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Veröffentlicht am 23.07.2021

Eine Hommage an Tamara Danz

Paradiesvögel fängt man nicht ein
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Das Cover zeigt eins der vielen Auftrittsbilder, die Tamara Danz und im Hintergrund den Keyboarder Ritchie Barton zeigt, es schaut etwas nach einer Fernsehaufzeichnung aus, wenn man sich den Hintergrund ...

Das Cover zeigt eins der vielen Auftrittsbilder, die Tamara Danz und im Hintergrund den Keyboarder Ritchie Barton zeigt, es schaut etwas nach einer Fernsehaufzeichnung aus, wenn man sich den Hintergrund betrachtet.
Erstmal sollte man sagen, dass es sich bei dem Buch um eine Hommage handelt, Wolfgang Martin hat sich also die beiden wichtigen Männer im Leben von Tamara Danz - Uwe Hassbecker und Ritchie Barton - gegriffen und ist zusammen mit ihnen und vielen Weggefährten von Tamara Danz einmal durch ihr Leben gestreift, wobei er die Interviews immer wieder mit passenden Bildern unterlegt und damit dem Leser eine Einblick in das Leben einer grossen Künstlerin gibt.
Tamara Danz hat sicher keine typische Ostbiografie, aber ihr Leben wurde immer wieder durch neue Menschen oder politische Umbrüche umsortiert und so versucht Wolfgang Martin ihr Leben nachzuzeichnen und sich an den entscheidenden Stellen immer wieder einen neuen Interviewpartner zu holen, der etwas über diese Zeit erzählen kann.
Besonders schön sind die Aufnahmen, die sich dann durch das gesamte Buch ziehen, manche sind vorher noch nie veröffentlich wurden und stammen aus den privaten Archiven von Uwe Hassbecker und Ritchie Barton.

Fazit:
Wolfgang Martin kann das Rad natürlich nicht neu erfinden, aber er schafft mit seinem Buch eine wirklich schön zu lesende Hommage an eine grosse Sängerin der DDR, in der er viele Freunde von ihr zu Wort kommen lässt, bisher unveröffentlichte Bilder einbindet und fängt auch etwas die Zeit nach ihrem Tod ein, besonders die Hilfe durch die befreundeten Bands um die Band nicht komplett in der Luft hängen zu lassen. Sicher kein Buch für jeden Leser, aber für alle Fans von Tamara Danz und Silly und auch für jeden Leser, der einfach mal in einer besondere Biografie abtauchen möchte.

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Veröffentlicht am 23.07.2021

Ein Buch über ein besonderes Leben...

Tamara Danz
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Das Cover zeigt ein sehr eindrucksvolles Bild von Tamara Danz, vor allem der Blick vom Cover auf den Leser ist beeindruckend.
Tamara Danz, das ist ein Name, bei dem viele Menschen sofort die taffe Sängerin ...

Das Cover zeigt ein sehr eindrucksvolles Bild von Tamara Danz, vor allem der Blick vom Cover auf den Leser ist beeindruckend.
Tamara Danz, das ist ein Name, bei dem viele Menschen sofort die taffe Sängerin der Band Silly im Kopf habe, die immer eigensinnig war und in ihrem Leben immer wieder gegen die Obrigkeit der DDR rebelliert, Grenzen auslotet und deren klare Kante gegen die DDR nach dem Fall der Mauer 1989 in vielen politischen Aktionen ihren Höhepunkt fand.
Aber neben dieser starken Frau gab es auch den Menschen Tamara Danz, eine Frau, deren Biografie sicher keine ist, die man so oft in der damaligen DDR findet, weshalb sie schon aus der Masse sticht, aber die auch durch ihre Art für viele ihre Weggefährten eine "Sonne" (Anmerkung, diese Formulieren stammt von Toni Krahl, Sänger der Band City) war.
Alexander Osang steckt selber tief in der Materie drin, er führte das letzte Interview mit Tamara Danz und das merkt man auch, wenn man in das Buch eintaucht. Er arbeitet sehr nah am Geschehen und schafft es dadurch, ein sehr umfassendes Bild von Tamara Danz zu zeichnen, was eben nicht nur ihr Leben als Sängerin oder Künstlerin umfasst sondern auch als Mensch, der in seinem Leben viele Umbrüche mitmachen musst und sich immer wieder neu auf die aktuellen Lagen einstellen musste.

Fazit:
Mit einer beeindruckenden Tiefe zeichnet Alexander Osang das Bild einer mutigen Sängerin, einer starken Frau und einer Kämpferin, die alle, die sie kannten, in lebendiger Erinnerung geblieben ist und er schafft es, diese Bild von ihr auch für den Leser zu zeichnen, was das Buch nicht nur für Fans der Band Silly oder ihrer charismatischen Frontfrau lesenswert macht sondern für alle Interessierten, die sich mehr mit der Musikszene in der DDR oder der Entwicklung einer grossen Künstlerin näher befassen wollen.

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Veröffentlicht am 19.05.2021

Marias Lebenshunger...

Panikrocker küsst man nicht
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Das Cover hat schon so einen Hauch von der Hamburger Reeperbahn, man sieht die Lichter und den Titel im Neonlicht, das fällt schon auf, da geht der Untertitel und auch der Autorennamen fast schon etwas ...

Das Cover hat schon so einen Hauch von der Hamburger Reeperbahn, man sieht die Lichter und den Titel im Neonlicht, das fällt schon auf, da geht der Untertitel und auch der Autorennamen fast schon etwas unter.
Maria ist eine einfache Krankenschwester mit einem grossen Lebenshunger, aber sie weiss nicht, wie sie der Provinz entkommen soll, doch dann ist da dieses Konzert von Udo Lindenberg bei ihr in der Nähe und aus einem Abend voller Musik wird der Sprung in ein neues spannendes Leben...
Das Buch katapultiert den Leser in die Mitte der 80er Jahre zurück, aber deswegen wirkt die Geschichte nicht altbacken oder irgendwie aus der Zeit gefallen, sie ist eher spannend und durch die Verstrickungen auch spannend und unterhaltsam.
Maria Bachmann gibt dem Leser einen guten Einblick in die Welt um Udo Lindenberg herum und beschreibt sehr anschaulich, wie sie als damals noch junge Krankenschwester durch Zufall Udo Lindenberg kennenlernt und dabei sich selber findet, natürlich auch mit Hilfe des Panikrockers.
Maria Bachmann schildert die Jahre mit Udo Lindenberg sehr eindringlich und voller Emotionen, sie gibt auch Einblicke in einige ihrer Tiefpunkte, aber auch in das Leben von Udo Lindenberg als Rocker der Nation und gerade das macht das Buch authentisch.
Abgerundet wird das Buch durch den flüssigen und angenehmen Schreibstil von Maria Bachmann, der das Buch wirklich fesselnd macht, dass man es kaum aus der Hand legen möchte.

Fazit:
"Panikrocker küsst man nicht" ist ein Buch, was man wirklich in einem Rutsch lesen kann, es ist ein sehr emotionales und spannendes Buch, voller Verstrickungen und Träume, aber auch von einer aufregenden Zeit, die man nie vergisst.
Ein Buch, was sicher nicht nur für die Fans des Panikrockers oder von Maria Bachmann interessant ist, weil es einfach ein paar Einblicke in das Leben des Rockers gewährt, aber gleichzeitig die Gefühlsachterbahn von Maria Bachmann widerspiegelt.

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Veröffentlicht am 18.03.2021

Corona im Spiegel der Geschichte...

Pest und Corona
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Corona dominiert seit einigen Monaten unser Leben und daher ist es sehr spannend mal einen Blick in die Vergangenheit zu werfen, wie es denn mit anderen Pandemien oder grossen Krankheitswellen in der Geschichte ...

Corona dominiert seit einigen Monaten unser Leben und daher ist es sehr spannend mal einen Blick in die Vergangenheit zu werfen, wie es denn mit anderen Pandemien oder grossen Krankheitswellen in der Geschichte aussah.
Die Medizinhistoriker und Ärzte Heiner Fangerau und Alfons haben sich auf die Suche begeben und klären auf, wie eine Pandemie entsteht und wie - Stand ist hier April 2020 - man die Corona Pandemie im Vergleich zu anderen grossen Pandemien der Geschichte wie die der Pest, Malaria, Cholera oder Typhus einordnen kann.
Dabei gehen sie mit fundierten Erkenntnissen vor und wenden auch das Wissen aus andere Bereichen wie etwa der Chemie, Biochemie, Virologie, Medizin, aber auch der Geisteswissenschaften an und schaffen so einen Überblick über ein aktuelles Thema im Spiegel der Zeit.
Das Werk ist sicher nicht nur für Fachleute interessant sondern auch für Menschen, die sich allgemein über den Umgang der Menschheit in solchen medizinischen Krisenzeiten informieren wollen.
Man mag meinen, dass das Buch mit seinen 192 Seiten nicht so viel Wissen in sich vereinen kann, aber es bildet einen kompakten Überblick über die grossen Pandemien und Epidemien der Geschichte im Hinblick auf die aktuelle Lage und unterstützt einen so dabei, Corona etwas besser einschätzen zu können.

Veröffentlicht am 07.03.2021

Jeder kann ein Löwe sein...

Kleiner Löwe, großer Mut
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Tom Belz setzt in dem Kinderbuch seine Geschichte gekonnt mit Hilfe von Carolin Helm in ein herzerwärmendes Kinderbuch um, die wirklich gelungen ist und gerade für Kinder gedacht ist, deren Leben durch ...

Tom Belz setzt in dem Kinderbuch seine Geschichte gekonnt mit Hilfe von Carolin Helm in ein herzerwärmendes Kinderbuch um, die wirklich gelungen ist und gerade für Kinder gedacht ist, deren Leben durch ein Ereignis verändert wird, sie aber dadurch nicht den Mut verlieren sollen.
Die Geschichte ist wirklich sehr kindgerecht und schön beschrieben. Das Buch ermutigt zudem die Kinder wirklich dazu, ihre eigene Meinung zu äußern, eine Fähigkeit, die wirklich im Leben wichtig ist. Sie bekommen vermittelt, dass jedes Kind stark wie ein Löwe sein kann und die Botschaft ist löwenstark umgesetzt.
Die Illustrationen von Alexandra Helm sind wirklich sehr schön gezeichnet und unterstützen die Geschichte sehr und veranschaulichen sie wirklich gut.
Die Vorlesegeschichte eignet sich für Kinder ab etwa 4 Jahren, immer natürlich abhängig von der Aufnahmebereitschaft des Kindes.

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