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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.07.2017

Fesselnder Thriller

Ich bin die Nacht
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Klappentext: „Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin das, was man gemeinhin einen Serienkiller nennt. Doch ich töte nicht wahllos, und jedes meiner Opfer bekommt eine faire Chance, denn ich fordere ...

Klappentext: „Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin das, was man gemeinhin einen Serienkiller nennt. Doch ich töte nicht wahllos, und jedes meiner Opfer bekommt eine faire Chance, denn ich fordere es zu einem Spiel heraus. Wer gewinnt, überlebt. Ich habe noch nie verloren. Die meisten Menschen werden mich verabscheuen. Einige, die mir ähnlich sind, werden mich verehren. Aber alle, alle werden sich an mich erinnern. Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin die Nacht, und ich möchte ein Spiel mit ihnen spielen.“

In „Ich bin die Nacht“ präsentiert der Autor Ethan Cross einen gelungenen Thriller, der sich in vier Teile und 72 Kapitel auf 394 Taschenbuchseiten aufteilt.

Zu Beginn des Buches hatte ich noch so ein bisschen meine Schwierigkeiten, richtig in die Geschichte reinzufinden. Nach einigen Seiten konnte mich der Thriller dann aber doch packen und hat mich auch bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Besonders die Darstellung von Ackermann fand ich sehr interessant und gelungen umgesetzt. Ich würde das Buch jetzt vielleicht nicht als absoluten Pageturner bezeichnen, aber für meinen Geschmack wurde hier doch ein angenehmer Grad an Spannung konstant aufrecht erhalten, so dass man stets neugierig war, wie es wohl weitergeht. Zudem sind hier einige Wendungen in die Handlung eingearbeitet, mit denen zumindest ich nicht gerechnet hatte. Stellenweise war mir persönlich die Erzählung jedoch ein wenig zu brutal, was bei dem Genre aber natürlich auch nicht gerade unüblich ist und jedenfalls gut in die Atmosphäre passt.

Es handelt sich bei „Ich bin die Nacht“ übrigens um den ersten Teil einer Reihe. Wer Gefallen an der Geschichte gefunden hat, wird im Anschluss direkt den zweiten Band „Ich bin die Angst“ lesen wollen.

Fazit: ein gelungener Thriller mit interessanten Protagonisten!

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  • Handlung
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 20.05.2017

Eine chaotische Familiengeschichte

Kleine Lügen erhalten die Familie
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Klappentext: „Franzi hat drei Kinder und eine Affäre mit ihrem Ex-Mann Michael. Zusammenleben können die beiden nicht mehr, so ganz aufeinander verzichten aber auch nicht. Und das muss ja niemand wissen. ...

Klappentext: „Franzi hat drei Kinder und eine Affäre mit ihrem Ex-Mann Michael. Zusammenleben können die beiden nicht mehr, so ganz aufeinander verzichten aber auch nicht. Und das muss ja niemand wissen. Was Franzi hingegen nicht weiß: wer ihr leiblicher Vater ist. Franzis Mutter hat in den Siebzigerjahren Villen im Grunewald ausgeraubt. Und bei ihrem letzten Streifzug ein sehr wertvolles Gemälde mitgehen lassen – das jedoch bei ihrem Geliebten blieb. Zufällig findet sie heraus, dass Franzis Vater nun offenbar ganz in der Nähe lebt. Schlimmer noch: Franzi arbeitet für ihn. Und hat keine Ahnung, wer ihr Chef wirklich ist. In dieser Familie hat jeder ein Geheimnis. Auch der Hund.“

In „Kleine Lügen erhalten die Familie“ erzählt die Autorin Katia Weber über einen Prolog und 49 Kapitel auf insgesamt 380 Taschenbuchseiten eine turbulente und dabei durchaus unterhaltsame Familiengeschichte!

Insgesamt hat mir dieser Roman gut gefallen. Den Schreibstil habe ich als sehr angenehm empfunden und ich konnte daher schnell in das Buch eintauchen. Die Geschichte ist für meinen Geschmack sehr kurzweilig, vor allem aber unterhaltsam geschrieben und für mich daher perfekte Lektüre zum Entspannen! Ich musste oft Schmunzeln und habe sehr gespannt verfolgt, was für Geheimnisse die zahlreichen bunten, sympathisch gezeichneten Charaktere doch zu verbergen haben und wie sich ihr Puzzle so nach und nach zusammensetzt. Auch wenn ich das Buch eher als locker-leichte Unterhaltung für zwischendurch bezeichnen würde, ist die Handlung dabei doch so mitreißend gestrickt, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte, wobei die verhältnismäßig kurzen Kapiteln ihr Übriges dazu beitragen. Mit zunehmender Seitenzahl wirkte die Geschichte dann vielleicht doch ein kleines Bisschen zu konstruiert, aber so richtig gestört hat mich das jetzt auch nicht. Im Großen und Ganzen hat mir die Lektüre nämlich einfach nur viel Spaß gemacht.

Fazit: eine chaotische Familiengeschichte, die für gute Unterhaltung sorgt!

Veröffentlicht am 23.04.2017

Keine Liebesgeschichte für schwache Nerven

Preppy - Er wird dich verraten
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Klappentext: „Samuel Clearwater aka Preppy liebt gute Fliegen, gute Pfannkuchen, gute Freunde, gute Partys, gute Drogen und gute Orgien mit schönen Frauen. Nachdem er sich zusammen mit King aus seiner ...

Klappentext: „Samuel Clearwater aka Preppy liebt gute Fliegen, gute Pfannkuchen, gute Freunde, gute Partys, gute Drogen und gute Orgien mit schönen Frauen. Nachdem er sich zusammen mit King aus seiner schrecklichen Kindheit befreit hat, lebt er endlich das Leben, von dem er immer geträumt hat. Doch als er eines Nachts die hübsche Dre Capulet davon abhält, sich von einem Wasserturm in den Tod zu stürzen, ist er augenblicklich gefangen zwischen seinem unaufhaltbaren Verlangen nach ihr und der Angst, dass sie das Leben, das er so sehr liebt, für immer verändern könnte. Doch so sehr er auch versucht, sich von der gebrochenen Schönheit fernzuhalten und ihr zu zeigen, dass ein Leben mit ihm nur in eine Richtung – nämlich bergab – geht, spürt er doch mit jeder Berührung, dass sein Herz immer Dre gehören wird, und zwar bis über den Tod hinaus...“

Bei „Preppy – Er wird dich verraten“ handelt es sich bereits um den fünften Band der King-Reihe von Autorin T. M. Frazier. Erzählt wird dieser erste Teil der Geschichte von Samuel bzw. Preppy und Dre über einen Prolog und insgesamt 42 Kapitel.

Für mich war dies das erste Buch der Reihe, das ich gelesen habe, und obwohl ich mir gut vorstellen kann, dass aus der Lektüre noch mehr herauszuholen ist, wenn man die Vorgänger-Bände gelesen hat und über entsprechend mehr Kenntnisse um die genauen Hintergründe und die (Neben-)Figuren verfügt, so hatte ich dennoch nicht das Gefühl, dass mir grundlegende Informationen fehlen.

Insgesamt hat mir der Roman recht gut gefallen. Erzählt wird die Geschichte immer mal wieder wechselnd aus der Ich-Perspektive der beiden Protagonisten Preppy und Dre, wobei die Sprache stellenweise doch sehr derbe ausfällt. Wer sich daran jedoch nicht großartig stört, bekommt hier solide Unterhaltung geliefert, die sich auf der einen Seite durch schonungslose Brutalität auszeichnet, dabei aber auch ein großzügiges Maß an Humor nicht zu kurz kommen lässt. Man kann sich gut in beide Hauptfiguren hineinversetzen und ihre Geschichte gespannt verfolgen. Vor lauter Drama, Spannung und Emotionen kam das Ende für mich aber irgendwie zu abrupt. Das Buch so plötzlich enden zu lassen, weckt natürlich verstärkt die Neugierde auf den nächsten Teil, ich hätte mir dafür aber irgendwie eine andere, nervenschonendere Lösung gewünscht.

Fazit: derber erster Teil einer nervenaufreibenden Liebesgeschichte, bei der man die Fortsetzung kaum erwarten kann!

Veröffentlicht am 23.04.2017

Gelungener Auftakt einer Kurz-Krimi-Reihe

Cherringham - Folge 1 & 2
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Der erste Hörbuch-Satz der Reihe „Cherringham – Landluft kann tödlich sein“ von Matthew Costello und Neil Richards beinhaltet folgende beiden Kurz-Krimis:

Mord an der Themse: „Cherringham – eine beschauliche ...

Der erste Hörbuch-Satz der Reihe „Cherringham – Landluft kann tödlich sein“ von Matthew Costello und Neil Richards beinhaltet folgende beiden Kurz-Krimis:

Mord an der Themse: „Cherringham – eine beschauliche Kleinstadt in den englischen Cotswolds. Ein Ort, an dem das Berbrechen unbekannt ist. Bis eines Tages die Leiche einer jungen Frau in der Themse gefunden wird. Ein schrecklicher Unfall – zumindest laut der Polizei. Sarah glaubt jedoch nicht daran. Zusammen mit Jack, einem ehemaligen Detective der New Yorker Mordkommission, beginnt sie zu ermitteln. Dabei müssen sie feststellen, dass die Dinge nicht so klar sind, wie die Polizei das gerne hätte.“

Das Geheimnis von Mogdon Manor: „Der Eigentümer des herrschaftlichen Mogdon Manor stirbt bei einem mysteriösen Feuer. Ein tragischer Unfall? Jack und Sarah bezweifeln das. Als mögliche Erben kommen die drei erwachsenen Kinder des Opfers in Frage. Hat einer von ihnen das Feuer gelegt, um frühzeitig an sein Erbe zu kommen?“

Sowohl der erste Fall „Mord an der Themse“ als auch „Das Geheimnis von Mogdon Manor“ umfassen jeweils drei Audio-CDs und werden gelesen von Sabina Godec.

Mir haben beide Geschichten insgesamt wirklich gut gefallen. Die Stimme der Sprecherin habe ich als recht angenehm empfunden und konnte den Krimis so stets gespannt folgen. Auch das Ermittlerteam konnte mich überzeugen. Sarah und Jack waren mir schnell sympathisch und es hat mir großen Spaß gemacht, ihnen bei der Aufklärung der Fälle zu lauschen. Die Krimis selbst fand ich durchaus interessant gestrickt. In klassischer Krimi-Manier lädt die Handlung gelungen zum Mitraten ein und konnte mich auf so manche falsche Fährte locken. Auch wenn in „Das Geheimnis von Mogdon Manor“ die Atmosphäre meiner Meinung nach noch um Einiges gelungener rüberkam, muss ich daher sagen, dass beide Geschichten dieses Hörbuch-Satzes für sehr gute und vor allem kurzweilige Unterhaltung sorgen.

Fazit: gelungener Auftakt einer Kurz-Krimi-Reihe mit einem sympathischen Ermittlerteam!

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Veröffentlicht am 11.04.2017

Dritter Teil einer spektakulären Fantasy-Reihe

Die flammende Welt
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Klappentext: „Irene und ihr Assistent Kai sind Agenten der unsichtbaren Bibliothek, in der es Zugänge zu den unterschiedlichsten Welten – und damit auch zu den seltensten Büchern – gibt. Ihr neuester Fall ...

Klappentext: „Irene und ihr Assistent Kai sind Agenten der unsichtbaren Bibliothek, in der es Zugänge zu den unterschiedlichsten Welten – und damit auch zu den seltensten Büchern – gibt. Ihr neuester Fall führt sie in ein alternatives Frankreich zu Revolutionszeiten. Ein gefährlicher Ort, um Bücher zu stehlen. Besonders, wenn plötzlich der magische Rückweg in die Bibliothek versperrt ist. Was erst wie ein Zufall erscheint, stellt sich als heimtückischer Angriff heraus. Ein Angriff, der die ganze Bibliothek zerstören könnte.“

In „Die flammende Welt“ entführt die Autorin Genevieve Cogman den Leser bereits zum drittem Mal – diesmal über einen Prolog und 27 Kapitel auf insgesamt 440 Seiten – in die wahnsinnig fantastische Welt ihrer Reihe „Die unsichtbare Bibliothek“.

Zu Beginn muss ich sagen, für mich war dies das erste Buch der Autorin und damit auch der Reihe. Insgesamt hat mir die Lektüre großen Spaß gemacht, ich würde es allerdings empfehlen, die Bücher tatsächlich von Beginn an zu genießen. Neulingen würde ich daher raten, mit dem ersten Band „Die unsichtbare Bibliothek“ anzufangen. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses fulminante Abenteuer noch viel besser wird, wenn man um die genauen Hintergründe und Handlungsstränge der Vorgängerbände Bescheid weiß.

Unabhängig davon muss ich aber sagen, dass der Autorin jedenfalls mit diesem Band ein wirklich rasantes Fantasy-Spektakel gelungen ist! Ich habe das Abenteuer der Protagonisten begeistert verfolgt. Die Welt, die Autorin hier geschaffen hat ist zwar sehr komplex, dabei aber wirklich atemberaubend. Das hohe Erzähltempo trägt sein Übriges dazu bei und je mehr man sich dem Ende nähert, umso weniger möchte man das Buch vor lauter Spannung noch aus der Hand legen. Für das Ende hätte ich mir vielleicht gewünscht, dass noch die eine oder andere offene Frage mehr beantwortet wird, aber so hat es die Autorin jedenfalls geschafft, die Neugierde auf den nächsten Teil nochmal ordentlich anzuheizen!

Fazit: ein wirklich fulminantes Fantasy-Spektakel, das sicher am besten zur Geltung kommt, wenn man die Vorgängerbände kennt!

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