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Veröffentlicht am 09.03.2022

Das andere London unter der Stadt, eine Heldin, Fae und ihre dunkle Königin!

Stadt der Elfen - Berührt
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Der Schreibstil lässt sich gut lesen, ist flüssig, an der Logik der Sätze könnte an bisweilen noch etwas feilen (eventuell durch Übersetzung entstanden). Der Roman ist aus der Sicht von Alina der Hauptprotagonistin ...

Der Schreibstil lässt sich gut lesen, ist flüssig, an der Logik der Sätze könnte an bisweilen noch etwas feilen (eventuell durch Übersetzung entstanden). Der Roman ist aus der Sicht von Alina der Hauptprotagonistin geschrieben.

Das Cover mit der jungen Frau (Alina) vor der Kulisse Londons passt ganz wunderbar zum Roman. Speziell die Spinnennetze sind gut integriert. Auch die gewählten Farben und der Schriftstil gefallen und wirken harmonisch.

Der Klappentext macht gespannt auf einen spannenden Fantasy Roman, nur warum der Titel von Elfen spricht und im Klappentext dann das Wort Fae auftaucht verstehe ich nicht so ganz.

Kleiner Einschub von mir:
Fae, Fay und Fairy waren dabei ursprünglich meist Verben und Adjektive, die in etwa „verzaubern“ und „verzaubert“ bedeuteten. Die Verwendung als eine Art Gattungsbezeichnung für bestimmte magische Wesen kam erst ab 1400 hinzu.
Elfen (auch Albe, Elben) sind eine sehr heterogene Gruppe von Fabelwesen in Mythologie und Literatur. Elfen sind Naturgeister, die ursprünglich aus der nordischen Mythologie stammen. Auch in der keltischen Mythologie spielen sie eine zentrale Rolle, ebenso im mittelalterlichen Aberglauben.

Vielleicht dacht man auch Stadt der Fae klingt nicht so gut – Stadt der Elfen besser, denn so ganz dasselbe ist es nicht!

Fazit:
Also der Plot / Handlung ist ja mal super interessant und nicht der typische Einheitsbrei – allerdings Titel Stadt der Elfen und dann sind es Fae, okay kommt vielleicht durch Übersetzung oder so. Aber für mich ein wenig merkwürdig!

Alina lebt in London und kommt das erste Mal mit einem Fae in Kontakt. Entgegen allen Regeln, Gesetzen und Ermahnungen zum Trotz, sowie aus der Situation heraus berührt sie den Fae Superstar Sovereign. Damit besiegelt sie ihr Schicksal so scheint es, in der Folge erlebt sie Dinge, die fast unmöglich scheinen. Denn unter der Metropole von London existiert noch eine andere Welt, schillernde Wesen und eine bösartige abartige Königin lauern dort. Alina muss viel riskieren, um diese in ihre Grenzen zu halten – zu viel? Und welche Verbindung hat Sovereign zur dunklen Königin?

Man bleibt von Anfang an gespannt, lernt eine Menge geheimnisvolle Wesen und eine andere Welt kennen. Diese hat ihre Tücken und Intrigen, Geheimnisse, die vielleicht welche bleiben sollten.

Alina wird zur Heldin, wagemutig, aber auch oft zweifelnd, vor allem an Sovereign. Er scheint in der Vergangenheit nicht so brav gewesen zu sein – den London scheint nicht mehr als ein Exil für die Fae und ein Gefängnis für die Königin zu sein – eines das brüchig wird.

Sovereign kommt als Charakter daher wie eine Münze mit zwei Seiten: der schillernde flegelhafte reißerische arrogante Superstar dem scheinbar alle Frauen zu Füßen liegen und nicht widerstehen können. Auf der anderen Seite kann er auch Gefühle zeigen, aber nicht zu lassen, weil er sein gegenüber hierdurch in Gefahr bringt, Gefühle scheine etwas verdecktes und Dunkles bei ihm zu wecken. Was verrate ich euch nicht – aber eine überraschende Komponente.

Die Königin ist gefühllos, kalt, dunkel und gierig, einstmals war sie anders, aber ein fast unendlich dauerndes Leben kann verändern – nicht unbedingt zum Positiven. In ihrer Gefangenschaft wirkt sie wie Panther im Käfig – wild und gefährlich – zu allem bereit, um in die Freiheit zu gelangen.

Nebenbei, wer eine Spinnenphobie besitzt sollte sich überlegen, ob er diesen Roman liest – Spinnen spielen eine große Rolle – nicht gerade rühmliche Rolle.
Zum Ende hin überschlugen sich die Geschehnisse etwas, hier wäre mehr Ausführlichkeit und ein langsameres Tempo nicht schlecht gewesen.

Für mich eine gelungene Mischung die nicht nur mit einem interessanten Cover punkten kann sondern einer Story, die überrascht und anders ist. Allerdings ist die Geschichte für mich nicht zu Ende erzählt, es bleibt einiges offen und unbeantwortet.
Ich meinte allerdings auch dass es einen 2.Teil geben könnte (sonst hätte der Titel nicht berührt als Zusatz gehabt). Darauf setze ich allerdings und vergebe 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 05.02.2022

Ein fantastischer Jugend Fantasy Roman der auch ältere Leser bezaubern kann!

Sandira
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Der Schreibstil ist altersgerecht ab 12 Jahre, Erwachsene Leser werden an manchen Stellen schmunzeln, den ganz so einfach sind manche Dinge nicht wie sie dargestellt werden.

Das Cover in vielen Blautönen ...

Der Schreibstil ist altersgerecht ab 12 Jahre, Erwachsene Leser werden an manchen Stellen schmunzeln, den ganz so einfach sind manche Dinge nicht wie sie dargestellt werden.

Das Cover in vielen Blautönen wirkt ansprechend. In der Mitte beherrscht ein riesiger Baum mit Licht dahinter das Cover – er spielt eine Rolle im Roman. Sowohl in der rechten oberen Ecke als auch unten Links sieht man ein Geflecht von Wurzeln. Auch der Schriftstil und Größe passen sehr gut.

Der Klappentext macht gespannt auf einen Jugend Fantasy Roman.

Fazit:
Im Roman lernen wir Sandira kennen, statt mit den Eltern einen Sommer am Meer zu verbringen muss sie die Ferien bei ihrer Oma verbringen. Diese lebt in einem alten Haus, sehr abgelegen im Wald und häkelt augenscheinlich gerne Spitzendeckchen.
Zu mindestens war das Sandiras bisheriger Eindruck von ihrer Oma. Sie ahnt nichts von der Vergangenheit ihrer Oma noch von dem Labor im Keller. Dieser enthält ein Portal, das den Weg in andere Welten eröffnet.
Sandira soll mit ihren Weltenwanderungen nichts Geringeres als den Lebenszyklus unserer Welt retten. Doch wie weit Sandira gehen, um unsere Welt zu retten? Was ist sie bereit zu opfern? Sandira ist als Protagonistin sympatisch und ihre Zweifel (auch Ängste) konnte man gut nachvollziehen. Aber sie lässt sich gegen ihren Willen von ihrer Oma beeinflussen – ob wohl ihr Gewissen etwas anderes sagt. Schade.

Sandiras Oma möchte die Welt unsere Erde „operieren“, um deren Untergang zu verhindern. Einst war sie selbst eine Weltenwanderin, doch sie kann es nicht mehr selbst, ihr Körper und das Alter setzen ihr Grenzen. So animiert sie nun ihre Enkelin, diese soll ihr ein paar Dinge aus anderen Welten beschaffen – dies sie meint für die Rettung der Welt zu brauchen. Es hat den Anschein, als ob ihr jedes Mittel dazu recht wäre. Billigend nimmt sie in Kauf das Sadiras bereisen dieser Welten vielleicht Dinge in Gang bringt, die auch diese Welten zerstören könnte. Sogar das Leben ihrer Enkelin scheint ihr das Risiko wert zu sein. Ihr Anwesen gleicht einem Trainingscamp und sie einem Ausbilder. Sie war mir nicht sympathisch und einer liebenden Oma stelle ich mir anderes vor.

Dieser Roman kann auf der einen Seite mit seinen unzähligen Welten verzaubern und in Erstaunen versetzen – auch uns Erwachsene. Es bleibt allerdings ein übler Beigeschmack, warum diese bereist werden, was dies für Auswirkungen hat nur um unsere Welt zu retten – an deren Untergang wir ja alle eifrig beteiligt sind.

Auf der einen Seite hat der Roman die Aussagekraft mehr auf unsere Welt zu achten, den Umgang mit und die Folgen, die unser Leben auf diesen Planeten langfristig haben wird. Auch das Menschen zu vielen bereit sind, wenn es hart auf hart kommt, um ihre Welt zu retten. Aber wie immer auch skrupellos und ohne Rücksicht auf andere. Dem ersten Aspekt kann ich zustimmen, dem zweiten weniger.
Alles hat seine Zeit und seine Fehler auf dem Rücken anderer auszutragen ist für mich keine Lösung.

Der Roman hat für ein Jugendroman ein sehr ansprechendes Cover und ist wunderbar der Altersgruppe entsprechend geschrieben worden. Nur mit dem was er aussagt (verschieben der Probleme auf andere Welten in diesem Fall ohne Rücksicht – auch wenn es nur ein Roman ist) kann ich leider nicht konform gehen denn Romane hinterlassen auch Gedanken bei dem Leser (gerade bei jungen) und hier ist der Ansatz verkehrt. Von daher bekommt er nur 4 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 07.01.2022

Reise oder eher Suche durch die Dimensionen!

Spiel der Mächte
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Der Schreibstil ist modern, spannend und gut zu lesen, wir lesen abwechselnd aus der Sicht von Mia und Vince – was das ganze spannend macht.
Das Cover wirkt dunkel, düster und mystisch. Wir sehen darauf ...

Der Schreibstil ist modern, spannend und gut zu lesen, wir lesen abwechselnd aus der Sicht von Mia und Vince – was das ganze spannend macht.
Das Cover wirkt dunkel, düster und mystisch. Wir sehen darauf Mia, diesmal allein. Es passt in Stil und Farbe sehr gut zum Inhalt des Romans.
Der Klappentext macht neugierig auf den Fortsetzungsband der Reihe um Wächter.
Fazit:
Das dritte Band knüpft nahtlos an den zweiten Teil der Reihe an und es ist zwingend notwendig, die Bücher der Reihe nach zu lesen.

Dieser Band wird hauptsächlich von Mia bestritten, es kommen wohl auch andere Personen, die wir kennen vor – auch Vince. Aber es ist nicht immer der Vince den wir kennen. Aber es ist ja auch Mia`s Reise und Suche.

Mia wird schön gefordert und oft ist es auch für sie verwirrend. Aber sie bleibt weiter stark, mutig – aber weniger mit dem Kopf durch die Wand.

Die unterschiedlichen Welten und Szenarien sind beeindruckend beschrieben, wie gewohnt flüssig, spannend und packend, mit immer wieder neuen Wendungen und Überraschungen. Allerdings endet auch der dritte Band mit einem absoluten Cliffhänger.


Obwohl es schon eine Menge Romane um Wächter und ihre Ausbildung auf dem Markt gibt, konnte dieser Roman mit trotzdem mit interessanten Charakteren punkten. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Band der Reihe.
Da dieser diesmal nicht so recht rein meiner war, das dauernde Springen in den Dimensionen, immer wieder alles auf Anfang. Für mich eher etwas Verwirrung. Aber bei einer mehrbändigen Reihe, bei der jeder Band anders ist, muss halt auch nicht jeder gefallen.
Ich bin aber überzeugt das die nächsten zwei erschienenen Bände mich dann wieder überzeugen können. Und vergebe für diesen Fortsetzungsband 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 07.11.2021

Das nicht so großartige Leben einer Meerjungfrau an Land!

Die Chroniken der Meerjungfrau - Der Fluch der Wellen
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Der Schreibstil ist flüssig, lässt sich gut lesen, leider nicht ganz so spannend und packend wie die anderen vier Bänder der Reihe.

Das Cover zeigt die Umrisse einer Meerjungfrau (Amalia, in blau) dahinter ...

Der Schreibstil ist flüssig, lässt sich gut lesen, leider nicht ganz so spannend und packend wie die anderen vier Bänder der Reihe.

Das Cover zeigt die Umrisse einer Meerjungfrau (Amalia, in blau) dahinter sieht man Wellen vor einem hellen Hintergrund.

In der Klappe sieht man dann den Text: Für die Liebe bist du zu Mensch geworden .. (zu sehen sind ein Teil eines Fischernetzes, Muscheln und Fußabdrücke) und endet im Roman hinten mit: und dabei ist der Mensch ein Ungeheuer. Auch den Buchschnitt zieren Muscheln und Fußabdrücke. Sehr schöne Gestaltung und mal was anderes. Passt sehr gut zum Roman und seinem Inhalt.
Der Klappentext macht neugierig auf eine spannende und interessante Fortsetzung von der Märchenadaptionen um das Leben einer Meerjungfrau.

Fazit:
Die Geschichte von der kleinen Meerjungfrau aus der Sicht von einem Erzähler. Eine düstere Neuinterpretation, ganz anders – erschreckend brutal, realistisch und unheimlich geschrieben. Die wenigen Worte sagen schon alles. Und doch ist der Roman so unheimlich mehr als nur die andere Erzählung einer gruseligen Märchenadaption.

Wer kennt sie nicht die Geschichte von der kleinen Meerjungfrau aus unserer Kindheit – der Geruch nach Meer, Freiheit und ohne Zwang. Aber dieses „wieder lesen“ ist so ganz anders – die Meerjungfrau und die Geschehnisse um sie scheinen nicht die zu sein die wir zu kennen meinten.

Amalia, hier der Name der Meerjungfrau, ist schon in ihrer Jugend neugierig als für sie gut erscheint, so verliert sie auch ihre Familie aus den Augen und lebt als Einzelgängerin und Erforscherin im Meer. Dann landet sie eines Tages im Netz eines Fischers, er lässt sie frei, doch Amalia kehrt aus freien Stücken zu ihm zurück. Bis ihr eines Tages das Alter und das Meer Jack den Fischer nehmen. Sie ist schier verzweifelt.

Aber schon längst machen in Land die Gerüchte um ein rätselhaftes und geheimnisvolles Lebewesen die Runde. Und diese haben die Aufmerksamkeit eines Mannes erregt. Er zieht mit einem Zirkus der Kuriositäten und des Grauens durch die Lande. Er zeigt den Menschen damit ihre schlimmsten Alpträume hinter Gitter und hinter Glas (später die Meerjungfrau). Sein Name ist P.T. Barnum und er sucht die Meerjungrau.

Amalia lernt schnell das nicht sie das Ungeheuer ist, sondern die Menschen. Allerdings ist sie willensstark und weiß was sie will, oder auch nicht. Gerade in der Zeit in die der Roman uns führt alles andere als selbstverständlich. Aber auch die Frau an P.T. Barnum Seite beginnt Zähne zu zeigen, inkl. Ihrer Tochter. Dieser ist ein eiskalter, berechnender und über Leichen gehender Mann – Hauptsache der Profit stimmt.

Der Roman, ist nicht wie seine Vorgänger, die Szenen sind anders, nicht vor Blut triefend und Geschehnissen, die schier unglaublich sind. Sondern mehr der Aspekt des Anderseins, auch einer Form der Gefangenschaft und zur Schaustellung. Weniger packend und spannende, gerade im mittleren Teil des Romans, aber auf seine eigene Art mit Aussagekraft.

Mir persönlich hat vor allem wieder die Ausstattung und Gestaltung des Buches gefallen, allerdings der eigentliche Roman konnte mich nicht zu 100% überzeugen vergebe von daher nur 4 Sterne. Ich freue mich schon auf den nächsten Band der Reihe - Die Chroniken von Rotkäppchen – Allein im tiefen, tiefen Wald.

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Veröffentlicht am 06.11.2021

Ein dunkler Landsitz und ein geheimnisvoller Hausherr!

Ravenhurst
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Der Schreibstil ist sprachlich der Zeit angepasst in dem der Roman spielt, lässt sich gut lesen – für Fans des Regency Genre oder gruseliger Romane passend.

Das Cover zeigt eine junge Frau (Eleonore) ...

Der Schreibstil ist sprachlich der Zeit angepasst in dem der Roman spielt, lässt sich gut lesen – für Fans des Regency Genre oder gruseliger Romane passend.

Das Cover zeigt eine junge Frau (Eleonore) in der typischen Kleidung der Zeit vor einem alten Landsitz (Ravenhurst). Es scheint einsam zu liegen und wirkt wie an einem düsteren November Tag – atmosphärisch passt es zum Roman Inhalt.

Der Klappentext macht neugierig auf einen dunklen und düsteren Roman.

Fazit:
Da ich schon andere Romane der Autorin, meist im Genre Fantasy gelesen habe, war ich auf diese Gothic Novel von ihr gespannt. Der Verlag ist mir unbekannt, da er meist Genres bedient, die ich eher nicht lese: Viktorianische Krimis. Crimetime. Fantasy Krimis. Gothic Novel hört sich schon mal düster und dunkel an - interessant.

Wir lernen Eleonore kennen die nach dem Freitod ihres Vaters alles verliert, sogar ihr Zuhause. Dann bekommt sie über den Familienanwalt ein Angebot: wenn sie Dorian Graves heiratet, bekommt sie das ehemalige Haus ihres Vaters auf sich überschrieben. Also geht sie auf das Angebot ein und reist mit ihrer Zofe und Freundin nach Ravenhurst, dem Landsitz ihres zukünftigen Gatten. Dieser wirkt eher kalt und distanziert – die Ehe wird lieblos in der Bibliothek geschlossen. Unter dem Aspekt das Eleonore noch in Trauer ist. Aber ihr Ehemann scheint geheimnisse zu haben und dann sind da noch die Vorfälle in denen Frauen verschwinden.

Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Eleonore, man kann sich gut in sie hineinversetzten, in ihre Ängste, Trauer und Zweifel, Hoffnung und Liebe. Gerade zu Anfang bis ca. zu dreiviertel des Romans kann man es mit Fug und Recht als Gothic Novel bezeichnen. Leider wird zum Ende hin doch mehr eine Liebesgeschichte daraus. Ansonsten bin ich ein Fan von alten Häusern und ihren Bewohnern, es darf ruhig düster, dunkel und gruselig sein – passend zu den Monaten Oktober / November. Mit eher bildhaften Beschreibungen konnte man sich gut in das düstere London und den Landsitz Ravenhurst hineinversetzen.

Eine Geschichte, wo etwas mehr Gänsehaut Momente toll gewesen wären, aber ansonsten gut zu lesen. Das Ende ist mehr offengehalten – wird noch eine Fortsetzung folgen? Für diesmal gibt es von mir 4 Sterne.

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