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Veröffentlicht am 04.01.2021

Nur anstrengend,oder psychedelisch genial

Zeitmaschinen gehen anders
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Also, ich fand den Roman nicht schlecht direkt zu  Anfang gesagt. Die Idee eines Zeitgürtels und Zeitreisegeschichten im Allgemeinen mag ich sehr gerne,  aber der Autor will zu viel.  Das erste Drittel ...

Also, ich fand den Roman nicht schlecht direkt zu  Anfang gesagt. Die Idee eines Zeitgürtels und Zeitreisegeschichten im Allgemeinen mag ich sehr gerne,  aber der Autor will zu viel.  Das erste Drittel der Geschichte versucht er akribisch seine Theorien von Zeitreise zu beschreiben, in dem er den Hauptproganisten darüber philosophieren lässt. Es wurde dardurch sehr anstrengend zu lesen und ich kann nicht sagen, dass es nicht auch trotzdem Unlogisches vorkam. Im fortlaufenden Roman wurde es es sehr schräg, teilweise sogar abstrus und man merkt dass das  Buch 1974 erstveröffentlicht wurde (manchmal psychedelisch ).Das Buch handelt von Selbstfindung,  Sellbstliebe und Hass .Es wurde mir  aber zu narzisstisch und die Hauptperson war mir nicht sympathisch genug dafür. Am Ende hat der Roman philosophische Anklänge die aber leider nicht weiter ausgeführt werden , weil vorher zu viel Zeit für die Zeitreise Theorien verwendet wurde.

Ich fand die Geschichte interessant und manche werden den Roman sogar genial finden. 

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Veröffentlicht am 14.11.2020

Schön aber...

Wir werden erwartet
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Dies ist der 4. Teil Ulla Hahns autobiographischer Quadrologie, in der sie auch erklären vesucht ,warum sie sich damals der DKP angeschlossen hatte.

Der Anfang ist wunderschön ,voller Lebensfülle ,Lebenfreude ...

Dies ist der 4. Teil Ulla Hahns autobiographischer Quadrologie, in der sie auch erklären vesucht ,warum sie sich damals der DKP angeschlossen hatte.

Der Anfang ist wunderschön ,voller Lebensfülle ,Lebenfreude und einer Gefühlsachterbahn .Die Sprache ist toll ,fast wie ein fortlaufendes Gedicht.Tja für meinen Geschmack hätte sie so weiter machen sollen. Statt dessen geht sie über über die Zeit ihrer Parteizugehörigkeit zu schreiben. Auf der einen Seite ist es recht interessant zu Lesen, welche verdrehten Ansichten in kommunistischen Köpfen rumschwirren und man bekommt vielleicht einen Einblick in die kommunistischen Ideologien.Aber auf der anderen Seite ist dieser Teil auch sehr langatmig geworden und ich fragte mich mehrmals ,wann sie denn endlich gedenkt aus der Partei auszutreten.Dies passierte aber fast ganz am Schluss .
 . Der war dann wiederum sehr schön und poetisch.

Schade ,dass das ( sich) Erklären der Gründe für ihre Parteizugehörigkeit so viel Raum eingenommen hat . Es war, als ob sich Ulla Hahn  auf jeden Fall hat verteidigen wollen,was meiner Ansicht gar nicht nötig ,oder in kleinerem Ausmass hätte passieren können. So wäre noch Zeit und Platz für schönere und erfolgreichere Geschichten aus "ihrem Leben " geblieben.

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Veröffentlicht am 27.09.2020

Nicht ganz schlüssig

Das Orakel vom Berge
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Zunächst einmal finde ich den deutschen Titel und den Klappentext etwas irreführend. Von dem Klappentext ausgehend würde ich vermuten, dass ein großer Teil des Romans von Julianas( die Judolehrerin) Reise ...

Zunächst einmal finde ich den deutschen Titel und den Klappentext etwas irreführend. Von dem Klappentext ausgehend würde ich vermuten, dass ein großer Teil des Romans von Julianas( die Judolehrerin) Reise zu einem Mann der hinter dem "Orakel vom Berge" steht handeln. 1. ist von Julianas Reise erst nach knapp 2/3  des Buches die Rede und zweitens könnte man unter dem Orakel vom Berge von einem alten weisen Mann ausgehen. Diese Annahme hat mich fast abgeschreckt das Buch zu lesen.

Das Buch  handelt vielmehr von einer alternativen Welt in den 60ern ,in der Deutschland und Japan den Krieg gewonnen haben , im speziellen von  Amerika das von den beiden Siegerstaaten aufgeteilt wurde.Und einem Buch im Buch im Buch ,in dem das nicht der Fall ist und Großbritannien die Siegermacht ist.

Es gibt jedoch schon ein Orakel in diesem Buch .Es handelt sich hier um ein Tao, ein zwei bändiges Buch das von allen handelnden Personen des Romans, mit Hilfe von Scharfgarbenstängeln zu allen Lebenslagen befragt wird und mich mehr als einmal genervt hat. Ich frage mich: auch ,wenn die Bevölkrung von Asiaten besetzt wurde ,wie kann eine Kultur sich in so kurzer Zeit ändern ,dass alle an die Vorausagekraft des I-Gings bzw. Taos glauben. Das kam mir wie die reinste Gehirnwäsche vor.

Obwohl ich den Roman recht interessant fand, hat es mich doch nicht ganz überzeugt, es blieben einfach zu viele Fragen offen.

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Veröffentlicht am 27.09.2020

Rezension mit über 100 Worten

Vox
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Da ich Spache liebe und am Tag sehr viel spreche ; )  , fand ich die Idee ,dass Frauen nur 100 Worte sprechen dürfen sehr interessant und erschreckend. Auf der einen Seite stellt die Autorin  eindrucksvoll ...

Da ich Spache liebe und am Tag sehr viel spreche ; )  , fand ich die Idee ,dass Frauen nur 100 Worte sprechen dürfen sehr interessant und erschreckend. Auf der einen Seite stellt die Autorin  eindrucksvoll dar ,wie durch christlicher Fundamentalismus ein System der Unterdrückung  entsteht. Jedoch ist sie in ihren Ansichten oft zu Schwarz/ Weiss. Sie vergisst ,dass so eine Unterdrückung  viel weitreichender ist. Sie stellt es so dar,  als ob alle Männer liebend gerne mitmachen  würden und nur vereinzelte den Mund halten ( und diese verteufelt sie). Das in so einem System selbst die Männer unterdrückt werden die für die Gleichberechtigung der Frauen sind und mundtot gemacht werden ( ich gebe zu nicht in einem so drastischen Aussmaße  ) vergisst sie. Das sie per se kein Verständniss für Frauen hat die zu Hause bei den Kindern bleiben und sich noch über sie lustig macht, hat mir gar nicht gefallen. Natürlich mag keiner Zustände wie  sie noch in den 60er Jahren in Deutschland herrschten wie  z. B die Unterschrift des Mannes haben zu müssen um den  Füherschein zu machen, oder ein Konto eröffnen zu können, aber Frauen die freiwillig zu Hause bleiben sind nochlange keine Heimchen .

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Veröffentlicht am 27.09.2020

Wellen der Zeit

Die Zeitlos-Trilogie 2: Die Wellen der Zeit
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Tja, beim zweiten Band bin ich ein bißchen zwiegespalten. Auf der einen Seite finde ich den Roman sehr unterhaltsam und lustig,aber auf der anderen Seite hat der Roman auch diesmal eine ganze Weile gebraucht ...

Tja, beim zweiten Band bin ich ein bißchen zwiegespalten. Auf der einen Seite finde ich den Roman sehr unterhaltsam und lustig,aber auf der anderen Seite hat der Roman auch diesmal eine ganze Weile gebraucht um in Fahrt zu kommen und die Wohlfühl -Stimmung aufkommen zu lassen. Diesmal hat es daran gelegen ,dass nicht nur der Meredith Colin eine ganze Weile  gefehlt hat, sondern auch mir. Ohne Colin ist alles... Und schon wären wir beim nächsten Kritikpunkt, das ganze Liebeschaos, wer ist jetzt alles  in wen verliebt und wer nicht, nervt mich ehrlich gesagt ziemlich. Ansonsten finde ich die Geschichte immer noch gut und für die Hauptpersonen klärt sich vieles auf und sie entwickeln so langsam eine Lösung für ihr Weltrettungsproblem..

Den Roman kann man also definitv nicht ohne den ersten und zweiten Band lesen. Insgesamt ist der zweite Band etwas Schwächer als der erste.

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