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Veröffentlicht am 10.09.2020

Hintergrund zur Familie und zur Entwicklung Trumps

Zu viel und nie genug
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Inhalt:

Mary L. Trump ist die Nichte des derzeit amtierenden US-Präsidenten und promovierte klinische Psychologin. In ihrer Kindheit verbrachte sie viel Zeit bei ihren Großeltern, wo auch Donald und seine ...

Inhalt:

Mary L. Trump ist die Nichte des derzeit amtierenden US-Präsidenten und promovierte klinische Psychologin. In ihrer Kindheit verbrachte sie viel Zeit bei ihren Großeltern, wo auch Donald und seine vier Geschwister aufwuchsen. Sie zeigt auf in welch vergifteter Athmosphäre Donald heranwuchs, die ihn für sein ganzes Leben prägte und ihn zu letztlich zu einer Bedrohung für das Wohlergehen und die Sicherheit der ganzen Welt machte.

Durch ihre Ausbildung und Arbeit und die Insiderinformationen ergeben einen absolut einmaligen Einblick in die Psyche des unberechenbarsten Mannes, der je an der Weltspitze gestanden ist.

Meinung:

Für mich war es sehr interessant, dieses Buch zu lesen. Allzu viel wusste ich vorher nicht über Donald Trump oder seine Familie. Hier konnte ich alles über die Geschichte der Trumps lesen, wie das Imperium gegründet wurde und wie es sich entwickelt hat. Sehr interessant war auch, zu erfahren, wie Donald und seine Geschwister aufwuchsen, wie sie von ihren Eltern behandelt wurden und wie sich diese Kindheit auf ihre Psychen auswirkte.

Es war (und ist) sicher nicht leicht, Teil dieser Familie zu sein. Entweder man war zu unbedeutend als dass man von den Eltern beachtet wurde oder es wurde viel zu viel Druck ausgeübt und viel zu viel verlangt.

Die psychologische Erklärung, warum Donald Trump sich so entwickelt hat, klingt für mich vollkommen logisch und nachvollziehbar. Doch das macht mich nicht unbedingt ruhiger und weniger nervös, wenn ich daran denke, dass dieser Mann gerade der Mächtigste Mann der Welt ist.

Mary L. Trump spickt diese Familiengeschichte, die sie zum Großteil psychologisch beleuchtet, mit einigen Anekdoten aus dem Leben der Trumps und auch aus dem Weißen Haus (davon hätte ich mir ev. mehr gewünscht). Sie bezieht sich teilweise auch auf relativ aktuelle Geschehnisse. Zum Beispiel ist noch vom Beginn der Corona-Krise in dem Buch die Rede.

Fazit:

Ich fand es interessant und spannend zu lesen. Besonders interessant fand ich die psychologischen Hintergründe.

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Veröffentlicht am 23.08.2020

Macht Lust auf den 3. Teil

Deeper than Love
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Inhalt:

Dies ist der zweite Teil der Richer than Sin Trilogie. Whitney und Lincoln können sich einfach nicht voneinander fern halten. Auch wenn eine Gable und ein Riscoff eigentlich nicht zusammen sein ...

Inhalt:

Dies ist der zweite Teil der Richer than Sin Trilogie. Whitney und Lincoln können sich einfach nicht voneinander fern halten. Auch wenn eine Gable und ein Riscoff eigentlich nicht zusammen sein dürfen. Doch es gibt so einiges und auch einige Leute, die die beiden auseinander treiben wollen bzw eine endgültige Trennung erzwingen wollen. Und selbst das Unternehmen der Riscoffs steht am Spiel.



Meinung:

Beim ersten Teil habe ich geschrieben, dass es wohl eine moderne Romeo und Julia Geschichte ist. Und genau diese geht auch im zweiten Band der Trilogie weiter. Nachdem das erste Buch mit einem Cliffhanger endet, war klar, dass ich Deeper than Love so schnell wie möglich lesen muss.

Auch dieser Teil hat mir gut gefallen. Es war spannend, ich mochte die Charaktere. Besonders gefallen hat mir, dass man die nähere Verwandtschaft beider Protagonisten besser kennenlernt, ob diese nun dem Paar positiv oder negativ eingestellt waren, ist wieder eine andere Sache. Die beiden Protagonisten selbst haben eine schöne Entwicklung durchgemacht. Vor allem bei Whitney fand ich sie richtig toll.

Natürlich gibt es auch wieder Erinnerungen an früher und Probleme über Probleme. Vielleicht waren das auch ein paar Probleme zu viel? Irgendwie gab es an jeder Ecke irgendetwas. Aber es war spannend zu lesen. Auch der Schreibstil war wie immer gut und flüssig zu lesen.

Es war klar, dass auch dieser Teil mit einem Cliffhanger endet. Und puh ... dieser hat es in sich! Deshalb bin ich auch schon sehr gespannt auf den Abschluss der Trilogie und wie das Ganze aufgelöst wird.


Fazit:

Macht Lust auf den dritten und abschließenden Teil der Reihe!

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Veröffentlicht am 18.08.2020

Unterhaltsam, mit kleinen Schwächen

This Is (Not) a Love Song
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Inhalt:

Zoe ist Redakteurin eines renommierten, aber finanziell angeschlagenen, Musikjournals. Schon immer konnte sie sich für Musik begeistern. Die einzig andere große Liebe war ihr bester Freund Simon. ...

Inhalt:

Zoe ist Redakteurin eines renommierten, aber finanziell angeschlagenen, Musikjournals. Schon immer konnte sie sich für Musik begeistern. Die einzig andere große Liebe war ihr bester Freund Simon. Doch dies hat sie ihm nie gesagt und dann war es auch zu spät, da er geheiratet und weggezogen ist.
Nun ist Simon wieder in London - frisch geschieden und noch immer so liebenswert wie eh und je. Aber ständig kommt Zoe etwas dazwischen, so zum Beispiel der PR-Manager Nick, Zoes hochzeitsbesessene Familie oder das Big Fat Greek Wedding ihres Bruders...


Meinung:

This is (not) a love song ist ein sehr unterhaltsames Buch. Es hat Humor, kann aber auch ernst oder romantisch sein. Die Autorin schreibt sehr flüssig und die Geschichte lässt sich flott lesen.

Das gesamte Buch ist untermalt mit Musik. Am Anfang jedes Kapitels steht ein Song. Nachdem Zoe Redakteurin eines Musikjournals ist, geht es natürlich auch um Bands, Rockstars usw. Mir hat das gut gefallen, vor allem, wenn ich Namen bekannter Musiker erkannt habe. Natürlich erfährt man auch ein bisschen was, wie es in einer Redaktion eines Musikjournals zugeht.

Zoe selbst hatte ich ganz gern, genauso wie Simon. Allerdings hatte ich manchmal meine Probleme damit, wie sie mit einander und wie sie mit dem Thema Liebe umgingen. Manchmal hätte man meinen können, dass es sich hier um ein Young-Adult-Buch handelt, so unreif verhielten sich die Protagonisten. Das war teilweise etwas nervig, da die Charaktere ja um die 35 Jahre alt sein sollen.

Es gab noch andere Charaktere, die gut gezeichnet waren und die ich der Autorin gut - vielleicht sogar besser - abgenommen habe, als die Hauptprotagonisten. Sie haben das Buch auf jeden Fall etwas bunter und interessanter gemacht.


Fazit:

Sehr unterhaltsames und humorvolles Buch, das aber leider ein paar kleine Schwächen hat.

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Veröffentlicht am 16.08.2020

Sehr emotional, Triggerwarnung beachten

All Saints High - Der Rebell
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Inhalt:

Knight und Luna sind schon seit ihrer Kindheit beste Freunde, obwohl sie ziemlich unterschiedlich sind. Knight ist auf seiner Schule ein Footballstar, sehr attraktiv und ein Mädchenmagnet. Luna ...

Inhalt:

Knight und Luna sind schon seit ihrer Kindheit beste Freunde, obwohl sie ziemlich unterschiedlich sind. Knight ist auf seiner Schule ein Footballstar, sehr attraktiv und ein Mädchenmagnet. Luna ist eher schüchtern, introvertiert und am liebsten für sich. Beide spüren sie, dass sie jeweils ein Teil eines Ganzen sind. Doch aus Angst, diese Freundschaft kaputt zu machen, trauen sie es sich nicht auszusprechen und schweigen darüber.



Meinung:

Der erste Teil der All Saints High Reihe "Die Prinzessin" hat mich umgehauen. Das war ein Jahreshighlight für mich. An dieses Buch kommt der zweite Teil nicht heran. "Der Rebell" ist aber dennoch ein sehr gutes Buch, das ich gut empfehlen kann. Allerdings möchte ich zuvor noch eine Triggerwarnung abgeben: Alkoholsucht, Drogen, Krankheit, Tod, Selbstverletzung usw.

Der Schreibstil der Autorin ist auf jeden Fall sehr gut. Sie kann mit Worten umgehen, passt den Stil hervorragend an die Altersgruppe ihrer Protagonisten an und erzeugt Atmosphäre. Sie zieht den Leser direkt hinein in das Geschehen und dieses ist emotional, traurig, verzweifelt, hoffnungsvoll, freudig, liebevoll, gemein und vieles mehr. Dieses Buch erzeugt so viele Emotionen.

Luna ist eine sehr liebenswerte Protagonistin, die eine großartige Entwicklung durchmacht. Zuerst kommt sie dem Leser ganz klein, unscheinbar und schüchtern vor. Sie hat außer Knight keine Freunde. Und dass sie eigentlich in ihren besten Freund verliebt ist, will sie nicht zugeben, sie hat Angst davor, weist ihn immer wieder zurück. Dann trifft sie die Entscheidung, in einem anderen Staat zu studieren und ab da merkt man die Veränderung zum Positiven.

Knight mochte ich auch. Er beschützt Luna vor allem, auch wenn sie womöglich gerade gestritten haben. Er ist immer für sie da. Aber es gibt auch Vieles an ihm, was mir nicht gefiel. Das fing an mit dem Mädchenmagnet, dass er das ausnutzte und ging weiter mit seinem Drogen- und Alkoholproblem. Ja, natürlich kann bzw muss auf diese Probleme immer wieder eingegangen werden. Aber muss der jugendliche Hauptprotagonist gar so viel trinken und Pillen einwerfen? Dieses Buch sollen Jugendliche lesen! Und eigentlich gibt es in der Geschichte genug andere Probleme, dass dieses nicht auch noch hätte sein müssen.

Fazit:

Trotzdem ein Buch, das ich empfehlen kann. Es liest sich sehr flüssig, ist toll geschrieben, aber sehr emotional.

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Veröffentlicht am 25.07.2020

Spannende Fortsetzung

Blackcoat Rebellion - Die Bürde der Sieben
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Inhalt:

Im zweiten Band der Blackcoat Rebellion Reihe führt Kitty als Lila Hart das priviligierte Leben einer Sieben, doch sie schwebt weiterhin in großer Gefahr. Als sie auf Informationen stößt, die ...

Inhalt:

Im zweiten Band der Blackcoat Rebellion Reihe führt Kitty als Lila Hart das priviligierte Leben einer Sieben, doch sie schwebt weiterhin in großer Gefahr. Als sie auf Informationen stößt, die den Premierminister komprommitieren könnten, diese aber nicht herausrücken will, wird ihre große Liebe vor ihren Augen exekutiert. Sie selbst wird nach Anderswo verbannt, von wo noch nie jemand zurückgekommen ist. Dort kämpft sie ums nackte Überleben und ist entschlossener denn je, der Rebellion zum Sieg zu verhelfen.

Meinung:

Der zweite Teil der Reihe kam mir noch spannender vor als der erste. Es geht gefährlicher zu, manchmal geht es ums nackte Überleben, es ist trauriger und auch düsterer. Doch wie wir schon seit dem ersten Buch wissen, ist Kitty eine Überlebenskünstlerin.

Auch wenn ihr dieser Überlebenswille kurzzeitig abhanden kommt, als ihr Jugendfreund bzw ihre große Liebe vor ihren Augen hingerichtet wird. Aber sie ist eine starke Frau, die die Ungerechtigkeit nicht annehmen kann. Sie möchte immer helfen und das Gute in Menschen sehen.

Die anderen Charaktere sind ebenfalls gut getroffen und machen das Buch abwechslungsreich. Bei vielen weiß man anfangs nicht, woran man bei ihnen ist, kann man ihnen trauen oder lieber doch nicht? Auch das Anderswo ist sehr gut beschrieben. Man kann sich perfekt vorstellen, wie trostlos, grau und brutal es dort zugeht.

Natürlich endet auch dieser Band mit einem Cliffhanger. Schließlich gibt es ja noch ein drittes Buch in der Reihe. Ich bin schon sehr gespannt darauf!

Fazit:

Spannende Fortsetzung der Reihe mit interessanten Charakteren und toller düsterer Atmosphäre.

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