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Veröffentlicht am 01.12.2020

Gekugelt vor Lachen

Ich glaube, ich hatte es schon
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Er tauscht Witze gegen Antikörper.
Alarm wegen Homeschooling? Die Virologen cooler als Popstars? Mit Maske zur Sparkasse?
Michael Mittermeier führt mit Esprit und Wirz durch unseren neuen Alltag. Ein ...

Er tauscht Witze gegen Antikörper.
Alarm wegen Homeschooling? Die Virologen cooler als Popstars? Mit Maske zur Sparkasse?
Michael Mittermeier führt mit Esprit und Wirz durch unseren neuen Alltag. Ein Auftrittsverbot? Das ist ein Albtraum für Komiker! Er erzählt wahre und saulustige Geschichten aus der Pandemiezeit: Weshalb er seiner Tochter nicht mehr bei den Hausaufgaben helfen soll, warum es schlecht ist wenn der Paketbote nicht mehr klingelt, und wenn in Rheinland-Pfalz die Bordelle wieder aufmachen, was dann?
Es gibt viele neue Fragen wegen dieser Krise, und der Autor beantwortet sie ohne Blatt vor dem Mond, aber mit Maske: Ein Auftritt im Autokino. Wie erkennt man ob der Zuschauer lacht? Wenn Prominente mit Maske einkaufen gehen, ist das besser für sie? Er fragt sich ob er schon kurz nach Mittag Feierabend machen und einen Wein trinken kann. Was passiert mit der Hefe? Es ist egal ob sie es hatten oder nicht: Es gibt in diesem Buch genügend humoristische Antikörper um auch den nächsten Lockdown zu überstehen.

Meine Meinung
Mit diesem Buch hat Michael Mittermeier es geschafft, mich zum Lachen zu bringen, Und mit Sicherheit nicht nur mich. Wer hierüber nicht lachen kann, der ist humorlos, hat keinen solchen. Michael Mittermeier nimmt hier alles auf die Schippe, was mit Corona zu tun hat. Ich will da nicht näher darauf eingehen, denn ich würde dann ja spoilern. Aber es ist herrlich humoristisch geschrieben mit Michael Mittermeiers einem speziellen Humor. Manche Erfahrungen hat man selbst auch gemacht. Erfahrungen über die sich der Autor humorvoll lustig macht. Mir jedenfalls hat das Buch gut gefallen, ich habe mich gekugelt vor Lachen und mich sehr gut unterhalten gefühlt. Daher von mir eine Leseempfehlung und die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 30.11.2020

Ein toller Anfang

Das Unrecht der Väter
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Bernried am Starnberger See im Jahr 1936: Drei Freunde die zusammen im Ersten Weltkrieg gedient haben stehen für Erfolg. Ihre Verbindung ist so stark, dass sie die Firmensitze zusammengelegt haben und ...

Bernried am Starnberger See im Jahr 1936: Drei Freunde die zusammen im Ersten Weltkrieg gedient haben stehen für Erfolg. Ihre Verbindung ist so stark, dass sie die Firmensitze zusammengelegt haben und seitdem gemeinsam Geschäfte betrieben. Die Söhne der Lehmann-Brüder sind bereits in die Fußstapfen der Väter getreten. Gustav, der Sohn von Paul-Friedrich von Falkenbach steht kurz vor dem Abschluss seines Medizinstudiums. Seine Schwester Wilhelmine will auch einen eigenen Weg finden und sich eine politische Meinung bilden. Inzwischen gewinnen die Nazis im Land und Umfeld der Familien immer mehr an Einfluss. Da taucht die Tochter eines Kriegskameraden auf Gut Falkenbach auf und stellt Fragen zu dem rätselhaften Tod ihre Vaters. Die drei Männer versuchen ein altes Geheimnis zu verbergen.

Meine Meinung
Ich habe schon viele Bücher von Ellin Carsta gelesen und wurde noch von keinem enttäuscht. So auch nicht von diesem. Durch Ellin Carstas unkomplizierten Schreibstil ließ sich das Buch leicht und flüssig lesen, es gab keine Unklarheiten im Text. Ich war auch schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Hier in Erna Behrend, die unbedingt erfahren wollte, wie ihr Vater wirklich gestorben ist und ob er wirklich ein Kriegsheld war. In die drei Männer, die etwas zu verbergen haben – was ist mir noch nicht so ganz klar, aber es gibt ja Folgebände. Ja auch in Clara, die Gustav überraschend geheiratet hat und scheinbar auch etwas zu verbergen hat. In Wilhelmine die sich nicht mehr alles gefallen lassen will, die selbst entscheiden will, wen sie einmal heiratet. Und die sich auch für Politik interessiert. Ich frage mich wirklich, was die drei Kriegskameraden zu verbergen haben, dass Erna Behrends auftauchen sie so erschreckt. Deshalb bin ich sehr gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht. Der Titel: Die Stärke der Töchter. Von mir eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 15.11.2020

Wer ist die Hornisse?

Die Hornisse (Tom-Babylon-Serie 3)
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Eine unbekannte Frau überreicht dem gefeierten Rockstar Brad Galloway auf der Berliner Waldbühne im Scheinwerferlicht einen mysteriösen Umschlag. Am nächsten Tag wird seine Leiche im Gästehaus der Polizei ...

Eine unbekannte Frau überreicht dem gefeierten Rockstar Brad Galloway auf der Berliner Waldbühne im Scheinwerferlicht einen mysteriösen Umschlag. Am nächsten Tag wird seine Leiche im Gästehaus der Polizei gefunden. Tom Babylon fahndet gemeinsam mit der Psychologin Sita Johanns nach der unbekannten Frau. Die Spur führt in die Vergangenheit. Es geht um eine Kindesentführung mit dem Decknamen Hornisse. Und geht um eine Frau, die sich zwischen zwei Männern entscheiden musste. Einer davon sinnt noch heute auf Rache, und das kann Tom alles, was er liebt, kosten.

Meine Meinung
Dies ist das zweite Buch, das ich von Marc Raabe gelesen habe. Ich war schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Auch ließ sich das Buch, dank dem angenehm unkomplizierten Schreibstil des Autors – leicht und flüssig lesen. Es gab keine Unklarheiten im Text. Auch erfuhr ich in diesem Buch von Ereignissen, die vielleicht schon im ersten Band erwähnt worden sind, das weiß ich nicht, denn diesen habe ich nicht gelesen. Aber ich konnte mich in Tom hineinversetzen und konnte seine Handlungen durch aus verstehen. Es wird immer wieder in den Kapiteln – in kursiver Schrift – von der Vergangenheit erzählt, von Toms Mutter und Schwester, nach der er ja immer noch sucht und mit der er sich im Geheimen unterhält. Am Ende gibt es auch wieder eine kleine Überraschung. Welche? Nun, das wäre dann gespoilert, das soll der geneigte Leser selbst herausfinden. Das Buch war spannend vom Anfang bis zum Ende. Es hat mich gefesselt, mir sehr gut gefallen und mich auch genauso gut unterhalten. Ich kann es sehr gerne weiterempfehlen und vergebe die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 12.11.2020

Ein etwas anderer Asterix-Band

Asterix - Der Goldene Hinkelstein
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Bei diesem Buch handelt es sich um ein Asterix-Abenteuer aus 197 das bisher nicht veröffentlicht wurde. René Goscinny hat getextet und Alber Uderzo gezeichnet. Es geht um den goldenen ...

Bei diesem Buch handelt es sich um ein Asterix-Abenteuer aus 197 das bisher nicht veröffentlicht wurde. René Goscinny hat getextet und Alber Uderzo gezeichnet. Es geht um den goldenen Hinkelstein, den Troubadix bei einem Gesangswettbewerb gewinnen will. Auch die Römer haben großes Interesse an diesem Wettbewerb und Asterix und Obelix müssen Troubadix zu seinem Schutz begleiten. Von der Seite weichen dürfen sie ihm nicht – egal was kommt. Weiterer Text bei Vorablesen: Das einzigartige Abenteuer wurde 1967 in Frankreich als Schallplatte mit Begleitheft veröffentlicht, jedoch niemals als Album und noch nie in deutscher Sprache! Für heutige Leser hat die Geschichte echten Seltenheitswert: Die Story ist von René Goscinny mit dem für ihn typischen Witz und Esprit verfasst, die Zeichnungen tragen den meisterhaften und unverwechselbaren Pinselstrich Albert Uderzos.
Ende 2019 wurden die Zeichnungen, die Albert Uderzo 1967 zur Untermalung des genialen Szenarios seines Freundes anfertigte, von Uderzos treuesten Mitarbeitern und noch unter Aufsicht des im März 2020 verstorbenen Maestros höchstselbst restauriert.

Meine Meinung
Es handelt sich bei diesem Buch nicht wirklich um einen Comic. Denn unter Comic verstehe ich Bildergeschichten mit vielen einzelnen Bildern, bei denen man in Sprechblasen die Texte lesen kann. Hier in diesem Buch liest man die Text so: Asterix: Text, Obelix: Test: Troubadix: Text und auf einer der beiden Seiten findet sich dann eine Zeichnung, Manchmal auch zwei oder Eine Zeichnung über beide Seiten ohne Text. Es ist natürlich trotzdem eine Bildergeschichte, aber eben nicht so, wie wir das von den Asterix-Bänden gewohnt sind. Trotzdem fand ich die Geschichte klasse (Text) und die Zeichnungen sehr schön, wie immer in den Asterix-Bänden. Statt Comic würde ich eher Bilderbuch dazu sagen. Denn es ist wie in den Bilderbüchern für unsere Kleinen: Ein Bild, dazu ein Text. Aber wie gesagt fand ich die Geschichte trotz dieses Mankos einfach gut und mir hat beides sehr gut gefallen, Text und Illustration. Deshalb vergeben ich – obwohl kein traditioneller Comic – trotzdem die volle Bewertungszahl und für Asterix-Fans ist es einfach ein MUSS. Denn die Geschichte ist wirklich gut.

Veröffentlicht am 12.11.2020

Tolle Fortsetzung

Der Glanz der neuen Zeit
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Hamburg in den 20er Jahren. Kopmann und Deharde, die Kaffeeimportfirma hat den Krieg überstanden. Ebenso die Inflation. Zwar ist sie angeschlagen doch es geht ihr noch besser als mancher anderen Firma. ...

Hamburg in den 20er Jahren. Kopmann und Deharde, die Kaffeeimportfirma hat den Krieg überstanden. Ebenso die Inflation. Zwar ist sie angeschlagen doch es geht ihr noch besser als mancher anderen Firma. Als Frederick wieder zurückkommt will er die Leitung an sich reißen, doch Mina wehrt sich dagegen, denn sie weiß, dass ihr Mann die Firma vernichten würde. Auch gibt es ja noch diesen Ehevertrag, wie aus dem ersten Band bekannt.
Ich habe den Klappentext nur zum Teil mit eigenen Worten wiedergegeben, weil ich der Meinung bin, dass er größtenteils falsch informiert. Dagegen habe ich eine eigene Leser-Information dazu geschrieben. Ich denke dass ich damit nicht gespoilert habe, denn das müsste eigentlich jedem – der den Charakter Frederiks kennt bzw. den ersten Band – klar sein.
Meine Meinung
Dieses Buch ist der zweite Teil der Speicherstadt-Saga. Es ließ sich ebenfalls sehr gut lesen, dank des angenehm unkomplizierten Schreibstils. Es gab keine Unklarheiten im Text. Auch war es gleich spannend. Ich kam gut in die Geschichte rein, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Für Mina war es gut, dass sie diesen Ehevertrag hatte, denn so konnte sie weiter die Geschicke des Kaffeehauses leiten. In dieser Beziehung ist der Klappentext fehlerhaft. Inwiefern Frederik, Minas Ehemann, die Frechheit besessen hatte, in ihre Geschäftsführung einzugreifen, das soll der Leser selbst herausfinden. Dass er ein Spieler war, wie im Klappentext erwähnt, ist richtig. Und inwieweit dies dem Unternehmen geschadet hat, das soll der Leser ebenfalls selbst herausfinden. Auf jeden Fall hat mich dieses Buch wieder gefesselt und nach kurzer Lektüre so gepackt, dass ich es auf einen Rutsch gelesen habe. .Am Ende gab es noch eine kleine Überraschung. Eine Sache, von der ich gehofft hatte, dass sie passiert. Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen und mich gut unterhalten. Ich empfehle es gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.
Noch etwas: Der erste Band sollte gelesen werden bevor man dieses Buch liest.