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Veröffentlicht am 10.12.2021

Kornkreise in Südengland

Der perfekte Kreis
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MEINUNG:

Offene See von Benjamin Myers konnte mich und viele andere LeserInnen auch begeistern. Es hat wurde sogar zum Lieblingsbuch der unabhängigen Buchhandlungen erwähnt. Mit großer Spannung wurde ...

MEINUNG:

Offene See von Benjamin Myers konnte mich und viele andere LeserInnen auch begeistern. Es hat wurde sogar zum Lieblingsbuch der unabhängigen Buchhandlungen erwähnt. Mit großer Spannung wurde daher Der perfekte Kreis erwartet, dessen Einband wieder richtig schön und hochwertig gestaltet worden ist.

Wir befinden 1989 im Süden von England. Die beiden Männer Redbone und Calvert haben ein recht seltsames Hobby: Sie gehen des Nachts auf die eben jene Feld in Südengland und machen Kornkreise. Nach für Nacht ziehen sie durch die Landschaft und gestalten aufwendige Muster in die Felder. Daraufhin machen natürlich die wildesten Gerüchte die Runde, weil sich die Leute nicht erklären können, wo die Kreise herkommen.

Kornkreise kenne ich aus dem Film Signs und mir war bekannt, dass dem immer ein bisschen ein mystischer Gedanke inne wohnt, weil sich die Wissenschaft bis heute diese Phänomenen nicht wirklich erklären kann. Umso interessanter finde ich die Idee von Benjamin Myers, dass diese einfach nachts von ein paar Leute, in dem Fall Redbone und Calvert, ins Feld gewälzt werden. Redbone ist der kreative Kopf der beiden und arbeitet die Ideen aus. Jedes Kapitel ist mit einem witzigen und kreativen Namen für ein solchen Kornkreis benannt. Mein Favorit ist High-Bassett-Butter-Barrel-Whirlpool. Der Beginn des Namens weißt auf den Ort hin. Am Ende eines jeden Kapitels gibt einen Artikel aus diversen Zeitungen, die über die Entdeckung der Kornkreise berichtet. Natürlich stellt sich die Frage, wie sie da rein kommen, so wie ich mich das auch fragen würde.

Der perfekte Kreis ist für mich auch ein bisschen eine Liebeserklärung an das eigene Land., so verkörpern es jeden Falls auch Redbone und Calvert. Beide haben so ihre eigene Geschichte, aber die Gestaltung der Kornkreise ist eine gemeinsame Idee, in der sie beide aufgehen und die ihnen Kraft schenkt. Ich glaube man kann in die Geschichte einiges reinlesen, dennoch bleibt vor allem Redbone nicht wirklich greifbar als Charakter, aber ich denke auch, dass es darum gar nicht geht. Es geht um das gemeinsame Ziel und zwar den ultimativen Kornkreis, die Honigwabe-Doppelhelix zu gestalten und den Weg dorthin. Benjamin Myers überzeugt wieder mit seinem poetischen Schreibstil und seine wunderbaren Landschaftsbeschreibung, so als wäre man im Sommer selbst mit Redbone und Calvert unterwegs.

FAZIT:

Der perfekte Kreis kommt vielleicht nicht ganz an Offene See heran, aber es ist eine angenehme ruhige sommerlich Geschichte mit einem interessanten Gedankenspiel hinsichtlich der Entstehung der Kornkreise. Ich bin gespannt, was wir von dem Autor noch lesen werden.

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Veröffentlicht am 14.11.2021

Starkes Debüt

Zwölf Sünden
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MEINUNG:

Kirsten Nähle habe ich durch Zufall entdeckt. Ich bin immer auf der Suche nach neuen deutschen AutorInnen. Mir hat es zugesagt, dass der Krimi in Würzburg spielt und nicht wie so häufig in München. ...

MEINUNG:

Kirsten Nähle habe ich durch Zufall entdeckt. Ich bin immer auf der Suche nach neuen deutschen AutorInnen. Mir hat es zugesagt, dass der Krimi in Würzburg spielt und nicht wie so häufig in München. Ich war bisher noch nicht in Würzburg und mag es durch Literatur neue Orte zu entdecken.

In Würzburg stürzt sich  ein Familienvater  von einer Brücke in Würzburg. Kurz darauf wird ein Pharmavertreter vergiftet und dann wird noch ein DJ auf einer Party vergiftet. Oberkommissarin Victoria Stahl und ihr neuer Kollege aus Köln, Daniel Freund, stehen vor einem großen Rätsel und die Spuren sind zunächst mager. Der Druck ist natürlich hoch, denn die Bürger Würburgs haben Angst um ihre Sicherheit. Daniel Freunden, Susanne, ist Journalistin und ihr gegenüber bekennen sich die sogenannten Wächter zu den Morden. Es wird schnell klar, dass weitere folgen sollen.

Ganz klassische gibt es hier wieder ein Ermittlerpaar, welches erst einmal zueinander finden muss. Victoria Stahl ist sehr ehrgeizig und weiß genau was sie will und was sie kann. Das stößt nicht bei allen auf Gegenliebe. Ihr Ehrgeiz für den Job steht ihr auch ein wenig im Privatleben im Weg, denn natürlich sie wenig Zuhause. Das birgt Konfliktpotential mit der Tochter im Teenageralter und mit dem ihrem Noch-Mann. Daniel Freund geht das relativ gelassen an und auch wenn Victoria sich manchmal unmöglich zeigt, finden sie doch irgendwie zueinander. Die Mordserie gibt auch viele Fragen auf. Mir hat es sehr gefallen, dass die Autorin hier den Schauplatz Würzburg ganz und gar verarbeitet hat, sprich auch dessen Geschichte mit in die Handlung eingeflochten. Der Spannungsbogen ist sehr konstant und die Geschichte ist wirklich sehr gut konstruiert. Man ahnt auch so schnell nicht, wie alles zusammenhängt und wer sich dahinter verbirgt. 

Die Rolle von Daniels Freundin fand ich recht schwierig bzw. die Konstellation aus Polizist und Journalistin, denn Susanne hat direkten Kontakt zu Tätern und es gibt ein Hin und Her zwischen ihrem Wunsche die Story herauszubringen und der Sorge der ermittelnden Personen, dass Bevölkerung beunruhigt wird. Meiner Meinung nach ist Susanne da ziemlich skrupellos und es gibt aber wenig Konflikte zwischen ihr und Daniel im Privatem. Irgendwie kaum vorstellbar, dass das auf Dauer funktionieren kann.

FAZIT:

Mit Zwölf Sünden hat Kristen Nähle ein wirklich starkes Krimi Debüt vorgelegt. Mir hat gefallen, wie der Schauplatz Würzburg und dessen Geschichte hier verarbeitet worden sind. Der Fall ist wirklich gut konstruiert, durchdacht und vielschichtig. Ich bin gespannt, auf weitere Fälle von Victoria und Daniel.

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Veröffentlicht am 16.10.2021

Besser als Into the Water

Wer das Feuer entfacht - Keine Tat ist je vergessen
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MEINUNG:

Mit Paula Hawkins ist es so eine Sache. Ich mochte ihren Bestseller Girl on the Train unwahrscheinlich gern, auch die Verfilmung war echt klasse. Mit ihrem zweiten Buch, Into the Water, hatte ...

MEINUNG:

Mit Paula Hawkins ist es so eine Sache. Ich mochte ihren Bestseller Girl on the Train unwahrscheinlich gern, auch die Verfilmung war echt klasse. Mit ihrem zweiten Buch, Into the Water, hatte ich dann so meine Probleme, natürlich waren die Erwarten riesig. Trotzdem wollte ich Wer das Feuer entfacht noch eine Chance geben.

Die Geschichte ist scheinbar relativ einfach erzählt. Eine junger Mann, Daniel Sutherland, wird brutal ermordet aufgefunden. Die Polizei verdächtig drei Frauen, Carla, Miriam und Laura, dass sie es gewesen sein könnten bzw. damit etwas zu tun haben. Laura hatte mit Daniel eine kurze sexuelle Beziehung und wurde scheinbar als Letzte am Tatort gesehen. Miriam wohnt genauso wie Daniel auf einem Hausboot und findet ihn.  Carla ist Daniels Tante und auch sie wird von der Polizei befragt, da Daniels Mutter nicht mehr lebt.

Man wird in der Geschichte gleich mitten reingeworfen und ich hatte wie üblich bei solchen Anfängen erstmal Mühe mich ein wenig zurecht zu finden. Wer ist wer, was ist passiert und wo setzen wir in der Geschichte überhaupt ein. Auf den ersten Blick haben auch nur Laura und Carla eine wirklich Beziehung bzw. Verbindung zu Daniel. Laura gerät sehr schnell ins Visier, weil eine psychisch labile junge Frau ist, die ihre Impulse häufig nicht unter Kontrolle hat. Sie tat mir wirklich leid, da ihre Geschichte ziemlich schwierig ist und sie nicht wirklich jemanden hat, der für sie da ist. Es spricht sehr viel für Laura. 

Carla ist die Tante von Daniel. Auch Carlas Geschichte entfaltet sich langsam. Da ist auch noch ihr Ex-Mann Theo. Paula Hawkins gelingt es immer mühelos gegenwärtiges Geschehen und Rückblenden in die Vergangenheit miteinander in einem Kapitel zu verweben. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten habe ich dann gut in das Buch herein gefunden und fand es wahnsinnig spannend, wie sich so langsam die Zusammenhänge ergeben haben. Miriam war für die schwierigste Person, da ich sie schlecht einschätzen konnte in Hinblick auf ihre Beziehung zu Daniel. Die Autorin hat drei völlig unterschiedlich Frauen geschaffen, die alle ihre Päckchen zu tragen haben und die von vergangenen Ereignissen für immer geprägt sind. Gleiches trifft auch auf Daniel zu. Zwischen den Kapiteln gibt es immer wieder kursiv geschrieben Kapitel, die sich erst mit der Zeit erschließen. Ich habe sie dann noch einmal nachgelesen und empfand dies als interessantes Stilmittel.

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Veröffentlicht am 21.09.2021

Düsteres Märchen

Junge mit schwarzem Hahn
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MEINUNG:

Auf Junge mit schwarzem Hahn wurde ich durch diverse Social Media Kanäle aufmerksam und konnte hier dann nicht widerstehen. Ich muss sagen, dass mich vor allem das Cover angesprochen hat. Der ...

MEINUNG:

Auf Junge mit schwarzem Hahn wurde ich durch diverse Social Media Kanäle aufmerksam und konnte hier dann nicht widerstehen. Ich muss sagen, dass mich vor allem das Cover angesprochen hat. Der junge Mann auf dem Cover, der auch eine androgyne Frau sein könnte und irgendwie der schwarze Hahn, der scheinbar fehlt. 

Martin, der 11 Jahre alt ist, aber deutlich älter wirkt, weil er völlig auf sich allein gestellt ist, besitzt nichts weiter als einen schwarzen Hahn und die Kleider, die er am Leib am trägt. Der Hahn und vermutlich auch Martin selbst ist den Leuten unheimlich und sie denken, er sei der Teufel, u.a. auch deswegen, weil er mit dem Hahn spricht. Von seinem Heimatdorf schlecht behandelt, ist er froh, dass er mit einem herum reisenden Maler aus dem Dorf fliehen kann. Damit beginnt für ihn eine spannende Reise.

Ich habe ein bisschen gebraucht, um hier in die Geschichte reinzukommen und mich auch für den Schreibstil zu erwärmen. Die düstere, etwas mittelalterliche anmutende Welt ist geprägt von (Aber)Glauben und einer rauen und unerbittlichen Lebensweise. Wer hier nichts hat, der lebt in der sprichwörtlichen Gosse. Die Schere zwischen Arm und Reich ist enorm hoch. Die Hygienestandards für die einfachen Leute sind dürftig. Mittendrin gibt es Martin, der seine Familie verloren hat, weil der Vater durchgedreht ist. Martin ist trotz aller Widrigkeiten ein sehr feinfühliger, intelligenter Beobachter der Welt, in der er lebt und ist von unschuldiger Güte, auch für solche, die es noch schlechter als er haben. Es gibt eine strikte Trennung in Gut und Böse, die in das Konzept der Geschichte gut passen, aber etwas sind, was ich sonst nicht so gern mag.

Beim Lesen habe ich häufig an Märchen gedacht, natürlich die besonders düsteren. Irgendwie musste ich auch häufig an Den Erlkönig von Goethe denken. Ich kann mir vorstellen, dass genau so eine Atmosphäre von der Autorin angestrebt war. Zur Handlung kann hier gar nicht so viel sagen, ohne von dem doch recht schmalen Buch etwas zu verraten. Besonders interessant ist Rolle des Hahns, die sich mir irgendwie nicht richtig erschließen wollte. Es ist sehr empfehlenswert das Interview mit der Autorin am Ende des Buches zu lesen, um ein bisschen mehr zu verstehen, was es mit den Ideen und Gedanken der Autorin hinter der Geschichte auf sich hat. Sie sagt auch etwas zur Rolle des Hahns. Dadurch konnte ich es ein bisschen besser nachvollziehen. Trotzdem gefiel mir die Idee, denn der schwarze Hahn kann für so vieles stehen und lässt einigen Interpretationspielraum.

FAZIT:

Junge mit schwarzem Hahn war nach langer Zeit mal wieder eines der außergewöhnlichsten Bücher, die ich gelesen habe. Die düstere Atmosphäre durch die Zeit, in der es spielt hat mich häufig an Märchen erinnert, natürlich solche, die besonders düster sind. Diese dunkle Atmosphäre lässt Martin, den jungen mit dem gütigen Herzen, erstrahlen. Abschließend weiß ich dennoch nicht, ob mir das Buch wirklich komplett überzeugt hat.

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Veröffentlicht am 23.08.2021

Historisch spannend

Leas Spuren
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MEINUNG:

Schon seit einiger Zeit habe ich einen großen Faible für historische Romane, die vorzugsweise auf Zeitebenen und um den ersten oder zweiten Weltkrieg spielen. Leas Spuren, welches bereits 2019 ...

MEINUNG:

Schon seit einiger Zeit habe ich einen großen Faible für historische Romane, die vorzugsweise auf Zeitebenen und um den ersten oder zweiten Weltkrieg spielen. Leas Spuren, welches bereits 2019 erschienen ist, hat mich auf Grund der vielen sehr guten Rezensionen magisch angezogen.

Die Stuttgarter Historikerin Marie wird nach Paris eingeladen, weil sie etwas von ihrer Großtante Charlotte geerbt haben soll. Neugierig macht sie sich auf den Weg nach Paris. Bei der Testamentseröffnung erfährt sie, dass sie zusammen mit dem französischen Journalisten Nicolas eine Wohnung in Paris von dessen Großvater geerbt hat. Allerdings ist das Erbe an eine Bedingung geknüpft: Die beiden müssen ein Gemälde finden und es deren rechtmäßige Erben ausfindig machen. Damit beginnt eine spannende Reise in das historische Paris zur Zeit Besatzung und in das Leben der jungen Charlotte und Nicolas Großvater Victor.

Ohne große Umschweife ist man mitten im Geschehen. Ich mag es sehr, dass sich die Autorin hier nicht mit großem Geplänkel aufgehalten hat. Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen. In der Gegenwart verfolgen wir Marie und in der Vergangenheit die jungen Charlotte. Charlotte ist früh verstorben und Marie weiß relativ wenig über sie. Die einzige, die sie kannte, war Maries Oma Fredi, die aber nicht so richtig Maries Fragen beantworten möchte. Es u.a. auch ein Randthema in dem Roman, nämlich das Befragen von Zeitzeugen und was das bei ihnen auslöst. Nicht jeder möchte an diese schicksalhafte, entbehrungsreiche und grausame Zeit erinnert werden. Auch Oma Fredi möchte das nicht und gewehrt Marie nur widerwillig Einblick. So richtig verstehen konnte ich das anfänglich nicht, aber es ihr Verhalten wird am Ende schlüssiger. Es führt auch zu Problemen bei Nicolas' Familie, denn zunächst entsteht ein anderer Eindruck davon, auf welcher Seite Charlotte und Nicolas in dieser Zeit standen.

Marie war für mich ein Charakter, der bis zum Schluss ziemlich farblos blieb. Auch wenn man von ihr einige private Ding erfährt, konnte ich zur ihr keine wirklich emotionale Bindung aufbauen. In meinen Augen sind Marie und Nicolas nur Mittel zum Zweck, um die Geschichte von Victor, Charlotte und natürlich die Geschichte um das Gemälde zu erzählen. Dieser historische Part und die Aufdeckung der vielen, vielen Geheimnisse ist dagegen erstklassig und sehr spannend. Man spürt, dass die Autorin nicht nur an Frankreich, speziell Paris hängt, sondern auch an den kunsthistorischen Themen. Ich habe viele interessante Dinge erfahren, die auch meinem Allgemeinwissen zu Gute kommen. Sie bettet diese Themen sehr geschickt, ohne zu langweilen in diesen fiktiven "Fall" ein, denn vor allem Marie geht doch recht strukturiert vor. Dass sie Historiker ist, gibt dem ganzen noch mehr Glaubwürdigkeit. Zwischen Nicolas und Marie entwickelt sich, wie zu erwarten war, eine gewisse Zuneigung. Auch das war für mich ein wenig überflüssig und hätte auch wegbleiben können.

FAZIT:

Leas Spuren empfand von der historischen Komponente sehr stark. Dieser Teil war sehr gut recherchiert. Die Autorin hat viel Arbeit reingesteckt und natürlich spürte man auch ihren Faible für Frankreich. Außerdem war die Suche nach dem Gemälde ein bisschen wie eine Schnitzjagd, die mich komplett in ihren Bann gezogen hat. Die Handlung in der Gegenwart empfand ich dagegen als relativ blass. Ich habe weder Marie noch Nicolas greifen können und fand auch die Liebesgeschichte überflüssig. Ansonsten aber Daumen hoch für diese spannende historische Geschichte!

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