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Veröffentlicht am 17.02.2023

Ein echter Paigeturner...

Bunny Man
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Das Cover schaut richtig spannend aus, wobei ich sagen muss, im Buch wird der Bunny Man ein bisschen anders beschrieben als auf dem Cover dargestellt, aber das sehe ich nicht als Problem.
An sich könnte ...

Das Cover schaut richtig spannend aus, wobei ich sagen muss, im Buch wird der Bunny Man ein bisschen anders beschrieben als auf dem Cover dargestellt, aber das sehe ich nicht als Problem.
An sich könnte man meinen, die Story ist nicht neu, da haben wir Gerhard Kapeller, einen, sagen wir mal, nicht ganz lumpenreinen Beamten, den die Aufsicht schon auf dem Schirm hat und Georg, den "Helden" unsere Geschichte, der in seinem Leben alles verloren hat, weil er es nicht geschafft hat, zu erkennen, dass seine Frau wirklich depressiv ist. Beide haben ihre Interesse, beide schliessen einen Pakt, weil wir eben den Bunny Man parallel noch einen anderen Serienmörder haben, der Wien in Angst und Schrecken versetzt und auch im Hintergrund laufen skrupellose Geschäfte ab...
Neben den Elementen kommen aber so viele richtig spannende Elemente dazu, es werden sehr heftige Verstümmelungen veranschaulicht, auch wird viel Blut vergossen und Thomas Ehrenberger setzt sehr fies-perfide Punkte in die Geschichte, die einen im ersten Moment die Frage in den Kopf kommen lassen, wie tief steigen wir hier in die Hölle ab?
Von Kapitel zu Kapitel baut sich die Spannung immer mehr auf, vor allem weil man langsam als Leser merkt, wie verästelt die Charaktere untereinander sind und wie "klein" die Welt in Wien plötzlich wird.
Thomas Ehrenberger hat einen sehr spannenden Stil beim Schreiben, er schafft es den Leser in die Geschichte zu ziehen, die rund um den Bunny Man, aber auch um Gerhard Kapeller geschaffen wird. Neben einer sehr guten Spannungskurve zeichnen vor allem die Charaktere und die Tiefen in den Protagonisten diesen Thriller aus. Das erwartet man bei knapp 290 Seiten eigentlich so nicht, aber die verschiedenen Blickpunkte zusammen mit einer wirklich guten Storyline machen den Thriller zu eine echten Paigeturner.

Fazit:
Thomas Ehrenberger schafft eine richtig spannende Geschichte voller Überraschungen, die von Emotionen, aber auch von Gewalt, Trauer, Mitgefühl, falschen Freunden, Liebe und Hass erzählt. Ein Thriller, der definitiv nichts für schwache Nerven oder sensiblere Menschen gedacht ist. Die anfänglich vielleicht etwas "abgeranzte" Geschichte wirkt mit neuen Elementen und sehr tiefen Charakteren sehr real, spart dabei aber nicht an schockierenden Szenen und sehr interessanten Entwicklungen zwischen den Protagonisten.
Absolute Empfehlung für alle, die Thriller / True Crime lieben und alle, die es blutig mögen oder mal einen echten Paigeturner gebrauchen können.

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Veröffentlicht am 02.10.2022

Boy trifft Boy - Zum Verlieben schön ...

Heartstopper Volume 1 (deutsche Hardcover-Ausgabe)
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Auf dem Cover sieht man Charlie und Nick von hinten und eigentlich ist das schon das Bild, was das Buch trägt, weil Nick und Charlie finden sich im ersten Band der Reihe.
Die Gestaltung des Comics ist ...

Auf dem Cover sieht man Charlie und Nick von hinten und eigentlich ist das schon das Bild, was das Buch trägt, weil Nick und Charlie finden sich im ersten Band der Reihe.
Die Gestaltung des Comics ist wirklich schön gemacht, man hat an sich aber nicht viel Text, was man aber in einem Comic auch nicht erwarten darf.
Charlie und auch Nick sind beide Charaktere, die dem Leser gleich ans Herz wachsen, unaufgesetzt und einfach authentisch. Natürlich kann man viel über die Bilder erfahren, die schön und ansprechend gezeichnet sind.
Eine tolle Geschichte, die einfach zu geniessen einlädt.

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Veröffentlicht am 07.08.2022

Nichts für schwache Nerven...

Der Club des Bösen
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Vorab:
Der Club des Bösen kann zwar ohne Vorkenntnisse gelesen werden, aber es ist nicht uneingeschränkt zu empfehlen, weil Band 1 Die Todesküsserin und Band 2 Unter meinem Bett sollte man gelesen haben, ...

Vorab:
Der Club des Bösen kann zwar ohne Vorkenntnisse gelesen werden, aber es ist nicht uneingeschränkt zu empfehlen, weil Band 1 Die Todesküsserin und Band 2 Unter meinem Bett sollte man gelesen haben, weil auf beide Fälle wird Bezug genommen, der zwar erklärt wird, aber den Leser spoilert, wie es in den Bänden ausgehen. Also sollte man schon die beiden Bücher davor gelesen haben.

Das Cover mag im ersten Moment schlicht wirken, aber im Laufe des Buches wird klar, dass es eigentlich im Kern das trifft, was man im Buch antrifft.
Sabine, die in dem Buch als Hauptcharakter auftritt, scheint alles zu haben, einen tollen neuen Mann an der Seite, ihre Arbeit als Influencerin ist stabil - aber das ist nur der erste Anschein, den die Probleme häufen sich und dann nimmt sich Sabine einen Auszeit - die ihre persönliche Hölle wird...
Neben Sabine treffen wir im Buch noch Emma und Tanja, die Freudinnen von Sabine und auch noch Tim und John, die Freunde von Emma und Tanja. Eine Bande von 6 Freunden, die aber alle in ihrem Leben schon sehr viel mitmachen mussten.
Zu Beginn des Buches muss man sich unter den Freunden erstmal zurecht finden, weil alle sind wichtig für den Verlauf, aber die Verwebungen unter den Charakteren sind recht schnell klar.
Man muss festhalten, dieses Buch hat es in sich, man erlebt eine Fülle an heftigen Themen und Momenten, von Missbrauch, Selbstmord, Gewalt an Frauen, Kindern und älteren Menschen und auch Drogenmissbrauch, alles sehr geschickt in einen Thriller gestrickt, der wirklich von aussen sehr unscheinbar wirkt, aber dann diese Tiefen hat, die man erst gar nicht erwartet.
Thrillerfans und Leser, die es gerne sehr brutal und realistisch lieben, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.
Dies war mein erstes Buch von Sandy Mercier und ihre Art des Schreibens hat eine echte Sogwirkung, man kann das Buch sehr schlecht aus der Hand legen und die gut 400 Seiten sind sehr schnell weg. Sie hebt sich gut ab von anderen Autoren, weil sie nicht nur reale Orte für ihre Handlungen wählt und gleichzeitig sehr detailreich schreibt sondern auch eine gute Dosis an Spannung sofort anlegt, die sich über das Buch immer weiter steigert. Zudem ist das Buch an sich recht düster und beginnt im Prolog schon sehr gruselig.
Der Leser wird immer ein bisschen zwischen der Vergangenheit und der Zukunft hin- und hergeworfen, aber so kann man sich in der Geschichte auch viel besser zurecht finden.

Fazit:
Der Club des Bösen hält, was er verspricht, man erlebt wirklich böse Menschen, die sich einen Spass daraus machen, andere Menschen wie Puppen für sich tanzen zu lassen und das dann auch dick Kasse zu machen. Kein Buch für Leser mit schwachen Nerven und auch für niemanden, der sich von sehr realistischen Szenarien mitreisen lässt. Wer es hingehen realistisch, brutal und voller Abgründe liebt, kann in diesem Thriller sehr gut aufgehen.

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Veröffentlicht am 07.08.2022

Raus aus der Komfortzone...

Peace, Love & Om
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Das Cover ist sehr schön gemacht, es zeigt eigentlich genau das, was man sich unter einem Aussteigertraum vorstellt, einen Van, der nicht nur Fahrzeug sondern auch als Lebensmittelpunkt geeignet ist.
Katja ...

Das Cover ist sehr schön gemacht, es zeigt eigentlich genau das, was man sich unter einem Aussteigertraum vorstellt, einen Van, der nicht nur Fahrzeug sondern auch als Lebensmittelpunkt geeignet ist.
Katja Wolf verarbeitet zusammen mit Florian Schörner 33 sehr unterschiedliche Lebensgeschichten, die aber alle eins gemeinsam haben, alle diese Menschen sind aus ihrer Komfortzone ausgebrochen um in ein neues Leben einzutauchen, was im krassen Gegensatz zu ihrem bisherigen Leben steht. Aber sie sind mit der Veränderung mehr als glücklich und haben in ihrem neuen Weg mehr Erfüllung für sich selber gefunden.
Trotzdem ist dabei jede Geschichte wirklich einzigartig und gibt einem als Leser die Chance, auch mal den Blick über den Tellerrand zu wagen, weil man schon dazu angeregt wird, auch mal bei sich über andere Lebenswege oder Lebensumfelder nachzudenken.
Nicht nur ein tolle Geschenk für Menschen, die auf der Suche sind, sondern auch eine tolle Inspiration für einen selber.

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Veröffentlicht am 27.04.2022

Eine spannende Reise...

Sag dem Abenteuer, ich komme
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Das Cover ist total spannend gemacht, man sieht Lea und ihr Motorrad vor einer riesigen Hand und es ist einfach ein sehr interessantes Cover, was sicher mal etwas anderes ist.
Lea macht sich auf um das ...

Das Cover ist total spannend gemacht, man sieht Lea und ihr Motorrad vor einer riesigen Hand und es ist einfach ein sehr interessantes Cover, was sicher mal etwas anderes ist.
Lea macht sich auf um das Abenteuer ihres Lebens zu erleben und legt 90.000 Kilometer in 516 Tagen auf dem Motorrad zurück, wobei sie nicht nur viel über die Welt sondern auch viel über sich selbst lernt. Unterlegt wird ihre Reise natürlich im Buch von sehr viele Bildern, die natürlich absolut zu den Stimmungen passen und die Emotionen reichen von Hochgefühl bis tiefer Fall.
Das Buch ist sicher kein Buch für Menschen, die eher an der Tour an sich oder an Bikertouren im Allgemeinen interessiert sind, aber das Buch ist anders, es ist eben auf die Reise um die Welt und die Reise zu sich selbst ausgelegt. Lea legt den Fokus im Buch vor allem auf die "besonderen" Erlebnisse auf einer Reise. Man fühlt sich dann wie live dabei, so erzählt es Lea, weil sie eben auch immer wieder viel Hingabe und Emotionen mit einfliessen lässt.
Lea Rieck erzählt von ihrer Reise in der Ich-Perspektive und kommt somit dem Leser sehr nah. Neben ihrer Reise und wirklich spannenden Momenten in verschiedenen Ländern, gibt es auch sehr viele Einblick in ihre eigene Stärkung von Lea, was sie sehr sympathisch macht.
Ihr Schreibstil ist zu Beginn des Buches etwas holprig, aber er wird im Laufe des Buches besser zu lesen. Trotzdem schafft es das Buch, seine Leser nicht nur zu entführen sondern auch in den Bann zu ziehen. Man sollte aber eben nicht wie einen klassischen Reiseführer über Land und Leute in diesem Buch erwarten.

Fazit:
Lea Rieck schreibt kleinen klassichen Reiseführer, aber auch keine Roman, sie beschreibt schöne Orte, die sie gesehen hat, sie strahlt dabei Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen aus. Eine sehr spannende Reise, die Lea Rieck gemacht hat, aber eben dabei nicht nur um die Welt sondern auch zu sich selbst. Ein Buch, was sehr zum Nachdenken und auch zum Selbstreflektion einlädt und mehr als nur spannende Orte zu bieten hat. Ein Buch absolut für alle etwas, die mal Fernweh haben.

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