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Veröffentlicht am 16.04.2022

Erste Formen und Farben mit der Maus Frederick lernen

Frederick und seine Freunde – Erste Formen und Farben
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Die kleine Maus Frederick ist ja beinahe jedem ein Begriff. In diesem neuen Kinderbuch hat sie sich mit ihren Freunden gemeinsam dem Thema Farben und Formen gewidmet. So zeigen sie den Kreis und dass ein ...

Die kleine Maus Frederick ist ja beinahe jedem ein Begriff. In diesem neuen Kinderbuch hat sie sich mit ihren Freunden gemeinsam dem Thema Farben und Formen gewidmet. So zeigen sie den Kreis und dass ein Ball, ein Luftballon und auch ein Apfel ein Kreis sind, ebenso wird beim Dreieick gezeigt, dass ein Drache oder ein Stück Käse dreieckig sind. Natürlich wird auch das Viereck noch erwähnt. Als Farben werden rot, blau und gelb genannt, und auch, wie man diese miteinander mischen kann, um noch viele weitere Farben zu erhalten.

Leo Lionni hat das Bilderbuch in seinem typischen Stil illustriert und sich beim Text nur auf das wesentliche konzentriert, also ausschließlich die Begriffe genannt, die auf den Seiten beschrieben werden. Somit lädt das Buch ein, frei über die Formen und Farben zu sprechen und so selbst kreativ zu werden.

Meine Tochter mag das Buch sehr, denn sie ist großer Fan der Maus Frederick. Ich finde es schön, dass das Buch keine Texte enthält, denn es soll die Kleinsten ansprechen und da ist es oft einfacher, beim Ansehen des Buches frei zu sprechen und mit den Worten, die den Kindern schon bekannt sind. Durch die Schlichtheit der Bilder können sich die Kleinkinder auf das Wesentliche konzentrieren und werden nicht von anderen Dingen abgelenkt.

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Veröffentlicht am 11.04.2022

Lina sucht funkelnde Dinge

Mein Lichter-Klangbuch: Lina, das kleine Einhorn
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Lina, das kleine Einhorn hat Geburtstag und wünscht sich leuchtende Kerzen auf ihrem Kuchen. Leider hat Linas Mama dieses Jahr keine Kerzen, deshalb begeben sie sich auf die Suche nach anderen Dingen, ...

Lina, das kleine Einhorn hat Geburtstag und wünscht sich leuchtende Kerzen auf ihrem Kuchen. Leider hat Linas Mama dieses Jahr keine Kerzen, deshalb begeben sie sich auf die Suche nach anderen Dingen, die funkeln. So bekommen sie eine leuchtende Feder von Phönix Philino, zwei leuchtende Blumen von Florina, der Fee, einen Goldapfel von Elf Glitzerbart und einen Stern von Drache Mondfeuer. Dank der Hilfe ihrer Freunde kann Lina nun den funkeligsten Geburtstag jemals feiern.

Sam Taplin hat die Geschichte rund um das Einhorn sehr kindgerecht und in einfacher Sprache formuliert, die sich auch sehr gut vorlesen lässt. Die Illustrarionen von Jordan Wray runden die Geschichte perfekt ab, denn alles ist zauberhaft und magisch gezeichnet. Durch die kleinen LED-Leuchten und die Soundchips auf den Seiten wird alles spannender und Kinder werden zum Mitmachen bewegt.

Mir gefällt dieses Buch sehr gut. Leider mögen es die beiden Kleinkinder in meinem Umfeld nicht so, da ihnen die Töne, aber auch die Figuren zu abstrakt sind und sie mit Fabelwesen, außer Einhörnern bisher keinen Kontakt hatten. Auch die Altersempfehlung mit sechs Monaten finde ich etwas zu früh, um die Geschichte verstehen zu können, müssen Kinder meiner Meinung nach etwa achtzehn Monate alt sein. Trotzdem wird dieses Lichter-Soundbuch nicht das letzte aus der Reihe sein, das in unserem Bücherregal steht.

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Veröffentlicht am 28.03.2022

Habe den Mut und lebe endlich wieder in der Gegenwart!

Orangencreme und süße Träume
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Valentina lebt seit vier Jahren gemeinsam mit ihrem Bruder Tim am Gardasee. Damals hat sie entschieden, nach Italien zu gehen, da sie dort im Hotel von Antonella mehr Geld verdienen und Tim so ein besseres ...

Valentina lebt seit vier Jahren gemeinsam mit ihrem Bruder Tim am Gardasee. Damals hat sie entschieden, nach Italien zu gehen, da sie dort im Hotel von Antonella mehr Geld verdienen und Tim so ein besseres Leben ermöglichen kann. Nach dem Tod ihrer Eltern, die beim Klettern tödlich verunglückt sind, hat Tina die gesamte Verantwortung für ihren vierzehnjährigen Bruder übernommen und sich geschworen, ihn immer zu beschützen. Doch Tim möchte nun nicht mehr von ihr bemuttert werden und zeigt ihr das deutlich. Das erschwert ihr das Leben sehr. Als sie dann den Gast Max das erste Mal im Hotel sieht, fühlt sie sich magisch von ihm angezogen. So lässt sie sich auch von Antonella überreden, mit ihm klettern zu gehen, obwohl sie nach dem Tod der Eltern niemals mehr einen Klettersteig sehen wollte. Dort merkt sie, wie viel Spaß ihr das Erklimmen einer Felswand immer noch macht und kann sich endlich eingestehen, dass sie ihre Leidenschaft viel zu lange unterdrückt hat. Allerdings ist Tim nun richtig böse, denn auch ihm hatte sie das Klettern verboten und es kommt zum Streit unter den Geschwistern...

Lotte Römer schreibt sehr unterhaltsam und schafft es, den Schicksalsschlag und das momentane Leben der Geschwister so plastisch zu beschreiben, dass man sich sofort als Teil der Handlung sieht und mit ihnen leidet. Aber auch die positive Weiterentwicklung Tinas kann miterlebt werden und lässt den Leser erleichtert aufatmen.

Der Roman hat mir sehr gut gefallen und ich habe seitdem große Lust auf eine Reise an den Gardasee. Die Kulisse ist einfach großartig und auch das Hotel Casa Felicità wirkt so einladend. Einzig gestört hat mich, dass die Autorin manche Details sehr häufig wiederholt hat, zum Beispiel der etwas zu breite Mund von Max. Ansonsten ist der Roman perfekt für schöne und entspannte Lesestunden.

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Veröffentlicht am 16.03.2022

Amelia und Jasper - zwei Fremde, die sofort eine Verbindung spüren

The Way We Fall - Edinburgh-Reihe, Band 1 (knisternde New-Adult-Romance mit absolutem Sehnsuchtssetting)
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Amelia ist 22 Jahre alt und redet sich immer wieder ein, dass sie mit ihrem Leben zufrieden ist, denn sie ist immer für ihre kleine Schwester da und die Arbeit im Café "Daydreams" macht ihr Spaß. Dass ...

Amelia ist 22 Jahre alt und redet sich immer wieder ein, dass sie mit ihrem Leben zufrieden ist, denn sie ist immer für ihre kleine Schwester da und die Arbeit im Café "Daydreams" macht ihr Spaß. Dass sie vielleicht noch mehr in ihrem Leben erreichen könnte, daran möchte sie nicht denken. Nachdem sie vor zwölf Jahren ihre Eltern bei einem schweren Unfall verloren hat, ist nur noch ihre kleine Schwester Maisie von ihrer Familie übrig und sie hat ihr versprochen, immer für sie da zu sein. Jasper ist mit seinen 25 Jahren schon Bestsellerautor und hat reichlich Fans. Amelia lernt ihn bei ihrer Arbeit im Café kennen und findet ihn erst einfach nur arrogant und unsympathisch. Allerdings kommt er immer wieder und mit der Zeit spürt sie, dass da eine Verbindung besteht und Jaspers Überheblichkeit nur eine Maske ist. In Wahrheit kennt er den Schmerz, der Amelia immer wieder erfüllt und auch Maisie die Sprache genommen hat....

Jana Schäfer schreibt sehr flüssig. Ihre Handlung ist interessant und Emotionen werden gut auf den Leser übertragen. Die Perspektivwechsel zwischen Amelia und Jasper schaffen es, das Interesse des Lesers noch weiter zu steigern.

Insgesamt hat mir der Roman gut gefallen. Allerdings konnte er mich nicht so sehr fesseln, dass ich gar nicht mehr zu lesen aufhören konnte. Auch als störend empfunden habe ich, dass die Autorin sehr oft Wiederholungen verwendet, sei es bei ähnlichen Situationen, die dann wie ein Déjà-vu wirken oder aber Worte, die einfach zu oft wiederholt werden.

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Veröffentlicht am 10.03.2022

Liebe geht durch den Magen

Eine Prise Salz für die Liebe
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Reena ist 29 Jahre alt und gerade Single. Doch daran wollen ihre Eltern etwas ändern und versuchen ständig, sie mit Männern zu verkuppeln, die in ihren Augen einen Aufstieg für Reena bedeuten. Doch Reena ...

Reena ist 29 Jahre alt und gerade Single. Doch daran wollen ihre Eltern etwas ändern und versuchen ständig, sie mit Männern zu verkuppeln, die in ihren Augen einen Aufstieg für Reena bedeuten. Doch Reena hat es satt, dass sich ihre Eltern ständig in ihr Leben einmischen. Als dann das dritte Mal in Folge ihr Job wegrationalisiert wird, ist sie am Boden zerstört. In einer Bar bei reichlich Alkohol lernt sie ihren Nachbarn Nadim kennen. Er ist neu in Toronto und Reena findet ihn wirklich attraktiv, allerdings ist er der neue Angestellte ihres Vaters und schon allein deshalb ist er tabu. Trotzdem verleben sie einen schönen, wenn auch sehr feuchtfröhlichen Abend und entschließen sich spontan, ein Video für einen Kochwettbewerb zu drehen...

Farah Heron hat einen kurzweiligen und gut zu lesenden Schreibstil. Der Kulturkreis der afrikanisch-indischen Moslems, in dem beide Protagonisten leben ist sehr interessant. Die vielen Gerichte, die im Roman erwähnt werden, klingen alle sehr lecker und machen dem Leser Lust auf mehr. Auch die Liebesgeschichte zwischen Nadim und Reena ist gut aufgebaut und unterhält gut.

Mir hat der Roman gut gefallen und ich habe ihn gern gelesen. Gerade die indische Küche im Roman hat es mir sehr angetan, denn ich esse sehr gerne Currys und andere indische Spezialitäten. Wenn es nach mir ginge, wären hinten im Buch noch viel mehr Rezepte, die zum Nachkochen einladen, denn ich hatte beim Lesen ständig Hunger.

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