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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.10.2022

Die Rettung eines jüdischen Kindes

Ein Kind namens Hoffnung
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In ihrem Roman erzählt die Autorin Marie Sand die Geschichte von Elly Berger, die als Köchin in dem Haushalt eines jüdischen Arztes und einer Pianistin arbeitet. Die Familie wird denunziert und es gelingt ...

In ihrem Roman erzählt die Autorin Marie Sand die Geschichte von Elly Berger, die als Köchin in dem Haushalt eines jüdischen Arztes und einer Pianistin arbeitet. Die Familie wird denunziert und es gelingt Elly den Sohn der Familie als ihren auszugeben und sie flüchtet mit ihm. Die Autorin hat den Roman aufgrund von Erzählungen ihrer Großmutter, die als Köchin in einem jüdischen Haushalt arbeitete und einer großen Recherchearbeit über viele jüdische Schicksale geschrieben.
Obwohl es so bewegende Schicksale, sowohl von Elly als auch Leon und Menschen, die mit ihnen in Kontakt kommen, sind, hat mich der Roman nicht so emotional abholen können. Die meisten Menschen bleiben mir irgendwie "unnahbar",bzw. kann ich ihr Handeln nicht verstehen und ich erfahre zu wenig oder nur oberflächlich von ihrem Alltag und ihren Gefühlen. Eigentlich kann ich kaum fassen, dass die Rettung von Leon so "komplikationslos" verlaufen ist. Ich möchte nicht mehr dazu schreiben, um nicht zu spoilern. Das Ende hatte bewegende Szenen aber der Epilog wäre in meinen Augen nicht mehr nötig gewesen und ich fand ihn ein wenig unrealistisch.
Drei Sterne

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Veröffentlicht am 20.07.2022

Mäßiger Krimi

Das letzte Grab
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Die Rechtsanwältin Carla Winter wird mit dem Tod ihres Ex-Mannes konfrontiert und soll die Überführung von der Türkei, wo er im Auto verbrannte,sowie die Bestattung organisieren und finanzieren. Während ...

Die Rechtsanwältin Carla Winter wird mit dem Tod ihres Ex-Mannes konfrontiert und soll die Überführung von der Türkei, wo er im Auto verbrannte,sowie die Bestattung organisieren und finanzieren. Während sie die Nachricht in ihrem Büro erhält, wird bei ihr Zuhause eingebrochen und ihr One-Night-Stand ermordet zurückgelassen.Carlas Leben scheint in Gefahr und was wurde in der Wohnung gesucht?
Das Cover und die Kurzbeschreibung haben mir sehr gut gefallen. Mir gefällt die angenehme Schriftgröße und die Kürze der Kapitel, wodurch die Story temporeich und spannend bleibt. Die Figur der Carla konnte mich dagegen nicht so recht überzeugen und ich konnte mich so gar nicht in sie hineinversetzen bzw. hatte ich sie so gar nicht vor Augen. Dagegen fand ich die Darstellung anderer Protagonisten äußerst gelungen. Sehr schnell habe ich die richtige Ahnung gehabt, was es mit dem Ex-Mann und der geraubten Kunst auf sich hatte. Insgesamt hat mich dieser Krimi nicht vollkommen überzeugen können und ich bin mir unsicher, ob ich Carla wiedertreffen möchte.
Drei Sterne!

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Veröffentlicht am 19.06.2022

Der zweite Teil schwächelt

Die Dorfschullehrerin
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Ich habe den ersten Teil der Dorschullehrerin mit Begeisterung und Faszination gelesen, so dass ich mich sehr auf den zweiten Teil gefreut habe. Der Schreibstil hat mir auch in diesem Roman sehr gut gefallen ...

Ich habe den ersten Teil der Dorschullehrerin mit Begeisterung und Faszination gelesen, so dass ich mich sehr auf den zweiten Teil gefreut habe. Der Schreibstil hat mir auch in diesem Roman sehr gut gefallen und ich war froh, dass mir die Figuren aus dem ersten Teil schon bekannt gewesen sind, so dass ich Hintergrundwissen hatte. Leider hat mir Helene als Protagonistin in ihrem Handeln dieses Mal nicht so gefallen bzw. hat sie mich nicht so überzeugt. Im ersten Teil hat sie alles dafür getan, um wieder mit ihrer Tochter Marie zusammenzusein und nun hat sie in meinen Augen fast nur sich selbst im Kopf und ihre Arbeit. Ihr Verhalten auch gegenüber der "Stiefmutter" empfinde ich auch nicht besonders empathisch.Sehr gerne hätte ich mehr über die pädagogische Arbeit und das Leben im Grenzgebeit erfahren, aber dies ging ziemlch unter anhand der Vielzahl der Probleme, die die Autorin sonst noch in ihren Roman gepackt hat. Schnell wurden diese Probleme gelöst und dies war mir zu oberflächlich.
Sehr schade und von mir deswegen nur 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 05.06.2022

Ende und Anfang

Ein unvollkommener Ehemann
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Roxy erwischt ihren Ehemann in flagranti mit der Nachbarin im Ehebett, während sie selber gerade wieder nach Hause kommt, da sie in den letzten Tagen bei ihrer Mutter geschlafen hat, um diese während der ...

Roxy erwischt ihren Ehemann in flagranti mit der Nachbarin im Ehebett, während sie selber gerade wieder nach Hause kommt, da sie in den letzten Tagen bei ihrer Mutter geschlafen hat, um diese während der Sterbezeit und nach dessen Tod zu unterstützen. Roxy ist wie vor den Kopt geschlagen, denn mit dem Betrug ihres Ehemannes hätte sie nie gerechnet. Roxy hat in der Krankheitsphase ihres Vaters dessen Firma bzw. seine Selbstständigkeit als Chauffeur weiter betrieben. Sie hat es gerne gemacht und als sie nun sein Auto erbt, macht sie mit diesem Job weiter, was ihr sehr gut gefällt, aber ihrem Mann gar nicht. Roxy lernt während ihrer Fahrten interessante Menschen kennen bzw. führt interessante Gespräche mit ihnen, die sie auch persönlich bereichern.
Der Roman hat mich gut unterhalten, wobei mir Roxy sowie ihre Mutter, ihre Fahrgäste und Freundinnen gut gefielen, aber ihr Mann von Seite zu Seite bei mir immer mehr Wut wachrief. Ein Egoist sondergleichen. Roxy hadert mit sich, denn schließlich war ihr Mann ihre große Liebe.
Einiges in diesem Roman wurde mir zu oberflächlich beschrieben, insbesondere über Roxys Kinder und deren Persönlichkeiten, aber auch die Trauerphase der Mutter und von Roxy kamen mir zu wenig zu Sprache bzw. wurden mir zu glatt gebügelt. Insgesamt hätte ich mir mehr Tiefgang auch bezüglich der Ehe gewünscht und vergebe deswegen nur drei Sterne.

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Veröffentlicht am 31.03.2022

Niedliche Mäuse

Frederick und seine Freunde – Erste Formen und Farben
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Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich Frederick, die Maus, so toll finde, jedoch finde ich das Farben und Formen lernen mit diesem Buch ein wenig schwierig. Was stimmig ist für die Jüngsten, ...

Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich Frederick, die Maus, so toll finde, jedoch finde ich das Farben und Formen lernen mit diesem Buch ein wenig schwierig. Was stimmig ist für die Jüngsten, ist der quasi kaum vorhandene Text,, sowie das Format mit den dicken Pappseiten. Jedoch hätte ich mir bei den Formen zunächst nur den Umriss gewünscht und dann z.B. den Kreis in den unterschiedlichen Farben. ich fand es z. B. sehr schwierig, dass ein Kind in dem Drachen einzelne Dreiecke erkenenen soll. Außerdem beginnt das Buch mit dem roten Kreis und eines der weiteren Beispiele ist ein roter Luftballon, aber bei derm Dreieck kommt dann die Farbe Lila, deren Mischung dann später im Buch noch mal auftaucht. Die Streichholzschachtel, - welches Kind kennt dies denn noch ? , fand ich auch eher unpassend. Niedlich waren die Mäuse, aber als spezielles 'Buch zum Lernen für Farben und Formen würde ich es nur eingeschränkt empfehlen.

Drei Sterne!

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