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Veröffentlicht am 19.02.2023

Verrücktes Grimmwald

Grimmwald 1 – Teds und Nancys total verrücktes Abenteuer
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Verrückt und abgedreht. Das sind meine ersten Gedanken, wenn ich das Cover betrachte. Allein der Vermerk "Willkommen - Betreten auf eigene Gefahr" lässt mich direkt Schmunzeln. Man erkennt auf Anhieb, ...

Verrückt und abgedreht. Das sind meine ersten Gedanken, wenn ich das Cover betrachte. Allein der Vermerk "Willkommen - Betreten auf eigene Gefahr" lässt mich direkt Schmunzeln. Man erkennt auf Anhieb, dass es in dem Buch um die beiden Füchse Ted und Nancy geht.

Man findet schnell ins Buch hinein. Im Großen und Ganzen sind es jedoch relativ viele Namen, die man sich merken muss, damit man die einzelnen Tiere im weiteren Verlauf des Buches einordnen kann. Kurzzeitig war ich hier ein wenig überfordert und musste hier und da nochmal ein paar Seiten zurückblättern, um den Zusammenhang herstellen zu können.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr lebhaft und abwechslungsreich.
Die Zeichnungen im Buch gefallen mir darüber hinaus richtig gut. Sie verleihen dem Buch eine ganz besondere Note.
Die immer mal wieder eingeschobenen Gedanken von Erik Dynamit waren allerdings meiner Ansicht nach überflüssig.
Der Humor ist typisch britisch. Ich mag grundsätzlich den trockenen Humor der Briten... Wenn ich allerdings daran denke, dass dies ein Kinderbuch ist, bin ich unschlüssig, ob das Buch an manchen Stellen für 7-jährige Kinder nicht zu "heftig" ist. Schließlich ist das Buch wohl eher zum Selberlesen als zum Vorlesen gedacht.

Somit komme ich zu dem Fazit, dass es insgesamt ein witziges Kinderbuch ist, welches mit einer tollen Gestaltung daherkommt. Allerdings empfehle ich das Buch eingeschränkt an ältere Kinder weiter. Ich freue mich nun auf weitere kuriose Geschichten aus Grimmwald. Die fiese Katze aus Teil 1 wird dann ja wohl nicht mehr vorkommen...

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Veröffentlicht am 13.11.2022

Potenzial wurde nicht ausreichend genutzt

Book of Night
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Schatten. Ein düsteres und mysteriöses Themengebiet, welches meines Wissens nach bisher noch nicht in einem anderen Fantasy-Buch behandelt wurde. Entsprechend habe ich mich sehr auf das Buch "Book of Night" ...

Schatten. Ein düsteres und mysteriöses Themengebiet, welches meines Wissens nach bisher noch nicht in einem anderen Fantasy-Buch behandelt wurde. Entsprechend habe ich mich sehr auf das Buch "Book of Night" der Autorin Holly Black gefreut und eine spannende Geschichte erwartet. Auch das dunkle Cover macht neugierig und gefällt mir ausgesprochen gut.

Trotz alledem konnte mich das Buch nicht sonderlich fesseln. Der Einstieg ins Buch war etwas holprig für mich. Als Leser stolpert man über viele Begrifflichkeiten, die zwar nach und nach erklärt werden, die allerdings nicht besonders einprägsam sind. Hier wäre ein Wörterverzeichnis überaus praktisch gewesen. Auch eine Liste mit allen Charakteren würde helfen, der Handlung besser folgen zu können. Aus diesen Gründen war der Lesefluss deutlich gestört, weshalb ich das Buch mehrmals zur Seite legen musste.
Die Protagonistin Charlie mit all ihren Macken und Fehlern hat mir jedoch ganz gut gefallen. Dies macht jedoch meine Kritikpunkte nicht wett.

Mein Fazit zum Buch: Eine interessante und vielversprechende Handlung; die Ausarbeitung der Story konnte mich jedoch nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 13.11.2022

Erwartungen konnten nicht erfüllt werden.

EAST. Welt ohne Seele
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Die Story von "East - Welt ohne Seele" klingt zunächst spannend... Der CIA Agent Jan Jordi Kazanski wurde von seinem Dienst freigestellt. Grund hierfür ist seine Alkoholsucht, in die er nach einem tragischen ...

Die Story von "East - Welt ohne Seele" klingt zunächst spannend... Der CIA Agent Jan Jordi Kazanski wurde von seinem Dienst freigestellt. Grund hierfür ist seine Alkoholsucht, in die er nach einem tragischen Ereignis abgerutscht ist. Nun wird er allerdings für einen ganz besonderen Auftrag wieder in den Dienst zurückgeholt. Das Cover ist mysteriös. Man erkennt einen dunklen Tunnel mit einem beißendem Licht, das das Ende des Tunnels signalisieren soll. Dort sieht man eine dunkle Gestalt, die man jedoch nicht genauer identifizieren kann.

Ich habe mich anfangs wirklich sehr schwer getan, dem Handlungsverlauf zu folgen. Auch der Schreibstil des Autors Jens Henrik Jensen hat leider nicht zu einem flüssigen Lesefluss verholfen. Die Atmosphäre ist bereits zu Beginn sehr düster. Sonderlich viel Spannung kommt leider im gesamten Buch nicht auf. Darüber hinaus kann ich mich mit den Charakteren nicht anfreunden.
Von einem Agenten-Thriller habe ich mir tatsächlich mehr erhofft. Vielleicht war meine Erwartungshaltung aber auch zu groß. Mein Fazit zum Buch: Kann man lesen, muss man aber nicht.

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Veröffentlicht am 05.11.2022

Gute Grundidee

WENN… Wenn Buch zum Selbstgestalten
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Von außen wirkt das Buch überaus edel. Entsprechend waren meine Erwartungen an den Innenteil des Buches relativ hoch. Leider konnten meine Erwartungen diesbezüglich nicht ganz erfüllt werden. Hinsichtlich ...

Von außen wirkt das Buch überaus edel. Entsprechend waren meine Erwartungen an den Innenteil des Buches relativ hoch. Leider konnten meine Erwartungen diesbezüglich nicht ganz erfüllt werden. Hinsichtlich der Gestaltung könnte man fast meinen, es handelt sich um ein Freunde-Buch / Poesiealbum für Kinder. Die Wenn-Sätze sind vorgegeben und auf den einzelnen Seiten abgedruckt. Auf einigen Seiten sind darüber hinaus niedliche Tiere (z.B. Koala, Elefant, Nilpferd, etc.) abgebildet. Die Seiten haben zudem einen farbigen Hintergrund. Keine Frage... die Illustrationen sind wirklich süß, aber eben nicht auf Erwachsene abgestimmt.

Die gedruckten Wenn-Sätze machen es einem nicht ganz einfach, der Kreativität Raum zu geben. Am Ende des Buches befinden sich ein paar wenige Seiten zu freien Gestaltung.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Wenn-Buch eine nette Büchlein ist, welches in der Umsetzung ein paar Mängel aufweist. Das Buch eignet sich gut als Geschenkidee, jedoch meiner Ansicht nach, hauptsächlich für Teenager und Heranwachsende.

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Veröffentlicht am 01.11.2022

Ein Zirkus zur Demonstration von Macht

Zirkus der Wunder
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„Wunder“, so werden die Artisten in Jasper Jupiters Zirkus genannt. De Handlung spielt in Südengland Mitte des 19. Jahrhunderts. Zur damaligen Zeit wurden andersartige Menschen (z.B. Menschen mit besonderer ...

„Wunder“, so werden die Artisten in Jasper Jupiters Zirkus genannt. De Handlung spielt in Südengland Mitte des 19. Jahrhunderts. Zur damaligen Zeit wurden andersartige Menschen (z.B. Menschen mit besonderer Hautpigmentierung, spezieller Körperbehaarung, oder auch Wachstumsstörungen) als Kuriosität angesehen. Jasper sammelt die Kuriositäten mit der Intention, den erfolgreichsten Zirkus im Lande zu haben. Die junge Nell, gezeichnet durch Muttermale, stößt anfangs unfreiwillig als neueste Attraktion hinzu. Mit ihr als „achtes Weltwunder“ wächst Jaspers Wunsch nach Ruhm und Ehre ins Unermessliche...

Ein wunderschönes Cover ziert dieses doch auch etwas andersartige Buch. Insbesondere die farbliche Gestaltung des Titelbildes gefällt mir ausgesprochen gut und hat auf Anhieb mein Interesse geweckt.

Der Zirkusdirektor Jasper ist ein interessanter und sehr spezieller Charakter. Er hat seine Ziele klar im Blick und verfolgt diese aber auch ohne Rücksicht auf Verluste. Das hat ihn sehr schnell unsympathisch erscheinen lassen. Im Verlauf des Buches mochte ich ihn als Person immer weniger.
Sein Bruder Toby ist eine vergleichsweise ruhige Persönlichkeit. Jedoch kann ich ihn insgesamt wenig als Person fassen. Einerseits findet er es nämlich nicht gut wie Jasper sich gegenüber den Wundern und auch ihm gegenüber verhält, andererseits vergöttert er ihn sehr. Er wünscht sich, er wäre so wie Jasper. Jasper wiederum genießt es, wenn sein Bruder neidisch auf ihn ist. Ebenbürtigkeit ist keine Option für Jasper. Toby lässt sich komplett von Jasper manipulieren.
Nell wiederum ist anfangs etwas unsicher, nahezu naiv. Sie weiß nicht so recht, was sie eigentlich möchte. Das hat mich eine Zeit lang etwas genervt. Dem Ende zu hat sie sich allerdings positiv entwickelt.
Sowohl die Protagonisten als auch der Schreibstil konnten mich leider nicht überzeugen. Der Schreibstil der Autorin Elisabeth Macneal ist an den historischen Hintergrund angepasst. Mich hat dies jedoch ein wenig im Lesefluss behindert.

Das Buch hat mich in eine andere Zeit entführt. Traurig, dass auch heute noch Diversität nicht selbstverständlich ist. Mein absolutes Lieblingsbuch wird es zwar nicht, es hat mir jedoch ein paar schöne und insbesondere nachdenkliche Stunden beschert.

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