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Veröffentlicht am 30.10.2022

Guter Auftakt mit ein paar Schwächen!

Like Snow We Fall
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Paisley möchte ihr altes Leben hinter sich lassen, als sie an der renommierten iSkate angenommen wird und nach Aspen zieht. Dort angekommen, kreuzt sich ihr Weg immer wieder mit dem des Snowboarders Knox, ...

Paisley möchte ihr altes Leben hinter sich lassen, als sie an der renommierten iSkate angenommen wird und nach Aspen zieht. Dort angekommen, kreuzt sich ihr Weg immer wieder mit dem des Snowboarders Knox, zu dem sie sich mit jeder Begegnung stärker hingezogen fühlt, auch wenn er ihr erst die kalte Schulter zeigt.
Doch Paisley weiß, dass ihr altes Leben sie früher oder später einholen wird, kann sie sich voll und ganz auf ihn einlassen?

"Like Snow We Fall" von Ayla Dade ist der erste Band der Winter-Dreams-Reihe und wird aus den wechselnden Ich-Perspektiven von Paisley Harris und Knox Winterbottom erzählt.

Paisley wuchs in einem Trailerpark auf und ist seit ihrer Kindheit eine begeisterte und ehrgeizige Eiskunstläuferin. Als sie an der iSkate in Aspen angenommen wird, bedeutet das für sie aber auch die Flucht vor ihrem alten Leben. Sie hat schon viel Schlimmes erlebt und ist eher ruhig und still, aber auch eine Kämpferin.
Knox hat ebenfalls keine einfache Vergangenheit und besonders der Schmerz über Verlust seiner Mutter sitzt noch tief. Knox ist ein gefeierter Snowboarder und kein Kind von Traurigkeit, dennoch lässt ihn etwas an Paisley nicht los. Knox verbirgt seinen Schmerz und seine Gefühle gut, feiert viel und möchte besonders seinen Vater nicht enttäuschen.
Die beiden haben mir sehr gut gefallen! Ich mochte die Entwicklung der beiden sehr und fand es schön, dass sie sich immer mehr öffnen konnten und dem jeweils anderen eine Stütze waren.

Insgesamt ließ sich das Buch sehr gut lesen, auch weil Ayla Dade die Geschichte der beiden sehr gefühlvoll erzählt hat. Am Anfang fand ich es jedoch ein wenig unrealistisch, wie schnell Paisley beispielsweise eine Unterkunft und einen Job gefunden hat und am Ende ging mir eine Entwicklung auch etwas zu schnell. Ein Problem wurde fast mühelos aus der Welt geschafft und auch über Knox' weiteren Weg hätte ich gerne noch mehr erfahren. Da hätte es für mich noch stärker in die Tiefe gehen dürfen!
Ich mochte aber das Setting richtig gerne! Ich schaue ja gerne Wintersport im Fernsehen und so fand ich es klasse, dass sowohl Paisley als auch Knox Wintersportler sind und auch in Aspen habe ich mich sehr wohlgefühlt!

Fazit:
"Like Snow We Fall" von Ayla Dade ist ein guter Auftakt der Winter-Dreams-Reihe!
Ich mochte Paisley und Knox ganz gerne und auch das winterliche Setting hat mir sehr gut gefallen!
Mir ging allerdings das Ende ein wenig schnell und am Anfang fand ich ein paar Entwicklungen etwas unrealistisch.
Ich vergebe gute drei Kleeblätter und freue mich schon sehr auf den zweiten Band!

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Veröffentlicht am 09.10.2022

Der Funke wollte leider nicht überspringen!

Ich bin dein Schicksal
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Erin besitzt die Fähigkeit, Noctua zu sehen, Wesen, die die menschliche Angst sammeln und von ihr leben.
Auch Callahan Kymragh ist ein Noctua, der Erin über Jahre hinweg immer wieder besucht hat, zum ...

Erin besitzt die Fähigkeit, Noctua zu sehen, Wesen, die die menschliche Angst sammeln und von ihr leben.
Auch Callahan Kymragh ist ein Noctua, der Erin über Jahre hinweg immer wieder besucht hat, zum letzten Mal an ihrem fünfzehnten Geburtstag, bevor er ohne ein Wort, ohne Erklärung verschwand.
Drei Jahre später steht er unverhofft wieder vor ihr, doch kann Erin ihm verzeihen?

"Ich bin dein Schicksal" ist der erste Band von Kira Lichts Dusk & Dawn Dilogie, der aus der Ich-Perspektive der siebzehn Jahre alten Erin Porter erzählt wird.

Ich habe im letzten Jahr die Kaleidra Trilogie von Kira Licht gelesen, die mich sehr begeistern konnte! Deshalb war ich sehr gespannt auf ihre neue Reihe, aber der Funke wollte leider nicht so recht überspringen.

Erin ist temperamentvoll und stur. Ihr Hobby ist es, Lost Places in ihrer Heimatstadt Cleveland aufzusuchen und Videos von diesen verlassenen Orten, meist alte Fabriken für ihren Instagram-Account zu drehen. Sie ist mutig und neugierig, aber ich fand ihre Art zum Teil sehr anstrengend, weil sie sehr selbstgerecht war und sich oft angegriffen gefühlt hat. Ihre Großmutter hat ihr beispielsweise jahrelang etwas verschwiegen, und als Erin die Wahrheit herausfindet, verhält sie sich unmöglich ihrer Großmutter gegenüber, womit Erin unter anderem dafür gesorgt hat, dass es mir schwergefallen ist, sie zu mögen.

Cal und Erin haben sich mit zwölf Jahren kennengelernt und an Erins fünfzehnten Geburtstag haben sie sich das erste Mal geküsst. Doch danach hat Cal Erin nie wieder besucht. Es gab keinen Abschied, keine Erklärung, was Erin das Herz gebrochen hat.
Nun ist er wieder da und es war fast, als hätte es die drei Jahre ohne Kontakt nicht gegeben, denn schnell waren die beiden wieder ein Herz und eine Seele, was mir viel zu schnell ging.
Cal war ziemlich undurchschaubar und hat Erin auf Händen getragen, ihn mochte ich eigentlich ganz gerne, aber ich hatte auch den Eindruck, dass man nur das von ihm gesehen hat, was er einen sehen lassen wollte.
Es gab einige Nebencharaktere, die mir ehrlich gesagt fast schon zu viele waren. Ildy, Horatio und Nolan sind wie Cal Alpha und sind immer mit dabei, wenn es nach Obskuris geht und Dylan, Rhonda und Jinjin sind Erins menschliche Freunde, die ihr immer helfen, wenn Erin Unterstützung braucht.
Ich mochte es dann auch nicht ganz so gerne, dass Erin ihren Freunden immer direkt alles brühwarm erzählt hat, was sie in Obskuris erlebt hat, von einer Welt und deren Bewohner, die ihre Freunde nicht sehen können.

Die Welt an sich hat mir aber ganz gut gefallen!
Erin kann Noctua sehen, die die Angst von Menschen sammeln, um so ihre Welt Obskuris am Leben zu erhalten.
Es gibt zehn verschiedene Kartelle, so ist Callahan beispielsweise ein Onyx, Kategorie Alpha-Dämon. Die Alpha sehen aus wie Menschen, aber die Alpha der einzelnen Kartelle haben besondere Merkmale. Die Onyx haben beispielsweise Fangzähne, die Cobalt Kiemen und die Fawn haben ein Ring aus Flammen um ihre Iris.
Dann gibt es noch Beta-Dämonen, die immer Mischwesen auf Mensch und Tier sind und die meiste Angst sammeln.
Die Gamma sehen oft aus wie Kuscheltiere und sammeln Angst von Kindern. Erin lebt mit drei Gamma zusammen, Pünktchen, ein Wüstenfuchs in Miniaturausgabe, Herald, ein Tintenfisch und Otiz, einer Hyäne.
Und dann gibt es noch die Delta, die beflügelten Reittiere der Alpha.
Die Welt war gut durchdacht und auch gut erklärt, trotzdem war es mir manchmal etwas viel, vielleicht auch, weil man gefühlt jedes Kartell im ersten Band besucht und man kaum Zeit bekommen hat, diese wirklich richtig kennenzulernen, was auf mich etwas zu gewollt gewirkt hat.

Außerdem gab es viele unterschiedliche Handlungsstränge.
Da war beispielsweise Erins Hobby, das Filmen der Lost Places. Dann war sie auch als Babysitterin unterwegs, wo sie eine Entdeckung gemacht hat, der sie dann gemeinsam mit Cal und seinen Freunden in Obskuris nachgegangen ist.
Auch über ihre Vergangenheit erfährt Erin noch etwas Neues und auch hier werden Nachforschungen angestellt. Es stand gefühlt immer mal wieder was anderes im Fokus und die anderen Sachen rückten in den Hintergrund und ich frage mich immer noch, wie alles miteinander zusammenhängen wird.
Die Geschichte konnte mich nicht so stark fesseln, wie ich es mir erhofft hatte, auch wenn es Kira Licht mit dem Ende doch noch gelungen ist, dass ich den zweiten Band lesen möchte. Ich habe zwar schon eine Vermutung, was für die Wendung am Ende gesorgt hat und hoffe einfach, dass ich mich irre, weil es sonst ziemlich vorhersehbar wäre.

Fazit:
Nachdem mir die Kaleidra Trilogie von Kira Licht so gut gefallen hat, so schwer hat es mir "Ich bin dein Schicksal", der erste Band der Dusk & Dawn Dilogie gemacht.
Die Protagonistin Erin hat es mir nicht leicht gemacht, sie zu mögen und mit ihr und Cal ging es mir viel zu schnell.
Die Welt an sich hat mir zwar gut gefallen, aber hier hatte ich oft das Gefühl, dass Kira Licht im ersten Band zu viel wollte, denn man hat kaum Zeit, die einzelnen Kartelle, die man im Verlauf der Geschichte besucht, richtig kennenzulernen. Und auch die einzelnen Handlungsstränge waren mir fast zu viel, auch weil man einfach noch nicht weiß, wie alles miteinander zusammenhängt.
Ich hatte mehr erhofft und vergebe schwache drei Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 02.10.2022

Guter Auftakt mit kleinen Schwächen!

Maple-Creek-Reihe, Band 1 - Meet Me in Maple Creek
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Kaum findet Mira heraus, sie einen Zwillingsbruder hat, steht Lilac auch schon unverhofft vor ihr.
Mit Lilac ist auch der undurchschaubare Joshka mit nach Maple Creek gereist, zu dem Mira sich mit der ...

Kaum findet Mira heraus, sie einen Zwillingsbruder hat, steht Lilac auch schon unverhofft vor ihr.
Mit Lilac ist auch der undurchschaubare Joshka mit nach Maple Creek gereist, zu dem Mira sich mit der Zeit immer stärker hingezogen fühlt, doch seine Vergangenheit kann er nicht hinter sich lassen und seine gefährlichen Machenschaften holen ihn ein, als er sich in Sicherheit wiegt.

"Meet Me in Maple Creek" ist der erste Band der Maple Creek Dilogie von Alexandra Flint, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der neunzehn Jahre alten Mirella Aberdeen und des dreiundzwanzig Jahre alten Joshka Graveman erzählt wird, wobei wir auch immer mal wieder aus der Perspektive von Lilac Henningway, Miras Zwillingsbruder lesen durften.

Mira studiert Mathematik und Architektur, liebt es, in der Natur zu sein und zu fotografieren. Sie ist eine freundliche junge Frau, die mir richtig gut gefallen hat!
Joshka ist ziemlich undurchsichtig. Er ist in New York aufgewachsen und schon in jungen Jahren zum Anführer eines Netzes organisierter Kriminalität im Untergrund der Stadt geworden. Er hat zwei Identitäten, Joshka und Tomber, und versucht diese strikt zu trennen und sich immer abzusichern, doch vor seiner Vergangenheit kann er nicht weglaufen.
Lilac hatte im Gegensatz zu seiner Zwillingsschwester keine behütete und eine alles andere als leichte Kindheit. Irgendwann hat sich Josh seiner angenommen und die beiden wirken ein wenig wie Brüder, denn Josh passt auf Lil auf und versucht ihn aus allem rauszuhalten, was ihm gefährlich werden könnte.

Maple Creek ist eine verträumte Kleinstadt in Oregon und ein echter Wohlfühlort!
Besonders die erste Hälfte des Buches hat mir richtig gut gefallen, aber nach einem kleinen Showdown im Mittelteil konnte mich die Geschichte in der zweiten Hälfte nicht mehr ganz so stark packen.
Das Thema Untergrund war einfach nicht meins und hat mir dann auch nicht so gut gefallen, weil ich es beispielsweise nur schwer vorstellbar finde, dass Joshka schon in so jungen Jahren einen wichtigen Stand im Untergrund hat und von vielen gefürchtet wird. Das hat mich persönlich einfach nicht angesprochen, was aber auch nicht schlimm war, auch weil es dank Joshkas Vergangenheit schnell spannend wurde!

Ich fand es auch sehr spannend, dass Lilac und Mira Zwillinge sind, die neunzehn Jahre lang nichts voneinander wussten, allerdings hätte ich mir gewünscht, dass die Beziehung von Lilac und Mira dann ein wenig mehr im Fokus gestanden hätte, auch wenn die Liebesgeschichte dafür ein wenig in den Hintergrund gerückt worden wäre. Auch die Aussprache mit dem Vater der Geschwister kam mir ein wenig spät.
Außerdem fand ich es gewöhnungsbedürftig, dass zwischen den einzelnen Kapiteln oftmals kleine Zeitsprünge lagen und man nur selten direkt weiterlesen konnte, sondern man sich immer neu orientieren musste, womit ich mich etwas schwergetan habe.
Die Geschichte hat mir dennoch gut gefallen, aber auch das Ende hat mir dann leider nicht ganz so gut gefallen. "Meet Me in Maple Creek" ist der erste Band einer Dilogie und der zweite Band "Save Me in Maple Creek" ist zeitgleich erschienen, aber mir war das Ende trotzdem viel zu offen und das letzte Kapitel hat mich sehr verwirrt zurückgelassen.

Fazit:
"Meet Me in Maple Creek" von Alexandra Flint ist ein guter Auftakt der Maple Creek Dilogie!
Mir haben Mira, Josh und der Wohlfühlort Maple Creek richtig gut gefallen und besonders der Anfang der Geschichte konnte mich mitreißen!
Es gab aber auch einige Dinge, die mir nicht so gut gefallen haben, so mochte ich es persönlich nicht so gerne, dass der New Yorker Untergrund eine Rolle gespielt hat und auch das Ende hat mir leider nicht gefallen.
Ich freue mich aber trotzdem sehr auf den zweiten Band und vergebe gute drei Kleeblätter!

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Veröffentlicht am 21.08.2022

Konnte mich zum Ende nicht mehr so stark abholen wie noch zu Beginn!

Everything I Didn't Say
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Jamie Evans hat einen Plan für ihr Leben. Eigentlich will sie nach ihrem Studium als Dramaturgin am Theater arbeiten, doch um Berufserfahrung zu sammeln, nimmt sie eine Stelle als Praktikantin einer Seifenoper ...

Jamie Evans hat einen Plan für ihr Leben. Eigentlich will sie nach ihrem Studium als Dramaturgin am Theater arbeiten, doch um Berufserfahrung zu sammeln, nimmt sie eine Stelle als Praktikantin einer Seifenoper an.
Als sie am Set von Chicago Hearts auf den Schauspieler Carter Dillane trifft, sprühen zwischen ihnen sofort die Funken, aber Carter darf keine öffentliche Beziehung führen und Jamie will sich auf ihre Arbeit konzentrierend, doch sie können der Anziehungskraft nicht widerstehen, was ihre Leben gehörig durcheinanderwirbeln wird.

"Everything I Didn't Say" ist der erste Band von Kim Nina Ockers Everything-Dilogie, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven von Jamie Evans und Carter Dillane erzählt wird.

Zu Beginn wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen erzählt. Im August 2015 begleiten wir die neunzehn Jahre alte Jamie an ihren ersten Praktikumstag ans Set der Fernsehserie Chicago Hearts, wo sie den dreiundzwanzig Jahre alten Carter trifft, der von der neuen Praktikantin sehr angetan ist.
Die zweite Zeitebene spielt im April 2019, wo Jamie sich im Haus ihrer Familie vor den Fotografen und der Presse versteckt. Sie hat keinen Kontakt mehr zu Carter und nach und nach erfahren wir, wie es dazu gekommen ist, aber auch wie sie sich angenähert haben, bis die Geschichte dann in der Gegenwart weitererzählt wird.
Mir hat das sehr gut gefallen, weil man doch sehr neugierig war, was zwischen Carter und Jamie passiert ist, auch wenn es für mich ein wenig vorhersehbar war!

Jamie ist ehrgeizig und zielstrebig. Sie würde für die, die sie liebt, alles tun und ihr eigenes Glück zurückstellen.
Sie ist eine Protagonistin, die mir zwar nicht unsympathisch war, aber die mir auch nicht besonders ans Herz gewachsen ist. Ich konnte ihre Handlungen zwar nachvollziehen, aber ich hätte mir gewünscht, dass sie mehr mit Carter gesprochen hätte, weil es viele Missverständnisse zwischen ihnen gab.
Carter kommt aus einer Arztfamilie, doch anstatt Medizin zu studieren, möchte er sehr zum Ärger seines gefühlskalten Vaters Schauspieler werden. Carter ist trotz allem gut behütet aufgewachsen und hat oft das bekommen, was er wollte, deshalb reizt ihn Jamie sehr, denn die neue Praktikantin verfällt ihm nicht sofort und gibt auch mal Widerworte.
Carter ist aber eigentlich ein lieber Kerl, den ich sehr mochte!

Die Geschichte ließ sich gut lesen und hat mir anfangs auch richtig gut gefallen!
Zum Schluss war für mich leider ein wenig die Luft raus und die Geschichte konnte mich dann auch nicht mehr so abholen, wie noch zu Beginn. Es gab auch ein paar Stellen in dem Buch, die ich nicht ganz logisch fand. Dennoch mochte ich diesen ersten Band und freue mich schon auf die Geschichte von Carters besten Freund Dexter, dessen Geschichte im zweiten Band erzählt wird.

Fazit:
"Everything I Didn't Say" von Kim Nina Ocker hat mir ganz gut gefallen.
Die Geschichte ließ sich gut lesen, wobei ich den Anfang des Buches stärker fand als das Ende und mir auch Carter deutlich besser gefallen hat als Jamie.
Ich vergebe starke drei Kleeblätter und freue mich schon sehr auf den zweiten Band!

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Veröffentlicht am 14.08.2022

Guter zweiter Band, der für mich aber nicht an den ersten Band herankam.

Rebellion. Schattensturm (Revenge 2)
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Seit Luc in Evies Leben getreten ist, wird sie immer tiefer in die übernatürliche Welt der Lux hineingezogen, was nicht immer ungefährlich ist.
Als sie die Wahrheit über ihre eigene Identität erfährt, ...

Seit Luc in Evies Leben getreten ist, wird sie immer tiefer in die übernatürliche Welt der Lux hineingezogen, was nicht immer ungefährlich ist.
Als sie die Wahrheit über ihre eigene Identität erfährt, ist sie erschüttert und muss nun für sich herausfinden, wer sie eigentlich ist und wer sie sein will.

"Rebellion - Schattensturm" ist der zweite Band von Jennifer L. Armentrouts Origin Reihe, der aus der Ich-Perspektive der achtzehn Jahre alten Evie Dasher erzählt wird.

Das Buch setzt fast nahtlos an das Ende des ersten Bandes an. Kaum vierundzwanzig Stunden sind vergangen, seit Evie angegriffen wurde und sie muss sich immer noch damit auseinandersetzen, wer sie in ihrem früheren Leben war und wer sie jetzt ist.
Seit sie Luc wiedergesehen hat, ist sie unweigerlich ein Teil der übernatürlichen Welt und lebt gefährlich, aber Evie möchte auch ihren Teil betragen und den anderen nicht zur Last fallen.

Evie hat mir wieder gut gefallen, weil sie sich nicht unterkriegen lässt, egal wie viel Schreckliches sie erlebt und wie viele Verluste sie hinnehmen muss. Sie versucht stark zu bleiben und nicht zu zerbrechen. Gut, dass sie darauf zählen kann, dass Luc sie immer bedingungslos unterstützt, es sei denn, sie würde sich in Gefahr bringen.
Luc ist mächtig, aber nicht unbesiegbar. Ich fand es gut, dass wir auch eine verletzliche Seite an ihm entdecken konnten, weil er sonst übermächtig gewirkt hätte. Manchmal war er mir ein wenig zu stark auf Evie konzentriert, aber ich mochte ihn echt gern!
Luc und Evie haben mir auch zusammen richtig gut gefallen! Die beiden lernen sich neu kennen und besonders Evie fällt es schwer sich zu öffnen, weil sie sich selbst finden muss. Luc macht ihr keinen Druck und hilft ihr immer.

Die Geschichte brauchte sehr lange, bis sie mich fesseln zu konnte und ich fand, dass sich besonders die ersten hundert Seiten sehr gezogen haben. Und auch im weiteren Verlauf gab es ein paar Längen, wo mich das Buch nicht so stark fesseln konnte.
Ich habe leider nicht allzu gut in die Geschichte hineingefunden, auch weil ich die ganzen Nebencharaktere nicht mehr komplett zuordnen konnte. Schön fand ich es aber, dass wir mit Daemon und seinen Geschwistern, Katy, oder auch Archer bekannte Charaktere aus der Lux Reihe wiedersehen durften!
Es gab aber auch immer wieder spannende Szenen und wir konnten ein paar Geheimnisse aufdecken, sodass es dann auch nicht langweilig wurde. Dennoch hat mir der erste Band deutlich besser gefallen, aber dem dritten Band möchte ich trotzdem eine Chance geben.

Fazit:
"Rebellion - Schattensturm" von Jennifer L. Armentrout ist ein guter zweiter Band der Origin Reihe.
Ich habe leider sehr lange gebraucht, bis ich in das Buch hineingefunden habe und es brauchte dann auch sehr lange, bis die Geschichte mich fesseln konnte.
Im weiteren Verlauf gab es ein paar Längen, aber es ist auch immer mal wieder was spannendes passiert, sodass es dann doch nicht langweilig wurde. Auch Evie und Luc haben mir sehr gut gefallen!
Ich fand den zweiten Band insgesamt nicht so stark wie den ersten Band, sodass ich gute drei Kleeblätter vergebe.

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