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Veröffentlicht am 25.06.2021

Spannende Handlung mit überraschenden Wendnungen

Beyond the Sea
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Auf dich war ich nicht vorbereitet.
Sagt Noah zu Estella, passt aber auch zudem, was ich nach dem Lesen von Beyond the Sea empfinde.
Die Geschichte ist einzigartig und mit keinem New Adult Buch, das ich ...

Auf dich war ich nicht vorbereitet.
Sagt Noah zu Estella, passt aber auch zudem, was ich nach dem Lesen von Beyond the Sea empfinde.
Die Geschichte ist einzigartig und mit keinem New Adult Buch, das ich kenne, zu vergleichen. Beyond the Sea ist ein ziemlich düsterer, modern erzählter Cinderellaroman, den es bisher so noch nie gab (Meines Wissens.)
Facettenreich und besonders erzählt die Autorin die lebensverändernde Geschichte der jungen Estella, die kurz vor ihrem Abschluss steht. Sie lebt bei ihrer Stiefmutter Vee, die scheinbar all den Frust, über ihr alkoholverseuchtes Leben, an ihrer Mutter Sylvia, die wegen ihrer MS Krankheit pflegebedürftig ist, und Estella auslässt. Estellas Vater ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen und sie glaubt, dass ein Fluch die Ereignisse in Gang gesetzt hat. Der einzige Lichtblick: mit ihrem Erbe will Estella nach dem Schulabschluss auf Reisen gehen und anschließend an der Universität studieren. Doch bis es so weit ist, muss sie Vees Grausamkeiten über sich ergehen lassen. Bis eines Tages Noah, Vees Bruder, plötzlich auftaucht und sich alles verändert.
Ohne zu Spoilern kann man wohl kaum einen tieferen Einblick in die Handlung geben. Doch eines kann ich sagen: das, was alles passiert, erwartet man definitiv nicht.
Die Geschichte hält sowohl düstere als auch mystisches und romantische Elemente bereit. Wobei ich den übernatürlichen Touch nicht ganz zur Handlung passend bzw. überflüssig empfunden habe.
Da es in einer anderen Rezi kritisiert wurde: Ja, Estella ist gläubig und wie wichtig ihr das ist, spürt man auch das ganze Buch über. Ich selbst habe keinen Glauben, fand es aber nicht weiter schlimm, dass es hier so thematisiert wird. Ihr Glauben ist eine Aspekt ihres Charakters und gehört genauso wie all ihre Eigenschaften zu ihr. Man muss sich nicht immer mit einem Charakter identifizieren, ich tue das auch oft nicht, damit die Geschichte gut ist. Man darf auch mal uneinig mit den Protagonisten sein. Das soll keine Gegenposition darstellen, ich glaube lediglich es ist Geschmackssache, ob man einen Aspekt der Geschichte als überbetont oder nervig empfindet.
Mehr gestört hat mich das Übernatürliche, das meiner Meinung nach nicht wirklich in die Geschichte reingepasst hat. Außerdem kam mir das Ende ziemlich hektisch vor und bei der großen Wendung dachte ich mir: das kann jetzt nicht sein.
Wie gesagt, das Ende ist unerwartet und ich möchte auch nichts davon vorwegnehmen, aber zuerst dachte ich mir: krass, okay, wow. Nachdem ich mich damit angefreundet hatte und dann doch noch etwas passiert ist dachte ich: ok, ne, geht gar nicht.
Noah und Estella mochte ich ebenfalls gerne, wobei die Emotionen zwischen den Beiden mich nicht ganz erreicht haben.
Alles in allem kann ich die Geschichte sehr empfehlen, vor allem, weil die Handlung etwas ganz Besonderes ist.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.06.2021

Spannende Handlung mit überraschenden Wendungen

Beyond the Sea
0

Auf dich war ich nicht vorbereitet.
Sagt Noah zu Estella, passt aber auch zudem, was ich nach dem Lesen von Beyond the Sea empfinde.
Die Geschichte ist einzigartig und mit keinem New Adult Buch, das ich ...

Auf dich war ich nicht vorbereitet.
Sagt Noah zu Estella, passt aber auch zudem, was ich nach dem Lesen von Beyond the Sea empfinde.
Die Geschichte ist einzigartig und mit keinem New Adult Buch, das ich kenne, zu vergleichen. Beyond the Sea ist ein ziemlich düsterer, modern erzählter Cinderellaroman, den es bisher so noch nie gab (Meines Wissens.)
Facettenreich und besonders erzählt die Autorin die lebensverändernde Geschichte der jungen Estella, die kurz vor ihrem Abschluss steht. Sie lebt bei ihrer Stiefmutter Vee, die scheinbar all den Frust, über ihr alkoholverseuchtes Leben, an ihrer Mutter Sylvia, die wegen ihrer MS Krankheit pflegebedürftig ist, und Estella auslässt. Estellas Vater ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen und sie glaubt, dass ein Fluch die Ereignisse in Gang gesetzt hat. Der einzige Lichtblick: mit ihrem Erbe will Estella nach dem Schulabschluss auf Reisen gehen und anschließend an der Universität studieren. Doch bis es so weit ist, muss sie Vees Grausamkeiten über sich ergehen lassen. Bis eines Tages Noah, Vees Bruder, plötzlich auftaucht und sich alles verändert.
Ohne zu Spoilern kann man wohl kaum einen tieferen Einblick in die Handlung geben. Doch eines kann ich sagen: das, was alles passiert, erwartet man definitiv nicht.
Die Geschichte hält sowohl düstere als auch mystisches und romantische Elemente bereit. Wobei ich den übernatürlichen Touch nicht ganz zur Handlung passend bzw. überflüssig empfunden habe.
Da es in einer anderen Rezi kritisiert wurde: Ja, Estella ist gläubig und wie wichtig ihr das ist, spürt man auch das ganze Buch über. Ich selbst habe keinen Glauben, fand es aber nicht weiter schlimm, dass es hier so thematisiert wird. Ihr Glauben ist eine Aspekt ihres Charakters und gehört genauso wie all ihre Eigenschaften zu ihr. Man muss sich nicht immer mit einem Charakter identifizieren, ich tue das auch oft nicht, damit die Geschichte gut ist. Man darf auch mal uneinig mit den Protagonisten sein. Das soll keine Gegenposition darstellen, ich glaube lediglich es ist Geschmackssache, ob man einen Aspekt der Geschichte als überbetont oder nervig empfindet.
Mehr gestört hat mich das Übernatürliche, das meiner Meinung nach nicht wirklich in die Geschichte reingepasst hat. Außerdem kam mir das Ende ziemlich hektisch vor und bei der großen Wendung dachte ich mir: das kann jetzt nicht sein.
Wie gesagt, das Ende ist unerwartet und ich möchte auch nichts davon vorwegnehmen, aber zuerst dachte ich mir: krass, okay, wow. Nachdem ich mich damit angefreundet hatte und dann doch noch etwas passiert ist dachte ich: ok, ne, geht gar nicht.
Noah und Estella mochte ich ebenfalls gerne, wobei die Emotionen zwischen den Beiden mich nicht ganz erreicht haben.
Alles in allem kann ich die Geschichte sehr empfehlen, vor allem, weil die Handlung etwas ganz Besonderes ist.

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Veröffentlicht am 16.06.2021

Wohlfühlfaktor garantiert

Keeping Secrets
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Die Geschichte von Tessa und Cole entführt uns in die Stadt Faerfax, die sich als richtiger Wohlfühlort entpuppt. Neben Tessa, einer berühmten Hollywoodschauspielerin, und Cole, einem College Studenten ...

Die Geschichte von Tessa und Cole entführt uns in die Stadt Faerfax, die sich als richtiger Wohlfühlort entpuppt. Neben Tessa, einer berühmten Hollywoodschauspielerin, und Cole, einem College Studenten mit der Liebe zum Journalismus, begegnen wir zahlreichen liebevollen Nebencharaktere, die ich alle ins Herz geschlossen habe.
Der wilde Auftakt und die umwerfende Begegnung der beiden Lovebirds bildet den Anfang einer ruhigen Story mit etwas Pfeffer an den richtigen Stellen. Denn Tessa verscherzt es sich mit Cole, der es sich wegen seines Verhaltens noch mehr bei Tessa verscherzt und als die beiden zusammen an einem Interview arbeiten sollen, müssen sie sich wohl oder übel zusammenreißen. Und wer hätte es gedacht, hinter den borstigen Fassaden, die sie dem jeweils anderem gezeigt haben, verbergen sich zwei unfassbar liebe und süße Menschen, deren Herzen sie zueinander ziehen. Doch Cole führt einen Kampf, der ihn müde macht und Tessa hütet ein Geheimnis, dass an ihren Kräften zerrt. Sie müssen lernen für sich selbst einzustehen, um sich den Weg für ein glückliches Leben zu ebnen. Aber schaffen sie das, ohne das ihre Liebe unter den Strapazen, die damit einhergehen, zerbricht?
Keeping Secrets ist eine Herzensgeschichte, die sich in meinen Augen auf dem Weg etwas verrennt, aber dennoch zu ihrem Ziel findet und den Leser damit bestens unterhält. Verliebe dich in Tessa & Cole, in die Gang und in Faerfax und starte in eine wunderbare Reihe, die fantastische Geschichten bereithält. Ganz sicher.

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Veröffentlicht am 16.05.2021

Packendes Finale zum mitfiebern

Elbendunkel 2: Kein Weg zu dir
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Der zweite Teil der Dilogie schließt nahtlos an die Ereignisse des ersten Bandes an und man steht sofort wieder mitten im Geschehen. Nach nur wenigen Seiten schafft es Rena Fischer den Leser wieder zurück ...

Der zweite Teil der Dilogie schließt nahtlos an die Ereignisse des ersten Bandes an und man steht sofort wieder mitten im Geschehen. Nach nur wenigen Seiten schafft es Rena Fischer den Leser wieder zurück in die Welt der Licht- und Dunkelelben zu holen und baut Seite um Seite rasante Spannung auf, die schließlich in sich überschlagenden Ereignissen gipfelt.
Ich konnte das Buch zwischendurch nicht mehr aus der Hand legen, weil ein Ereignis das nächste gejagt hat und der Fortgang der Geschichte mit gebannter Spannung verfolgt werden wollte. Die einzelnen Handlungsstränge, die wir aus verschiedenen Sichten begleiten dürfen, zeichnen ein vollständiges Bild von den Ereignissen, die San Francisco im Bann halten. Ich habe mein Herz zwischen den Seiten an die Liebenden verloren und mit Tränen in den Augen verfolgt, wie der Krieg seine Opfer gefordert hat. Der Slam im ersten Teil hat mir bereits so gut gefallen und ich habe mich sehr darüber gefreut dass auch hier die Handlung wieder mit wundervoller Poesie in Form von Slams und Songs verziert war. Alles in allem war es ein wunderbarer Abschluss der Reihe wobei ich den zweiten Teil noch mehr genossen habe als den ersten.

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Veröffentlicht am 11.05.2021

Ich bin Bonnie, du bist Clyde

Infinity Plus One
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Das Buch hat es mir nicht leicht gemacht, es zu lieben und ich denke ich bin ihm auch erst in der Mitte der Geschichte verfallen. Ob es sich trotzdem gelohnt hat? Auf jeden Fall, denn jede Geschichte, ...

Das Buch hat es mir nicht leicht gemacht, es zu lieben und ich denke ich bin ihm auch erst in der Mitte der Geschichte verfallen. Ob es sich trotzdem gelohnt hat? Auf jeden Fall, denn jede Geschichte, die auf irgendeine Weise geliebt wird ist es Wert gelesen zu werden.
Bonnie und Clyde … ähh Bonnie und Finn sind zwei von Angst erfüllte Menschen, die sich mutig in etwas reales und gleichzeitig imaginäres gestürzt und unendlich verliebt haben. Beide stehen an einem Punkt in ihrem Leben, der eine Wende darstellt. Oftmals sieht man das zwar kommen, aber auf eine andere Art und Weise als es vielleicht hinausläuft. Und so landet Bonnie, die in ihrer Verzweiflung eigentlich von der Brücke springen wollte, neben Finn, der eigentlich vor sich Selbst zu fliehen versucht hatte, auf einer langen Reise mit dem unerwarteten Ziel aus zwei gebrochenen Herzen ein ganzes entstehen zu lassen.
Sich in einen Fremden verlieben? Das geht nicht, oder? Aber sind es nicht immer uns Fremde Menschen, die unsere Blicke auf sich ziehen, unsere Herzen berühren, den Puls beschleunigen und eine wohlige Wärme über unsere Seele legen? Wer bestimmt die Definition von verliebt sein und Liebe? Bonnie und Clyde zeigen das Paradoxon auf, dass die Gefühle zweier Menschen in einen nebeligen Schleier legt. Es gibt kein richtig oder falsch und dennoch existiert in unseren Köpfen ein Raster, in das unsere Gefühle passen sollen. Eines, das von außen beeinflusst wird, obwohl die Liebe etwas aus unserem tiefsten Inneren ist. Wie kann man also etwas zerdenken, was man im Herzen mit Sicherheit weiß? Etwas in Frage stellen, was vom Schicksal vorherbestimmt ist? Etwas annehmen, was schon längst im Herzen einen Platz gefunden hat.
Dass die außergewöhnlich Situation es den Beiden Liebenden nicht besonders einfach macht ist sehr gut nachzuvollziehen. Doch irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem die Geschehnisse alles andere in den Schatten stellen.
Amy Harmon erzählt eine wunderbare Geschichte von verlorenen Seelen, die zusammenfinden, einer langen Reise, auf der tiefe Narben geheilt werden, einer starken Liebe, die allen Rastern zuwider ist und einem Paar, dass eins ist und damit unendlich.
Das Gedanken und Gefühlschaos von Bonnie und Finn ist gefühlvoll, romantisch und berührend beschrieben. Überzogen von der Magie einer abenteuerlichen Reise.

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