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Veröffentlicht am 29.01.2022

Frankfurt und Tee im 19. Jahrhundert

Die Teehändlerin
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Friederike Ronnefeldt hält im Teeladen ihres Mannes die Stellung, während er über ein Jahr in China verbringt, um nach Teesorten und deren Anbau zu "forschen". Außerdem bekommt sie in dieser Zeit auch ...

Friederike Ronnefeldt hält im Teeladen ihres Mannes die Stellung, während er über ein Jahr in China verbringt, um nach Teesorten und deren Anbau zu "forschen". Außerdem bekommt sie in dieser Zeit auch noch ihr 5. Kind und muss sich gegen die Schatten aus ihrer Vergangenheit wehren. Das Buch beginnt im Jahr 1838 und endet im Jahr 1840. Es ist der erste Band einer Saga.
"Die Teehändlerin" handelt von einer Frau, die bereits im 19. Jahrhundert viel emanzipierter ist als ihre Mitmenschen und dementsprechend mit vielen Problemen zu kämpfen hat. Das ist grundsätzlich ein interessantes Thema, genau wie Tee. Wenn man Frankfurt und die Firma Ronnefeldt "kennt", greift man gerne zum Buch. Das Cover ist sehr passend. Trotzdem hatte das Buch für mich Längen und es hat sich sehr gezogen, es waren für mich manchmal zu viele Geschichten auf einmal. Ichkonnte allem folgen und kam bei den Personen auch mit, aber es hat mich nicht so fasziniert, wie ich es erwartet hätte. Insgesamt hätte ich mir noch mehr zum Thema Tee gewünscht.

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Veröffentlicht am 09.01.2022

Duncan & Annie

Das Weihnachtswunder von Westwood
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Eigentlich will Duncan Annies Haus als Sicherheit, weil ihr Bruder Gelder veruntreut hat. Doch als er Annie kennenlernt, verpflichtet er sie stattdessen, ihn in der Vorweihnachtszeit zu Terminen zu begleiten ...

Eigentlich will Duncan Annies Haus als Sicherheit, weil ihr Bruder Gelder veruntreut hat. Doch als er Annie kennenlernt, verpflichtet er sie stattdessen, ihn in der Vorweihnachtszeit zu Terminen zu begleiten und für ihn gute Presse zu machen. Annie bleibt keine andere Wahl, als zuzustimmen. Dabei erkennt sie recht schnell, dass Duncan viel besser ist als sein Ruf. Es könnte so gut laufen, wenn da nicht seine Exfrau Valentina auf der Bildfläche erscheinen und ihr Recht auf Duncan beanspruchen würde.
"Das Weihnachtswunder von Westwood" ist ein nettes Vorweihnachtsbuch, jedoch sehr vorhersehbar. Annie ist zu gut für diese Welt und sie läutert den miesen Milliardär.. ich hätte mir noch ein paar interessante Twists im Buch gewünscht, um die Geschichte etwas realistischer werden zu lassen.
Die zusätzliche Geschichte "Wo Wintersterne leuchten" war noch mehr an den Haaren herbeigezogen, die hätte es nicht gebraucht.

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Veröffentlicht am 25.12.2021

Weihnachten in den Highlands

Weihnachten in den schottischen Highlands
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Willow lebt und arbeitet in London, fährt aber über Weihnachten nach Hause in die schottischen Highlands. Bereits auf dem Weg dorthin begegnet sie Leo, den sie für einen Angeber hält, der jedoch ihren ...

Willow lebt und arbeitet in London, fährt aber über Weihnachten nach Hause in die schottischen Highlands. Bereits auf dem Weg dorthin begegnet sie Leo, den sie für einen Angeber hält, der jedoch ihren Puls beschleunigt. Und dann begegnet er ihr wieder, in ihrer schottischen Burg! Er will ihren Eltern ihre Burg abkaufen... was soll Willow davon halten?!
"Weihnachten in den schottischen Highlands" macht Lust auf Schottland. Der Schreibstil von Mila Summers ist locker-leicht, man kommt gut in die Geschichte und kann sich alle Personen und Szenen gut vorstellen. Nette Unterhaltung für zwischendurch mit einem vorhersehbaren Ende. Wenn man einfach abschalten möchte, ist man mit diesem Buch gut bedient.

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Veröffentlicht am 14.12.2021

Auf zum Loch Ness

Winter auf Schottisch
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Ava hat Geldsorgen, da kommt ihr der Auftrag in Schottland grade recht. Ein Schloss am Loch Ness soll zum Hotel werden und Ava bekommt den Auftrag! Als sie früher als geplant zurückkommt, erwischt sie ...

Ava hat Geldsorgen, da kommt ihr der Auftrag in Schottland grade recht. Ein Schloss am Loch Ness soll zum Hotel werden und Ava bekommt den Auftrag! Als sie früher als geplant zurückkommt, erwischt sie ihren Freund in flagranti und zieht einen Schlussstrich unter ihr Londoner Leben und zieht für den Umbauauftrag nach Schottland. Wider Erwarten gibt es da einen Kerl, der es ihr direkt angetan hat und bei dem es knistert.
Winter und Weihnachten in Schottland, wenn das nicht nach Romantik klingt! Die Geschichte liest sich locker-leicht, einige Figuren sind klischeehaft, andere sehr glaubwürdig. Auch wenn das Ende vorhersehbar ist, kann man das Buch als leichte Unterhaltung für zwischendurch "einschieben". Aye!

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Veröffentlicht am 14.11.2021

Stayin` alive

Zwischen zwei Herzschlägen
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Kerry und Joel haben nichts miteinander zu tun, bis sie ihm in der Silvesternacht das Leben rettet. Plötzlicher Herzstillstand bei einem eben noch kerngesunden jungen Mann. Sie schafft es, ihm das Leben ...

Kerry und Joel haben nichts miteinander zu tun, bis sie ihm in der Silvesternacht das Leben rettet. Plötzlicher Herzstillstand bei einem eben noch kerngesunden jungen Mann. Sie schafft es, ihm das Leben zu retten und ab jetzt sind beide miteinander verbunden, ob sie wollen oder nicht. Ihr bester Freund Tim konnte nicht reagieren, heimst jedoch die Lorbeeren ein, was eine sehr große Rolle spielen wird. Im Laufe der nächsten 18 Jahre wird das Leben jeweils aus der Sicht eines der drei Protagonisten erzählt und ihre Leben berühren sich mal mehr, mal weniger. Wo führt das hin?
Eva Carter hat ein trauriges Ereignis, leider aus eigener Erfahrung, in einem Buch verarbeitet. Dabei klärt sie auch auf, wie man im Falle eines Herzstillstands reagieren muss. Das ist auf jeden Fall lehrreich und definitiv sinnvoll. Der Schreibstil ist flüssig und man kommt gut mit, aber ich habe beim Lesen immer eine Distanz zu den Protagonisten verspürt, keiner von ihnen kam mir wirklich nahe oder hat mich berührt. Eher kam es mir so vor, als ob die Autorin das Buch "aufgebläht" hat und ihren Hauptakteuren mehr Schmerz als nötig aufgebürdet hat. Dieses ganze Hin und Her und die vielen gegenseitigen Verletztungen über 18 Jahre lang, das hat sich für mich beim Lesen oftmals sehr in die Länge gezogen. Es war relativ schnell klar, wohin das Buch führt, dafür hätte es die über 500 Seiten nicht gebraucht. Schade, das wäre verkürzt bestimmt ein tolles Buch geworden.

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