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Veröffentlicht am 11.08.2017

Interessante Einblicke

Der Sandmaler
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Nach dem Schulabschluss weiß Elisabeth nicht so recht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Sie beschließt eine Reise nach Afrika zu unternehmen um dort über ihre Zukunft nachzudenken. Im Flugzeug trifft ...

Nach dem Schulabschluss weiß Elisabeth nicht so recht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Sie beschließt eine Reise nach Afrika zu unternehmen um dort über ihre Zukunft nachzudenken. Im Flugzeug trifft sie auf Stefan, mit dem sie gegen Ende der Schulzeit eine flüchtige Beziehung hatte. Während Stefan einfach nur Urlaub machen will, möchte Elisabeth das fremde Land und die Menschen dort verstehen. Sie freundet sich mit dem schwedischen Lehrer Sven an, der ihr die Hintergründe erklärt. Svens Erzählungen und ihre eigenen Erlebnisse lassen Elisabeth die Welt und ihr eigenes Leben mit anderen Augen sehen.

Henning Mankell reiste 10971 das erste Mal nach Afrika. Kurz nach dieser Reise schreib er „Der Sandmaler“. Dass der Autor Afrika selbst besucht hat und in diesem Roman seine Erfahrungen verarbeitet, verleiht der Geschichte viel Authentizität und Glaubwürdigkeit. Bevor ich das Hörbuch „Das Auge des Leoparden“, ein späterer Afrikaroman von Henning Mankell, hörte, waren mir Afrika und das Leben dort sehr fremd. Das Hörbuch und „Der Sandmaler“ haben mir den Kontinent etwas näher gebracht. Ich fand es sehr interessant etwas über den Kontinent und das Leben dort zu erfahren. Die Informationen über das Verhalten der Weißen gegenüber den Afrikanern, die Gedankenlosigkeit der Touristen und die Nachwirkungen der Kolonialzeit waren teilweise sehr erschreckend.

Der Schreib- und Erzählstil von Henning Mankell haben mir, wie immer, gefallen. Die Geschichte ist flüssig geschrieben und lässt sich leicht und flott lesen.

Das Buch „Der Sandmaler“ hat mir sehr gefallen.
Henning Mankell beschreibt Afrika, das Leben dort und den Umgang der Weißen mit der afrikanischen Bevölkerung sehr eindrucksvoll. Die Geschichte hat mich zum Nachdenken angeregt. Ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben und kann es nur weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 26.07.2017

Lesenswert

Die Lieferantin
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Ellie Johnson ist die Gründerin eines Start-up-Unternehmens in London. Man kann über eine App Drogen höchster Qualität bestellen. Die Auslieferung erfolgt mit einer Drohne. So ist eine schnelle, sichere ...

Ellie Johnson ist die Gründerin eines Start-up-Unternehmens in London. Man kann über eine App Drogen höchster Qualität bestellen. Die Auslieferung erfolgt mit einer Drohne. So ist eine schnelle, sichere und anonyme Abwicklung garantiert. Das Geschäft ist perfekt organisiert. Die Londoner Unterwelt fühlt sich von „der Neuen“ bedroht. Damit sie ihnen ihre Geschäfte nicht kaputt macht, wollen sie Ellie tot sehen. Es wird ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt.

Die Geschichte spielt in der nahen Zukunft. Der Brexit ist vollzogen. Die Handlung wird in verschiedenen Erzählsträngen erzählt. Zunächst treten viele Personen auf, deren Zuordnung teilweise noch nicht ganz klar ist. Dies sorgte anfangs ein wenig für Verwirrung. Später trägt die Verwendung der verschiedenen Perspektiven die Geschichte sehr zum Spannungsaufbau und-erhalt bei. Außerdem bekommt man als Leser so einen umfassenden Überblick über die Geschehnisse.

Zoë Becks Schreib- und Erzählstil kannte ich schon aus anderen Büchern der Autorin. Beides hat mir wieder gut gefallen. Die Geschichte ist flüssig geschrieben und lässt sich leicht und flott lesen. Die Handlung ist logisch aufgebaut und gut durchdacht. Außerdem hat die Autorin gute Recherchearbeit geleistet. Die Informationen über die Drohnen und deren Einsatzmöglichkeiten, sowie über das Darknet waren sehr informativ. Die Behandlung des aktuellen Themas Brexit gab dem Buch einen gewissen Realitätsbezug.

Der Thriller „Die Lieferantin“ von Zoë Beck konnte mich überzeugen. Es handelt sich um eine spannende Geschichte, in der ein sehr interessantes Thema behandelt wird. Die Handlung zog mich schnell in ihren Bann. Leider war die letzte Zeit sehr stressig, sonst hätte ich das Buch vermutlich in kürzester Zeit durchgelesen. Ich habe mich über den gesamten Handlungsverlauf sehr gut unterhalten gefühlt.
Fazit: Ein wirklich lesenswertes Buch!

Veröffentlicht am 24.06.2017

Sehr spannend

Und nachts die Angst
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Reeve ist zwölf Jahre alt, als sie das Opfer eines perfiden Triebtäters wird. Sie überlebt das Martyrium schwer traumatisiert. Nun, Jahre später, werden wieder drei Mädchen vermisst. Eines von ihnen kann ...

Reeve ist zwölf Jahre alt, als sie das Opfer eines perfiden Triebtäters wird. Sie überlebt das Martyrium schwer traumatisiert. Nun, Jahre später, werden wieder drei Mädchen vermisst. Eines von ihnen kann gerettet werden. Das Mädchen ist total verstört und verweigert gegenüber der Polizei jegliche Aussage. Im Namen der Eltern wird Reeve von ihrem Psychologen, der auch das kleine Mädchen betreut, um Hilfe gebeten. Reeve wird immer tiefer in die Ermittlungen verstrickt und gerät unbemerkt ins Visier des brutalen Killers…

Ich bin sehr gut in die Geschichte hinein gekommen. Sie war von Beginn an spannend. Diese Spannung blieb über den gesamten Handlungsverlauf erhalten. Ihren Höhepunkt erreichte sie kurz vor dem Ende. Die Handlung ist logisch aufgebaut, hielt einige Überraschungsmomente bereit und war zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar. Die Auflösung am Ende war schlüssig. Reeve ist eine sympathische Protagonistin, die ich gerne begleitet und mit der ich gerne mitgefiebert habe.

Nicole Engeln macht ihre Sache als Sprecherin sehr gut. Ich habe ihrer angenehmen Stimme sehr gern zugehört. Sie trägt die Geschichte ansprechend vor, so dass man als Zuhörer mitgerissen wird und gut in die Handlung abtauchen kann.

Alles in allem hat mir das Hörbuch „Und nachts die Angst“ von Carla Norton sehr gut gefallen. Die Handlung war spannend und hat mich gefesselt. Ich musste besonders gegen Ende immer weiter hören, um zu erfahren, wie es weiter geht. Nicole Engeln hat diese wirklich spannende Geschichte zu einem tollen Hörerlebnis werden lassen.

Veröffentlicht am 20.06.2017

Trotz ein paar Schwächen spannender Thriller

Der Knochensammler - Die Ernte
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Der sechsjährige Jakey Frith leidet an einer seltenen Krankheit, dem Münchmeyer-Syndrom. Diese Krankheit lässt seinen Körper langsam verknöchern und schließt ihn so in ein Knochengefängnis ein. Der Knochensammler ...

Der sechsjährige Jakey Frith leidet an einer seltenen Krankheit, dem Münchmeyer-Syndrom. Diese Krankheit lässt seinen Körper langsam verknöchern und schließt ihn so in ein Knochengefängnis ein. Der Knochensammler macht Jagd auf den kleinen Jungen. Seine Knochen sollen das Herzstück seiner Sammlung werden, einer Sammlung deformierter, menschlicher Knochen. Der Knochensammler hat bereits ein Kind entführt und nun nähert er sich Jakey unaufhaltsam und unbemerkt. Er schafft es, den Jungen in seine Gewalt zu bringen und der Wettlauf um Jakeys Leben beginnt.

Der Einstieg in die Geschichte gelang mir nicht ganz so gut. Das Buch startet zwar im Prolog mit Andeutungen über den Knochensammler, seiner Sammlung und seinem nächsten Opfer direkt spannend, aber diese Spannung flachte im darauffolgenden ersten Kapitel leider sofort wieder ab. Dieses Kapitel sagte mir nicht so sehr zu. Zu häufig wurden Formulierungen wie „hätte sich XY anders entschieden, wäre alles anders gekommen“ verwendet. Dies nervte mich sehr und ich begann schnell an dem Buch zu zweifeln. Zum Glück wurde direkt im nächsten Kapitel mit der Entführung der kleinen Clara wieder Spannung aufgebaut. Die Geschichte nahm wieder an Fahrt auf und die Spannung blieb, abgesehen von ein paar etwas langatmigen Passagen aus dem Familienleben der Erdmans, durchgängig erhalten und wurde zum Ende noch einmal gesteigert.

Ein auktorialer Erzähler berichtet aus dem Familienleben der Erdmans, der Foyles, dem Leben des Knochensammlers, von den Ermittlungsarbeiten durch Detective Sergeant Etta Fitzroy und später auch über das Leben der entführten Kinder in ihren Gefängnissen. Durch diese unterschiedlichen Einblicke erhält man als Leser ein umfassendes Bild der Geschehnisse. Das hat mir gut gefallen. Dies trägt auch zum Aufbau und zur Aufrechterhaltung der Spannung bei.

Alles in allem hat mir „Der Knochensammler – Die Ernte“ ganz gut gefallen. Es gab zwar immer wieder Längen, in denen das Familienleben und die Probleme, besonders die der Erdmans, etwas zu ausschweifend beschreiben wurden, aber dennoch handelte es sich um einen spannenden Thriller, dessen Handlung mich besonders am Ende zu fesseln vermochte. Ich bin schon sehr gespannt, wie es in der im August erscheinenden Fortsetzung „Der Knochensammler – Die Rache“ weiter geht und freue mich schon sehr auf das Buch.

Veröffentlicht am 24.04.2017

Spannendes Hörerlebnis

Todeszimmer
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Der regierungskritische US-Bürger Roberto Moreno wird in einer Hotelsuite auf den Bahamas kaltblütig von einem Scharfschützen erschossen. Sein Bodyguard und ein Reporter sind ebenfalls Opfer dieses Anschlags. ...

Der regierungskritische US-Bürger Roberto Moreno wird in einer Hotelsuite auf den Bahamas kaltblütig von einem Scharfschützen erschossen. Sein Bodyguard und ein Reporter sind ebenfalls Opfer dieses Anschlags. Die zuständige Staatsanwältin Nance Laurel ist der Meinung, dass diese Morde im Auftrag des amerikanischen Geheimdienstes geschahen. Sie ist fest entschlossen, die Tat aufzuklären und die Täter zur Verantwortung zu ziehen. Somit beauftragt sie Lincoln Rhyme und seine Partnerin Amelia Sachs mit den Ermittlungen.

Bei „Todeszimmer“ handelt es sich um den 10. Fall für Lincoln Rhyme und Amelia Sachs. Da es sich um einen abgeschlossenen Fall handelt, kann man dieses Hörbuch hören ohne die Vorgänger zu kennen. Ich kenne auch nur einen der vorherigen Bände und hatte keinerlei Probleme.

Die Geschichte beginnt direkt spannend. Diese Spannung wird über den gesamten Handlungsverlauf aufrecht erhalten. Die Handlung hielt einige Überraschungsmomente bereit und war zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar. Die Auflösung am Ende war schlüssig.

Ich mag Dietmar Wunder als Sprecher sehr. Er hat eine sehr angenehme Stimme, der ich gerne zuhöre. Auch sein Vortragsstil war mal wieder klasse und passte sehr gut zur Handlung. Er konnte mich mitreißen und hat die Geschichte zu einem tollen Hörerlebnis werden lassen.

„Todeszimmer“ von Jeffery Deaver ist ein spannender Thriller, dessen Handlung mich gefesselt und sehr gut unterhalten hat. Ich kenne bisher nur zwei Bücher bzw. Hörbücher der Reihe um Lincoln Rhyme, werde aber mit Sicherheit wieder zugreifen, wenn sich die Gelegenheit ergibt.