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Veröffentlicht am 08.01.2021

Fantastische Tierwesen, schwaches Ende

Die Tiermagierin – Schattentanz
1

Die Assassinen sollen Leena töten, doch ihr Anführer Noc ist schnell sehr beeindruckt von der schlauen und mutigen Tiermagierin. Nun versucht Leena am Leben zu bleiben und Noc versucht, seinen Gefühlen ...

Die Assassinen sollen Leena töten, doch ihr Anführer Noc ist schnell sehr beeindruckt von der schlauen und mutigen Tiermagierin. Nun versucht Leena am Leben zu bleiben und Noc versucht, seinen Gefühlen zu widerstehen, denn Liebe ist für ihn unmöglich, vor allem, wenn er einen Auftrag hat. Die Assassinen sind seine Familie und daher stehen sie für ihn immer an erster Stelle. Man spürt bei beiden Protagonisten die Leidenschaft für ihre jeweiligen Berufungen, ihre Liebe für ihre Freunde und kann auch ihre Wünsche nachvollziehen. Das alles macht sie sympathisch! Auch die Nebencharaktere konnten mich überzeugen.

Die Tierwesen erinnern mich schon stark an die neusten Filme aus dem Harry Potter Universum, da Leena verschiedene Wesen auf unterschiedliche Art zähmt und sie auf eine Art immer mit sich herumträgt. Andere Leser hat es auch an Pokémon erinnert, was ich auch verstehen kann. Die verschiedenen, kreativen Tierwesen fand ich jedenfalls in jeder Hinsicht gelungen und mochte jede Szene mit ihnen.

Ich hatte eigentlich viel Spaß an dem Buch, aber das Ende konnte mich nicht so ganz überzeugen. Da ich das Buch in einer Leserunde gelesen habe und das Buch in vier Abschnitte unterteilt war, kann ich ziemlich genau sagen, dass mir eigentlich nur das letzte Viertel nicht besonders gefallen hat, davor mochte ich die fantastische Welt mit den Tierwesen und Assassinen, die Protagonisten und Nebencharaktere fand ich sympathisch und die Liebesgeschichte sowie das gemeinsame Abenteuer fand ich spannend. Umso trauriger finde ich es, dass es im letzten Viertel dann plötzlich bergab ging. Es war zwar spannend, aber ein Charakter hat sich komplett daneben benommen, was mir überhaupt nicht gefallen hat. Es hat einfach nicht zum Rest des Buches gepasst!

Ein paar Geheimnisse wurden gelüftet, andere hat man sich für die Fortsetzung aufgehoben, mit nicht gerade subtilen Hinweisen darauf, dass sie bald eine große Rolle spielen werden. Trotz des schwachen Endes freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung!

Fazit
"Die Tiermagierin - Schattentanz" hat mir eigentlich sehr gut gefallen, die Tierwesen konnten mich absolut bezaubern und die Charaktere mochte ich eigentlich auch sehr gerne. Zum Ende hin wurde die Geschichte dann deutlich schwächer, aber ich freue mich schon auf das nächste Buch.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.01.2021

So viel mehr als erwartet!

Hate You, Love You
0

Nach der Leseprobe war ich ja schon begeistert, auch, weil diese ersten Seiten die Informationen aus der Inhaltsangabe schon abdecken und der Rest des Buches daher voller Möglichkeiten ist - ich hasse ...

Nach der Leseprobe war ich ja schon begeistert, auch, weil diese ersten Seiten die Informationen aus der Inhaltsangabe schon abdecken und der Rest des Buches daher voller Möglichkeiten ist - ich hasse es, wenn Klappentexte zu viel verraten. Aber dann hat sich die Geschichte noch viel besser entwickelt als ich erhofft hätte und es gab schon ein paar unerwartete Überraschungen der positiven Art.

Es gab aber auch ein paar Dinge, die mich nicht vollends überzeugt haben. Zum einen der Grund, an dem die Freundschaft von Amelia und Justin damals zerbrochen ist, und das ständige Hin und Her der Gefühle. Die beiden erben zusammen das Haus von Amelias Großmutter und verbringen dort den Sommer, obwohl sie seit zehn Jahren nicht mehr miteinander geredet haben. Am Anfang ist Justin noch richtig fies zu Amelia, aber ihre Streitereien sind sehr unterhaltsam. Mit Justins ziemlich netter Freundin Jade kommt Amelia schon viel besser zurecht.

Aber natürlich kommen sie einander näher, Justin ist noch wütend, aber man merkt bei beiden, wie viel sie einander noch bedeuten. Sie wurden beide verletzt und jetzt fällt es ihnen schwer, über ihre Gefühle zu reden. Zunächst hat es mich noch genervt, aber mit der Zeit hatte ich mehr das Gefühl, sie zu verstehen. Vor allem Amelia ist in ihrer Lage so verletzlich, dass ich gut verstehen kann, wenn sie entsprechend reagiert. Die beiden sind mir immer mehr ans Herz gewachsen und zum Ende hin war ich dann wirklich begeistert, auch wenn ich sie im Mittelteil etwas anstrengend fand. Während der Geschichte entwickeln sie sich sehr gut weiter und zwischendurch hatte ich auch Tränen in den Augen.

Am Anfang gab es außerdem noch ein paar Szenen aus der Kindheit der beiden, durch die man die tiefe Freundschaft sowie die Gefühle der beiden noch mal richtig spüren konnte. Ich hatte gehofft, dass die sich vielleicht durch das ganze Buch ziehen, aber es gab nur wenige dieser Rückblicke. Dafür gibt es aber ein paar schöne Songtexte von Justin.

Diesem Buch hat es auf jeden Fall nicht an Humor gefehlt, aber es war auch spannend, emotional und romantisch. Es war nie langweilig, denn die Autorin kann auch gekonnt Nebensächlichkeiten einbauen, die nicht ablenken, sondern der Geschichte noch mehr Tiefe verleihen und sie realistischer erscheinen lassen.

Fazit
"Hate You, Love You" hat mir sehr gut gefallen, weil das Buch so viel mehr bieten konnte, als ich erwartet hätte. Die Charaktere konnten mich überzeugen, ihre Liebesgeschichte hatte zwar schon ein paar Längen, aber das hat sie auch spannend gemacht. Die Geschichte konnte mich wirklich berühren und daher eine Leseempfehlung von mir!

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  • Gefühl
Veröffentlicht am 26.12.2020

Gelungene Fortsetzung - ich hätte gern noch etwas mehr Magie gehabt!

Shadow Tales - Die dunkle Seite der Sonne
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Lelani hat ihre Mutter gefunden und nun ist alles viel komplizierter als zuvor, da sie und ihre Freunde von der High Lady des Königreichs gesucht werden. Sie erkundet ihre neu entdeckten Kräfte, die sie ...

Lelani hat ihre Mutter gefunden und nun ist alles viel komplizierter als zuvor, da sie und ihre Freunde von der High Lady des Königreichs gesucht werden. Sie erkundet ihre neu entdeckten Kräfte, die sie noch nicht wirklich kontrollieren kann. Nach ihrem bisherigen Abenteuer ist sie noch etwas reifer geworden, auch wenn sie noch etwas naiv ist, und sie setzt sich für Gerechtigkeit ein.

Das Liebesdreieck aus dem Vorgänger zieht sich auch durch dieses Buch, aber da beschwere ich mich gar nicht, denn ich lese sie tatsächlich gerne. Auch wenn Kyran sie am Ende des letzten Buchs so verraten hat, ist er noch nicht aus dem Spiel, denn da sie ihn kaum unbewacht lassen können, ist er immer in der Nähe. Außerdem hat Lelani trotzdem noch Gefühle für ihn, die sie sehr verwirren. Da ist ja auch noch Haze, ihr bester Freund, für den sie inzwischen auch mehr als nur Freundschaft empfindet. Da sie aber dringendere Probleme haben, setzt sie sich nicht weiter mit ihren Gefühlen auseinander.

Wie auch im ersten Buch gibt es hier kleine Einflüsse aus einem Märchen, diesmal habe ich Dornröschen erkannt. Ich finde das ja ganz nett, aber ich finde auch, dass es vom eigentlichen Abenteuer ablenkt.

Ansonsten fand ich die Geschichte schon wieder spannend. Es gibt auch wieder ein paar kurze Szenen aus anderen Perspektiven, die enthüllen, was bei den männlichen Protagonisten los ist oder auch bei Lelanis Feinden. Die meisten Entwicklungen habe ich schon kommen sehen oder grob erahnt, aber ich hatte trotzdem Spaß an der Geschichte, und das nicht nur wegen des Liebesdreiecks. Die fantastische Welt hatte schon einiges zu bieten und ich hätte gern mehr von Sonnen- und Mondmagie und den Fähigkeiten der Schattengänger gesehen!

Fazit
"Shadow Tales - Die dunkle Seite der Sonne" ist eine gelungene Fortsetzung und ein schöner Abschluss für Lelanis Abenteuer. Ich hätte gern noch mehr von der Magie gesehen!

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Veröffentlicht am 14.12.2020

Spannende Welt der Alchemisten mit viel Potenzial

Kaleidra - Wer das Dunkel ruft (Band 1)
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Emilia wird in eine unbekannte Welt gerissen, die sie sehr überfordert, auch wenn sie eigentlich sehr clever ist. Auch wenn sie die Welt der Alchemisten noch nicht ganz begreift, löst sie gerne Rätsel ...

Emilia wird in eine unbekannte Welt gerissen, die sie sehr überfordert, auch wenn sie eigentlich sehr clever ist. Auch wenn sie die Welt der Alchemisten noch nicht ganz begreift, löst sie gerne Rätsel und die Goldalchemisten geben ihr definitiv das Gefühl, dass Emilia ihnen helfen sollte, das Voynich-Manuskript zu entschlüsseln. Und obwohl sie eigentlich so schlau ist, handelt sie oft unüberlegt. Ständig wird ihr - vor allem vom ernsten und attraktiven Ben - gesagt, wie gefährlich die Quecksilberalchemisten sind, aber Emilia handelt lieber so, wie sie es für richtig hält, statt auf die Warnungen zu hören. Sie bringt sich in Schwierigkeiten, um dann wieder gerettet zu werden. Nach einer Weile ist das nicht mehr spannend, sondern sogar ein bisschen nervig.

Am besten gefallen mir hier wohl die Aspekte der Chemie, auch wenn mich die sonstige Magie nicht so ganz überzeugen konnte. Ich war nie besonders gut in Chemie, ich verstehe es einfach nicht! Die chemischen Reaktionen und Fakten drumherum fand ich aber sehr interessant und gelungen, sodass ich sie akzeptiert habe, ohne sie weiter zu hinterfragen.

Die Handlung war schon spannend, es gibt einige kleine Abenteuer und Auseinandersetzungen und vor allem die vielen Facetten der Orden, Logen und Alchemisten haben mir gut gefallen. Trotzdem hat mir etwas gefehlt, das das Buch zu etwas Besonderem macht und mich richtig umhaut. Ich hatte aber Spaß an der Geschichte und das Ende lässt mich auf noch mehr Spannung in der Fortsetzung hoffen!

Es war eigentlich nie langweilig, aber rückblickend bin ich mir gar nicht so sicher, was hier eigentlich die Seiten füllt. Es gibt immer wieder mal kleine Blöcke, in denen die Regeln der fantastischen Welt der Alchemisten erklärt werden, und trotzdem scheint man nicht genug zu wissen, um alles zu begreifen. Es gibt spannende kleine Abenteuer, aber die werden manchmal schon direkt übersprungen und rückblickend erzählt. Szenen mit Freunden und Familie beschränken sich auf wenige Seiten, bevor es direkt mit etwas anderem weitergeht. Diese Sprünge haben mir dann nicht immer so gut gefallen, doch andererseits kann man auch loben, dass man sich aufs Wesentliche beschränkt und keine langen irrelevanten Szenen lesen muss. Außerdem war das Buch auch nie langweilig und hatte keine Längen - da frage ich mich schon, wie das Buch dann so viele Seiten hat, wenn gar nicht so viel passiert und es auch nicht viel Ablenkung gibt.

Fazit
Mir hat "Kaleidra - Wer das Dunkel ruft" ganz gut gefallen, aber da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben. Die Welt der Alchemisten ist wirklich interessant und die Rätsel, die Chemie und die Abenteuer waren spannend und die Charaktere fand ich auch sympathisch. Ich hoffe aber noch auf auf eine Steigerung in der Fortsetzung!

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Veröffentlicht am 07.12.2020

Sympathische Protagonisten, schöne Liebesgeschichte & spannendes Geheimagenten-Abenteuer!

Sweet Little Lies
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Betty hat genug von ihrer leidenschaftslosen Beziehung und verlässt ihren Verlobten Thom, nur um dann zu erfahren, dass dieser schüchterne Mann in Wahrheit ein knallharter Geheimagent ist! Kein Wunder ...

Betty hat genug von ihrer leidenschaftslosen Beziehung und verlässt ihren Verlobten Thom, nur um dann zu erfahren, dass dieser schüchterne Mann in Wahrheit ein knallharter Geheimagent ist! Kein Wunder also, dass sie immer das Gefühl hatte, nie wirklich Teil seines Lebens zu sein. Nun erfährt sie, dass beinahe alles, was sie über ihn zu wissen glaubte, eine Lüge war, denn Thom gab sich viel Mühe, um möglichst nicht aufzufallen. Und das sogar bei Dingen, die außer Betty niemand mitbekam.

Man kann Bettys Gefühle richtig gut nachempfinden. Sie ist unglaublich verletzt, fühlt sich betrogen und hat das Gefühl, Thom gar nicht zu kennen, was ja auch zutrifft. Nun ist er plötzlich selbstbewusst, ernst und vor allem eines: ehrlich. Und obwohl er bisher nicht viel in die Beziehung gesteckt hat - zumindest fühlt es sich für Betty definitiv so an - behauptet er, sie zu lieben und möchte sie beschützen. Während die beiden versuchen, am Leben zu bleiben, lernen sie sich noch einmal kennen. Nicht nur Thom stellt dabei sein Können als Geheimagent unter Beweis, auch Betty zeigt, was für eine mutige und schlaue Frau in ihr steckt.

Am Anfang steht noch die Beziehung der beiden im Vordergrund, doch es kommen immer mehr Geheimagenten-Sachen dazu, mehr Charaktere, mehr Action. Es gibt hier wirklich keine langweilige Minute, Spannung und Romantik wechseln sich ständig ab. Dazu kommt noch eine gute Portion Humor, was ich immer sehr zu schätzen weiß.

Das Ende: Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen kann, ohne zu viel zu verraten. Es war nicht so überraschend, wie es wohl sein sollte. Es hat aber gut zum Rest des Buches gepasst, also war es durchaus stimmig, aber es hat mich trotzdem nicht umgehauen. Der Anfang und der Mittelteil haben mir da besser gefallen, aber insgesamt war es ein schöner und unterhaltsamer Geheimagenten-Liebesroman.

Fazit
"Sweet Little Lies" hat mir wirklich gut gefallen! Ich mochte die Entwicklung der sympathischen Protagonisten, ihre Liebesgeschichte konnte mich packen und das Geheimagenten-Abenteuer hat auch Spaß gemacht. Durch die wenigen Seiten ist es eine unterhaltsame und kurzweilige Geschichte, an der ich nicht viel auszusetzen habe.

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