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Veröffentlicht am 16.10.2022

Die Reise geht spannend weiter!

Schattenthron 2: Bringerin des Lichts
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Meine Meinung:

Nachdem ich am Ende von Band 1 mit vielen Fragezeichen im Kopf und verwirrten Gefühlen im Herzen dastand, musste ich einfach wissen, wie es mit Kaaya und ihrer Clique weitergeht! Und die ...

Meine Meinung:

Nachdem ich am Ende von Band 1 mit vielen Fragezeichen im Kopf und verwirrten Gefühlen im Herzen dastand, musste ich einfach wissen, wie es mit Kaaya und ihrer Clique weitergeht! Und die Autorin hat mich nicht enttäuscht, es ging genauso spannend weiter wie es aufgehört hat und ich konnte das Buch diesmal kaum aus der Hand legen. Tatsächlich muss ich auch sagen, dass ich Band 2 einen klitzekleinen Ticken besser fand, als Band 1, weil die Handlung irgendwie in sich geschlossener wirkte und ich mich auch schon an den Schreibstil der Autorin gewöhnen konnte.

Denn Beril Kehribar schreibt aus der Er/Sie-Perspektive und das ist für mich immer ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Diesmal fand ich aber gleich gut in die Geschichte rein und hatte keine Startschwierigkeiten. Gleichzeitig beleuchtet sie ganz verschiedene Sichtweisen, ich denke diesmal müssten es wieder so 5 bis 6 verschiedene Personen gewesen sein, dessen Gedanken mit uns als Leser geteilt werden. Dadurch wechselt die Sicht auch mal innerhalb eines Kapitels, manchmal auch mehrmals, womit man sich anfangs erstmal vertraut machen muss. Der Schreibstil der Autorin war diesmal auch noch etwas flüssiger, weswegen ich das Buch in nur 2 Tagen durchgelesen hatte. Die Handlung war wieder wahnsinnig spannend und voller unerwarteter Wendungen, die einen hab ich geliebt und die anderen quasi gehasst. Es war ein Wechselbad der Gefühle, gepaart mit Angst, Leidenschaft und Nervenkitzel. Die Autorin hat es auch beinahe perfektioniert, kleinere Cliffhanger innerhalb der Geschichte einzubauen und dann eine andere Perspektive länger zu beleuchten und das hat mich positiv gesehen wahnsinnig gemacht und meinen Lesefluss nur so befeuert. Mit 345 Seiten hatte die Geschichte auch die ideale Länge, um alle Fragen zu klären und mein Herz zu zerstören… und anschließend wieder zusammen zu setzen.

Das Cover gefällt mir hier tatsächlich auch noch ein bisschen besser als beim ersten Band, es passt einfach zur Handlung und zum Genre und natürlich auch zu seinem Vorgänger. Das Besondere ist auch noch der Buchschnitt, der alle Bücher in der ersten Auflage schmückt und der ist diesmal wieder richtig toll geworden und ergibt mit dem anderen ein tolles Gesamtbild! Auch innen finden sich viele schöne Details, wie eine Karte zur besseren Vorstellung, besondere Kapitelüberschriften und schwarze Schmuckseiten, die das Design nochmal perfektionieren.

Widmen wir uns aber noch der Protagonistin Kaaya, die es dieses mal wieder alles andere als leicht hatte. Kaaya ist eine unglaublich starke Protagonistin, die das Herz am richtigen Fleck hat. Sie ist mutig, klug und hat eine Kämpfernatur, die sich nach und nach immer mehr kristallisiert. Im ersten Band hat sich ein Geheimnis um sie gelüftet, welches jetzt immer mehr Raum einnimmt und sie vor eine ziemlich wichtige Entscheidung gestellt hat. Gleichzeitig muss sie sich aber noch um so viele andere Dinge Gedanken machen, dass ich persönlich schon explodiert wäre. Aber Kaaya ist unerschütterlich und kämpft immer weiter und weiter, was ich persönlich sehr an ihr bewundere. Sie wächst im zweiten Band der Dilogie immer weiter über sich hinaus und wird zu der starken Persönlichkeit, die sie von Anfang hätte sein müssen.
Aber was wäre sie ohne ihre Freunde? Natürlich treffen wir auch Arian, Luana und Aron, Ilias und Kian wieder, die alle ihre eigene Geschichte zu erzählen haben. Wir treffen alte und auch neue Freunde, bekämpfen Umbren und erleben viele neue Abendteuer. Ich glaube mit dieser Clique wird es so schnell nicht langweilig.

Und es wird natürlich auch romantisch, aber für welchen Mann sich Kaayas Herz entscheiden wird, das musst du „leider“ selbst nachlesen..

Bildgewaltig, spannend, emotional - so würde ich „Schattenthron - Bringerin des Lichts“ in drei Worten beschreiben. Die Geschichte hat mich eingenommen und in seinen Bann gezogen und auch wenn mein weiches Herz nicht mit jeder Wendung einverstanden war, konnte ich diese Reihe doch mit einem guten Gewissen abschließen. Da die Bücher nicht unabhängig voneinander lesbar sind, würde ich dir empfehlen, erst mit dem ersten Band zu starten, aber ich kann die dir Bücher rund um Kaaya und den Schattenthron wirklich empfehlen.

Ich danke dem Carlsen Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

4 Sternchen von 5 Sternchen

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  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.07.2022

Kompliziert, Intensiv und Royal!

Royal Danger
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Meine Meinung:

Mit Band 7 „Royal Forever“ war die Geschichte von Smith und Belle eigentlich erzählt und umso mehr freute es mich, dass die Autorin die Reihe fortführt und ich nochmal in dieses royale ...

Meine Meinung:

Mit Band 7 „Royal Forever“ war die Geschichte von Smith und Belle eigentlich erzählt und umso mehr freute es mich, dass die Autorin die Reihe fortführt und ich nochmal in dieses royale Umfeld eintauchen kann. Und obwohl ich die Bücher wirklich vor einiger Zeit gelesen habe und dazwischen einige hundert Bücher lagen, habe ich mich ganz gut in der Geschichte zurecht gefunden. Tatsächlich hätte ich mir einen kleinen Rückblick am Anfang des Buches gewünscht, damit auch Leser, die damals zum Release die ersten Bände gelesen haben, auch wieder auf dem neusten Stand sind, aber das wäre noch das Tüpfelchen auf dem i gewesen und hat mein Leseerlebnis jetzt nicht negativ beeinflusst.

Wie man es auch schon von der Autorin gewöhnt ist, inzwischen sind wir schließlich bei Band 11, bekommen wir als Leser beide Sichtweisen auf dem Silbertablett serviert. Das war auch gut so, da sich Belle und Smith in diesem Band immer weiter voneinander entfernen und man somit wenigstens wusste, was in den beiden (Stur-)Köpfen so abging. Tatsächlich ist es für mich ein bisschen schwer gewesen, dass die Handlung doch recht traurig und kompliziert war und die glücklicheren Momente eher rar gesät waren, da ich doch eine friedfertige Person bin und die Beiden auch echt viel durch gemacht haben. Dafür hab ich die schönen Momente umso mehr genossen. Nichtsdestotrotz war es wirklich schön zu lesen, wie es bei den Beiden weiter geht und wie sich ihre Zukunft so entwickelt hat. Clara, Alexander und Edward hatten auch so ihre Gastauftritte und so konnte man von jedem wieder ein Stückchen mehr erfahren.

Das Cover passt sich der neuen Covergestaltung der Reihe perfekt an und ich bin tatsächlich beeindruckt, dass der Verlag auch bei Band 11 immer noch ein neues passendes Design findet, was es so noch nicht gegeben. Von der Seitenanzahl ist es mit 250 Seiten das bisher dünnste Buch der Reihe, was ich schon etwas schade finde, da ich gerne noch mehr von den Beiden gelesen hätte, aber glücklicherweise geht die Geschichte von Smith und Belle in „Royal Flames“ noch weiter. Da befindet sich auch hinten im Buch eine Leseprobe und es geht auf jeden Fall spannend weiter! Der Schreibstil von Geneva Lee ist unverändert flüssig und durch die Ich-Perspektive, fiel mir das Lesen wirklich sehr einfach.

Zu den Protagonisten selbst kann ich gar nicht mehr allzu viel sagen, denn die haben wir in den ersten drei Bänden ihrer Geschichte schon wirklich sehr gut kennenlernen können. Trotzdem zeigen sie uns auch hier noch einmal andere Seite von sich selbst. Belle habe ich als eine starke, unabhängige Frau kennengelernt, aber diesmal kommt auch ihre verletzliche und unsichere Seite ans Licht. Es war nicht immer einfach für sie und ich fand ihren Kampf gegen ihre inneren Dämonen doch sehr kräftezerrend für sie und gleichzeitig hat sie nicht aufgegeben, auch wenn es schwer wurde. An ihrer Seite war immer Smith, ihr verlässlicher Stein in der Brandung. Smith ist immer noch das dominante Alpha-Männchen, welches er immer war und wohl auch immer bleiben wird, aber seine fürsorgliche und liebevolle Art hat mein Herz so sehr zum Flattern gebracht, dass ich gerade mehr Team Smith als Team Alexander bin. Auch wenn sich die Beiden wirklich nicht viel Nehmen.

Abschließend kann ich euch auch „Royal Danger“ empfehlen, vor allem wenn ihr Fans der Reihe seid. Da die Bücher zumindest abhängig von Band 4, 5 und 6 sind, solltet ihr erst die Bücher lesen bevor ihr euch Band 11 widmet. Ansonsten kann ich euch jedes einzelne Buch nur wärmstens empfehlen und freue mich jetzt schon auf den vorerst letzten Band der Royals!

Ich danke dem Blanvalet Verlag und dem Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

4 Sternchen von 5 Sternchen

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.07.2022

Schau nicht weg! - Ein tiefgründiger Roman, der dein Herz berühren wird.

Blush
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Meine Meinung:

Schmerz. Das Erste, was mir zu diesem Buch in den Kopf kommt, ist Schmerz. Wirklich, ich kenne kaum eine Autorin, die sich traut so intensive Bücher zu schreiben und die wirklich wunderschön ...

Meine Meinung:

Schmerz. Das Erste, was mir zu diesem Buch in den Kopf kommt, ist Schmerz. Wirklich, ich kenne kaum eine Autorin, die sich traut so intensive Bücher zu schreiben und die wirklich wunderschön und schmerzhaft zugleich sind. Band 1 war schon sehr intensiv und auch im zweiten Band scheute sich Amelia Caden nicht, in Wunden hineinzudrücken und auf Missstände aufmerksam zu machen. Hast du schon einmal von Bystander Effekt gehört? Nein? Dann lese dir dieses Phänomenen gerne einmal durch, denn diesen Umständen ist auch die Protagonistin Liz zum Opfer gefallen und auch wenn ich noch nie davon gehört habe, ist mir klar geworden, dass das meistens leider eher die Regel als die Ausnahme ist.

Aber zurück zum Buch: Es wird aus den Perspektiven der Protagonisten Liz und Ryder erzählt, wobei die Sicht innerhalb eines Kapitels nicht wechselt. So wurde man mit den Gefühlen und Gedanken von Beiden konfrontiert und ich persönlich konnte mich so auch viel besser in die jeweilige Person hineinversetzen. Am Anfang hatte ich Angst, dass ich nicht verstehen könnte, wieso Liz stumm ist, obwohl sie ja physisch gesehen sprechen kann, aber die Autorin hat diesen inneren Kampf so gut beschrieben, dass man fast glauben könnte, sie hätte es selbst erlebt. Insgesamt ist ihr Schreibstil sehr nah am Leser dran und ich habe wirklich sehr gerne zwischen den Seiten geschmökert und die Reise von Liz und Ryder begleitet. Die Handlung wurde auch schön aufgebaut, die erste Hälfte war ein wirkliches Annähern, Kennenlernen und erleben und diese Seiten habe ich quasi nur so inhaliert. Danach wurde es etwas komplizierter und ich fand es ein klitzekleines bisschen schade, dass sich der Fokus der Beiden etwas verschoben hatte und erst zum Ende hin wieder aufgetaucht ist. Aber ansonsten hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen, es ließ sich gut lesen und auch die Kapitel hatten eine angenehme Länge.

Das Cover ist schlicht und bunt zugleich. Ich persönlich mag die Gestaltung ganz gerne, da sie auch zum Inneren des Buches passt und perfekt zum ersten Band passt. Leider ist das äußere Material sehr anfällig für Beschädigungen, sowohl wenn man vorsichtig liest, als auch wenn man es transportiert. Also wer da eher empfindlich ist, sollte dieses Buch wie ein rohes Ei behandeln, damit man keine Abnutzungen erschafft.

Widmen wir uns noch den beiden Protagonisten - Lizzy und Ryder. Ryder habe ich schon im ersten Band lieben gelernt und obwohl er auch ziemlich kaputt in seinem Inneren ist, habe ich ihn sofort in mein kleines, viel zu weiches Herz geschlossen. Ryder ist kaputt und trotzdem so ein toller, junger Mann. Er ist aufmerksam, klug, loyal.. und es bricht mir das Herz, dass er es nicht immer leicht im Leben hatte. Aber er ist auch ein Kämpfer. Genauso wie Liz, die eigentlich eine super offene und lebensfrohe Person war, bis die äußeren Umstände das geändert haben. Seitdem spricht sie auch nicht mehr, aber das bricht ihrer tollen Persönlichkeit wirklich keinen Zacken ab. Liz ist jung, wissbegierig und absolut schlagfertig. Sie ist lustig und bei den richtigen Menschen kann sie sich auch komplett fallen lassen. Leider gibt es davon nicht mehr allzu viele, aber tatsächlich wünsche ich ihr alles erdenklich Gute und dass sie langfristig ihren Frieden findet.
Aber ich denke mit Ryder zusammen schafft sie alles.

Abschließend hat mir auch „Blush“ wirklich gut gefallen und mir tolle Lesestunden verschafft. Ich kann euch sowohl Band 1 als auch Band 2 dieser Dilogie sehr empfehlen. Die Bücher sind unabhängig voneinander lesbar, aber ihr solltet bedenken, dass ihr in „Blush“ etwas gespoilert werdet, was die Handlung von „Blossom“ angeht.

Ich danke dem cbj Verlag und der Autorin für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

4 Sternchen von 5 Sternchen

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Veröffentlicht am 04.07.2022

Endlich hat das Kämpfen ein Ende!

Black Hearts
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Meine Meinung:

Da ist es. Das Ende einer weiteren Reihe von Geneva Lee und irgendwie habe ich es noch gar nicht wahrgenommen, dass das Kämpfen und Rätselraten nun vorbei ist. Die Rivals-Reihe war in ...


Meine Meinung:

Da ist es. Das Ende einer weiteren Reihe von Geneva Lee und irgendwie habe ich es noch gar nicht wahrgenommen, dass das Kämpfen und Rätselraten nun vorbei ist. Die Rivals-Reihe war in meinen Augen so komplett anders, als die anderen Bücher der Autorin, aber auch diese Bücher haben einen Platz in meinem Herzen gefunden und ich bin ein bisschen traurig, dass ich Sterling und Adair jetzt gehen lassen muss. Ihre Geschichte war schmerzhaft, geprägt von Intrigen, Lügen und Geheimnissen. Aber auch die Leidenschaft, die die beiden miteinander verbindet, war allgegenwärtig und es war ein tolles Erlebnis, diese Geschichte zu begleiten.

Auch im dritten Band wurde wieder die Ich-Perspektive gewählt, was man ja schon aus den Vorgängern gewohnt war. Auch bekommen wir wieder die Sichten von Adair jeweils in der Vergangenheit und in der Gegenwart präsentiert. Aber diesmal war es anders, da die ersten 130 Seiten in etwa komplett die Vergangenheit der Beiden behandelt hat. Und einerseits war ich darüber total froh, weil man endlich am Stück ziemlich viele Informationen bekommen hat, andererseits wollte ich auch unbedingt in der Gegenwart wissen wie es weiter geht, da ein ziemlich großes Geheimnis im Prolog gelüftet wurde. Und schätzungsweise haben auch nochmal so 50-80 Seiten die Vergangenheit weiter im Verlauf des Buches thematisiert. Also so richtig weiß ich immer noch nicht ob ich diesen Wechsel zwischen den Zeitformen so toll fand, denn der Block am Beginn war auch irgendwie nicht das, was ich mir vorgestellt hatte und hach ja.. Hier bin ich etwas zwiegespalten, aber dazu muss ich auch sagen: Es hat meinen Lesefluss nicht sonderlich beeinflusst. Es hat einfach dafür gesorgt, dass man auch als Leser nur nach und nach die Wahrheit entdeckt und immer weiter lesen wollte und damit hat es ja auch seine Aufgabe erfüllt, denn das hat bei mir echt gut geklappt.

Bei Geneva Lee merkt man aber auch, dass das nicht ihr erstes Buch war, das sie geschrieben hat, denn es ließ sich wieder sehr flüssig lesen. Die Handlung selbst war auch toll gewählt für den Abschlussband, denn die komplette Vergangenheit wird noch einmal aufgearbeitet, alle Geheimnisse gelüftet und die beiden Protagonisten wachsen immer mehr zusammen und kämpfen gegen alle Strömungen an. Die Handlung hat 460 Seiten eingenommen und meiner Meinung nach brauchte man die Länge auch, da dieses ganze Konzept, welches sich über die 3 Bücher aufgebaut hat, wirklich komplex ist. Das merkt man auch daran, dass es nur einen Prolog, Epilog und 25 Kapitel gibt. Also 40 Seiten für ein Kapitel waren hier nicht sehr abwegig, da man einfach den Platz für all die Gefühle und Handlungsstränge brauchte. Aber ich bin wirklich sehr glücklich mit dem Ende und kann die Reihe jetzt ruhigen Gewissens abschließen.

Zu den Charakteren kann ich gar nicht mehr allzu viel neues berichten, aber ich habe sie durch diesen Band noch einmal etwas näher kennenlernen dürfen und kann damit auch Aktionen aus den vorherigen Bänden besser nachvollziehen. Beide sind wirklich absolute Kämpfernaturen und beide haben einen ganz besonderen Weg hinter sich gebracht, der sie zu den Menschen geformt hat, die sie jetzt sind.

Das Cover passt sich perfekt in die bestehende Reihe ein und ich mag es sehr, dass sie sich so schön ergänzen. Und die Pastelltöne sind ja total mein Ding! Zusammen sehen die 3 Bücher einfach schön aus und bilden im Regal einen richtigen Hingucker.

Für mich ist „Black Hearts“ ein toller, emotionaler Abschluss dieser Reihe rund um Adair und Sterling. Ihre Geschichte war emotional, ergreifend und mitreißend und ich lasse diese Bücher mit einem lachenden und einem weinenden Auge hinter mir. Ich kann euch jedes Buch der Reihe wirklich empfehlen, aber beginnt unbedingt mit Band 1, da die Bücher alle miteinander zusammenhängen.

Ich danke dem Blanvalet Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

4 Sternchen von 5 Sternchen

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Veröffentlicht am 17.04.2022

Ideal für Genre-Einsteiger!

Schreib oder stirb
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Meine Meinung:

Da ich doch eher zu den zart besaiteteren Seelen gehöre, aber unbedingt mal ein Buch von Fitzek lesen wollte, habe ich zu diesem hier gegriffen, da ich den Klappentext schon sehr ansprechend ...

Meine Meinung:

Da ich doch eher zu den zart besaiteteren Seelen gehöre, aber unbedingt mal ein Buch von Fitzek lesen wollte, habe ich zu diesem hier gegriffen, da ich den Klappentext schon sehr ansprechend fand und die Aussicht auf ein bisschen Charme und Humor mich eher angezogen als abgeneigt hat. Und trotz der negativen Rezensionen finde ich schon, dass es sich lohnt dieses Buch zu lesen, auch wenn ich gerade diese humorvolle Seite doch als leicht überladen empfunden habe. Es ist gut gemacht, keine Frage und man merkt auch, dass man es hier mit Bestseller Autoren zu tun hat, aber manche Witze kamen bei mir irgendwann leider nicht mehr so richtig an. Allerdings könnte ich mir das Ganze auch sehr gut als Hörbuch vorstellen, wenn man einen Sprecher hat, der die Geschichte nochmal anders herüberbringt. Manchmal ist Sprache eben nochmal anders als pure Schrift und vor allem Flachwitze MUSS man witzig betonen, damit sie letztendlich lustig sind.

Aber ich muss auch sagen, dass ich mich wahnsinnig gut unterhalten gefühlt habe. Die Handlung war spannend, voller Überraschungsmomente und eben mit einem gewissen Humor untersetzt, der mir den Einstieg in das Thriller-Genre schon ziemlich erleichtert hat. Ich habe auch schon öfters gelesen, dass man den Stil von Fitzek schon sehr rauslesen kann, was ich jetzt aufgrund meiner mangelnden Erfahrung nicht beurteilen kann, aber ich wollte es zumindest mal gesagt haben. Die Schreibstile von Fitzek und Beisenherz sind auch super flüssig, ich persönlich hätte jetzt nicht gemerkt, dass hier zwei Autoren am Werk waren, wenn ich es nicht vorher gewusst hätte. Die Charaktere waren mir für einen Thriller sehr sympathisch und insgesamt hatte ich viel mehr Angst vor dem Ganzen, als letztendlich nötig gewesen ist. Ich habe das Buch quasi in einem Rutsch durchgelesen, da ich es wirklich spannend war und ich natürlich unbedingt wissen wollte, wie sich die Handlung auflöst. Das Ende war auf jeden Fall befriedigend, wenn auch nicht allzu überraschend, aber ich konnte mit dem Buch gut abschließen und würde auch gerne weitere Bücher der beiden Autoren lesen.

Das Cover ist jetzt nicht so ganz mein Fall, aber für das Genre doch angemessen. Das Hardcover fühlt sich in jedem Fall sehr hochwertig an und schlussendlich kommt es ja auch auf die inneren Werte an.

Abschließend kann ich euch dieses Buch schon ans Herz legen, vor allem wenn ihr auch mal in neuen Gewässern lesen möchtet. Man merkt einfach, dass die Autoren hier nicht ihr erstes Buch geschrieben haben und ich mochte das Zusammenspiel der Beiden sehr. Humor und Spannung, gemischt in einem Buch, welches mich so schnell nicht mehr gehen lassen wollte. Ich habe die Lesezeit in dieser Handlung sehr genossen und kann es euch deswegen auch nur empfehlen!

Ich danke dem Droemer Knaur Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

4 Sternchen von 5 Sternchen

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