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Veröffentlicht am 08.10.2022

Das Land der Geschichten

StoryWorld (Band 1) - Amulett der Tausend Wasser
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Meine Meinung und Fazit:
Sascha und Chloe, beide gehen auf das gleiche Internat und können sich nicht ausstehen. Doch warum?
Aber das muss jeder selbst erlesen.
Das alljährliche Leseevent steht an ind ...

Meine Meinung und Fazit:
Sascha und Chloe, beide gehen auf das gleiche Internat und können sich nicht ausstehen. Doch warum?
Aber das muss jeder selbst erlesen.
Das alljährliche Leseevent steht an ind der Gewinner kann vorab den Erlebnispark Story World erkunden. Und man ahnt es, es sind Sascha und Chloe. An der Story gefällt mir, dass man verschiedenen Fantasiegestalten begegnet aber auch viel Wert auf das Thema Freundschaft, sich auf einander verlassen, gelegt wird. Und nicht jedes Gerücht ist wahr. Reden ist hier die Lösung. Ein spannendes temporeiches Buch.

Das neues Buch aus der Feder von Sabrina J. Kirschner, ein gelungenes Fantasie-Werk, ein Muss für Leser, die sich gern in andere Welten entführen lassen. Das Cover ist bereits ein Hingucker und dann die detaillierte Illustrationen von Melanie Korte.

Hier noch meine Lieblingsstelle aus dem
Kapitel "Unbeschriebene Seiten", Seite 96,
"Es gibt kein Richtig oder Falsch. Ihr seid die Heldinnen eurer eigenen Geschichte. Sie entsteht, während ihr sie erlebt. Eure Vorstellungskraft, eure Entschlossenheit und euer Tatendrang bestimmen den Verlauf. Der Weg ist das Ziel."

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Veröffentlicht am 11.09.2022

Die zielstrebigen Schwestern gehen ihren Weg

Zeiten der Sehnsucht
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Meine Meinung und Fazit:

Die Reise oder das Leben der Familie Delgado geht weiter und es entwickelt sich sehr interessant und vielfältig. Als Leser nimmt man Teil am Leben und den Entwicklungen in Kuba, ...

Meine Meinung und Fazit:

Die Reise oder das Leben der Familie Delgado geht weiter und es entwickelt sich sehr interessant und vielfältig. Als Leser nimmt man Teil am Leben und den Entwicklungen in Kuba, wie einflussreich die USA gewesen sind. Bei Antonia und Federico bewundere ich, dass sie sich nachwievor sehr schätzen und respektieren und immer eine Idee auf verschiedene Schwierigkeiten haben. Ihre vier Kinder entwickeln sich unterschiedlich und sue gehen ihren Weg, ob es immer der richtige ist? Man wird es sehen.
Doch eins ist klar, die Schwestern vermissen sich.

Auf Mallorca wird es auch nicht einfacher. Es kommt zu kriegerischen Handlungen, alles ist knapp und man kann nur mit Tauschhandel überleben und muss der täglichen Gefahr der Entdeckung trotzen.
Auch Clara und Francisco sind weiterhin ein Herz und eine Seele, auch wenn sie allein bleiben müssen und keine eigenen Kinder bekommen können,veezagen sie nicht.

Erneut schafft es das Autorenpaar, mich in ihren Bann zu ziehen. Neben der Entwicklung der Delgado Familie habe ich viel zur Geschichte von Mallorca und Kuba, ja vom ganzen weltlichen Zusammenhang erfahren. Ich liebe es, beim Lesen noch mein Wissen zu erweitern, ohne dabei belehrt zu werden, sondern mit der Familie zu verbinden und mich daran zu erinnern. Eine klare Leseempfehlung und diese Mallorca Saga macht süchtig.

Hier meine Lieblingsstellen vom Buch:
Kapitel 11 "Erneut dachte sie an Mallorca. An die Zeit, als sie noch alle zusammen gewesen waren. Es schien ihr ein ganzes Leben zwischen damals und heute zu liegen. Kein schlechtes Leben, das nicht, aber eines, das sich völlig von dem unterschied, was sie sich damals erträumt hatte. Antonia vermisste ihre Familie. Briefe brachten da nur eine kurze Linderung. Viel lieber wäre sie ein echter Teil ihres Lebens."
Kapitel 15: "Er erinnert so sehr an dich. Der Ort strahlt Frieden aus. Wie du!".

Mein Dank geht an das Team von lovelybooks.de und den Heyne Verlag für das bereitgestellte Rezi-Exemplar und natürlich an das Autorenpaar für die gelungene Fortsetzung der Saga

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Veröffentlicht am 29.08.2022

Wenn Geister Mordfälle klären

Es gibt ein Sterben nach dem Tod
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Meine Meinung und Fazit:

Bücher von Tatjana Kruse verbinden für mich immer mein Lieblingsgenre mit viel Humor. Einfach ein Genuss, diese Bücher zu lesen und so kann man beim Lesen was für die Muskeln ...

Meine Meinung und Fazit:

Bücher von Tatjana Kruse verbinden für mich immer mein Lieblingsgenre mit viel Humor. Einfach ein Genuss, diese Bücher zu lesen und so kann man beim Lesen was für die Muskeln tun, für die Lachmuskeln .

Mit dem ersten Mord beginnt der Einstieg ins Buch und das erste Opfer kann nicht glauben, dass es tot ist. Wie jetzt? Ging doch nicht. Und so beginnt die Ermittler-Reise von Börnie als Geist. Schließlich möchte man doch wissen, wer seinem Leben ein vorzeitiges Ende versetzt hat. Auf witzige Weise lernt Börnie Menschen kennen, die sie als Geist wahrnehmen und ihr somit helfen können.

Ein tolles, sehr amüsantes Buch, bei dem schon die Kapitel nicht nummeriert sondern mit wortwitz versehen sind. Wichtig aber, es ist ein Krimi mut Ermittlungen und auch blutigen Details. Tja, und auch die Abgründe in der Geschäftswelt, höher und besser, Konkurrenz austechen und wortwörtlich über Leichen gehen.

Lieblingsstelle: Kapitel Alkohol ist ein Zaubermittel - er ist die Abschminklösung für den Charakter "Nicht so Börnie. Ihr Talent, sich nicht durch Empathie vom Wesentlichen ablenken zu lassen, war für ihre Karriere in einer immer noch von Männern dominierten Wirtschaftswelt stets eine Trumpfkarte gewesen.

Eine klare Leseempfehlung.

Mein Dank geht an das Team von netgalley und den Haymon Verlag für das bereitgestellte Rezi-Exemplar und natürlich an die geniale Autorin

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Veröffentlicht am 31.07.2022

Welt der starken Frauen

Die Hafenärztin. Ein Leben für das Glück der Kinder (Hafenärztin 2)
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Meine Meinung und Fazit:

Die Reihe um die Hafenärztin geht weiter, endlich.
Anne Fitzpatrick arbeitet vertretungsweise in den Auswanderhallen und Helene Curtius macht genau dort ihr Praktikum fürs Lehrerseminar. ...

Meine Meinung und Fazit:

Die Reihe um die Hafenärztin geht weiter, endlich.
Anne Fitzpatrick arbeitet vertretungsweise in den Auswanderhallen und Helene Curtius macht genau dort ihr Praktikum fürs Lehrerseminar. Es dauert nicht lange bis neue seltsame Ereignisse eintreten. Auch Berthold Rheydt steht vor neuen Ermittlungen. Erneut kann ich mit den drei Hauptprotagonisten durch Hamburg reisen und erfahre sehr interessante Dinge rund ums Auswandern, der weitere Kampf um Frauenrechte aber auch um den Fortschritt in der Kriminaltechnik. Wieder ein sehr stimmiger wundervoller Roman und jede Rolle entwickelt ihre Persönlichkeit, ihre Eigenart weiter und es macht Spaß daran teilzunehmen.

Eine klare Leseempfehlung, den es wird viel Wert auf Kleinigkeiten der damaligen Zeit gelegt, wie lebte man damals, welche Chancen hatte man oder wie sah das Schicksal aus.

Hier meine Lieblingsstellen:
Kapitel 2 "Helene wollte wie eine fortschrittliche Frau aussehen! Wie eine Frau, die ihren Mann stehen konnte. Liebreiz war für andere, sie wollte nicht gefallen, sie wollte stark wirken und es auch sein."
Kapitel 37: "Ich mache immer weiter, Herr Thönnes. Und ich lasse mich nicht aufhalten." Sobald sie den Satz ausgesprochen hatte, wusste sie, es war die Wahrheit. Anne wusste plötzlich, dass es keine andere Option gab: Sie würde niemals aufgeben. Sofort fühlte sie sich besser. Sie lächelte Thönnes an." Morgen ist ein neuer Tag."

Mein Dank geht an das vorablesen-Team und an den Ullstein Verlag für das bereitgestellte Rezi-Exemplar und die Autorin für die angenehmen Lesestunden und die gelungene Fortsetzung. Ich mag die ehrlichen Worte am Ende des Buches. Worte, bei denen mich die Autorin an ihrem Schreiballtag teilhaben lässt. Wie fokussiert sie ist, welche Stärken und Schwächen vortreten und dass sie im ersten Teil keine Danksagung gemacht hat, weil eh jemand vergessen wurden wäre. So ehrlich, Chapeau!

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Veröffentlicht am 21.07.2022

Die Hoffnung bleibt

Die Dorfschullehrerin
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Meine Meinung und Fazit:

In diesem Buch geht es um die junge Lehrerin Helene, die in der Rhön einen Neuanfang startet. Dass sie aus Berlin kommt und sie geflüchtet ist, ist bekannt, doch ihr wahres Schicksal ...

Meine Meinung und Fazit:

In diesem Buch geht es um die junge Lehrerin Helene, die in der Rhön einen Neuanfang startet. Dass sie aus Berlin kommt und sie geflüchtet ist, ist bekannt, doch ihr wahres Schicksal ist zunächst niemandem bekannt. Helene ist trotz ihrem Schicksal eine taffe Frau, die in ihrem Beruf auflebt. Durch ihre liebevolle Art wird sie schnell in Kirchdorf akzeptiert und anerkannt, sie findet wertvolle Freunde. Doch neben dem Glück ist sie in ihrer Trauer um ihrer Familie gefangen, die auf der anderen Seite des Zonenrandgebiets wohnt. Sie hat fast ein Jahr ihre Tochter Marie nicht gesehen, was für ein Schicksal. Und das Schlimme daran, dass es sucher tausende an ähnlichen Schicksalen gibt.

Das Buch trägt auch mehr zum Verständnis der verschiedenen Ansichten beider Staaten bei und zeigt auch auf, dass in beiden Staaten nicht alles perfekt ist. In der DDR das bekannte Unrecht an Ausreisewilligen und
Andersdenkende. Oder zum Beispiel das in der BRD lange Zeit Frauen nur mit Zustimmung des Ehemannes arbeiten durften oder das Helene trotz gleicher Arbeit einen geringen Lohn bekommen hat.

Ein sehr wertvolles Buch, was die Situation gelungen wiedergibt und ich oft mit klopfenden Herzen gelesen habe, einerseits durch die Beschreibung der Schicksale, mit Inhaftierung und Trennung der Familien und anderseits mit der Hoffnung auf Vereinigung. Und nicht nur mit klopfenden Herzen, auch mit tränenden Augen.
Meine Lieblingsstellen passend zum Buch:
Kapitel 6 "Und da begriff Helene zum ersten Mal welche Wunden nach der gewaltsamen Teilung des landes innden Herzen der hier lebenden Menschen zurückgeblieben waren. Wie tief die Verbundenheit zum Nachbarort immer noch war, wie schmerzlich die Sehnsucht nach dem einstigen Miteinander. Sie war nicht die Einzige, die sich verlassen und beraubt fühlte."
Kapitel 26 "Manchmal musste man sich lange gedulden, ohne voraussehen zu können, wie es ausging. Doch letztlich spielte das keine Rolle, solange man aus voller Überzeugung wusste, dass es das Warten wert war."

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