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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.06.2022

Extrem spannend!

Das Ferienhaus - Und du denkst, du bist sicher
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Was für ein außergewöhnlich starkes Buch. Dieser Thriller versteht es sensationell, die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten.

Tom fährt nach einem Schicksalsschlag mit seiner Familie in ein Ferienhaus, ...

Was für ein außergewöhnlich starkes Buch. Dieser Thriller versteht es sensationell, die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten.

Tom fährt nach einem Schicksalsschlag mit seiner Familie in ein Ferienhaus, um sich zu entspannen. Dieses Feriendomizil liegt mitten im schottischen Nirgendwo und ist hermetisch abgeriegelt. Nun dringen Fremde in das Haus ein und trachten ihm und seiner Familie nach dem Leben. Allerdings gibt es einige Geheimnisse in der Familie und wem kann Tom nun wirklich vertrauen? Ein Ferienhaus - und man denkt, man ist sicher.

Dieses Buch vom Autoren C.M. Ewan ist sein erstes im Blanvalet Verlag. Ich finde, C.M. Ewan schreibt schon außergewöhnlich spannend und er versteht es, den Leser in diese Spannung mitzuziehen und mit seinem flüssigen und perfekten Schreibstil zu begeistern.

Nach einem längeren Anfang war dieser Thriller für mich doch ein wenig zu sehr konstruiert und trotz seiner Spannung fast unglaubwürdig. Hier hätte weniger mehr bewirkt. Insgesamt aber ein sehr spannendes Buch mit einer außergewöhnlichen Sogwirkung.

Das Cover finde ich toll gelungen und passt hervorragend zum Titel und zum Inhalt.

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Veröffentlicht am 14.04.2022

Guter Krimi

Todesfall
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Erster Band der Agnes-Tveit-Reihe.

Bei einem großen Sportfestival in Norwegen stürzt eine Fallschirmspringerin in den Tod. Eine ehemalige Starreporterin aus Oslo ist bei dem Geschehen dabei, als sich ...

Erster Band der Agnes-Tveit-Reihe.

Bei einem großen Sportfestival in Norwegen stürzt eine Fallschirmspringerin in den Tod. Eine ehemalige Starreporterin aus Oslo ist bei dem Geschehen dabei, als sich der Fallschirm einer der vier Formationsspringerinnen nicht öffnet. Da sie die Sportlerin von früher kannte, will Agnes Tveit darüber berichten. Bei den Ermittlungen der Polizei wird bald klar, dass der Fallschirm manipuliert war und es sich um Mord handelt. Bei den Recherchen für ihre Lokalzeitung begegnet Agnes Tveit vielen Geheimnissen, Lügen und Verdächtigen.

"Todesfall", der finnischen Autorin Randi Fuglehaug, ist ein guter Krimi, der angenehm und flüssig zu lesen ist. Die bildhaften Beschreibungen und unerwarteten Wendungen sind interessant und packend.

Das Cover finde ich gut gelungen und zeigen eine tolle Kulisse von Norwegen.

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Veröffentlicht am 10.04.2022

Norderney 1913

Die kalte Mamsell
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Die Lehrerin Viktoria Berg begleitet ihren erkrankten Vater in das Seebad. Dort will sie sich mit ihrem Freund Christian Hinrichs treffen.
Während eines Spaziergangs werden der neu vereidigte Kriminalassistent ...

Die Lehrerin Viktoria Berg begleitet ihren erkrankten Vater in das Seebad. Dort will sie sich mit ihrem Freund Christian Hinrichs treffen.
Während eines Spaziergangs werden der neu vereidigte Kriminalassistent und seine Begleiterin Viktoria zu einem Mordschauplatz gerufen. Im Eiskeller eines großen Hotels wurden die Leichen eines Mannes und der dort angestellten Küchenmamsell gefunden.
Zum Entsetzen von Viktoria trägt die Tote die Brosche ihrer ermordeten Mutter.

Dieser historische Krimi ist gut geschrieben und ich habe viel über die damalige Zeit erfahren. Beide Protagonisten sind sympathisch und interessant dargestellt. Das überraschende Ende war für mich nicht ganz glaubhaft, trotzdem ist dieser Krimi, auch durch seine kürzeren Abschnitte, angenehm zu lesen. Dieses Buch lässt sich auch unabhängig von den anderen Teilen lesen.

Das Cover finde ich gut gelungen und lässt auf die Zeit des Geschehens schließen.

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Veröffentlicht am 22.09.2024

Ein Leben ohne Tod?

Die Abschaffung des Todes
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Andreas Eschbach greift mit seinem neuen Buch ein wirklich spannendes Thema auf. Gibt es Unsterblichkeit? Gibt es ein Leben ohne Tod?

Hier geht es um James Windower, der aus der Ich-Perspektive erzählt.
Das ...

Andreas Eschbach greift mit seinem neuen Buch ein wirklich spannendes Thema auf. Gibt es Unsterblichkeit? Gibt es ein Leben ohne Tod?

Hier geht es um James Windower, der aus der Ich-Perspektive erzählt.
Das macht die Geschichte sehr lebendig, irgendwie hat man damit alles vor Augen und fühlt sich als stiller Beobachter.
James Windower ist Journalist bei der teuersten Tageszeitung "The Windover View". Er wird nun von Anahita Kevorkian engagiert, zu einer Sitzung des Unternehmens Youvatar zu reisen, um eine geplante Investition zum Thema der Abschaffung des Todes abzuwägen. Hier entdeckt er, dass Unternehmer versuchen, einen Schriftsteller zum Schweigen zu bringen, damit er eine Story nicht veröffentlicht. James Windower ist nun selbst in Gefahr.

Das Thema verwebt Andreas Eschbach durchaus spannend, dabei ist es sehr aktuell. Der Autor hat sich mit diesem Thema sehr beschäftigt und ich bin beeindruckt von seiner exzellenten Recherche.
Etwas weniger ausschweifend hätte dieses Buch durchaus sein können, auch ist der Aufdruck Thriller nicht so passend.

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Veröffentlicht am 31.03.2024

Kantika - Lied

Kantika
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Das wunderschön gestaltete Cover hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Kantika bedeutet "Lied" in ladino, der Sprache der sephardischen Juden.
Die Autorin Elizabeth Graver beschreibt die Geschichte ...

Das wunderschön gestaltete Cover hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Kantika bedeutet "Lied" in ladino, der Sprache der sephardischen Juden.
Die Autorin Elizabeth Graver beschreibt die Geschichte ihrer Großmutter Rebecca Cohen und setzt ihr hiermit ein Denkmal.

Dieser starke authentische Einstieg nach Konstantinopel im Jahr 1907, die Gepflogenheiten in der Familie lassen mich schnell in die Geschichte von Rebecca eintauchen.
Rebecca Cohen genießt als Tochter eines sephardischen Unternehmers die Privilegien der Istanbuler Oberschicht. Doch nach dem Ende des ersten Weltkrieges ändert sich die Stimmung in Europa und in Istanbul und für Rebecca beginnt nun eine jahrelange Flucht erst über Barcelona, dann nach Havanna und weiter bis nach New York. Das Zurücklassen ihrer Eltern ist unheimlich bewegend und eine emotionale Erzählung.

Der Anfang des Buches ist allerdings nicht einfach geschrieben. Verschachtelte Sätze, Ergänzungen in Klammern und sehr viele Personen zu Beginn haben den Lesefluss etwas gehemmt.

Trotzdem hat mich diese Geschichte hat mich stark berührt.

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