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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.03.2021

Nicht zu vergleichen mit den Vorgängern, aber sehr gut

Mordsand
5

Dies ist bereits Band vier der Reihe mit Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn. Ich begleite die beiden Ermittler bereits von Beginn an, da die Fälle aber in sich abgeschlossen sind, kann man das Buch auch ...

Dies ist bereits Band vier der Reihe mit Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn. Ich begleite die beiden Ermittler bereits von Beginn an, da die Fälle aber in sich abgeschlossen sind, kann man das Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen.

„Mordsand“ ist sicher nicht so spannend wie z. B. „Sterbekammer“, aber es wusste mich trotzdem zu fesseln. M. E. lag der Fokus von Romy Fölck dieses Mal nicht so sehr auf dem Fall an sich, sondern ihre Intention bestand mehr darin, die Vorkommnisse in den Kinderheimen und Werkshöfen der ehemaligen DDR aufzuzeigen. Diese eingefügten rückblickenden Kapitel haben mich einerseits gefesselt, aber andererseits sind sie mir auch an die Nieren gegangen, umso mehr als sie der damaligen Realität entsprechen.

Es ist zwar schnell klar, dass die Morde mit dieser Vergangenheit in Verbindung stehen, aber es dauerte bis zum Schluss bis ich den kompletten Zusammenhang erkannte. Falsche Fährten und überraschende Wendungen sorgten dafür, dass ich als Leser am Ball blieb.

Über die Zeit sind mir die Protagonisten ans Herz gewachsen und ich möchte keinen von ihnen missen. Mit neuen Charakteren sorgte die Autorin für Abwechslung.

In ihrem unnachahmlichen Schreibstil ließ die Autorin wieder einmal die Marsch mit ihren vielen Facetten vor meinem inneren Auge entstehen. Und an wenigen Beispielen hat sie mir die Diskrepanz zwischen dem behüteten Leben auf dem Paulsenhof und der furchtbaren Kindheit und Jugend in den Kinderheimen vor Augen geführt. Romy Fölck weiß mit Sprache umzugehen.

„Mordsand“ lebt nicht so sehr von der Spannung, aber hat durch die Aufarbeitung eines Stück deutscher Geschichte mehr Tiefgang. Von mir bekommt das Buch eine unbedingte Leseempfehlung und fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 26.02.2021

Spannung und Humor garantiert

Wenn Wattwürmer weinen
0

Dies ist bereits Band acht der Reihe mit dem Ermittlertrio Lehrerin Rosa, Postbote Henner und Dorfpolizist Rudi. Für mich ist es jedes Mal wie ein Wiedersehen mit alten und liebgewordenen Bekannten.

Auch ...

Dies ist bereits Band acht der Reihe mit dem Ermittlertrio Lehrerin Rosa, Postbote Henner und Dorfpolizist Rudi. Für mich ist es jedes Mal wie ein Wiedersehen mit alten und liebgewordenen Bekannten.

Auch wenn es in diesem Fall teilweise ziemlich traurig zugeht, weil es Rosas bisher persönlichster Fall ist, so gibt es doch genügend Anlass zum Schmunzeln und Lachen. Ich mag diesen trockenen ostfriesischen Humor sehr.

Die authentischen Protagonisten sind bis auf wenige Ausnahmen äußerst sympathisch und mir inzwischen sehr ans Herz gewachsen. Jedes Mal tauche ich förmlich in ihr Leben ein und fühle mit ihnen.

Als großer Nordseefan liebe ich natürlich die Beschreibungen von Land und Leuten und freue mich, wenn mir bekannte Orte oder Plätze genannt werden. Daher verlasse ich Ostfriesland und den spannenden und unterhaltsamen Krimi wieder mit großem Bedauern, aber nicht ohne vorher fünf Sterne zu verteilen.

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Veröffentlicht am 17.02.2021

Herzerfrischend

Rabatz in Wabe 13
0

Bereits bei ihrem Schlupf hält sich Made Maxi nicht an die allgemein gültigen Regeln eines Bienenvolkes. Mit ihrer Unternehmungslust und Neugierde bringt sie die Oberamme schier zur Verzweiflung.

Ich ...

Bereits bei ihrem Schlupf hält sich Made Maxi nicht an die allgemein gültigen Regeln eines Bienenvolkes. Mit ihrer Unternehmungslust und Neugierde bringt sie die Oberamme schier zur Verzweiflung.

Ich habe mich sofort in dieses kleine vorwitzige Wesen verliebt. Bei vielen Aktionen denkt man direkt an das Verhalten kleiner Kinder. Auch die übrigen Charaktere sind sehr liebevoll und authentisch gezeichnet.

Die Sprache ist kindgerecht und leicht verständlich. Viele interessante Informationen über das Leben der Bienen sind in der Geschichte gut verpackt. Auf zwei Doppelseiten am Ende finden sich weitere Erklärungen zum Leben im Bienenstock.

Ein Highlight sind die vielen farbigen äußerst niedlichen Illustrationen, die ebenfalls vom Autor Kai Pannen stammen. Sie sind witzig und verstärken den Text sehr gut.

Ein tolles Kinderbuch, das ich mit viel Spaß gelesen habe und das ich sehr gerne weiterempfehle und mit fünf Sternen bewerte.

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Veröffentlicht am 30.01.2021

Wie Pferde ticken

Socke und Sophie – Pferdesprache leicht gemacht
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Die Geschichte beginnt ziemlich traurig, denn dem Pony Sokrates (genannt Socke) geht es gar nicht gut. Es wird schlecht behandelt und für ein Problempferd gehalten. Zum Glück befreit es eine Tierärztin ...

Die Geschichte beginnt ziemlich traurig, denn dem Pony Sokrates (genannt Socke) geht es gar nicht gut. Es wird schlecht behandelt und für ein Problempferd gehalten. Zum Glück befreit es eine Tierärztin und sie gibt Socke bei Sophie in Pflege. Ab diesem Zeitpunkt beginnt sowohl für Sophie als auch für Socke eine Zeit des Lernens.

Während des Lesens sind mir sowohl Sophie als auch Socke ans Herz gewachsen. Beide werden äußerst sympathisch dargestellt. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Sophie und Socke erzählt. Dadurch erfährt man warum ein Pferd in der jeweiligen Situation genau so und nicht wie vom Menschen erwartet reagiert.

Der unkomplizierte Schreibstil kommt dabei ohne Fachchinesisch aus und zeigt an simplen Beispielen das Verhalten von Pferden sehr anschaulich auf. Im Anhang gibt es noch viele weitere Informationen rund ums Pferd und einige im Text benutzte Begriffe werden dort noch erklärt.

Die farbigen Illustrationen von Flix sind sehr ausdrucksstark. Ich hätte mir einige mehr davon gewünscht.

Ein Buch wie gemacht nicht nur für Leseratten, sondern insbesondere auch für Pferdenarren. Aufgrund des Themas und der weiblichen Protagonistin fühlen sich wahrscheinlich Mädchen eher angesprochen als Jungs.

Insgesamt eine äußerst informative und sehr unterhaltsame Geschichte, bei der ich noch einiges über das Verhalten von Pferden gelernt habe. Bevor Kinder und Jugendliche Reitunterricht bekommen, sollten sie dieses Buch lesen bzw. vorgelesen bekommen. Gerne gibt’s von mir eine Leseempfehlung und fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 27.01.2021

Habe mich in den Pinguin verliebt

Papanini (Band 1)
0

Emma ist allein zuhause als ein merkwürdiges Paket eintrifft. Zu ihrer großen Überraschung klettert ein kleiner Pinguin mit Fliegermütze aus dem Paket und das Abenteuer beginnt.

Eine sehr unterhaltsame ...

Emma ist allein zuhause als ein merkwürdiges Paket eintrifft. Zu ihrer großen Überraschung klettert ein kleiner Pinguin mit Fliegermütze aus dem Paket und das Abenteuer beginnt.

Eine sehr unterhaltsame und witzige Geschichte, denn der kleine Pinguin bringt einiges an Chaos und Problemen in Emmas Leben. Wie versteckt man so ein munteres Tierchen vor den Eltern? Und zum Schluss wird es megaspannend und ein bisschen gefährlich.

Eine tolle Geschichte über die Freundschaft zwischen Mensch und einem Tier zum selberlesen oder vorlesen, bei der auch Erwachsene ihren Spaß haben. Außerdem hat Ute Krause die Geschichte mit vielen niedlichen und farbigen Illustrationen versehen. Der Preis ist aufgrund des Umfangs und der hochwertigen Aufmachung in meinen Augen angemessen.

Ich habe mich auf den ersten Blick in diesen kleinen Pinguin verliebt und viel Spaß bei der Lektüre gehabt. Gerne vergebe ich hierfür fünf glänzende Sterne.

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