Das Buch habe ich unter dem Titel "Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick" als Hörbuch gehört. Die Stimme der Sprecherin hat mir dabei sehr gut gefallen. Sie ist sehr authentisch ...
Das Buch habe ich unter dem Titel "Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick" als Hörbuch gehört. Die Stimme der Sprecherin hat mir dabei sehr gut gefallen. Sie ist sehr authentisch und passend, da die Geschichte aus Sicht der 17-jährigen Protagonistin Hailey erzählt wird. Hailey fliegt von den USA nach London, um der Hochzeit ihres Vaters beizuwohnen. Den ersten Flug verpasst sie und am Flughafen lernt sie Olliver kennen, der im Flugzeug auf den Weg nach London auch neben ihr sitzt.
In der Geschichte geht es nicht nur um die aufkeimende Liebe zwischen zwei Teenagern, sondern auch um die Liebe von Hailey zu ihrer Mutter und ihrem Vater. Die Familienkonstellation und familiären Probleme werden als Rückblicke immer wieder in die Geschichte gestreut und dieser Aufbau hat mit gut gefallen. Mit viel Gefühl wird über Liebe, Probleme, Ängste aber auch Verlust und Trauer erzählt.
Fazit: Dies ist eine süße und liebevolle Jugendgeschichte, die mir ein paar schöne und unterhaltsame Stunden beschert hat.
Fünf, seit Collegezeiten beste Freunde treffen sich für ein Wochenende im Ferienhaus eines der Freunde, um dessen Junggesellenabschied zu feiern. An diesem Wochenende kommt es zu weiteren Besuchern, Aufdecken ...
Fünf, seit Collegezeiten beste Freunde treffen sich für ein Wochenende im Ferienhaus eines der Freunde, um dessen Junggesellenabschied zu feiern. An diesem Wochenende kommt es zu weiteren Besuchern, Aufdecken von Geheimnissen und so mancher Lüge sowie unvorstellbaren Wendungen. Und besonders die gemeinsame Vergangenheit der Freunde holt sie an diesen Tagen wieder ein. Nicht alle werden diesen Ausflug überleben und so steht schon bald die Polizei vor der Tür, von der die Kriminalbeamtin Scutt auch persönliche Gründe an der Falluntersuchung hat.
Ich empfand es schon als etwas schwierig in die Geschichte abzutauchen, da sie abwechselnd aus Sicht von mehreren Protagonisten erzählt wird und sehr komplex ist. Es gibt viele Handlungsstränge und zudem spielen sie sich auf unterschiedlichen Zeitebenen ab. Man muss also sehr konzentriert lesen und durchhalten. Die Geschichte ist die ganze Zeit über spannend, doch erst am Ende setzen sich die vielen Puzzleteile zusammen.
Fazit: Absolut unvorhersehbarer und gut durchdachter Thriller mit einem grandiosen Blick in die tiefen Abgründe der menschlichen Seele. Ein Stern Abzug, weil es anfangs etwas langatmig und anstrengend zu lesen war. Doch Durchhaltevermögen wird hier belohnt.
Ich finde das Cover und den Titel nicht unbedingt gut gewählt. Auf den ersten Blick hätte ich ein Buch über Dinosaurier oder große Tiere erwartet. Zwar haben letztlich das Dinoskelett, die Baskenmütze ...
Ich finde das Cover und den Titel nicht unbedingt gut gewählt. Auf den ersten Blick hätte ich ein Buch über Dinosaurier oder große Tiere erwartet. Zwar haben letztlich das Dinoskelett, die Baskenmütze und die Triangel einen Bezug zum Text, doch optisch ist das Buch irgendwie nicht dem richtigen Genre zuordenbar.
Aber die schöne Geschichte konnte mich überzeugen: Wilbur ist ein Außenseiter. Optisch keine Schönheit und charakterlich etwas verweichtlicht. Er wird in der Schule gehänselt und hat nur sehr wenige Freunde. Für ihn ist jeder Tag, den er unauffällig übersteht, ein guter Tag. Ihm stehen nur ein paar wenige Menschen zur Seite, die ihn mögen und akzeptieren: seine beiden Mütter, sein 85-jähriger Nachbar/ bester Freund und ein paar Mitschüler. Während eines Schüleraustausches soll der Schüler Charlie aus Paris bei ihm wohnen. Doch wie sich herausstellt, ist Charlie ein Mädchen namens Charlotte. Wilbur mag sie auf Anhieb sehr, doch hegt Charlotte die gleichen Gefühle für ihn? Gemeinsam verbringen sie eine schöne Zeit....
Den Schreibstil finde ich echt klasse, er ist sehr flüssig und spannend. Die Geschichte wird aus Sicht von Wilbur in der Ich-Form erzählt und mir gefällt dabei die selbstironische Erzählweise. Viele peinliche Situationen werden witzig verpackt. Als Jugendlicher hat man es auch wirklich nicht leicht und Wilbur hofft sicher, dass in ein paar Jahren alles verwachsen und vergessen ist. Hier wird auf schöne Art von aufkeimenden Gefühlen und erster Liebe erzählt. Im Text wird auch das Thema Mobbing an Schulen behandelt, welches zum Nachdenken anregt. Und dann kommen noch die pubertären Probleme samt Pickel und Schwabbelbauch hinzu. Ziemlich viele Sorgen eines Teenagers, die in dem Buch behandelt werden.
"Wenn du nicht für dich einstehst, wird es niemand tun. Du selbst bist dein wichtigster Fürsprecher." (Sal, Seite 155)
Der Inhalt hat mir sehr gut gefallen. Es gab viele schräge Szenen. Die Geschichte brachte mich zum Schmunzeln und stellenweise war sie so traurig, dass ich glasige Augen bekam. Sie erzählt sehr gefühlvoll, wie Wilbur es mit Hilfe seiner Freunde schafft, selbstbewusster zu werden und auch mal für sich selber einzustehen. Ausserdem ist Wilbur ein Dichter, und die Auszüge aus seinen Gedichten haben mir ebenfalls sehr gefallen.
Fazit: Witzige und selbstironisch erzählte Geschichte eines Teenagers, die auch zum Nachdenken anregt. Die Altersempfehlung von 12-17 Jahre (laut Amazon sogar erst ab 14 Jahre) würde ich eher auf 12-15 einschätzen. Aufgrund des unpassenden Covers/Titel gibt es leider einen Stern Abzug.
June führt seit 3 Jahren mit ihren Schwestern und ihrer Mutter die Obstfarm in Colorado, nachdem ihr Vater damals plötzlich verstorben ist. Das Leben und die Arbeit auf der Farm ist anstrengend und die ...
June führt seit 3 Jahren mit ihren Schwestern und ihrer Mutter die Obstfarm in Colorado, nachdem ihr Vater damals plötzlich verstorben ist. Das Leben und die Arbeit auf der Farm ist anstrengend und die Geldsorgen sind groß, doch alle Familienmitglieder packen mit an. Plötzlich steht Henry vor der Tür, der Mann aus Wales, den June vor ebenso 3 Jahren mit einer Lüge verlassen hat...
Das Buch ist wahrlich ein ständiges Auf und Ab der Gefühle. Es gibt dabei eine zweite Chance und die beiden finden wieder zueinander, doch irgendwie steht ihnen auch immer wieder das Leben im Weg.
Henry ist der absolute Vorzeigeschwiegersohn: höflich, gut ausehend und vermögend. Ihn kann man nur mögen. Mich hat er auf jeden Fall überzeugt. June dagegen empfand ich als etwas schwierig, zum Beispiel gefiel mir ihre manchmal übertriebene und unüberlegte Art nicht, wie sie auf einige Informationen reagiert hat. Ohne nachzudenken und sich den Konsequenzen bewusst zu sein. June denkt auch, sie trägt die ganze Last der Farm allein auf ihren Schultern und opfert sich regelrecht auf. Doch dabei bleibt ihr eigenes Leben und Glück auf der Strecke. Die Nebencharaktere, vor allem die Schwestern Poppy und Lilac kommen sehr sympathisch rüber. Auch das ganze Familien- und Farmleben wurde gut beschrieben mit all seinen positiven und negativen Seiten.
Am Schreibstil von Lilly Lucas gibt es nichts zu bemängeln. Man fliegt nur so durch die Seiten. Das Buch ist aus Sicht von June geschrieben. Ausserdem gibt es immer mal wieder Kapitel mit Rückblicke, die Aufschluss darüber geben, was vor 4 Jahren geschah. Die Geschichte ist voller Liebe, Romantik und Gefühle. Für meinen Geschmack vielleicht fast ein Tick zu viel von allem.
Fazit: Tolle Wohlfühlgeschichte fürs Herz. Ich hätte mir gern etwas mehr Handlung und Einblicke gewünscht.
Der Maikäfer Herr Sumsemann landet bei den Kindern Peterchen und Anneliese im Haus. Da erzählt er ihnen die Geschichte seiner Familie und warum ihm sein sechstes Beinchen fehlt. Er erklärt den Kindern ...
Der Maikäfer Herr Sumsemann landet bei den Kindern Peterchen und Anneliese im Haus. Da erzählt er ihnen die Geschichte seiner Familie und warum ihm sein sechstes Beinchen fehlt. Er erklärt den Kindern ausserdem, wie er sein Bein wieder bekommen könnte. Peterchen und Anneliese wollen ihm helfen und gemeinsam machen sie sich auf die Reise zum Mond.
Ich muss zugeben, dass ich dieses Kindermärchen nie gelesen habe und gar nicht kenne, weder aus meiner eigenen Kindheit noch jetzt als (Vorlese)Mutter.
Das Hörbuch hat eine angenehme Länge von 69 Minuten, also nicht zu lang für Kinder, obwohl sie jedoch schon im Schulalter sein sollten. Da die Geschichte inhaltlich sehr ereignis- und fantasiereich ist, könnte es schon etwas schwierig sein, die gesamte Handlung aufnehmen und folgen zu können. Da stelle ich mir das Lesen der Geschichte fast besser und sinnvoller vor.
Den Sprecher Stefan Kaminsky fand ich für ein Kinderhörbuch stellenweise nicht so passend, er klingt zum Beispiel als Sandmännchen etwas verrückt und überdreht. Es kommen noch viele sonderbare Figuren wie zum Beispiel der Donnermann, die Nachtfee, der Sturmriese, der Milchstraßenmann usw. vor, die er lautstark und polternd seine Stimme leiht.
Die Musik zur Untermalung der Geschichte hat mir gut gefallen. Sie war nicht zu übertrieben oder zu ausgefallen. "Jazz für Kinder" bedeutet in diesem Zusammenhang nämlich nicht übertrieben viel klassisches Gedudel. Nur ganz am Anfang fand ich die Musik etwas anstrengend, was sich dann aber sehr schnell legte.
Fazit: Gelungene musikalische Neuinterpretation eines Kindermärchens. Der Sprecher hätte etwas mehr kindgerechter reden können.