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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.04.2021

Klare Leseempfehlung

Fritz und Emma
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Mit "Fritz und Emma" ist der Autorin ein wunderbarer Roman, auf zwei Zeitebenen spielend, gelungen! Von der ersten Seite an war ich komplett in der Geschichte drin, der Schreibstil von Barbara Leciejewski ...

Mit "Fritz und Emma" ist der Autorin ein wunderbarer Roman, auf zwei Zeitebenen spielend, gelungen! Von der ersten Seite an war ich komplett in der Geschichte drin, der Schreibstil von Barbara Leciejewski ist so angenehm und flüssig, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Im ersten Handlungsstrang befinden wir uns kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges, der junge Fritz kehrt von der Front nach Hause, Emma ist außer sich vor Freude, waren sie doch schon vor seiner Einberufung ein Paar. Im Jahr 2018 zieht Marie auf ein kleines Dorf in der Pfalz, wo ihr Mann seine erste Stelle als Pfarrer antritt. Dort treffen die beiden und mit ihnen der Leser wieder auf Fritz und Emma, die beiden inzwischen über 90, doch sprechen die einst Verliebten inzwischen seit vielen Jahrzehnten nicht mehr miteinander, was ist passiert? Die Autorin führt die beiden Handlungsebenen nach und nach zusammen,dies passiert auf sehr spannende Art und Weise, von Anfang an war ich wie im Sog und konnte mich nur schwer entziehen. Die Charaktere sind sehr authentisch gezeichnet, die ersten Berührungsängste Maries mit der Dorfgemeinschaft, von der Großstadt hinaus gezogen, ich konnte das sehr gut nachvollziehen, erging es mir doch vor mittlerweile 20 Jahren einst ganz genauso. Dem Leser wird eine herzerwärmende Story geboten, auch das Cover ist sehr liebevoll gestaltet, so dass man das Werk immer wieder sehr gerne zur Hand nimmt und es auch bestimmt in der Buchhandlung nicht übersieht. Von mir gibt es die volle Punktzahl und eine unbedingte Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 06.04.2021

Wieder einmal großartige Leseunterhaltung von Helene Sommerfeld

Polizeiärztin Magda Fuchs – Das Leben, ein ewiger Traum
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Da ich bereits die Triologie rund um Die Ärztin geliebt habe, hatte ich an diesen neuen Serienauftakt von Helene Sommerfeld zugegebenermaßen extrem hohe Erwartungen, u. ich wurde nicht enttäuscht! Die ...

Da ich bereits die Triologie rund um Die Ärztin geliebt habe, hatte ich an diesen neuen Serienauftakt von Helene Sommerfeld zugegebenermaßen extrem hohe Erwartungen, u. ich wurde nicht enttäuscht! Die Autorin nimmt uns mit ins Berlin der 20iger Jahre, wie man es kennt, wenn man wie ich Bücher liebt, die in dieser Epoche spielen, klafft die Schere zwischen arm und reich auf, die einen lassen es sich gut gehen, die anderen leben von der Hand in den Mund. Die Protagonistin ist neu in der Großstadt und stellt sich als (Polizei)ärztin all diesen Herausforderungen. Mich hat eigentlich alles an diesem Buch überzeugt, das Komplettpaket ist gekonnt gestaltet, sowohl den Titel, der ja eigentlich nicht viel über die Handlung verrät, macht sehr neugierig auf die Geschichte, das Cover ist toll gestaltet, man nimmt es mit großer Wahrscheinlichkeit in der Buchhandlung zur Hand, auch ich habe es sehr gerne immer wieder aufgeschlagen. Der Schreibstil des Autorenduos, das unter dem Namen Helene Sommerfeld publiziert, fesselte mich von der ersten Zeile an, die einzelnen Charaktere sind unglaublich authentisch geschildert, ich mochte den Roman kaum aus der Hand legen! Bereits jetzt fiebere ich dem nächsten Teil entgegen, auf den wir aber wohl noch ein bisschen warten müssen. Eine absolute Leseempfehlung an dieser Stelle von mir und mindestens fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 25.03.2021

Auf jeden Fall ein Highlight

Lebenssekunden
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Da ich bereits andere Bücher der Autorin kenne, hatte ich hohe Erwartungen an das Buch, die sich mehr als erfüllt haben! Soviel schon mal vorweg.

Handlung: Wir befinden uns am Anfang in Deutschland im ...

Da ich bereits andere Bücher der Autorin kenne, hatte ich hohe Erwartungen an das Buch, die sich mehr als erfüllt haben! Soviel schon mal vorweg.

Handlung: Wir befinden uns am Anfang in Deutschland im Jahr 1956, es wird auf zwei unterschiedlichen Handlungssträngen - Kapitel weise wechselnd - in Kassel bzw. (Ost) berlin erzählt. Angelika im Westen erlernt gegen gesellschaftliche und familiäre Widerstände ankämpfend den Beruf der Fotografin und beweist sich dann in ihrem ersten Job in Berlin als Fotojournalistin; Christine ist im Ostteil der später geteilten Stadt bereits von frühster Jungend an Leistungssportlerin und hat sich dem Turnen verschrieben. Im Rahmen der 1961 endgültig manifestierten Teilung Berlins berühren sich die Lebenswege der beiden jungen Frauen.

Meinung: Durch die hin und her springende Erzählweise zwischen den beiden Protagonistinnen wird von Anfang an von Katharina Fuchs ein unglaublicher Spannungsbogen aufgebaut, dem sich der Leser kaum entziehen kann, man mag das Buch eigentlich nicht aus der Hand legen! Mich hat das Leben von Christine ein kleines bisschen mehr interessiert, weil ich so mit ihr gelitten habe, wie sehr sie unter Druck in dem System der späteren DDR stand. Zum einen wollte ihre Mutter in meinen Augen eigene Träume in ihrer Tochter verwirklicht sehen, zum anderen dann der Leistungssport in einer Diktatur, der natürlich einen jungen talentierten Menschen faszinierte, andererseits komplett jeden Anflug von Individualität unterdrückte, ganz schrecklich! Die Autorin hat einen sehr flüssigen angenehmen Schreibstil, das Lesen ist ein einziges Vergnügen! Alle Charaktere sind so empathisch und authentisch geschildert, dass man sich alles bildlich vorstellen kann. Es steckt viel Emotionalität in diesem Roman, die Autorin zeigt uns anhand von zwei Frauenschicksalen auf spannende Art ein wichtiges Stück Zeitgeschichted!

Fazit: Katharina Fuchs hat in meinen Augen hier ihr bisher bestes Buch vorgelegt. Von mir gibt es 5 Sterne, die eigentlich fast zu wenig sind. Ich wünsche den "Lebenssekunden" ganz ganz viele Leser!

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Veröffentlicht am 24.02.2021

Komplett überzeugt

Der andere Sohn (ungekürzt)
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Das Autoren Duo Mohlin&Nyström hat hier einen für mich von der ersten Seite an packenden Krimi hingelegt. Die bereits in der Leseprobe geweckten Erwartungen hat das Buch für mich komplett erfüllt! Am Anfang ...

Das Autoren Duo Mohlin&Nyström hat hier einen für mich von der ersten Seite an packenden Krimi hingelegt. Die bereits in der Leseprobe geweckten Erwartungen hat das Buch für mich komplett erfüllt! Am Anfang im ersten Teil wechselt die Handlung zwischen zwei Zeitebeneben, was ich per se schon immer spannend finde! Im Jahre 2009 verschwand in Schweden ein junges Mädchen, dass bis heute nicht wieder aufgetaucht ist. Der Fall wurde quasi ad acta gelegt, der vermeintliche Täter, Billy, konnte damals nicht überführt werden. John Alderly, ein FBI Agent, scheitert 10 Jahre später im Hier und Jetzt in einem Fall in Baltimore, bekommt eine neue Identität im Rahmen des Zeugenschutzprogramms und wählt hierfür ausgerechnet seine Heimat, eine schwedische Kleinstadt, in der damals die junge Frau verschwand. Der Verdächtige, Billy, ist Johns Bruder. Nun befinden wir uns im zweiten Teil nur noch in der Gegenwart. John wird in Schweden dem Coldcase Team der dortigen Kripo zugeordnet, soll mit seinen neuen Kollegen den Fall der verschwundenen jungen Frau lösen und will natürlich gleichzeitig seinem Bruder helfen. Die Perspektive wechselt zwischen Johns und der des Vaters des Mädchens. Die gesamte Komposition fand ich sehr gelungen! Für mich handelt es sich um einen echten Pageturner, John hat mir als Ermittler gut gefallen, ein sympathischer authentisch gezeichneter Charakter. Überhaupt sind alle Figuren bildlich geschildert und dadurch gut vorstellbar. Der Schreibstil des Autors ist flüssig, angenehm und spannend. Im letzten Teil gibt es überraschende Wendungen, zum Schluss bleiben Fragen offen, was auf einen nächsten Band schließen lässt, auf den ich mich schon jetzt freue!

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Veröffentlicht am 12.02.2021

Toller Auftakt der skandinavischen Krimireihe

Leichenblume
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Inhalt:
Heloise Kaldan, eine junge Journalistin in Kopenhagen, steht im Mittelpunkt dieses Krimireihen Auftaktes. Vor einigen Jahren wurde in der dänischen Haupstadt ein Rechtsanwalt ermordet, die Täterin, ...

Inhalt:
Heloise Kaldan, eine junge Journalistin in Kopenhagen, steht im Mittelpunkt dieses Krimireihen Auftaktes. Vor einigen Jahren wurde in der dänischen Haupstadt ein Rechtsanwalt ermordet, die Täterin, die auf Überwachungskameras identifiziert wurde, jedoch nie gefasst. Zu diesem Fall berichtete auch die Zeitung, für die Heloise arbeitet. Auch wenn es für sie damals keine Berührungspunkte mit Täterin oder Opfer gab, erhält nun ausgerechnet sie ominöse Briefe. Absender ist die Frau, die man für den Mord verantwortlich macht. Heloise beginnt zuerst eigenmächtig zu ermitteln, arbeitet schließlich aber mit der Kriminalpolizei, allen voran Kommissar Erik Schäfer zusammen.

Meinung:
Der Anfang war etwas gemächlicher, was mich in keinster Weise gestört hat, bei mir muss ein Krimi nicht immer ein zwingend sofort atemloser Pageturner sein. Schilderungen von Kopenhagen haben mir in diesem Zusammenhang besonders gut gefallen. Ich mochte die Protagnostin Heloise Kaldan auf Anhieb, eine sehr authentische, irgendwie eigenbrödlerische Protagonistin. In der zweiten Hälfte nimmt die Geschichte an Fahrt auf, gut konstruierte Spannungsbögen haben mich als Leser gefesselt und lassen einen das Buch kaum aus der Hand legen. Die Krimihandlung wird gut aufgebaut. Die Journalistin muss wohl oder übel mit der Kopenhagener Kripo zusammen arbeiten und bildet mit Kommissar Erik Schäfer ein sympathisches Ermittler Duo.

Fazit:
Für mich ein 100% gelungener Auftakt der neuen Reihe ! Es könnte ein zusätzlicher Stern am skandinavischen Krimihimmel werden! Schon jetzt freue ich mich auf Teil 2, der im Sommer erscheint!

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