Profilbild von Alice9

Alice9

Lesejury Star
offline

Alice9 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Alice9 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.02.2021

fantastische Atmosphäre, einzigartige Protagonisten, süße und eingängige Geschichte

Wild like a River
1

Inhalt
Haven hat den größten Teil ihres Lebens in einem Nationalpark in Kanada verbracht. Ihr Vater arbeitet dort als Ranger und sie möchte gerne in seine Fußstapfen treten. Dementsprechend unterstützt ...

Inhalt
Haven hat den größten Teil ihres Lebens in einem Nationalpark in Kanada verbracht. Ihr Vater arbeitet dort als Ranger und sie möchte gerne in seine Fußstapfen treten. Dementsprechend unterstützt sie ihn, wo sie kann und macht ein Fernstudium. Sie hat keine Freunde und auch kaum Kontakt zu Gleichaltrigen, da sie sich unwohl im Kontakt mit anderen Leuten fühlt. Doch sie fühlt sich wohl in dem Wald mit den zahlreichen Tieren. Dann trifft sie auf Jackson, der sofort von ihr angetan ist. Er bittet sie, ihr die Umgebung zu zeigen und Haven erlebt ein ganz neues Gefühl, während sie im den Wald zeigt...

Meine Meinung
Kira Mohn konnte mich schon mit ihrer Leuchtturm-Trilogie überzeugen und für sich gewinnen. Daher war es auch keine Frage, ob ich dieses Buch lesen will. Und was soll ich sagen? Sie hat mich wieder begeistert und ich bin einfach hin und weg von dieser Geschichte.

Die Handlung beginnt sehr ruhig und man lernt Haven in ihrer gewohnten Umgebung kennen und erfährt, wie es ihr dort mit allem geht. Nachdem sie dann Jackson kennen gelernt hat, beginnt sich das Blatt langsam zu wenden und das Buch weckte meine Neugier auf den Ausgang der Geschichte. Es wurde spannend und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Das Thema des Buches kristallisiert sich erst nach und nach so richtig raus und ich fand es einfach nur spannend und interessant. Es war mal etwas komplett anderes, was ich so noch nicht gehabt hatte, was mir sehr gut gefallen hat.
Die Geschichte war bewegend und konnte mich berühren.
Das Buch zeigt einmal mal eine ganz andere Perspektive auf Dinge auf, wie es bislang noch keines geschafft hat.

Haven und Jackson fand ich beide einfach nur fantastisch. Ich mochte sie sehr gerne und sie waren mir von Anfang an sympathisch. Sie sind vielseitig und haben schon am Anfang deutlich gemacht, dass sie Entwicklungspotenzial haben. Haven ist eine einzigartige Protagonistin mit einem einzigartigen Blick auf die Dinge. Sie hat nicht viel Kontakt zu gleichaltrigen und dementsprechend weiß sie auch nicht, wie sie sich in der einen oder anderen Situation verhalten und deutet dementsprechend viele Dinge auch anders, was ihre Geschichte interessant und spannend machte.
Besonders toll fand ich auch, dass Jackson mal kein klassischer Bad Boy ist, der von dem liebenswürdigen Mädchen gerettet werden muss. Er ist ein typischer Beschützer und setzt alles daran, dass es Haven gut geht, wobei mir einfach das Herz aufgegangen ist.

Der Schreibstil ist wieder einmal fantastisch. Kira Mohn kreiert hier eine einzigartige Wohlfühl-Atmosphäre, die mich in das Buch hat eintauchen lassen und mir ein gutes Gefühl beim Lesen gegeben hat. Ich konnte den Park förmlich vor mir sehen, wenn Haven dort spazieren gegangen ist. Auch die damit verbunden Emotionen kamen wunderbar rüber, sodass ich mich gut in Haven und Jackson einfühlen und mich die Geschichte auch berühren konnte.
Außerdem fand ich es gut, dass man die Geschichte aus beiden Perspektiven erlebt hat und somit auch stets wusste, was die Beiden über den anderen denken und warum sie so agieren, wie sie es tun.
Ansonsten ließ sich das Buch auch einfach und flüssig lesen, sodass ich gut voran gekommen bin.

Insgesamt ein wunderbarer Wohlfühl-Roman, mit einzigartigen Protagonisten und einer fantastischen Geschichte, die Lust auf Band 2 gemacht hat.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.02.2021

wichtig, ehrlich, nachvollziehbar, lehrreich

Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten
0

Klappentext
„Darf ich mal deine Haare anfassen?“, „Kannst du Sonnenbrand bekommen?“, „Wo kommst du her?“ Wer solche Fragen stellt, meint es meist nicht böse. Aber dennoch: Sie sind rassistisch. Warum, ...

Klappentext
„Darf ich mal deine Haare anfassen?“, „Kannst du Sonnenbrand bekommen?“, „Wo kommst du her?“ Wer solche Fragen stellt, meint es meist nicht böse. Aber dennoch: Sie sind rassistisch. Warum, das wollen weiße Menschen oft nicht hören.
Alice Hasters erklärt es trotzdem. Eindringlich und geduldig beschreibt sie, wie Rassismus ihren Alltag als Schwarze Frau in Deutschland prägt. Dabei wird klar: Rassismus ist nicht nur ein Problem am rechten Rand der Gesellschaft. Und sich mit dem eigenen Rassismus zu konfrontieren, ist im ersten Moment schmerzhaft, aber der einzige Weg, ihn zu überwinden.

Meine Meinung
Der Titel des Buches hat mich sofort neugierig gemacht und bei mir viele Fragen im Kopf los getreten. Daher konnte ich gar nicht anders, als mir das Buch einmal zu Gemüte zu führen und mich damit zu beschäftigen.

Und was soll ich sagen? Ich bin einfach nur absolut begeistert.
Das Thema des Buches ist natürlich unfassbar wichtig und ernst. Doch wo Rassismus schon anfängt, wie weit er gehen kann und was das mit den Betroffenen, hier in diesem Fall Alice Hasters macht, das erläutert sie uns hier auf eine sehr eingängige Art und Weise.
Sie bereitet das Thema Rassismus hier sehr gut auf, berichtet von ihren Erfahrungen in der Vergangenheit und bringt es einem sehr nahe. Sie erklärt, dass schon in kleinen Äußerungen, die von weißen Menschen meist ein gut gemeintes Interesse darstellen, schon Rassismus steckt. Das alles erklärt Alice Hasteres nachvollziehbar, sodass ich ihr auch gut folgen konnte und hat mir ein gutes Verständnis dafür gegeben, warum manche Dinge einfach rassistisch sind. Ich habe viel daraus gelernt, viele Fragen wurden beantwortet und Hintergründe gut erläutert.
Sie schafft es, das Thema mit ihren Erfahrungen gut und deutlich nahe zu bringen.
Vieles, über das man sich so keine Gedanken gemacht hatte, wurde hier thematisiert und einem nahe gebracht.
Sie regt einfach zum Nachdenken und Überdenken der eigenen Verhaltensweisen an.

Alice Hasters erzählt hier auch viel über sich als Person. Welche Charaktereigenschaften sie hat, wie sich in manchen Situationen verhält, obwohl sie zugibt, sich eigentlich anders verhalten zu wollen, wie sie über viele Dinge denkt und, was und wie sie manche Dinge hinterfragt. Sie ist in der Hinsicht schonungslos ehrlich, was sie wahnsinnig sympathisch macht und es einem ermöglicht, eine Beziehung zu ihr und dem Buch aufzubauen.

Nach dem sehr deutlichen Titel, hatte ich ein bisschen Angst, dass sie sehr verurteilend oder Ähnliches schreibt. Doch das war überhaupt nicht der Fall. Sie schreibt weder verurteilend noch belehrend, sondern erklärt das Thema Rassismus anhand von Fakten hinsichtlich der geschichtlichen Ereignisse, Erfahrungen und ihren eigenen Gefühlen, Gedanken und Emotionen in der jeweiligen Situation.
Ich konnte ihr sehr gut folgen und auch der Aufbau des Buches hat mir gut gefallen. Es ist in verschiedene Abschnitte wie Schule, Liebe, Familie usw eingeteilt und sie berichtet in der jeweiligen Kategorie, wie sie dort Rassismus erlebt hat.
Sie gibt tiefe Einblicke in ihr Leben und ihre Vergangenheit, was ich sehr bewegend fand. Mich konnten sehr viele Stellen emotional berühren. Zudem war ich überrascht, wie viel sie von ihrer eigenen Familie erzählt und wie tiefe Einblicke sie hier gibt. Das hat mir wirklich gut gefallen und hat geholfen, mehr über sie und ihren Hintergrund zu lernen und zu erfahren.

Insgesamt ein sehr wichtiges und ehrliches Buch, aus dem ich viel mitgenommen habe und, das jeder einmal gelesen haben sollte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.02.2021

ein fulminantes Finale

Renegades - Rebellische Liebe
0

Inhalt
Nachdem Nova als Nachtmahr den Ace Helm aus dem Quartier der Renegades gestohlen und dabei sehr viel zerstört hat – unter anderem auch die Quarantäne-Station – steht ihre Identität nun kurz davor, ...

Inhalt
Nachdem Nova als Nachtmahr den Ace Helm aus dem Quartier der Renegades gestohlen und dabei sehr viel zerstört hat – unter anderem auch die Quarantäne-Station – steht ihre Identität nun kurz davor, aufgedeckt zu werden. Auch Adrian kämpft mit der Frage, ob er offenbaren soll, ob er der Wächter ist. Gleichzeitig ist er unschlüssig, ob er Nova noch trauen kann oder nicht.

Meine Meinung
Dieser dritte Band wurde leider nicht mehr von Heyne verlegt, daher hat die Autorin den Band auf deutsch im Selbst-Publishing herausgebracht – worüber ich mehr als nur froh bin. Dadurch passt der dieser Band natürlich optisch gesehen leider nicht zu den ersten beiden Bänden, was mir aber relativ egal ist, da ich einfach nur glücklich bin, ihn auf deutsch lesen zu dürfen. Die ersten beiden Bände haben mich komplett überzeugt und begeistert, sodass ich natürlich wissen wollte, wie die Reihe nun zu Ende geht.

Die Handlung setzt unmittelbar nach den den Geschehnissen aus Band 2 an und beginnt dementsprechend schon sehr spannend und fesselnd, was sich auch im weiteren Verlauf nicht ändert. Ich war sofort wieder in der Geschichte drin, konnte mit den Protagonisten mitfiebern und mich von der Handlung einfach fesseln und begeistern lassen. Es gibt wieder viele überraschende Wendungen, die das Tempo des Buches noch einmal erhöhen, Dinge, die mich aufgeregt haben, begeistert haben und einfach haben mitfiebern lassen – ich war also komplett in der die Geschichte versunken und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Ich hätte mir den Abschluss der Reihe nicht besser wünschen können, er war einfach nur episch.

Die Protagonisten des Buches, allen voran natürlich Nova und Adrian mit ihrem Versteckspiel, sind einfach nur einzigartig und können überzeugen. Sie sind unfassbar toll und stark, können sich aber auch Fehler eingestehen. Zudem ist es einfach nur beeindruckend, wie sie sich von Band 1 an weiter entwickelt haben und man einfach gespannt darauf war, wie sie sich in diesem letzten Band hinsichtlich des Finales entwickeln werden. Vor allem aber war ich natürlich gespannt auf die Auflösung, wie Nova und Adrian jeweils auf den Wächter bzw Nachtmahr reagieren werden. Diese Geheimnisse schweben schon seit Band 1 über allem und haben zur Spannung beigetragen.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig, aber auch sehr atmosphärisch. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Nova und Adrian erzählt, weswegen ich selbst als Leser einen tollen Überblick über die Ereignisse erhalten habe und immer auf dem laufenden war, was die jeweiligen Seiten so planen. Wir erleben hier die Geschichte mit einer tollen „Superhelden-“Atmosphäre, wenn man es so nennen kann, die einerseits sehr düster ist, aber andererseits auch spannend und hoffnungsvoll. Die Abwechslung zwischen ruhigen und emotionalen Momenten mit spannenden und actionreicheren hat hier gestimmt und konnte überzeugen. Die Gefühle und Emotionen kamen wunderbar rüber, sodass mich die Geschichte auch berühren konnte.

Insgesamt einfach ein fantastischer Abschluss der Reihe, der mich komplett begeistern und überzeugen konnte und mir der Abschied von den Protagonisten wirklich schwer fiel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.01.2021

wunderschön, berührend, einzigartig

The Light in Us
0

Inhalt
Ein Schicksalsschlag sorgt dafür, dass Charlotte ihre Karriere als Geigerin erst einmal auf Eis legen muss. Sie hält sich mit Nebenjobs über Wasser, schafft es aber trotzdem nicht genug Geld für ...

Inhalt
Ein Schicksalsschlag sorgt dafür, dass Charlotte ihre Karriere als Geigerin erst einmal auf Eis legen muss. Sie hält sich mit Nebenjobs über Wasser, schafft es aber trotzdem nicht genug Geld für ihre Miete aufzubringen. Als sie dann einen Job als Assistentin eines kürzlich erblindeten jungen Mannes angeboten bekommt, zögert sich nicht lange und nimmt ihn an. Noah war Extremsportler und hatte einen schrecklichen Unfall bei dem er blind geworden ist. Er kann da nicht akzeptieren und lässt niemanden an sich heran. Charlotte möchte ihn nun mit allen Mitteln ins Leben zurückholen...

Meine Meinung
Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, ich bin einfach immer noch hin und weg von diesem Buch. Emma Scott schafft es einfach immer, mich emotional mitzureißen und zu berühren. Auch dieses Buch ist einfach wieder wundervoll gewesen und es hat sich zu einem Lieblingsbuch von mir gemausert.

Die Handlung hatte gleich am Anfang schon meine Neugier geweckt. Ich war neugierig darauf, wie sich Noahs und Charlottes Wege kreuzen und, ob sie es schaffen, sich gegenseitig zu helfen. Beide haben einen schweren Schicksalsschlag erlebt und müssen nun lernen, damit umzugehen. Dadurch war ich direkt an das Buch gefesselt und wollte immer mehr über die Beiden erfahren und wissen, wie sich ihre Geschichte entwickeln wird. Die Themen des Buches haben mir ebenfalls richtig gut gefallen. Noahs Schicksal ist einfach grauenhaft und ich fand gut, dass es nicht beschönigt wurde, sondern mit all dem Leid und dem, was es eben mit Noah macht, dargestellt wurde. Es war nachvollziehbar und der Ernst, aber auch die Hoffnung kamen gut rüber. Ich habe bislang noch kein Buch mit dem Thema Blindheit gelesen und fand es daher sehr spannend und interessant. Besonders gut fand ich auch, dass die Kapitel zum Teil auch aus Noahs Perspektive geschrieben waren. Das hat es einem noch näher gebracht und war eingängiger.
Auch das Thema Musik hat mir hier sehr gut gefallen. Ich liebe es, wie Charlotte mit ihrer Musik beschrieben wird und, wie andere Leute darauf reagieren.

Charlotte und Noah fand ich einfach toll. Besonders Charlotte war mir gleich am Anfang sehr sympathisch und ist mir schnell ans Herz gewachsen. Noah ist natürlich anfangs – verständlicherweise – sehr griesgrämig gewesen, doch schnell hat er auch mein Herz gewonnen. Beide hatten großes Entwicklungspotenzial, was natürlich gleich am Anfang die Neugier geweckt hat, inwieweit es genutzt wird. Die Harmonie und Dynamik zwischen den Beiden hat einfach gestimmt und einem sehr oft ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Doch auch die anderen Protagonisten wie Lucien fand ich einfach nur toll und wichtig für die Geschichte.

Der Schreibstil ist, wie man es nicht anders von der Autorin kennt, sehr emotional und gefühlvoll. Daher konnte mich die Geschichte durchweg berühren und emotional mitreißen. Ich konnte mit den Protagonisten lachen, weinen und mich einfach wunderbar in sie einfühlen. Das Buch ließ sich einfach und schnell lesen, sodass ich auch gut voran gekommen bin. Schön fand ich, dass die Kapitelüberschriften auch in Blindenschrift abgedruckt waren.
Die Atmosphäre hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Ich mochte das musikalische, das hoffnungsvolle und gleichzeitig das tragische Gefühl beim Lesen sehr gerne und es hat mich einfach in die Geschichte eintauchen lassen.

Insgesamt einfach wieder ein fantastisches, gefühlvolles, emotionales und eingängiges Buch der Autorin, das mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.01.2021

emotional, berührend, eingängig

Die Stille meiner Worte
0

Inhalt
Seit ihre Zwillingsschwester Izzy gestorben ist, ist Hannah stumm. Sie kann nicht mehr sprechen. Mit Izzy kommuniziert sie über Briefe, in dem sie sie verbrennt, nachdem sie sie geschrieben hat. ...

Inhalt
Seit ihre Zwillingsschwester Izzy gestorben ist, ist Hannah stumm. Sie kann nicht mehr sprechen. Mit Izzy kommuniziert sie über Briefe, in dem sie sie verbrennt, nachdem sie sie geschrieben hat. Ihre Eltern wissen sich nicht mehr zu helfen und schicken Hannah auf eine Schule, in der ihr geholfen wird. Dort trifft sie Levi, der mit ihr reden möchte, um mehr über sie zu erfahren...

Meine Meinung
Ava Reed schafft es einfach jedes Mal, mich zu Tränen zu rühren. Auch dieses Buch ist vollgepackt mit Emotionen und großen Gefühlen, die mich einfach mitgerissen haben, weswegen ich am Ende total aufgelöst war.

Das Cover finde ich einfach nur wunderschön. Ich liebe es, dass es in Blautönen gehalten ist. Das wirkt einfach richtig toll und gefällt mir gut. Außerdem finde ich es schön, dass die Hauptfiguren direkt darauf zu erkennen sind, aber eben nur als Silhouette, sodass noch genug Raum für seine eigenen Vorstellungen bleiben.

Die Handlung beginnt schon sehr emotional und konnte mich daher schon direkt fesseln und mitreißen. Je mehr ich gelesen habe, desto tiefer bin ich in Hannahs Leben und ihre Gefühle eingetaucht. Ich habe immer mehr über sie erfahren und über sie gelernt und erst nach und nach habe ich erfahren, was mit ihrer Schwester geschehen ist und warum Hannah ihre Worte verloren hat. Das ich das nicht direkt am Anfang erfahren habe, sorgte natürlich auch für eine gewisse Spannung und Neugier und hat mich auch an das Buch gefesselt. Obwohl das Thema des Buches sehr ernst ist und auch unfassbar emotional rübergebracht wurde, gab es aber auch zahlreiche schöne Momente, die beim Lesen Freude bereiteten und für Hoffnung sorgten. Die Mischung hat hier gestimmt und mir sehr gut gefallen.
Außerdem fand ich es wirklich gut gemacht, wie hier mit dem Thema Trauer und Tod umgegangen wird. Das war wirklich fantastisch und sehr eingängig und wichtig.

Hannah ist mir direkt ans Herz gewachsen und es hat mir in der Seele weh getan, was sie erleben musste. Aber trotzdem ist sie stark und hat nicht aufgegeben. Dafür habe ich sie bewundert. Doch auch die anderen Protagonisten wie Levi oder Sarah fand ich einfach nur toll und haben wunderbar zu der Geschichte gepasst. Besonders toll fand ich aber auch Mo, den kleinen Kater. Er ist nicht einfach nur Hannahs Begleiter in dem Buch, sondern er ist einfach so viel mehr und ein ganz eigenständiger Charakter, was ich einfach nur toll fand.

Der Schreibstil ist sehr gefühlvoll und emotional, sodass ich emotional einfach mitgerissen wurde und mich die Geschichte berühren konnte. Ansonsten ließ sich das Buch einfach und schnell lesen, sodass ich gut voran gekommen bin. Ich mochte auch die Aufmachung des Buches, dass die Kapitel abwechselnd aus Hannahs und Levis Perspektive geschrieben sind und auch Hannahs Briefe abgedruckt wurden. Die Atmosphäre hat mir ebenfalls sehr zugesagt. Sie war zwar von Trauer geprägt, weswegen ich gar nicht anders konnte, als mit Hannah mitzufühlen, aber sie war nicht schwer, sondern irgendwie leicht und hoffnungsvoll, was mir sehr gut gefallen hat.

Insgesamt also einfach ein sehr berührendes und emotionales Jugendbuch mit einer tollen Geschichte, tollen Protagonisten und viel Gefühl.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere