Profilbild von Emmy29_4

Emmy29_4

Lesejury Star
offline

Emmy29_4 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Emmy29_4 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.02.2017

Konnte ich nicht aus der Hand legen

Maybe Someday
0

Nach der Trennung von ihrem Exfreund, der sie mit ihrer besten Freundin betrogen hat, wird sie von Ridge aufgenommen. Beide haben eine Gemeinsamkeit - beide lieben die Musik. Sydney hilft ihm beim Songschreiben, ...

Nach der Trennung von ihrem Exfreund, der sie mit ihrer besten Freundin betrogen hat, wird sie von Ridge aufgenommen. Beide haben eine Gemeinsamkeit - beide lieben die Musik. Sydney hilft ihm beim Songschreiben, doch was passiert, wenn beide sich verlieben? Das wollen sie beide nicht ....


Mal wieder hat mich ein Buch von Colleen Hoover fast schon gezwungen es mitzunehmen. Den Anfang fand ich sehr gut. Es beginnt direkt mit einem spannenden Prolog, der nicht zu viel verrät, aber trotzdem Lust aufs Buch gemacht hat.
Auch die Songtexte an manchen Stellen fand ich ganz okay, allerdings muss man sich nicht unbedingt die Lieder anhören, die am Ende es Buches verlinkt werden, da es schon etwas die eigene Vorstellung kaputt macht.
Ridge konnte ich genauso wie Sydney im ganzen Buch nachvollziehen.
Das Ende war echt super und hat auch deswegen den fünften Stern bekommen ;) Die Autorin hatte auch hier einen Schreibstil, der sich gut lesen ließ.


Fazit: Ein sehr romantisches und gefühlvolles Buch, welches man in einen Rutsch durchlesen konnte.

Veröffentlicht am 07.07.2026

Komplex, düster und absolut mitreißend

I Am the Blade
0

I Am the Blade von Marie Grasshoff ist düster, fesselnd und einfach mal etwas anderes. Die Autorin erschafft eine Welt, die von Gewalt, Intrigen und der drohenden Dunkelheit geprägt ist. Der Einstieg fiel ...

I Am the Blade von Marie Grasshoff ist düster, fesselnd und einfach mal etwas anderes. Die Autorin erschafft eine Welt, die von Gewalt, Intrigen und der drohenden Dunkelheit geprägt ist. Der Einstieg fiel mir zwar nicht ganz leicht, da viele Begriffe und Zusammenhänge erst einmal nicht erklärt werden. Die Antworten bekommt man nach und nach durch die Handlung. Das macht den Anfang etwas anspruchsvoller, aber gleichzeitig auch spannend, weil man die Welt Stück für Stück selbst entdeckt.

Im Mittelpunkt steht Seren, die eine Mordserie aufklären möchte. Dabei gibt es immer wieder Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe, und genau das hat mich durchgehend an die Geschichte gefesselt. Obwohl der erste Band vor allem die Grundlage für den zweiten Teil der Dilogie legt, fühlt er sich nicht wie eine reine Einführung an.

Besonders spannend fand ich Seren und ihr Echo Vale – ein Rebell, den sie getötet hat und dessen Bewusstsein nun in ihr weiterlebt. Die beiden könnten von ihren Ansichten kaum unterschiedlicher sein. Gerade dadurch entstehen viele interessante Gespräche und Situationen. Mir hat vor allem gefallen, dass das Buch zeigt, dass es nicht immer ein klares Richtig oder Falsch gibt. Je mehr man über die verschiedenen Seiten erfährt, desto besser kann man ihre Entscheidungen nachvollziehen. Niemand ist einfach nur gut oder böse, sondern irgendwo dazwischen – und genau das macht die Charaktere so spannend.

Auch die Entwicklung der Figuren hat mir richtig gut gefallen. Sowohl die Haupt- als auch die Nebencharaktere machen im Laufe der Geschichte eine glaubwürdige Entwicklung durch. Und obwohl das Buch oft ziemlich düster ist, bringt Seren mit ihrem trockenen Humor immer wieder etwas Leichtigkeit hinein.

Der Schreibstil ist bildgewaltig und flüssig, aber durch die komplexe Welt definitiv keine leichte Kost – was meiner Meinung nach aber gut zur Geschichte passt. Die Triggerwarnungen sollte man außerdem ernst nehmen, denn einige Themen haben es wirklich in sich.

Das Ende ist für mich kein riesiger Cliffhanger, aber das muss es auch gar nicht sein. Es bleiben genug Fragen offen und ich bin auf jeden Fall neugierig, wie die Geschichte im zweiten und letzten Band weitergeht. Von mir gibt es 4,5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.01.2023

Eine gelungene, düstere und mitreißende Reise in die Hölle!

Wer die Hölle kennt
0

Neben diesem Cover, das ich unglaublich toll finde, aber bestimmt nicht für jeden ein Schmuckstück sein wird, konnte mich auch der Inhalt überzeugen. Es ist schon etwas länger her, als in den ersten Band ...

Neben diesem Cover, das ich unglaublich toll finde, aber bestimmt nicht für jeden ein Schmuckstück sein wird, konnte mich auch der Inhalt überzeugen. Es ist schon etwas länger her, als in den ersten Band gelesen habe, also dauerte es etwas bis ich mich zurechtfinden konnte. Da es keine großartige Rückblende gibt, würde ich empfehlen das Ende des ersten Bandes vorher noch einmal zu lesen.

Während ich beim Vorgänger Schwierigkeiten hatte die Handlungen zu verfolgen und alles Wissen in mich aufzunehmen, konnte man sich hier fast schon fallen lassen. Die Häuser rücken eher in den Hintergrund und die Ermittlungen sowie andere Probleme treten in den Vordergrund. Dabei wurde vieles gekonnt mit einander verknüpft, sodass man als Leser immer wissen wollte, wie es weiter geht und versucht Rätsel zu lösen.

Auch Alex als Protagonistin war mir total sympathisch. Ihre verkorkste Art ist total erfrischend und ich konnte mich total in sie hineinversetzen. Die Last von allen Seiten und allen möglichen Aufgaben scheint sie fast schon zu erdrücken, aber dennoch gibt sie sich als taffe Frau, die für ihren ehemaligen Mentor kämpft - wobei natürlich nicht alles nach Plan läuft.

Bezüglich der ganzen Konzeption und des Weltenaufbaus hat sich Leigh Bardugo hier wieder übertroffen. Ich habe es geliebt! Obwohl ich sagen muss, dass mich die Geschichte bis zur letzten Seite gepackt hat, merkte man eindeutig, dass es sich um ein Übergangswerk handelt. Es wird zwar viel angedeutet und die Geschichte plätschert manchmal ein wenig vor sich hin, was keinesfalls schlimm ist, jedoch fehlte mir am Ende die große Auflösung. Es wird gut auf den dritten Band vorbereitet, sodass ich hoffe, ihn bald in den Händen zu halten und nicht schon wieder drei Jahre warten zu müssen.

Fazit: Es ist wieder ein fesselndes Buch geworden, mit einer taffen Protagonistin und einer gelungenen Mischung von Kriminalfall und Fantasy. Ich freue mich auf den dritten Band!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.10.2020

Eine gelungene Kombination von Humor und Gesellschaftskritik

QualityLand 2.0 (QualityLand 2)
0

Nach dem Anschlag auf John of Us darf Peter Arbeitsloser endlich als Maschinentherapeut arbeiten. Zudem versucht ein Billionär Präsident zu werden, Martyn wird von Drohnen verfolgt und Kiki schnüffelt ...

Nach dem Anschlag auf John of Us darf Peter Arbeitsloser endlich als Maschinentherapeut arbeiten. Zudem versucht ein Billionär Präsident zu werden, Martyn wird von Drohnen verfolgt und Kiki schnüffelt in ihrer Vergangenheit herum und gerät in große Gefahr. Doch was hat ausgerechnet den dritten Weltkrieg ausgelöst?

Dieser Nachfolger schließt nahtlos an den ersten Band von Qualityland an und ist dem entsprechend aufbauend. Man sollte vorher unbedingt Band eins gelesen haben! Beide haben einen ähnlichen Aufbau. Zwischen den Kapiteln gibt es immer kleine Werbeanzeigen oder Dialogie, welche die Geschichte auflockern. Auch die Gespräche von Peter Arbeitsloser mit seinen Maschinen sind ein großes Highlight. Durch die ganzen humorvollen Dialoge, der skurillen Weltanschauung und den außergewöhnlichen Figuren rückt die Haupthandlung jedoch ein wenig in den Hintergrund. Diese orientiert sich sehr an den ersten Band, mir fehlte jedoch ein wenig Eigenständigkeit. Der Plot hätte passender sein können.

Für mich war direkt klar, dass ich das neue Buch von Marc-Uwe Kling lesen muss. Sein humorvoller Schreibstil bringt mich immer wieder zum Lachen – und so war es auch hier wieder der Fall. Der Autor schafft es geschickt mit Worten Unterhaltung und ernsthafte kritische Fragen aus der Gegenwart zu vereinen. Klimawandel, Gleichberechtigung und Globalisierung spielen hier eine zentrale Rolle. Diese offensichtliche Kritik wurde teilweise auch als Zukunftsszenario behandelt, in dem eine Menge Wahrheit versteckt ist.

Meiner Meinung nach gibt es unterschiedliche Möglichkeiten dieses Buch zu lesen. Entweder man sieht den Unterhaltungswert an erster Stelle, denn Peter Arbeitsloser und seine Maschinen lassen einige Sprüche los, bei denen man sich am Boden kringeln möchte vor lachen, oder man schaut speziell auf die Politisierung. Anders als in Band eins erschien mir diese als Leser stärker. Das Ende macht Hoffnung auf einen dritten Teil, der Potenzial hat noch besser zu werden!

Fazit: Eine geschickte Kombination von Humor und Gesellschaftskritik, die gut an den ersten Band anknüpft. Die auf Technik basierte Welt zusammen mit den kuriosen Bürgern konnten mich wieder einmal unterhalten und zum Lachen bringen. Ich würde mich sehr auf einen dritten Band freuen und vergebe 4 bis 4,5 Sterne!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.07.2020

Eine spannende Verbindung von Fantasy und einer queeren Liebesgeschichte

Rowan & Ash
0

Bereits seit seiner Kindheit lebt Rowan mit dem Wissen eine Heirat mit der Kronprinzessin Irianns einzugehen. Seine Familie sieht in ihm die Chance mehr Macht zu erlangen. Doch durch seine Freundschaft ...

Bereits seit seiner Kindheit lebt Rowan mit dem Wissen eine Heirat mit der Kronprinzessin Irianns einzugehen. Seine Familie sieht in ihm die Chance mehr Macht zu erlangen. Doch durch seine Freundschaft Raven gegenüber entstehen Gerüchte. Dabei liebt Rowan keine Frau. Sondern den Königssohn Ash.

Von dem Autor Christian Handel habe ich bereits „Becoming Elektra“ gelesen und auch wenn ich es mochte, ist dennoch ein klarer Unterschied zu „Rowan & Ash“ zu erkennen. Das Cover ist wunderschön und passt sehr gut zum Inhalt.

Erfrischend ist an dem Buch definitiv, dass es sich bei der Liebesgeschichte um zwei Männer handelt. Zudem wurde dies noch mit Fantasyelementen verbunden. Das Buch habe ich innerhalb eines Tages durchgelesen. Ich konnte es fast nicht mehr aus der Hand legen, denn der Schreibstil ist leicht und flüssig. Ich musste kein einziges Mal stocken.

Bei der Liebesgeschichte waren prickelnde und süße Szenen dabei. Ab und zu wurde zwar auf Klischees zurückgegriffen, aber es hielt sich alles im Rahmen.

Einer der Protagonisten ist Rowan. Dieser weiß bereits seit seiner Kindheit wie seine Zukunft aussehen wird und er war mir sehr sympathisch. Als Leser lernt man ihn von der verletzlichen Seite kennen und erhält dabei einen guten Blick auf seinen Charakter. Er unterscheidet sich mit seiner vorsichtigen und sanften Art sehr von Ash. Zudem klammert er sich regelrecht an die Moralvorstellungen des Königreichs.

Ash hingegen lässt sich als intuitiv, spontan und selbstbewusst beschreiben. Er gehorcht seinen Gefühlen und lässt den Verstand außen vor. Dadurch entstehen natürlich auch einige naive Situationen, aber diese Lebensfreude konnte mich vollkommen fesseln.

Das Buch würde ich grob in zwei Teile unterteilen. Anfangs wird sehr auf Intrigen am Hof eingegangen und man erhält Informationen über Mitglieder des Hofes. Einen weiteren Handlungsstrang bildet dann die Magie, welche sich verändert und Adelige dazu nötigt zu reagieren. Auch auf die Vergangenheit des Königreichs wird eingegangen und genau dieser Aspekt hat mich sehr neugierig gemacht. Gleichzeitig fangen Frauen an zu studieren und eine homosexuelle Beziehung wird verhöhnt. Veränderungen treffen auf Kritik.

Besonders spannend fand ich auch den Aspekt der Fantasie und Magie. Ich habe noch kein Buch gelesen, welches das Queere und Fantasy so geschickt unter einem Hut bekommt. Im zweiten Teil kam es mir jedoch so vor, als würden die Intrigen am Hof und die Kritik gegenüber einer homosexuellen Beziehung wie bei einer To-do-Liste als abgehackt gelten. Das Ende erschien mir viel zu schnell und mir hat die Verbindung zum Anfang gefehlt. Dadurch wurden einige Fragen nicht beantwortet, obwohl ich mir dies gewünscht hatte.

Fazit: Ich fand die Verbindung von der queeren Liebesgeschichte und der Magie sehr gelungen. Der Schreibstil lässt das Buch flüssig lesen und ich habe es innerhalb kurzer Zeit verschlungen. Die Charaktere waren ausgearbeitet und es wurde Raum für Entscheidungen gelassen. Beim Ende hätte ich mir jedoch eine Verknüpfung zum Anfang gewünscht. Somit bekommt das Buch 4,5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere