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Veröffentlicht am 09.09.2022

etwas schwer zugängliche Charaktere

Sunrise Full Of Wonder
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Der Titel und das Cover haben mich sehr angesprochen. Ich kannte die Serie noch nicht, aber das Genre und der Klappentext sagten mir zu. Es fiel mir leicht, in die Geschichte zu finden, meiner Meinung ...

Der Titel und das Cover haben mich sehr angesprochen. Ich kannte die Serie noch nicht, aber das Genre und der Klappentext sagten mir zu. Es fiel mir leicht, in die Geschichte zu finden, meiner Meinung nach ist eine Kenntnis der vorhergehenden Bände der Reihe nicht zwingend notwendig - zumindest konnte ich allem ohne weiters folgen und man weiß auch genug über die Vergangenheit der beiden, um alles zu verstehen. Maya hat dennoch ihre Geheimnisse, die sie in die Hauptstadt treiben. Auch Lenny kennt diese nicht und erfährt sie erst sehr spät, ebenso wie die Lesenden; und das gleiche gilt für Lennies richtigen Vornamen. Die beiden kennen sich seit der Ankunft von Maya in Berlin und sind gute Freunde. So gute Freunde, dass sie diese Freundschaft so hoch schätzen, dass die die Gefühle, die sich zwischen ihnen entwickeln, möglichst zu Seite schieben wollen und nicht eingestehen, um nicht einen Freund zu verlieren, sollten die Gefühle nicht erwidert werden.

Maya ist eine interessante Figur, die in vielem etwas undurchsichtig ist. Dies genauer auszuführen, würde einen Spoiler bedeuten. Der Charakter ist jedenfalls gut ausgearbeitet und auch sehr spannend. Doch nicht immer scheint ihr Handeln sehr ihrem Alter angepasst, auf mich wirkte sie teils unreif und auch unnahbar.

Lenny ist ein Mann, von dem man nur träumen kann. Er ist in gewisser Weise etwas schüchtern, jedenfalls sehr zuvorkommend und verständnisvoll. In manchen Situationen fragte ich mich, ob man in so einer Situation (etwa mit seinem Freund und der WG) wirklich noch so reagieren kann.

Beide Personen waren sehr klar gezeichnet, mir war es aber teilweise dadurch zu unnahbar, fast etwas fernab der Realität. Das Buch war dennoch gut zu lesen und eine nette Unterhaltung zwischendurch.

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Veröffentlicht am 24.05.2022

viele Kurzgeschichten - unterschiedlich ansprechend

Fast ein Idyll
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Ich hab das Cover sehr ansprechend gefunden irgendwie und mit einfach gedacht, das ist sicher einmal interessant, schließlich geht sich immer eine Geschichte im Zug aus. Die Geschichten waren ...

Ich hab das Cover sehr ansprechend gefunden irgendwie und mit einfach gedacht, das ist sicher einmal interessant, schließlich geht sich immer eine Geschichte im Zug aus. Die Geschichten waren sehr unterschiedlich.l. manche haben mir richtig gut gefallen, wie gleich die erste oder die von Bach, andere fand ich etwas fade und wenig ansprechend. Leider wird der Leser oder die Leserin etwas früh entlassen, was mich etwas unbefriedigend empfand. Ich hätte gerne mehr gewusst oder weitergelesen. Ich denke, das ist auch Typsache. Es war für mich seit langem wieder der Versuch, sich an einer Kurzgeschichte zu probieren. So richtig warm geworden bin ich nicht mit Kurzgeschichten an sich. Entweder konnten sie kein Interesse nicht vollständig wecken, oder sie haben mich so neugierig gemacht, dass ich enttäuscht war, weil es nicht weiter ging. Grundsätzlich war der Schreibstil aber sehr ansprechend und auch fesselnd, sodass man in die einzelnen Geschichten sehr schnell hineingefunden hat.

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Veröffentlicht am 24.06.2026

Nicht ganz mein Fall

Worst Date Ever (Knisternde RomCom von der erfolgreichen Autorin Kasie West)
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Margot und Dating-App-Match Oliver haben ein schlimmes Date, bei dem der frisch getrennte Oliver von Schriftarten faselt... beide glauben nicht so recht an die Liebe über Apps, laden sie dennoch immer ...

Margot und Dating-App-Match Oliver haben ein schlimmes Date, bei dem der frisch getrennte Oliver von Schriftarten faselt... beide glauben nicht so recht an die Liebe über Apps, laden sie dennoch immer wieder runter und werden sich immer wieder gegenseitig vorgeschlagen. So matchen sie immer wieder und beginnen schließlich zu schreiben. Margot will eigentlich Literaturagentin werden und arbeitet als Assisentin in einem Büro, in dem ihr Chef sie auf alle erdenklichen Arten ausnutzt- als sie dort kündigt, nimmt sie Olivers Hilfe in Anspruch und die beiden kommen sich näher - mit vorprogrammiertem Drama....





Also das Cover und der Farbschnitt haben es mir angetan- auch der Titel hat mich gleich gecatched. Ich war gespannt auf das Buch, auch weil man ja auch viel Gutes über das Buch hört. Mich hat es aber dann beim Lesen überhaupt nicht abgeholt. Mir fiel es wahnsinnig schwer, einen Zugang zu Margot zu finden und so in die Geschichte überhaupt zu kommen. Oliver wirkte anfangs zwar wenig greifbar für mich, aber auch nicht unsympathisch. Im Laufe der Geschichte gab es eine Wendung, woduch sein Handeln dann aber nicht wirklich nachvollziehen konnte. So blieben beide Charaktere für mich sehr weit weg, bei Margot lag es auch an ihrer naiven und unbedarften Art, an ihren ganzen Baustellen im Buch, wo sie sich ja einige durchaus selbst zuzuschreiben hatte und doch eher in eine Opferrolle schlüpfte. Mir fiel es da schwer, einen Zugang zu finden, vermutlich deshalb, weil ich das absolute Gegenteil bin. Auch gab es zwei sehr negativ angelegte Personen, die man eigentlich nicht wirklich mögen kann, was für mich dann zu einer Grundstimmung geführt hat, die nicht ganz zu einer RomCom passt - ich wurde immer mehr dazu geneigt, mich über die Charaktere richtig aufzuregen, als bei dem Buch gut zu entspannen. Vielleicht hab ich das Buch zum falschen Zeitpunkt gelesen oder ich bin zu alt für das Buch? Mich konnte es leider nicht so abholen, wie ich es mir gewünscht hätte.

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Veröffentlicht am 20.05.2026

süße Tropes aber nicht so ganz toll umgesetzt

Picking Daisies on Sundays
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Von den Tropes und dem Klappentext her hat es mich angesprochen und ich war gespannt, wie das Ganze umgesetzt wird. Leider hat es mir dann nicht ganz so gut gefallen wie ich mir erhofft habe. ...

Von den Tropes und dem Klappentext her hat es mich angesprochen und ich war gespannt, wie das Ganze umgesetzt wird. Leider hat es mir dann nicht ganz so gut gefallen wie ich mir erhofft habe.

Zunächst einmal zum Cover: es ist sehr ästhetisch geworden finde ich und bringt den Titel super zur Geltung. Ich habe mir nach dem Cover eine eher nicht zu knallige, vielleicht unaufdringliche aber stilvolle Prota erwartet.

Zum Aufbau: das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt, die immer mit einem ganz kurzen Gedicht des männlichen Hauptprotagonisten starten. Das passt an sich gut zu dem Charakter, der ja auch an der Uni ist und Vorlesungen über Jane Austen liest. Sonst wird aber gänzlich aus der Perspektive der Hauptprotagonistin erzählt. Ich fand das in djesem Fall ein wenig schade- es dauerte dadurch verhältnismäßig lange, bis man wusste, was in der Vergangenheit genau passierte, da dies etwa erst in der Mitte mittels Rückblende erzählt wird.

Zum Inhalt: Es geht um eine Modestudierende, die nach 4 Jahren ihren besten Freund, in den sie sich in der Highschool verliebt hatte und den sie nach einem missglückten Versuch, ihre Liebe zu gestehen, geghostet hatte, wiedertrifft. Er bittet sie, ihre Fakefreundin zu sein... mehr möchte ich noch gar nicht verraten, ich denke die Tropes kommen schon klar raus.

Meine Meinung: Ich fand die Geschichte anfangs packend vorgelesen und hab gerne uns Hörbuch gestartet. Dann, so mit 30-35 Prozent, begann ich langsam, aber sicher, die Protagonistin anstrengender zu finden. Je weiter icb hörte, desto unglaubwürdiger empfand ich ihr Auftreten. Vom Verhältnis zur Mutter, dem zur Familie des Fake Freundes, ihrer Wahrnehmung und auch dem, dass ich das Gefühl hatte, es wird immer geschildert, sie steht kurz vor dem Abschluss und muss noch viele Kleider designen und schneidern, ist voll im Verzug, sie hat dennoch immer wieder Zeit für ganz viel anderes... Was ich mochte, waren die Nebencharaktere und auch den männlichen Hauptprotagonisten, den ich aber teils nicht gut greifen konnte und von dem ich gerne mehr erfahren hätte.



Für mich war es zwar eine süße Story mit viel Potential, dieses empfand ich aber als nicht ganz ausgenutzt.


Veröffentlicht am 27.12.2025

Etwas anders als eine klassische Weihnachtsgeschichte

Good Spirits
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"Good Spirits“ war für mich der erste Band der Autorin B.K. Borison, was aber keinen großen Unterschied machen dürfte, da sie selbst im Nachwort schreibt, dass diese Geschichte anders ist. Es ist eine ...

"Good Spirits“ war für mich der erste Band der Autorin B.K. Borison, was aber keinen großen Unterschied machen dürfte, da sie selbst im Nachwort schreibt, dass diese Geschichte anders ist. Es ist eine Geschichte mit Magie, eine Liebesgeschichte zwischen dem Mensch Harriet und dem Geist Nolan, die so nie passieren könnte. Erzählt wird die Handlung abwechselnd aus der Perspektive von Harriet und Nolan.
Die Geschichte ist durch dieses Setting schräg, denn Nolan ist ein Weihnachtsgeist der Vergangenheit. Er kommt zu Harriet, um ihr ihre Vergangenheit zu zeigen, damit sie etwas ändern kann- doch ihre Vergangenheit scheint ziemlich vorbildlich...
Mir gefiel das anfängliche Setting sehr. Etwa das erdte Drittel war ich sehr neugierig und bin dann auch gleich gut in die Geschichte gestartet. Dann verlor die Geschichte für mich aber etwas an Geschwindigkeit und wurde noch ein wenig schräger. Mir wurde es dann auch etwas zu spicy, weil es nicht so gut zum Rest der Geschichte passte. Auch fand ich die Reisen in die Vergangenheit dann etwas wirrer und bekam nicht mehr so den Draht zur Storyline, wie ich ihn gern gehabt hätte.
Es ist jedenfalls von Plot und Setting eine besondere Geschichte, die so unverwechselbar ist. Mich hat sie nur leider nicht ganz so gepackt wie erwartet.