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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.08.2021

Schuster bleib bei deinen Leisten

Elli gibt den Löffel ab
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Rezi von 2017. Da ich inzwischen so viel MIESES lesen musste, hab ich alle Rezis die ich damals bei Ciao geschrieben habe, um einen Stern aufgewertet. Natürlich nur, wo das ging und hab den Rest sooooooooooo ...

Rezi von 2017. Da ich inzwischen so viel MIESES lesen musste, hab ich alle Rezis die ich damals bei Ciao geschrieben habe, um einen Stern aufgewertet. Natürlich nur, wo das ging und hab den Rest sooooooooooo stehen lassen:

Fees Einblick in die Story

Elli bekommt einen Brief von einem Bekannten aus Capri, dass sie geerbt hat. Für Elli ist das die letzte Chance, denn die 60 Jährige hat Schulden ohne Ende, die Videothek müsste sie schließen und die Filmabende im Altersheim kann sie nicht mehr machen, weil die Gemeinde kein Geld mehr dafür hat. Sie nimmt Geld mit und ihr altersschwaches Vehikel, das sie von einer Bekannten bekommen hat, als deren Mann starb. Die Reise in den Süden ist ganz anders, als sie sich das vorstellt. Sie trifft an der Raststätte auf einen ungepflegten, rüpelhaften Deutschen mit Wohnmobil. Als sein Hund auch noch an ihren Reifen gepieselt hat, ist sie vollends wütend. Irgendwann treffen sie wieder aufeinander und er will sie überholen. Doch sie holt das letzte aus ihrem Auto raus. Ihr Auto überlebt das nicht und der rüpelhafte Deutsche nimmt sie in seinem Wohnmobil mit.
Die Reise ist schon interessant, aber auf Capri stößt sie auf ihre Schwester, die sie nicht leiden kann, dann kommt noch ihre Nichte, die Zoff mit ihrer Mutter hat. Und dann flirtet sie mit Roberto, der sie und ihre Schwester über den Tisch ziehen möchte.
Fees Meinung

Am Anfang war ich nicht sicher, ob ich die Geschichte toll finde und das Buch auslese. Aber irgendwann habe ich mich dann mit dem Schreibstil abgefunden.
Der Roman ist humorvoll geschrieben. Es ist zwar eine Liebesgeschichte, doch das eher am Rande, deshalb ist das Buch sehr schön.
Die Geschichte ist sehr schön, doch der Schreibstil gefiel mir am Anfang nicht und ich habe relativ lange gebraucht, bis ich mich reingefunden habe. Wahrscheinlich, weil ich mich immer an die Deutschstunde in der Schule erinnert habe. Es ist nicht flockig leicht geschrieben, erst so nach einigen zig Seiten wurde es lockerer und ging fluffig von der Hand. Es kam mir vor, wie ein reifender Whisky oder Käse.
Trotzdem sollte man nicht über die Geschichte nachdenken. Als erstes erschien es mir unglaubwürdig, dass Oskar, der Hund von Heinz, dem rüpelhaften Deutschen, ihr Auto anpieselt und nachher mag er sie. Das fand ich jetzt absolut doof. Ich kann mir das so auch nicht vorstellen.
Auch sonst, gab es mehrere Stellen, die mir so als unglaubwürdig erschienen und mir ein wenig den Spaß an der Geschichte weggenommen haben. Es gab so viele zufällige Begebenheiten. Anja, die Tochter von Ellis Schwester, trifft zufällig Paolo, ihren Ex-Lover wieder. Obwohl sie „dick“ geworden ist und voller Minderwertigkeitskomplexen leidet, blüht die Liebe wieder auf. Aber sie fühlt sich abgelehnt und denkt, dass alle finden, dass er eine Bessere, sprich: SCHLANKERE, findet. Das fand ich so blöde und Klischeehaft. Auch dicke können schön sein und sowieso kommt es auf den Charakter an. Was macht man mit ’ner schlanken, schönen Hexe?
Das Gefühlschaos gegen Ende passt auch nicht zu einem leichten Sommerroman, fand ich jetzt.
Elli war total langweilig und altbacken. Aber plötzlich lebt sie auf und ist beim Fest, die Schönheit, die Roberto fesselt. Das war ein zu krasser Gegensatz für mich. Vor allem, sie die zu bieder ist, stellt fest, dass sie ihren verstorbenen Mann nicht geliebt hat und er sie auch nicht, ja, sie waren nur Geschäftspartner mit denselben Interessen. Und ausgerechnet sie, möchte dann im Wohnwagen mit Heinz um die Welt ziehen. Irgendwie sind alle 60 Plus, die ich kenne, total modisch und modern. Ich habe mich mehrfach gefragt, aus welchem Jahrhundert diese Elli wohl sein mag. Sie war eher wie meine Oma, aber die war über 80, als sie in den 90er Jahren gestorben ist.
Manche Stellen fand ich insgesamt zu langweilig und zu vorhersehbar. Vor allem, das Ende mit dem Unfall, dem Gefühlschaos und dann so urplötzlich zu Ende, das fand ich nicht so schön. Vor allem, da ich mich nun in das Buch eingelesen hatte und damit klar kam.
Was mir auch nicht gefiel war, dass man mit den Charakteren nicht so klar kam, wie bei Klüpfel/Kobr oder Janet Evanovich oder Dora Heldt. Diese Autoren haben ihre Charaktere liebevoll ausgearbeitet und beschrieben und haben so viel Witz und Humor in die Geschichten geschrieben, dass ich bei diesem Buch sehr enttäuscht war. Ich persönlich finde nicht, dass Tessa Henning an diese Autoren herankommt.
Elli gibt den Löffel ab, ist mal wieder ein total irreführender und meiner Meinung nach doofer Titel. Ich bin eh der Meinung, dass die Verlage dafür verantwortlich sind und die das Buch mit solchen Titeln negativ bestücken. Aber das finde ich bei den Büchern von Janet Evanovich auch. Meine Überschrift bedeutet: Die Autorin soll meiner Meinung nach lieber bei ihrem Hauptberuf dem Journalismus bleiben. Es ist sicher nicht freundlich, was ich denke, aber mir fiel beim Lesen des Buches ein, dass ich mir so eine Journalistin bei der Bildzeitung gut vorstellen könnte. Ich möchte die Autorin damit auch nicht beleidigen. Aber das ist einfach meine persönliche Meinung und mein persönlicher Lesegeschmack. Sorry!
Fees Fazit

Lange habe ich mir überlegt, wie kann ich dieses Buch bewerten? Wem kann man dieses Buch empfehlen? Sollte man dieses Buch überhaupt empfehlen? Hat dieses Buch Lokalkolorit oder nicht? Also letzteres hat es eher weniger. Die Story selber wäre schön, aber sie ist nicht so ausgearbeitet, dass es mir persönlich gefallen würde. Empfehlenswert ist das Buch sicher, aber eher für Menschen, die reine Frauenromane mögen. Dank dem, dass die Liebesgeschichten nicht zu sehr übergreifen, habe ich mir für 2 Sterne entschieden. Eigentlich schade, denn ich habe mir mehr von dem Buch versprochen.

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Veröffentlicht am 23.07.2021

Mieses Karma

Die Ballade von Max und Amelie
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Fee erzählt von der Geschichte:

Amelie lebt auf der Müllkippe und wird erst mal Fleck genannt. Nachdem sie eine Auseinandersetzung mit ihrem Bruder hat, der während der Krankheit ihrer Mutter, das Rudel ...

Fee erzählt von der Geschichte:

Amelie lebt auf der Müllkippe und wird erst mal Fleck genannt. Nachdem sie eine Auseinandersetzung mit ihrem Bruder hat, der während der Krankheit ihrer Mutter, das Rudel übernimmt, verliert sie ein Auge. Sie heißt nun Narbe. Im Verlauf des Buches bekommt sie noch weitere Namen Amelie, Moritzine (oder so ähnlich), Orchidee. Manche Namen sind auch noch von einem Leben davor.

Fee`s Meinung

Als Buch fand ich es nicht so toll, weshalb ich mir dann das Hörbuch besorgen musste, um überhaupt eine Rezension schreiben zu können.

Mein Mann hat es treffend auf den Punkt gebracht: So Fantasie Romane sind nicht unser Fall. Hunde die sprechen können, die von vergangenen Zeiten träumen und Menschen, die seit Tausenden von Jahren leben und mit Hass alles vergiften. Sonst war es sehr gut beschrieben, man hat sich alles gut vorstellen können, wie sie rumgelaufen sind. Das Ende war „to much“ und völlig „unglaubwürdig“

Am Schluss war alles irgendwie zu viel Action, so dass man unwillkürlich dachte, vielleicht sollte es David Safier lieber mit Krimis ausprobieren. Ich hatte dann den Eindruck, dass der Autor versucht hat, mit seinem Ende das ganze rohe und brutale wieder gut zu machen.

Ich wurde ja gewarnt, dass dies nicht so ein Buch ist, wie ich sie bisher von David Safier kenne. Und so war es dann. Nur dachte ich an eine schöne Tiergeschichte, nicht dass da so viel Fantasie drin vor kommt und so viel Brutalität und Hass. Also es ist definitiv keine Weihnachtsgeschichte. So was sollte man im Sommer raus bringen, aber nicht im Winter, wo man ganz andere Sachen erwartet.

Das Cover ist wunderschön, aber ich finde, dass es nicht ganz zum Buch, vor allem zur Brutalität passte. Natürlich dachte ich, dass es nicht einfach ist, heim zu finden. Aber das was in dem Buch passiert ist nichts für Kinder und empfindliche Menschen. Als Narbe Max aus den Klauen der Hundefänger rettet, das ist so was von heftig.

Nicht, dass der Autor nicht schreiben kann. Ich finde nach wie vor, dass David Safier wirklich super toll schreiben kann. Auch die Charaktere wurden sehr schön beschrieben. Man kann sich alles wunderbar vorstellen. Aber es war „to much“.

Da ich ja dann das Hörbuch gehört habe, möchte ich natürlich noch was zu den Sprecherinnen sagen. Wir haben im Verlauf des Hörbuchs nicht bemerkt, dass es zwei Sprecherinnen sind. Jodie Ahlborn und Vanida Karun haben ähnliche Stimmen, so fiel das überhaupt nicht auf. Wäre das Hörbuch schöner wurde ich es noch mal hören, um mit meinem jetzigen Wissen herausfinden zu können, ob man es hört, dass es zwei Frauen sind. Jedenfalls haben es beide beachtlich gut gemacht. Ihre Stimmen sind wunderschön und passen eigentlich nicht wirklich zu der harten Brutalität. Trotzdem haben sie es sehr gut gemacht und ich kann sie für ihre Arbeit nur loben!

Fees Fazit

Das zu bewerten fällt mir extrem schwer. David Safier beschreibt sehr gut und anschaulich, man konnte sich alles zu gut vorstellen. Das Ende war zu übertrieben und auch so, es war nicht wirklich eine schöne Geschichte. Wahrscheinlich gab es auch manche witzige Szenen, aber durch die Alpträume, den Hass und die Brutalität ging das ganze unter. Trotzdem möchte ich das Buch mit 3 Sternen – als Hörbuch – empfehlen für Menschen, die gerne Psychothriller gemischt mit Fantasie mögen

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Veröffentlicht am 23.07.2021

leider, nicht mein Fall

Mit High Heels und Handschellen
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Das Buch ist zwar sehr gut geschrieben, hat aber deutlich weniger bzw. anderen Humor, wie die Serie um Stephanie Plum.

Hier gibt es auch markante Charaktere, aber mir gefiel das Buch leider so gar nicht. ...

Das Buch ist zwar sehr gut geschrieben, hat aber deutlich weniger bzw. anderen Humor, wie die Serie um Stephanie Plum.

Hier gibt es auch markante Charaktere, aber mir gefiel das Buch leider so gar nicht.

Wer nicht Stephanie Plum Fan ist, den mag dieses Buch begeistern. Mich leider nicht.

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Veröffentlicht am 23.07.2021

- Syltfeeling -

Reif für die Insel
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Kurzmeinung: Das Syltfeeling war da, aber sonst fand ich das Hörbuch nicht so gut. Trotzdem kann man sich das Hörbuch anhören und sich unterhalten lassen

Fee zum Buch:
Sophia`s Mann hat sich seine Sekretärin ...

Kurzmeinung: Das Syltfeeling war da, aber sonst fand ich das Hörbuch nicht so gut. Trotzdem kann man sich das Hörbuch anhören und sich unterhalten lassen

Fee zum Buch:
Sophia`s Mann hat sich seine Sekretärin geangelt, die bedeutend jünger ist und hat seine Frau verlassen. Ihre Scheidung hat sie hinter sich gebracht. Das Ferienhaus auf Sylt durfte sie behalten und ein Cabrio hat sie sich auch gekauft. Sie möchte eine schöne Auszeit auf der Insel verbringen. Dabei kommen ihr viele Erinnerungen an den ersten Sylt Besuch. Ein Autor, der anonym schreibt, möchte hier, bei seiner ersten Lesung, seine wahre Identität preisgeben.

Fee zum Hörbuch:
Es gab zwei Vorleser, eine Frau und ein Mann. Beide fand ich jetzt leider nicht so der Brüller. Aber ich bin halt Mamma Charlotta geschädigt. Die Vorleserin von Mamma Charlotta (oder waren es zwei?) ist einfach genial und sehr unterhaltsam.

Marina Köhler und Christoph Jablonka sind die Sprecher. Hier braucht man schon 2 Sprecher, so dass man unterscheiden kann, wenn der anonyme Autor (in Ich-Form) spricht und Sophia (wo man sofort weiß, dass es aus ihrer Sicht ist). Trotzdem, die beiden Sprecher haben mich leider nicht überzeugt. Mit der Zeit habe ich mich dann an Beide gewöhnt, da fand ich es nicht mehr so tragisch.

Lokalkolorit:
Ohne Zweifel war das Syltfeeling vorhanden. Es gab viele Orte, die erwähnt wurden, vor allem Gosch und das Feeling den Fisch zu essen. Das wurde so richtig zelebriert. Das war genial, ich hab sofort Appetit bekommen. Genau so geht’s mir auch auf Sylt. Diese Szene mochte ich total. Ohne Zweifel war eins der Highlights im Hörbuch. Ich konnte den Strand vor mir sehen. Die Wärme des Sandes spüren und ich war mit in der Inselbuchhandlung. Das gefiel mir total. Da merkte ich dann wieder dass das Buch von Gisa Pauly geschrieben wurde. Da hatte ich dann gleich Heimweh nach Westerland und nach ganz Sylt.

Die Geschichte:
Erst war es spannend, aber ich wusste dann relativ zügig, wer der anonyme Autor war und das hat dann doch die ganze Spannung weggenommen. Auch wusste ich schnell, wer mit wem zusammen kommt. Das fand ich irgendwie schade. Die ganze Geschichte war total vorhersehbar.

Ich finde es auch schade, dass die Autoren immer auf den paar überflüssigen Pfunden rumreiten. Irgendwie bekommt man als Leserin überall den Eindruck, man ist zu dick. Das finde ich sehr schade. Warum werden die Komplexe auch noch durch die Bücher verstärkt? Bei Mamma Charlotta ist das immer alles ok.

Die Geschichte der Jugend und dass Paul seine Sophia damals nicht bekommen hat, aber eine andere und dass er für den Tod eines ihrer Freunde mit Verantwortlich ist, ist eine schuldbeladene Geschichte. Ich habe Verständnis für beide Seiten. Die Nachbarn von Sophia fand ich witzig, vor allem das mit der Haarsträhne ließ mich schmunzeln und auch als Sophia sich mit der Nachbarin unterhalten will und die das nicht gewohnt ist, fand ich witzig. Schade, dass Elena nur in Gedanken und Telefonanrufen dabei war. Ein Auftritt von ihr auf Sylt hätte der Geschichte sicher mehr Fahrtwind gegeben. Immerhin gab’s Fahrtwind mit dem Cabrio, das gefiel mir sehr gut.

Emotional fand ich die Geschichte nicht wirklich gut. Ich konnte nicht mitleiden und fand das ganze fad und dazu die beiden Sprecher. So hat mich das Hörbuch leider nicht überzeugen können.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Da das Fischessen so zelebriert wurde und ich da für einige Minuten auf Sylt war, da ich den warmen Sand spüren konnte und das kühle Wasser gebe ich 3 Sterne für das Hörbuch, das ansonsten leider nicht so toll war. Und ich freu mich schon auf den nächsten Mamma Charlotta Krimi.

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Veröffentlicht am 23.07.2021

HEIRATSSCHWINDLER UND VERRÜCKTE CHARAKTERE

Gruppen-Ex
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Kurzmeinung: Verrückte Geschichte, mit verrückten Charakteren. Janet Evanovich noch satirischer.

Fee erzählt vom Buchinhalt:
Mark Prinz ist ein Heiratsschwindler. Er hat schon sehr viele Frauen und auch ...

Kurzmeinung: Verrückte Geschichte, mit verrückten Charakteren. Janet Evanovich noch satirischer.

Fee erzählt vom Buchinhalt:
Mark Prinz ist ein Heiratsschwindler. Er hat schon sehr viele Frauen und auch ein paar Männer geheiratet und sich ihr Vermögen überschreiben lassen. Sanni kommt gerade aus Australien, als sie merkt, dass Mark alles verkauft hat und nicht auffindbar ist. Sie ist sehr verzweifelt und weiß nicht, was sie tun soll.

Fees Meinung zum Buch:
Am Anfang des Buches hab ich noch gedacht, das ist Janet Evanovich hoch fünf. Es ist total übertrieben, skurril und verrückt. Ich hab es in der Badewanne gelesen und musste mich nicht quälen. Aber es ist total realitätsfern und manche Dialoge haben mich dann doch etwas genervt. Was mich aber am meisten genervt hat, waren einfach zu viele Charaktere und dazu Titus das Kind, das Sanni einfach toleriert hat. Titus und Möhrchen haben dem Buch nicht gut getan. Sonst fand ich es einigermaßen interessant, die Charaktere sind verrückt und Sanni ist noch am normalsten. Wie sie verkleidet in die Villa ging, zum Schluss, das fand ich ebenfalls total übertrieben. Und dann vergisst sie die Schuhe. Marc hat sich 20 Paar bestellt?! Also das ganze ist Satire pur. Ich denke, ich kannte die Autorin zuvor noch nicht, jetzt denke ich, wahrscheinlich werde ich kein Buch mehr lesen, weil das von allem zu viel war. Und der Ermittler, der war noch am unglaubwürdigsten. Da kommt irgendwann raus, er hat ne SoKo aufgemacht. Nee, nee, das hab ich dann doch nicht geglaubt. Am Anfang und bis zur Mitte ging das Buch, aber am Schluss wollte ich einfach wissen, wie sie den Heiratsschwindler überführen. Auch die Streitereien gegen Ende fand ich nicht lustig und dass Sanni nicht ausreden durfte. Irgendwie echt schade. Es hätte so toll sein können, wenn sich die Autorin etwas zurückgenommen hätte und Titus und Möhrchen einfach gestrichen hätte.

!!! Vorsicht Spoiler !!!

Cool fand ich, dass die „Verlassenen“ im Panoptikum aufgelesen wurden, und eine Unterkunft fanden und danach alle zusammen den Heiratsschwindler stellten. (aber wie schon gesagt, dass hätte man mit weniger Streit machen können und Sanni hätten sie aussprechen lassen können.) Sonst waren es teilweise coole Charaktere. Die Schausteller fand ich interessant und Sanni mochte ich auch. Es passierte immer was, bis es dann leider ins Stocken kam, durch Streitereien und auch immer wieder durch Titus und Möhrchen. Letztere waren dann doch zu irr und verrückt.

!!! Spoiler ENDE !!!



Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Trotz allem möchte ich das Buch mit 3 Sternen empfehlen. Vor allem für Fans von Janet Evanovich, wobei, das „Original“ doch bei weitem besser ist. Jedenfalls ist das Buch Chaos und Übertreibung pur und total realitätsfern, darauf sollte sich der Leser bzw. die Leserin einstellen. Für ein verregnetes Wochenende oder für die Badewanne ist das Buch gut.


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