Owl und der verlorene Junge ist der zweite Teil einer kleinen Reihe, ich habe ihn unabhängig gelesen und kenne Teil 1 nicht. Trotzdem habe ich mich sehr schnell in der Story zurecht gefunden und fand sie ...
Owl und der verlorene Junge ist der zweite Teil einer kleinen Reihe, ich habe ihn unabhängig gelesen und kenne Teil 1 nicht. Trotzdem habe ich mich sehr schnell in der Story zurecht gefunden und fand sie auch wirklich sehr nett und auch für Erwachsene nicht zu flach, obwohl die Audienz ganz klar recht jung gedacht ist.
Besonders die Aufmachung innen und außen ist wirklich sehr sehr schön!
Ich habe eine ältere LYX Ausgabe des Buchs gelesen, indem auf dem Klappentext stand, dass es sich um das Thrillerdebut der Autorin handelt. Daher bin ich von der Beschreibung hier schon einmal verwirrt, ...
Ich habe eine ältere LYX Ausgabe des Buchs gelesen, indem auf dem Klappentext stand, dass es sich um das Thrillerdebut der Autorin handelt. Daher bin ich von der Beschreibung hier schon einmal verwirrt, ich kenne das Buch nur als ersten Teil.
Diesen fand ich durchaus gelungen, auch wenn er nicht ganz so raffiniert war, einige Twists vorhersehbar waren und die Auflösung am Ende mehr Knalleffekt vertragen hätte. Dennoch sehr solides Buch
Never - ein Buch, das Ken Follett während der Coronazeit in nur einem Jahr geschrieben hat. Während andere anfingen Sauerteig zu züchten, fing Ken Follett an, drüber nachzudenken, welche kleinen Ereignisse ...
Never - ein Buch, das Ken Follett während der Coronazeit in nur einem Jahr geschrieben hat. Während andere anfingen Sauerteig zu züchten, fing Ken Follett an, drüber nachzudenken, welche kleinen Ereignisse an verschiedenen Orten der Erde zu einer weltweiten Eskalation führen könnten.
Dabei erschafft er diverse Charaktere an verschiedenen Schauplätzen weltweit. Man merkt, dass hier (wie für Ken Follett üblich) sehr tiefgehend und ausführlich recherchiert wurde.
Besonders interessant fand ich die Darstellung der Eskalationsstufen mittels Defcon - Stufe. Diese Stufen wurden in immer kürzeren Abständen erhöht, woran man auch merkt, dass eine Eskalation immer eine exponentielle Steigung hat. Finde ich eine grandiose Idee.
Was mir ganz am Schluss noch gefehlt hat, war ein Epilog. Das Buch schließt sehr offen und ich hätte mir so sehr einen Ausblick gewünscht, was manche der Charaktere 10 Jahre später so machen. So kann ich nur spekulieren und diese Spekulation wäre nicht spoiler-frei :)
Ps: ich habe das Buch im englischen Original gelesen.
That night ist ein mitreißend erzählter Thriller, der sehr lange die Vergangenheit in zwei Perspektiven wiedergibt. Das ist so gut gemacht, dass man sich als Leser permanent ärgert und mitfühlt, weil es ...
That night ist ein mitreißend erzählter Thriller, der sehr lange die Vergangenheit in zwei Perspektiven wiedergibt. Das ist so gut gemacht, dass man sich als Leser permanent ärgert und mitfühlt, weil es für die Protagonistin einfach in 80% des Buchs nur schlecht läuft und Mist passiert. Das ist ja einerseits toll, wie die Autorin einen mitnimmt, allerdings ärgert man sich eben auch sehr lange. Das muss man mögen. Die Auflösung am Ende ist dann natürlich eine tolle Erleichterung, wiegt aber den Frust der vorherigen >300 Seiten kaum noch auf.
Stachlige Eltern und Schwiegereltern - Wer kennt sie nicht? Daher hat mich der Titel des Buchs gleich angesprochen, die Sukkulenten auf dem Cover passen da auch ziemlich gut.
Das Buch ist in verschiedene ...
Stachlige Eltern und Schwiegereltern - Wer kennt sie nicht? Daher hat mich der Titel des Buchs gleich angesprochen, die Sukkulenten auf dem Cover passen da auch ziemlich gut.
Das Buch ist in verschiedene Kapitel aufgeteilt, die Verhaltensweisen von Eltern betreffen - Grenzüberschreitungen, Energievampire und mehr. Zu jedem dieser Verhaltensprobleme gibt es Checklisten, Beispiele und natürlich auch Vorschläge, wie man mit diesem Verhalten selbst besser zurechtkommen kann und wie man die Eltern darauf ansprechen kann oder solche Konflikte mit der Zeit auflösen kann.
In jedem Kapitel gibt es auch noch eine spirituelle /christliche Perspektive auf das Problem. Das wurde im Vorwort angesprochen und ich habe die jeweiligen Unterkapitel einfach übersprungen, sodass sie mich nicht gestört haben.
Ich empfand das Buch als sehr hilfreich und besonders die Beispiele gut gewählt. Das einzige, was mich beim Lesen auch etwas traurig gemacht hat, ist dass man in diesem Fall selbst sehr viel entgegen kommen muss und selbst aktiv werden muss, schädliches Verhalten auch tolerieren soll. Das ist natürlich im Kontext dieses Ratgebers auch super sinnvoll, aber insgeheim wünscht man sich natürlich, dass auch die stachligen Eltern ihr eigenes Verhalten mehr reflektieren sollten.
Insgesamt ein absolut hilfreicher Ratgeber mit tollen Strategien und guter Struktur und Aufmachung.