoch die Namen von einander zu kennen. Doch am Morgen kommt das böse Erwachen, als sie ihre ...

Inhalt:

Lincoln und Whitney lernen sich kennen und verbringen eine unvergessliche Nacht miteinander - ohne jedoch die Namen von einander zu kennen. Doch am Morgen kommt das böse Erwachen, als sie ihre Namen herausfinden und feststellen müssen, dass zwischen ihren Familien schon sehr lange eine Fehde läuft. Ein Riscoff und eine Gable dürfen nicht zusammen sein. Sie können sich ihrer Leidenschaft aber nicht entziehen - bis das Schicksal sie dennoch trennt.
10 Jahre später treffen sie sich wieder und wissen sofort, dass es noch nicht vorbei ist. Das mit ihnen wird nie vorbei sein ...

Meinung:

Wir alle kennen die berühmte Geschichte von Romeo und Julia. Nun, das wurde wohl als Vorlage für diesen Roman genommen. Zwei verfeindete Familien, die Jüngsten verlieben sich und dürfen doch nicht zusammen sein. ... so könnte man die Geschichte ganz kurz zusammenfassen. Aber natürlich ist da mehr und genau um dieses mehr geht es und genau das ist auch interessant.

Die Story wird abwechselnd aus den Perspektiven von Lincoln und Whitney erzählt. Beide Charaktere gefielen mir gut. Wobei aus Manchem mehr Drama gemacht wurde, als eigentlich nötig gewesen wäre.

Die heutige Situation wird immer wieder von Rückblenden in die Vergangenheit unterbrochen. So erfahren wir nur häppchenweise und sehr langsam, was eigentlich passiert ist. Die Storyline in der Gegenwart geht auch nicht so richtig weiter und zieht sich irgendwie durch fast das ganze Buch.

Die Erotikszenen sind zwar recht eindeutig, trotzdem aber ziemlich gebremst, was mich persönlich aber nicht gestört hat. Mich hat vielmehr die Geschichte rundherum interessiert. Davon habe ich auch viel bekommen, doch noch lange nicht alles. Denn - wie kann es anders sein - das Buch endet mit einem Cliffhanger.

Fazit:

Die Story gefiel mir, da ist aber noch Luft nach oben. Der Cliffhanger macht auf jeden Fall Lust auf das nächste Buch!

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Veröffentlicht am 02.07.2020

Schön für Zwischendurch

Nine
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Inhalt:

Kevin (Nine) Clearwater hat seine gesamte Kindheit und Jugend entweder bei Pflegefamilien oder im Jugendknast verbracht. Als er wieder mal entlassen wird, gibt ihm seine Betreuerin einen Tipp, ...

Inhalt:

Kevin (Nine) Clearwater hat seine gesamte Kindheit und Jugend entweder bei Pflegefamilien oder im Jugendknast verbracht. Als er wieder mal entlassen wird, gibt ihm seine Betreuerin einen Tipp, um seinen Bruder zu finden. Dort angekommen, findet er leider nur mehr heraus, dass sein Bruder schon seit einem Jahr tot ist. Verzweifelt und ohne finanzielle Mittel findet er sich auf einer Brücke wieder und trifft dort ein Mädchen. Er kennt ihren Namen nicht, aber er nennt sie "Poe". Doch das Schicksal hat noch einiges mit ihm vor ...

Meinung:

Dies war das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Deshalb fiel mir der Einstieg auch nicht unbedingt leicht. Doch als ich erstmal die Namen kannte und herausfand, wer wer ist, ging es besser damit. Trotzdem wurde ich das ganze Buch über nicht hundertprozentig warm mit den Protagonisten.

Vor allem hatte ich Probleme mit Lenny. Es ist für mich einfach schwer nachzuvollziehen, wie man sich selbst so fertig machen kann. Alkohol ist hier nicht unbedingt eine Hilfe, es beschleunigt eher noch den Untergang. Ich möchte hier absolut niemanden vor den Kopf stoßen, aber ich verstehe es einfach nicht, wie man glauben kann, dass durch völliges Betrinken, die Probleme weniger werden.

Immerhin konnte ich mich in Nine besser hineinversetzen. Er mag hart rüberkommen, hat aber einen weichen inneren Kern. Auch ihm geht es nicht gut, aber er kämpft darum, das Leben führen zu können, das er haben möchte.

Trotz meiner Kritik an den Charakteren (vor allem an Lenny) finde ich, dass die Autorin die beiden Protagonisten gut und tiefgehend beschrieben hat. Die Nebencharaktere bleiben alle sehr flach - die wurden bestimmt schon in den vorangegangenen Büchern ausreichend beschrieben.

Das Buch war locker und leicht zu lesen, es war durchgehend spannend bzw zumindest ist der Spannungsbogen aufrecht geblieben. Bei der Auflösung hat mir eine richtige Erklärung gefehlt, da hätte ich mir etwas mehr gewünscht.

Fazit:

Alles in allem war es aber ein gutes und spannendes Buch für Zwischendurch.

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Veröffentlicht am 21.06.2020

Besser als der erste Band

Hopelessly in Love (Weston-High-Reihe 2)
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Inhalt:

Achtung: Es handelt sich hier um den 2. Band der Weston-High-Reihe.

Sasha weiß nicht, was sie glauben soll. Ben schwört ihr, dass er sie nicht betrogen hat und dass er nur mit ihr zusammen sein ...

Inhalt:

Achtung: Es handelt sich hier um den 2. Band der Weston-High-Reihe.

Sasha weiß nicht, was sie glauben soll. Ben schwört ihr, dass er sie nicht betrogen hat und dass er nur mit ihr zusammen sein will. Sie kämpft noch immer mit ihren Gefühlen, als in Bens Leben alles drunter und drüber geht. Seine Schwester hat einen schweren Unfall und dann kommt auch noch ein Geheimnis ans Tageslicht, das den Ruf seiner Familie zerstören könnte...

Meinung:

Mir hat der erste Band der Weston High Reihe schon relativ gut gefallen. Der zweite Band gefiel mir aber noch besser. Dabei kommt das Buch großteils ohne großes Liebesdrama aus, was mir sehr positiv aufgefallen ist. Natürlich - leider - gibt es am Ende aber einen Cliffhanger und hier ist Drama vorprogrammiert.

Die Charaktere der Protagonisten werden weiter schön ausgearbeitet. Auch die Fortsetzung ist in Kapiteln von Sasha und Ben unterteilt. So erfahren wir von beiden Seiten, wie sie die Entwicklung sehen und wissen, was sie fühlen. Beide haben ihre Geheimnisse vor ihren Familien, die jedoch teilweise aufgedeckt werden. Auch über die Familiengeschichte erfahren wir mehr und lernen die Hintergründe kennen.

In diesem Buch geht es aber nicht nur um Sasha und Ben, sondern auch um June und ihren Freund. Auch die beiden haben ihre Schwierigkeiten und Geheimnisse. Hier werden die Kapitel von Sasha und Ben immer wieder von Kapiteln aus Junes Sicht unterbrochen. Dies bringt etwas Abwechslung und Frische hinein.

Ich habe das Buch in kürzester Zeit ausgelesen. Es ist gut und flüssig geschrieben und geht wirklich schnell zu lesen. Es war schön, Sasha und Ben auf ihrem weiteren Weg durch das Schuljahr und auf dem Weg zum College zu begleiten. Das einzige, was mir nicht so gut gefallen hat, war das Drama am Schluss. Das hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen. Auch ohne diesem dramatischen Cliffhanger hätte man sich bestimmt auf den dritten Band gefreut.

Fazit:

Man darf bei dieser Geschichte nicht erwarten, dass ein Ereignis das andere jagt, dass es wahnsinnig aufregend oder dramatisch ist. Wer aber drei junge Menschen durch eine doch auch anstrengende Zeit ihres Lebens begleiten möchte, ist hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 15.06.2020

Sexy, humorvoll, unterhaltend

Troublemaker
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Inhalt:

Hudson Carlyle ist attraktiv, charmant und reich. Normalerweise kann er alles und jede Frau haben. Doch als er Felicia Hartigan kennenlernt, beißt er auf Granit und bekommt eine Abfuhr nach der ...

Inhalt:

Hudson Carlyle ist attraktiv, charmant und reich. Normalerweise kann er alles und jede Frau haben. Doch als er Felicia Hartigan kennenlernt, beißt er auf Granit und bekommt eine Abfuhr nach der anderen. Also macht er ihr ein Angebot, das sie nicht ablehnen kann: Er hilft ihr, den Mann ihrer Träume zu erobern - und versucht gleichzeitig, ihr Herz zu gewinnen.

Meinung:

Wenn man den Klappentext durchliest, stutzt man vermutlich erst einmal. Wie soll denn das funktionieren? Hudson hilft Felicia, den Mann für sich zu gewinnen, von dem sie schon seit ihrer Jugend träumt und gleichzeitig will er aber, dass sie sich in ihn selbst verliebt? Es verspricht auf jeden Fall eine witzige Story und so ist es auch.

Hudson ist eigentlich ein Traummann. Er ist attraktiv, charmant und auch noch stinkreich. Die Frauen liegen ihm zu Füßen, nur Felicia nicht. Und das macht sie vermutlich für ihn auch so interessant. Hier hat er endlich eine Frau, bei der er sich anstrengen muss, um sie für sich zu gewinnen. Blöderweise will sie aber einen anderen Mann und ausgerechnet Hudson schlägt ihr vor, ihr dabei zu helfen, ihn zu erobern.

Felicia ist in ihrem Aussehen eher unscheinbar und kleidet sich auch so. Doch sie ist sehr intelligent und weiß als Ameisenspezialistin (Honigtopfameisen) immer interessante Dinge über ihre Schützlinge zu erzählen. Natürlich gibt es auch hier ab und zu die Umwandlung zum schönen Schwan bzw diverse Anspielungen auf "My fair Lady". Doch Kleider und Schönheit stehen nicht im Vordergrund. Die Autorin legt schon auch Wert darauf, dass auch Intelligenz sexy sein kann.

Apropos sexy: Es gibt in diesem Buch immer wieder Sexszenen. Diese sind sehr schön, anregend und jedesmal anders beschrieben. Hier wiederholt sich nichts, deshalb werden sie auch nicht langweilig. Für mich haben sie gut in die Story gepasst.

Auch der Schreibstil der Autorin war wieder sehr angenehm. Wie auch den ersten Teil habe ich dieses Buch in kürzester Zeit verschlungen. Der zweite Band kann unabhängig zum ersten gelesen werden.

Fazit:

Sexy, humorvoll und unterhaltend. Unscheinbare Ameisenforscherin trifft auf attraktiven Junggesellen, der für sie Professor Higgins aus My fair Lady spielt.

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Veröffentlicht am 07.06.2020

Atmosphärisch und unterhaltsam

Das Flüstern der Magie
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Inhalt:

Fallon kann Magie spüren und betreut in Edinburgh das Archiv für magische Gegenstände. Obwohl sie erst 19 Jahre alt ist und ihre Eltern ihr diese Aufgabe nicht so ganz zutrauen, wurde ihr die ...

Inhalt:

Fallon kann Magie spüren und betreut in Edinburgh das Archiv für magische Gegenstände. Obwohl sie erst 19 Jahre alt ist und ihre Eltern ihr diese Aufgabe nicht so ganz zutrauen, wurde ihr die Leitung übertragen.
Eines Nachts trifft sie Reed, mit dem sie sofort eine Verbindung spürt. Doch er hintergeht sie und stiehlt einen magischen Gegenstand, was nicht nur sie in Bedrängnis, sondern auch die Bevölkerung in Gefahr bringt...

Meinung:

Das Flüstern der Magie war das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Aber es war bestimmt nicht das letzte, denn es gefiel mir wirklich gut.

Fallon hatte ich schnell richtig gern. Auf der einen Seite ist sie die strenge Archivarin, doch auf der anderen Seite kann sie es nicht lassen, die magischen Dinge, die sie findet, auszuprobieren und ev. auch (verbotenerweise) für sich selbst zu gebrauchen. Deshalb liegen auch ständig solche Gegenstände bei ihr in der Wohnung herum. Was fatal ist, als sie Reed mit zu sich nach Hause nimmt.

Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive aus Fallons Sicht erzählt, was mir die Erzählerin nochmal näher brachte. Trotzdem ging mir manches doch ein wenig zu schnell. Wie eben auch die Sache mit Reed. Erst räumt sie noch alle magischen Dinge weg, damit er sie ja nicht sieht. Und kurz darauf denkt sie gar nicht daran und vertraut ihm völlig - Hallo? Du hast kennst ihn erst seit ein paar Tagen??? Doch so schnell die Gefühle für Reed kommen, so schnell gehen sie auch wieder. Aber wer sagt, dass das so bleibt? ... hier wären ein paar Tage und ein paar Gefühle mehr wohl viel wert gewesen.

Aber auch wenn ich darüber etwas meckere, für mich passte die Romanze perfekt in die Geschichte. Ich denke, ohne diesem Aspekt würde der Story etwas fehlen. Mir gefiel auch der Witz, der in den Dialogen immer wieder auftauchte, genauso wie die magischen Gegenstände und ihre Wirkungsweise. Hier hatte die Autorin ein paar tolle Ideen. Ebenfalls fehlte es nicht an Spannung, die zwar nicht gleichbleibend hoch blieb, aber das ist ja auch nicht notwendig.

Auch wenn Das Flüstern der Magie ein Einzelband ist, so würden die Welt im atmosphärischen Edinburgh und die Charaktere bestimmt noch genug Stoff für weitere Geschichten bieten.

Fazit:

Atmosphärisch gut gelungen, die Romanze hätte etwas mehr ausgebaut werden können. Trotzdem gefiel mir das Buch richtig gut.

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