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Veröffentlicht am 12.08.2020

Kann nicht mit den Vorgängern mithalten

Der Erlöser
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Murhder wurde vor langer Zeit von der Bruderschaft rausgeworfen, doch nun ist er wieder da. In einer Scherbe aus dem Heiligtum sieht er immer wieder das Gesicht einer jungen Frau, die er finden möchte, ...

Murhder wurde vor langer Zeit von der Bruderschaft rausgeworfen, doch nun ist er wieder da. In einer Scherbe aus dem Heiligtum sieht er immer wieder das Gesicht einer jungen Frau, die er finden möchte, außerdem ist da ein Brief bei dem er Hilfe braucht und so kehrt er zur Bruderschaft zurück. Irgendwann trifft er auf Sarah, eine Wissenschaftlerin, dessen Mann gestorben ist und nun dem Geheimnis des Labors, in der beide gearbeitet haben auf der Spur ist.

Ich hab mich mit diesem Black-Dagger- Buch schwerer getan als mit den Vorgängern. Mit dem Anfang wurde ich einfach nicht warm, es kam mir vor als würde über alles gelästert werden, z.B. wurden Songs, die Evergreens sind als altmodisch bezeichnet und die Menschen wiederholt runter gemacht (Klar sind die meisten Personen Vampire im Buch, trotzdem hat es irgendwann genervt).
Sarah mochte ich in der ersten Hälfte des Buches überhaupt nicht, die Stellen die aus ihrer Sicht geschrieben waren, haben sich gezogen wie Kaugummi und jedes noch so kleine Detail wurde beschreiben, jedes Detail in einem leeren Zimmer oder als sie Schuhe anzog stand da: Sarah band die Laufschuhe zu,zuerst den am rechten Fuß, dann den linken. Solche Beispiele gab es Zahlreich, es ist einfach überladen an unnützen Details. Erst am Ende wurde sie mir langsam sympatisch, als man verstand wieso ihre Rolle wichtig ist.
Murhder wird als Ausgestoßener beschreiben, doch ich fand, dass er nichts getan hat, zumindest nichts schlimmeres als was andere Brüder tun, um das zu rechtfertigen.
Am Ende kam ich dann etwas schneller voran. Mir hat gut gefallen, dass sehr viele alte Charaktere wieder auf der Bildfläche erschienen sind und auch Xhex und John, die eine größere Rolle spielen, haben mir viel besser gefallen.

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Veröffentlicht am 05.08.2020

Tolles Buch

TausendMalSchon
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Sasha möchte in diesem Leben ihre Bestimmung nicht annehmen und so verschließt sie die Seelennmagie in ihr. Jedoch ist ihre Magie stark, sodass Sasha sie mit einer nächtlichen Joggingrunde abbauen will. ...

Sasha möchte in diesem Leben ihre Bestimmung nicht annehmen und so verschließt sie die Seelennmagie in ihr. Jedoch ist ihre Magie stark, sodass Sasha sie mit einer nächtlichen Joggingrunde abbauen will. Als sie danach ins Meer schwimmen geht, wird sie in eins ihrer früheren Leben gesogen. Zum Glück wird sie von einem Fremden aus dem Wasser gezogen und so trifft sie auf Cedric de Grey. Auch die nächsten Tage trifft sie auf Cedric. Sashas Seele übt einen unwiderstehlichen Sog auf Cedric aus, denn mit einem Splitter ihrer Seele könnte er ewig leben.

Ich wurde von dem tollen Cover angezogen und als mir die Leseprobe ebenfalls zusagte, hab ich mir das Buch gekauft. Ich mochte Sasha gerne und auch Cedric fand ich interessant. Am besten hat mir die Idee rund um die Seelenmagie gefallen und die Idee mit den Seelenbücher konnte mich begeistern. Ein paar Details mehr rund um die Seelen und die Ursprungsseele wäre nicht schlecht gewesen, denn es blieben ein paar Fragen offen. Die Zeitreisen fand ich ebenfalls toll, auch wenn man da noch mehr Details hätte einbauen können.

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Veröffentlicht am 15.07.2020

Authentisches Buch über Schauspielerei mit authentischen Protagonisten

Lieber jetzt als irgendwann
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Franny Banks möchte Schauspielerin werden und hat sich ein Ultimatum gestellt um dieses Ziel zu erreichen. Nun hat sie noch 6 Monate Zeit um ihren Traum zu verwirklichen. In ihrem Schauspielkurs bekommt ...

Franny Banks möchte Schauspielerin werden und hat sich ein Ultimatum gestellt um dieses Ziel zu erreichen. Nun hat sie noch 6 Monate Zeit um ihren Traum zu verwirklichen. In ihrem Schauspielkurs bekommt sie Hilfe und kommt so zu gleich 2 Terminen mit Agenturen, die sie vertreten wollen. Schnell bekommt sie einen Job in einem Werbespott, doch danach bleiben die Anrufe aus und es geht bergab. Franny beginnt sich zu fragen ob die Schauspielerei wirklich das Richtige für sie ist und ob es nicht doch Zeit für Plan B wird.

Durch Zufall bin ich in einem Bücherschrank über diesen Titel gestolpert und da ich Lauren Graham aus Gilmore Girl kenne und nicht wusste, dass es das Buch auf deutsch gibt, hab ich es schnell zur Hand genommen und gelesen. Die Geschichte fängt ruhig an und man bekommt einen ersten Eindruck von Franny, ihrer Wohnsituation und ihrem Leben. Der Schreibstil lässt sich super lesen, obwohl es ziemlich detailliert ist und die Geschichte sich Zeit nimmt. Franny fand ich sehr sympathisch, sie ist authentisch, leicht tolpatschig und gibt nicht so leicht auf. Auch Nebenfiguren, wie Jane, die beste Freundin oder Dan, den Mitbewohner, sind tolle Charakter, die ich gerne mochte. Es gibt den ein oder anderen lustigen Moment, sodass man auch mal schmunzeln kann. Natürlich ist die Schauspielerei ein Teil des Buches, der sehr toll eingebracht wurde.
Manchmal zieht die Geschichte sich ein klein wenig, was aber nicht stört. Das Ende war mir dann ein wenig zu abrupt und auch der Epilog war nicht so perfekt, aber auch das ist nicht schlimm. Wer gerne ein Buch mit Schauspielerei und Humor lesen will, ist hier auf jeden Fall richtig.

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Veröffentlicht am 28.06.2020

Unwissenheit ist ein Geschenk

Das Geschenk
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Milan Berg ist in der Stadt unterwegs und steht gerade an einer Ampel, als ein Auto neben ihm hält. Auf dem Rücksitz presst ein Mädchen verzweifelt einen Zettel an die Scheibe. Milan kann nicht lesen, ...

Milan Berg ist in der Stadt unterwegs und steht gerade an einer Ampel, als ein Auto neben ihm hält. Auf dem Rücksitz presst ein Mädchen verzweifelt einen Zettel an die Scheibe. Milan kann nicht lesen, ob es sich bei der Nachricht und einen Scherz oder einen Hilferuf handelt, denn er ist Analphabet. Doch er spürt, dass das Mädchen in Gefahr ist und nimmt die Verfolgung auf. Von da an beginnt ein grausames Spiel und die Erkenntnis, dass Unwissenheit manchmal das größte Geschenk ist.

Dieses Buch von Fitzek lag vergleichsweise lang auf meinen SuB umso schöner ist es, dass ich nun schnell damit voran kam und es lesen konnte. Das Buch beginnt in der Zukunft und man erfährt dann nach und nach was passiert ist, was gleich Spannung erzeugt hat und ich wissen wollte, was passiert. Wie immer mochte ich den flüssigen und detaillierten Schreibstil und die Irrungen und Wirrungen mit denen man auf die falsche Fährte geleitet wird und man irgendwann die Gedanken sortieren muss um mitzukommen. Am Ende kommt dann alles nochmal ganz anders, als gedacht.
Einzig das Ende hat mich verwirrt und ein bisschen die Spannung genommen, trotzdem war es ein gutes Buch.

Veröffentlicht am 18.06.2020

Jugendroman mit ernstem Hintergrund

Lass mich nicht los
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Emerson ist ein junges Mädchen, welches aufs College verzichtet und in einem Laden hilft, um ihre Mutter und ihren pflegebedürftigen Vater zu unterstützen. Ihr selbst ist vor Jahren etwas schreckliches ...

Emerson ist ein junges Mädchen, welches aufs College verzichtet und in einem Laden hilft, um ihre Mutter und ihren pflegebedürftigen Vater zu unterstützen. Ihr selbst ist vor Jahren etwas schreckliches zugestoßen. Seitdem ist sie nicht mehr dieselbe. Ihren besten Freund Jake, den sie seit Kindertagen kennt, hätte sie gut gebrauchen können, aber er war nicht da. Doch jetzt ist er zurück, gerade als sie ihr altes Ich hinter sich lassen will. Emerson merkt jedoch schnell, dass es ihr schwerfällt Jake zu widerstehen.

Manchmal ist es gut nicht zu wissen was einen erwartet, denn dann kann man positiv überrascht werden. Vom Schreibstil her hat mir das Buch gut gefallen, es liess sich leicht lesen und auch die Details waren in der richtigen Dosierung. Ich mochte die Umgebung, in der das Buch spielt und konnte mir die Natur, Häuser und das Baumhaus gut vorstellen. Auch die Krankheit ihres Vaters war gut eingearbeitet. Das Buch behandelt ein wichtiges Thema, das ebenfalls gut, mit Rückblenden, und verständlich eingearbeitet war. Die Kapitel waren oft ziemlich kurz, was mich bei diesem Buch aber nicht gestört hat. Am Ende passiert etwas und da hätte ich mir mehr Details und Emotionen gewünscht und auch sonst war das Ende eher okay als wirklich mitreißend.
Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen, es behandelt ein ernstes Thema das gut eingearbeitet hat, schwächelt aber mit dem Ende und den Gefühlen.

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