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Veröffentlicht am 26.02.2017

Unglücksmädchen

Glücksmädchen
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Als die Kriminalreporterin Ellen Tamm den Auftrag erhält im Fall der verschwundenen achtjährigen Lycke zu recherchieren, beginnt für sie eine schwere Zeit. Der Verlust ihrer Zwillingsschwester Elsa, die ...

Als die Kriminalreporterin Ellen Tamm den Auftrag erhält im Fall der verschwundenen achtjährigen Lycke zu recherchieren, beginnt für sie eine schwere Zeit. Der Verlust ihrer Zwillingsschwester Elsa, die bei ihrem Tod im gleichen Alter gewesen ist, hat Ellen für ihr ganzes Leben gezeichnet und sie leidet noch heute unter dem damals erlebten Trauma. Als sie an dem Ort, an dem das Mädchen verschwunden ist, eintrifft, erlebt sie ein Déjà-vu, das die alten Wunden erneut aufreißt. Plötzlich dreht sich für sie alles nur noch um das verschwundene Mädchen und wie besessen versucht Ellen das Kind zu finden.
Die Lebensumstände des Kindes waren äußerst deprimierend. Die Eltern sind geschieden und Lycke wird, wöchentlich wechselnd, zwischen ihrer Mutter und der neuen Familie ihres Vaters hin und hergeschoben. Ellen ist erschüttert über die Lieblosigkeit und fehlende Fürsorge in der das Mädchen aufgewachsen ist. Ein einsames und introvertiertes Kind, das auch nach seinem Verschwinden keiner wirklich vermisst...

Fazit
Ein langatmiges Psychodrama, das von unsympathischen Protagonisten dominiert wird, die mit vielen Nebenhandlungen die eigentliche Geschichte zu sehr in den Hintergrund drängen. Ein wenig überzeugendes Debut, bei dem man getrost auf eine Fortsetzung verzichten kann.

Veröffentlicht am 24.02.2017

Auf der Jagd

Auf der Jagd
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Officer Henry Farrell, Leiter der kleinen Polizeistation in Wild Thyme, kennt sein Revier und seine Einwohner nur zu gut. Er ist dort aufgewachsen und weiß genau wie er die Mitglieder dieser verschworenen ...

Officer Henry Farrell, Leiter der kleinen Polizeistation in Wild Thyme, kennt sein Revier und seine Einwohner nur zu gut. Er ist dort aufgewachsen und weiß genau wie er die Mitglieder dieser verschworenen Gemeinschaft zu nehmen hat. Die Gegend ist äußerst arm und die meisten der Einheimischen leben am Rand des Existenzminimums. Viele von ihnen sind Alkohol- oder Drogenabhängig und so ist es ein Leichtes für die an dem Gebiet äußerst interessierten Fracking-Unternehmen den Leuten ihr Land abzukaufen um es anschließend gnadenlos auszubeuten. Als auf einem der anliegenden Grundstücke ein unbekannter toter Mann gefunden wird und wenig später der Deputy ermordet wird, beginnt für Henry ein einsamer Kampf. Tag und Nacht durchstreift er die Wälder. Dabei gerät er wiederholt zwischen die Fronten der rivalisierenden Gruppierungen und er muss schwer aufpassen dass er nicht selbst zum Opfer wird.

Fazit
Eine verworrene Story, die sich unerbittlich durch die Wälder und Sümpfe Pennsylvanias kämpft, anstatt sich ernsthaft mit den Gefahren des Erdgasfrackings auseinanderzusetzen.

Veröffentlicht am 08.02.2017

Ich weiß von dir

Sie weiß von dir
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Louise ist entsetzt. Der Mann aus der Bar, mit dem sie beinahe im Bett gelandet wäre, ist ihr neuer Chef David Martin. Innerlich drei Kreuze schlagend, dass es dazu nicht gekommen ist, bereitet ihr die ...

Louise ist entsetzt. Der Mann aus der Bar, mit dem sie beinahe im Bett gelandet wäre, ist ihr neuer Chef David Martin. Innerlich drei Kreuze schlagend, dass es dazu nicht gekommen ist, bereitet ihr die unmögliche Lage dennoch einiges Bauchweh. Als sie wenige Tage später Adele, seine Ehefrau kennenlernt, läßt sich Louise auf ein gefährliches Spiel ein. Dabei gewinnt sie Einblicke in die Ehe ihres Chefs, die sie zutiefst verwirren und sie gerät immer tiefer in den Sog dieser unheilvollen Beziehung. Hin- und hergerissen zwischen ihrer Loyalität gegenüber Adele und ihren Gefühlen zu David, verfängt sie sich in einem undurchsichtigen Gewirr aus Lügen und Täuschungen. Zu spät begreift sie, dass sie es mit zwei Psychopathen zu tun hat, die es verstehen sie geschickt zu manipulieren um sie bis an die Grenze des Erträglichen zu treiben.

Fazit
Eine verwirrende Geschichte die sich, zwischen realen Begebenheiten und parapsychologischen Wahrnehmungen wechselnd, durch das abstruse Beziehungsgeflecht einer Ehe kämpft.

Veröffentlicht am 13.01.2017

Totenhaus

Totenhaus
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Zu leicht sind die Spuren zurückzuverfolgen, die sie bei der Entsorgung der Mordopfer vor zwei Jahren hinterlassen hat. Und so bleibt der Bestatterin und Mörderin Brünhilde Blum nichts anderes übrig als ...

Zu leicht sind die Spuren zurückzuverfolgen, die sie bei der Entsorgung der Mordopfer vor zwei Jahren hinterlassen hat. Und so bleibt der Bestatterin und Mörderin Brünhilde Blum nichts anderes übrig als Hals über Kopf ihre Sachen zu packen und zu fliehen. Dabei gerät sie allerdings vom Regen in die Traufe, denn in ihrem kopflosen Verhalten vertraut sie ihr Leben Menschen an, die sie eigentlich nicht kennt, die ihr aber ein trügerisches Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit vermitteln. Die ersten Tage nach ihrer Flucht, verlebt sie wie in einem Dämmerzustand und viel zu spät kommen ihr erste Zweifel an der Aufrichtigkeit ihrer vermeintlichen Retter. Dieser Irrtum, den sie beinahe mit ihrem Leben bezahlen muss, wird zum Wendepunkt ihrer Flucht. Sie will kämpfen. Sie will endlich ihre Kinder wiedersehen und irgendwo mit ihnen ein normales Leben führen. Dazu ist ihr jedes Mittel recht und ohne lange nachzudenken, lässt sie sich auf eine abenteuerliche Flucht ein, die nicht nur sie in Gefahr bringt.

Fazit
Ein unrealistischer und überzogener Plot, bei dem sich mehrere Psychopathen versuchen gegenseitig den Rang abzulaufen. Mit etlichen Ungereimtheiten und Schwächen im Handlungsablauf gelingt es dem Thriller nicht zu überzeugen.

Veröffentlicht am 09.01.2017

Inselwinter - Eine ganz spezielle Familie

Inselwinter
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Das alljährlich stattfindende Weihnachtstreffen der Familie Quinn rückt näher und in der kleinen Pension, die Kelley Quinn betreibt, treffen die Familienmitglieder nach und nach ein. Doch nicht nur sie ...

Das alljährlich stattfindende Weihnachtstreffen der Familie Quinn rückt näher und in der kleinen Pension, die Kelley Quinn betreibt, treffen die Familienmitglieder nach und nach ein. Doch nicht nur sie beabsichtigen an dem legendären Familienfest teilzunehmen. Auch alle ehemaligen Familienmitglieder, die nach Scheidung und Trennung, eigentlich schon lange der Vergangenheit angehören, tauchen unverhofft auf und bringen den weihnachtlichen Frieden gehörig durcheinander. In einem ziemlich chaotischen Hin und Her versuchen sie das Beste aus der Situation zu machen und wenn es sein muss dabei auf wenig zuträgliche Hilfsmittel zu vertrauen.

Fazit
Aus vielen Klischees und einem gekünstelt wirkenden Szenario, entsteht aus einzelnen Episoden eine irrealistisch wirkende Geschichte, die mit ihrem unbefriedigenden Ende meilenweit von humorvoll verpackter Weihnachtsromantik entfernt ist.