Frankfurt und Tee im 19. Jahrhundert
Die TeehändlerinFriederike Ronnefeldt hält im Teeladen ihres Mannes die Stellung, während er über ein Jahr in China verbringt, um nach Teesorten und deren Anbau zu "forschen". Außerdem bekommt sie in dieser Zeit auch ...
Friederike Ronnefeldt hält im Teeladen ihres Mannes die Stellung, während er über ein Jahr in China verbringt, um nach Teesorten und deren Anbau zu "forschen". Außerdem bekommt sie in dieser Zeit auch noch ihr 5. Kind und muss sich gegen die Schatten aus ihrer Vergangenheit wehren. Das Buch beginnt im Jahr 1838 und endet im Jahr 1840. Es ist der erste Band einer Saga.
"Die Teehändlerin" handelt von einer Frau, die bereits im 19. Jahrhundert viel emanzipierter ist als ihre Mitmenschen und dementsprechend mit vielen Problemen zu kämpfen hat. Das ist grundsätzlich ein interessantes Thema, genau wie Tee. Wenn man Frankfurt und die Firma Ronnefeldt "kennt", greift man gerne zum Buch. Das Cover ist sehr passend. Trotzdem hatte das Buch für mich Längen und es hat sich sehr gezogen, es waren für mich manchmal zu viele Geschichten auf einmal. Ichkonnte allem folgen und kam bei den Personen auch mit, aber es hat mich nicht so fasziniert, wie ich es erwartet hätte. Insgesamt hätte ich mir noch mehr zum Thema Tee gewünscht.