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Veröffentlicht am 16.06.2021

spannend mit doofem Schluß

Schattenjunge
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1970 verschwindet ein kleiner Junge in der U-Bahn. Die Eltern kommen nie über den Verlust hinweg. Über 40 Jahre später verschwindet auch der jüngere Bruder urplötzlich. Gibt es einen Zusammenhang ? Und ...

1970 verschwindet ein kleiner Junge in der U-Bahn. Die Eltern kommen nie über den Verlust hinweg. Über 40 Jahre später verschwindet auch der jüngere Bruder urplötzlich. Gibt es einen Zusammenhang ? Und was hat es mit den geheimnisvollen Tüchern auf sich, die dem Bruder vor seinem Verschwinden geschickt wurden ?

Sehr spannend. Habe ich gerne gelesen. Und auch wenn es sprachlich eher schlicht ist, liest es sich schnell und flüssig. Manchmal bin ich mit den ganzen "J"-Namen durcheinander bekommen und mußte nochmal zurückblättern. Enttäuscht war ich vom Schluß, den die Auflösung fand ich wenig plausibel. Vor allem die Motivation für ihr jeweiliges Handeln konnte ich bei den wenigsten Personen nachvollziehen. So wirkte die Erklärung eher an den Haaren herbei gezogen und zunehmend unrealistisch, weil in sich nicht wirklich logisch oder erklärbar. Schade, ein anderes Ende hätte mir besser gefallen und wäre auch sicher machbar gewesen. Aber bis zum Schluß und den etwas abstrusen Auflösungen, war es ein spannendes Buch.

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Veröffentlicht am 11.05.2021

langweilig

Der Hof
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Ich bin von dem Autor eigentlich Spannung gewohnt, wurde hier aber enttäuscht. Ich füge mal kurz einen Teil des Klappentextes ein :

"Ein abgelegener Hof in Südfrankreich. Es ist brütend heiß, Schweine ...

Ich bin von dem Autor eigentlich Spannung gewohnt, wurde hier aber enttäuscht. Ich füge mal kurz einen Teil des Klappentextes ein :

"Ein abgelegener Hof in Südfrankreich. Es ist brütend heiß, Schweine wühlen im Dreck. In der baufälligen Scheune liegt der junge Engländer Sean mit zerfetztem Fuß. Er ist in eine rostige Eisenfalle getreten - aufgestellt von Arnaud: Ein feindseliger Eigenbrötler, der keine Fremden auf seinem Besitz duldet."

Hatte mehr erwartet. Mehr Spannung, mehr Geheimnis, mehr Handlung. So las es sich zwar gewohnt schnell, war aber kein Pageturner, so wie sonst. Langweilig trifft es eher. Das Finale ist dramatisch, (so die letzten 40 Seiten), die Geheimnisse ahnt man aber so oder so ähnlich schon ziemlich früh im Buch. Viel mehr kann man zu diesem Buch nicht sagen. Es ist immer noch besser geschrieben als manch anderer Krimi, aber eben nicht so gut, wie man es von Simon Beckett gewohnt ist. Normalerweise verschlinge ich seine Bücher. Dies hier kann man lesen, hat aber auch nichts verpasst, wenn man es nicht tut.

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Veröffentlicht am 28.01.2021

ganz nett

Darm mit Charme
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Ausführliche Infos für den Laien über Darm und Verdauung mit Illustrationen. So könnte man das Buch zusammen fassen. Es ist teilweise humorvoll, wobei es bei Weitem nicht an "Schau mir in die Augen. Kleines" ...

Ausführliche Infos für den Laien über Darm und Verdauung mit Illustrationen. So könnte man das Buch zusammen fassen. Es ist teilweise humorvoll, wobei es bei Weitem nicht an "Schau mir in die Augen. Kleines" herankommt (ein Buch über die Augen, Sehschärfen, Fachbegriffe etc, das so witzig ist, dass man laut lachen muß). Für mich als Krankenschwester größtenteils nichts Neues. Was ich dazu gelernt habe, waren die Kapitel über Darmbakterien und neuere Forschungen. Aber auch wenn ich dies interessant fand, habe ich nicht alles behalten können. Man kann dieses Buch lesen, muß es aber nicht. Den Hype verstehe ich nicht. Das Beeindruckenste fand ich die Autorin und die Illustratorin. Beide sehen total jung aus, haben aber bereits eine eindrucksvolle Karriere hingelegt.

Falls man nichts über Verdauung und Darm weiß und sich dafür interessiert, ist dies Buch sicher zu empfehlen. Die Infos sind für Laien leicht verständlich geschrieben und auch mit Bildern teilweise anschaulich aufbereitet (wobei man einige gar nicht braucht, wie z.B. Zeichnungen von Spargel oder Zwiebeln, wenn dies im Text erwähnt wird und andere nur dem Humor dienen sollen z.B. kämpfende Bakterien oder Antikörper). Leuten vom Fach bietet das Buch nicht viel Neues oder Wissenswertes, aber das mag jeder selbst beurteilen. (Das, was ich nicht wußte, fand ich jetzt auch nicht so interessant, also habe ich persönlich nicht davon profitiert und mehr als ein-, zweimal Schmunzeln war auch nicht drin).

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Veröffentlicht am 24.12.2020

nicht mein Fall

Bretonische Verhältnisse
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Ein Hotelbesitzer wird tot in seinem Restaurant aufgefunden. Ermordet. Der Mann war über 90. Wer will denn so einen alten Menschen umbringen ? War es Mord aus Leidenschaft, aus Geldgier, aus Rache ? Kommissar ...

Ein Hotelbesitzer wird tot in seinem Restaurant aufgefunden. Ermordet. Der Mann war über 90. Wer will denn so einen alten Menschen umbringen ? War es Mord aus Leidenschaft, aus Geldgier, aus Rache ? Kommissar Dupin ermittelt.

Er ermittelt zäh und bedächtig, aber der Charme von z.B: einer Miss Marple fehlt. Insofern ist das Buch nicht mein Fall. Auch habe ich mit Frankreich nichts am Hut und bin nur froh, dass die vielen französischen Namen und Orte nicht noch mehr waren. Frankreich Liebhabern und insbesondere Fans der Bretagne sei dieses Buch aber ans Herz gelegt, da sehr viel über die Stimmung, die Menschen und die Landschaft berichtet, bzw. davon geschwärmt wird.. Ich fand es etwas holprig und erst ab ca Seite 100 halbwegs interessant. Die Spannung war da, aber auch nicht übermäßig. Sicher, man wollte wissen, wer der Mörder war, aber gefesselt hat mich das Buch nicht. Stelle es und noch zwei weitere (ungelesene) ins Tauschregal, denn die Reihe liegt mir so gar nicht, was aber nicht bedeuten soll, dass das Buch schlecht ist. Wir passen einfach nicht zueinander.

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Veröffentlicht am 23.12.2020

witzig

Das Pubertier
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Sehr schöner Humor.

Dies Büchlein, in dem der Autor seine pubertierende Tochter als Versuchsobjekt beschreibt, fand ich deutlich witziger als den Folgeband (im Reich der Pubertiere). Die einzelnen Kapitel ...

Sehr schöner Humor.

Dies Büchlein, in dem der Autor seine pubertierende Tochter als Versuchsobjekt beschreibt, fand ich deutlich witziger als den Folgeband (im Reich der Pubertiere). Die einzelnen Kapitel sind nur 2-3 kleine Seiten lang und dann noch illustriert. Also ein kleines Büchlein für die Jackentasche, wenn man in der Schlange mal warten muß oder auf den Bus.

Die seltsamen und doch typischen Verhaltensweisen eines Teenagers sind, mit der nötigen Distanz betrachtet schon zum schmunzeln. Der Autor schafft diese Distanz, sodass man teilweise laut lachen muß. Selbst mein eigenes Pubertier mußte grinsen, als ich ihm die ein oder andere Stelle vorlas.

Ein schönes Mitbringsel für alle Eltern eines Pubertiers.

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