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Veröffentlicht am 21.04.2022

Royal Blue

Royal Blue
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Worum geht es?: Als seine Mutter zur ersten Präsidentin der USA gewählt wird, wird Alex Claremont-Diaz über Nacht zum Liebling der Nation: attraktiv, charismatisch, clever – nur leider etwas hitzköpfig. ...

Worum geht es?: Als seine Mutter zur ersten Präsidentin der USA gewählt wird, wird Alex Claremont-Diaz über Nacht zum Liebling der Nation: attraktiv, charismatisch, clever – nur leider etwas hitzköpfig. Bei einem Staatsbesuch in England eskaliert Alex’ schwelender Streit mit dem britischen Thronfolger Prinz Henry, worauf sich die Beziehungen zwischen England und den USA rapide verschlechtern. Zur Schadensbegrenzung sollen die beiden jungen Männer medienwirksam ihre Versöhnung vortäuschen. Doch was, wenn Alex und Henry dabei feststellen, dass sie sich eigentlich ein bisschen mehr als gut verstehen?

Der Schreibstil: Die Geschichte an sich ist gut um gesetzt und mit sehr viel Humor. Der Schreibstil an sich ist aber katastrophal. Das meiste wird zwar aus Alex Sicht erzählt, aber dennoch kommt ab und an Henry Sicht ins Spiel. Es wird nicht mal angezeigt, wer nun der Erzähler ist, sodass man anfängt zu lesen und teilweise verwirrt ist. Hinzu kommt, das es sehr häufig ellenlange Sätze gibt, bei dem haufenweise Nebensätze noch beigefügt wurden. Also richtig angenehm zu lesen ist das nicht.

Die Hauptfiguren: Alex ist ein sehr impulsiver Mensch. Er weiß genau, was er beruflich machen möchte. Er leugnet jedoch lieber seine Gefühle für Henry, anstatt offen zu sich zu stehen.

Henry ist nach außen hin der perfekte Prince Charming. Er verhält sich immer korrekt, weiß aber schön seit längerem das er schwul ist.



Endfazit: Es ist eine schöne LGBTQ+ Geschichte für Zwischendurch. Wäre der Schreibstil flüssiger gewesen, hätte mir das Buch deutlich besser gefallen.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 21.04.2022

Mein Leben nebenan

Mein Leben nebenan
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Worum geht es?: Alice Garretts Leben besteht aus To-do-Listen und Verantwortung für ihre jüngeren Geschwister. Nichts passt weniger in ihr Leben als der Loser-Freund ihres Bruders, Tim. Ausgerechnet der ...

Worum geht es?: Alice Garretts Leben besteht aus To-do-Listen und Verantwortung für ihre jüngeren Geschwister. Nichts passt weniger in ihr Leben als der Loser-Freund ihres Bruders, Tim. Ausgerechnet der zieht nun über der Garage der Garretts ein. Tims Planlosigkeit geht Alice voll auf die Nerven – und gleichzeitig fühlt sie sich magisch zu ihm hingezogen. Eine Geschichte vom Scheitern, Aufstehen und Alles-Riskieren. Und die Geschichte einer sehr besonderen Liebe.

Der Schreibstil: Mit dem Schreibstil hatte ich so meine Probleme. Am Anfang flog man nur so durch die Seiten, doch dann ab Seite 100 baute es ab. Viele Wendungen waren vorhersehbar und teilweise passierte Seitenweise nix. Hätte man das Buch um ca. 100 Seiten gekürzt, wäre die Geschichte deutlich besser gewesen. Da Ende hat mir sehr gut gefallen. Besonders der Epilog war sehr emotional und die letzten zwei Seiten haben es echt rausgerissen.

Die Hauptfiguren: Tim ist ein Draufgänger. Er sagt was er denkt und spricht es offen aus, was ich sehr schätze. Er hat viele verschiedene Suchtprobleme und versucht nun sein Leben zu ordnen.

Alice ist die große Schwester durch und durch. Sie steckt ihr Wohl hinten an und kümmert sich rührend um ihre Familie.

Endfazit: Das Buch ist eine gute Fortsetzung, wenn sie auch nicht an den ersten Teil rankommt. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der weiterhin die Familie Garrett und alle Probleme drum herum weiter verfolgen möchte.

Das Buch erhält von mir gute 3 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 21.04.2022

Love, Simon (Nur drei Worte)

Love, Simon (Nur drei Worte – Love, Simon)
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Worum geht es?: Was Simon über Blue weiß: Er ist witzig, sehr weise, aber auch ein bisschen schüchtern. Und ganz schön verwirrend. Was Simon nicht über Blue weiß: WER er ist. Die beiden gehen auf dieselbe ...

Worum geht es?: Was Simon über Blue weiß: Er ist witzig, sehr weise, aber auch ein bisschen schüchtern. Und ganz schön verwirrend. Was Simon nicht über Blue weiß: WER er ist. Die beiden gehen auf dieselbe Schule und schon seit Monaten tauschen sie E-Mails aus, in denen sie sich die intimsten Dinge gestehen. Simon spürt, dass er sich langsam, aber sicher in Blue verliebt, doch der ist noch nicht bereit, sich mit Simon zu treffen. Dann fällt eine der E-Mails in falsche Hände – und plötzlich steht Simons Leben Kopf.

Der Schreibstil: Der Schreibstil ist im Großen und Ganzen okay. Es lässt sich leicht lesen. Teilweise werden mir persönlich einige Handlungen zu detailliert beschrieben. Ich muss nicht unbedingt wissen, welcher Charakter im Fußball-Team ist, wenn dass für die Handlung an sich uninteressant ist.

Die Hauptfiguren: Simon als Charakter hat mir sehr gut gefallen. Er hinterfragt sich selbst und macht auch mal Fehler, was einfach perfekt für einen Protagonisten diesen Alters ist. Man kann seine Bedenken bezüglich seines Outings durchaus nachvollziehen.

Endfazit: Es ist ein gutes Jugendbuch, allerdings war deutlich mehr Potenzial drin. Der Film ist meiner nach deutlich besser gelungen, weil der Aspekt mit den E-Mails eine viel größere Rolle spielt. Der Höhepunkt in der Geschichte war nicht (wie normalerweise üblich) zum Schluss, sondern schon nach dem Dreiviertel des Buchs erreicht, sodass der Rest zwar nett zu lesen war, aber auch im Endeffekt langweilig war.

Das Buch bekommt von mir solide 3 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 21.04.2022

Scorched

Scorched
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Worum geht es?: Andrea und Tanner. Tanner und Andrea. An den meisten Tagen weiß Andrea nicht, ob sie Tanner näherkommen oder ihm lieber eine verpassen will. Er ist definitiv heiß, aber sie halten es fast ...

Worum geht es?: Andrea und Tanner. Tanner und Andrea. An den meisten Tagen weiß Andrea nicht, ob sie Tanner näherkommen oder ihm lieber eine verpassen will. Er ist definitiv heiß, aber sie halten es fast nie länger als fünf Minuten in einem Raum zusammen aus. Bis jetzt. Der gemeinsame Sommerurlaub in einer Hütte in West Virginia ändert alles. Plötzlich können die beiden nicht mehr ohne einander. Aber Andrea hat private Probleme, die sie völlig aus der Bahn werfen und ihre Liebe zu Tanner zu zerstören drohen. Wird Tanner dennoch für sie da sein?

Der Schreibstil: Die Handlung, wird auch wieder wie im 1. Teil, aus der Sicht von beiden Protagonisten erzählt. Der Schreibstil ist flüssig und man kommt schnell durch die Seiten, jedoch ist es mir nicht emotional genug geschrieben. Ich hatte nicht dauerhaft das Bedürfnis unbedingt weiterlesen zu müssen.

Die Hauptfiguren: Andrea ist eine sehr fragile Person. Nach außen hin will sie immer die touphe Frau mit den coolen Sprüchen sein, doch innerlich ist sie sehr zerbrechlich. Ihre Probleme wurden gut dargestellt und man hat als Außenstehender eine super Darstellung der Dinge bekommen.

Tanner ist ein Frauenheld, welcher jedoch schnell einsieht, dass er Gefühle für Andrea hat. Er gibt ihr den Freiraum den sie braucht und das finde ich einfach großartig. Seine Familiengeschichte kam mir leider etwas zu kurz.



Endfazit: Ein guter Abschlussband der Dilogie, welchen ich durchaus empfehlen kann. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass das Buch nicht so richtig einzuordnen ist. Bei der ersten Hälfe geht es weitestgehend um die sommerliche Atmosphäre und ab der zweiten Hälfte dann nur noch um Andreas Probleme. Hier hätte man das deutlich besser einteilen können. Insgesamt betrachtet war doch alles sehr vorhersehbar. Es ist ein gutes Buch für Zwischendurch, aber es gibt auch bessere Lektüre in diesem Genre.

Das Buch erhält von mir solide 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 20.04.2022

Sommersprossen – Nur zusammen ergeben wir Sinn

Sommersprossen – Nur zusammen ergeben wir Sinn
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Worum geht es?: Allegra hat ihre Sommersprossen von ihrem Vater geerbt. Für sich selbst hat sie die Verbindung zwischen den wichtigen Punkten im Leben noch nicht raus. Sie ist nach Dublin gezogen, um ihre ...

Worum geht es?: Allegra hat ihre Sommersprossen von ihrem Vater geerbt. Für sich selbst hat sie die Verbindung zwischen den wichtigen Punkten im Leben noch nicht raus. Sie ist nach Dublin gezogen, um ihre Mutter zu finden. Hier arbeitet sie als Hilfspolizistin, verteilt auf ihren täglichen Runden Strafzettel. Allegra lebt ziemlich allein, lässt niemanden nah an sich heran. Bis ihr eines Tages ein arroganter Ferrari-Fahrer diese Fünf-Menschen-Weisheit an den Kopf wirft. Allegra geht die Frage nicht mehr aus dem Kopf: Wer sind eigentlich die wichtigsten Menschen in meinem Leben? Eine Geschichte, die uns auf unsere ganz persönliche Suche schickt und zeigt: Wir sind wie Sternbilder am Nachthimmel, nur in Verbindung miteinander ergibt unser Leben Sinn.

Der Schreibstil: Die Geschichte wird aus Allegras Sicht erzählt. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, sodass man schnell voran kommt. Anfangs hatte ich meine Probleme mit Allegra. Sie hat zum Bespiel in der Kindheit sich geritzt und das als "normal" abgestempelt. Das fand ich dann schon sehr fragwürdig. Hier wäre auch eine Triggerwarnung angemessen gewesen. Im Laufe des Geschichte wurde sie mir immer sympatischer. Sie möchte einfach ihre 5 Herzensmenschen finden. Natürlich ist da nicht jeder Weggefährte geeignet.

Die Hauptfiguren: Allegra ist eine junge Frau auf der Suche zu sich selbst. Sie ist ein Mensch mit Ecken und Kanten. Gerade ihre entwickelnde Beziehung zu Tristan war einfach schön mitzuverfolgen.



Endfazit: Im Großen und Ganzen hat mir das Buch recht gut gefallen. Es ist nicht das beste Buch der Autorin, aber auch nicht das schlechteste. Bis die Thematik der 5-Menschen-Theorie erst losging, waren fast 100 Seiten vergangen, was mir persönlich einfach zu langatmig war.

Sicherlich hätte man ein wenig mehr Spannung einbauen können. Dennoch finde ich die Idee der 5-Menschen-Theorie sehr interessant, welche doch zum Nachdenken angeregt hat.

Das Buch erhält von mir gute 3 von 5 Sterne.



Das Buch wurde mir im Rahmen einer Leserunde zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

An dieser Stelle möchte ich eine Trigger Warnung aussprechen. Es werden Szenen von körperlicher Verletzung in Form von Ritzen angesprochen.

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