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Veröffentlicht am 21.01.2023

hatte mir etwas anderes erwartet

Schreib oder stirb
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Carl Vorlau sitzt in einer psychiatrischen Privatklinik und behauptet die siebenjährige Pia entführt zu haben. Er will mit niemandem reden, außer mit dem Literaturagenten David Dolla. Er will ihm ein Angebot ...

Carl Vorlau sitzt in einer psychiatrischen Privatklinik und behauptet die siebenjährige Pia entführt zu haben. Er will mit niemandem reden, außer mit dem Literaturagenten David Dolla. Er will ihm ein Angebot machen. Er soll ihm einen Vertrag bei einem Verlag besorgen, dazu eine Million als Vorschuss, für einen True Crime Thriller. Sollte David das Angebot nicht annehmen oder das Buch nicht auf den Bestsellerliste landen, stirbt die kleine Pia.

Fitzeks Thriller finde ich immer richtig gut, von dem „kein-Thriller“, war ich nicht ganz begeistert. Die Idee von Schreib oder Stirb fand ich sehr spannend, so wollte ich das Buch lesen.
Allerdings hab ich mir unter dem Buch etwas komplett anderes vorgestellt, als der Klappentext verspricht. So hab ich die ganze Zeit darauf gewartet, dass David sich hinsetzt und ein Buch schreibt und das unter Zeitdruck. Doch das passiert nicht.
Der Protagonist, David Dolla, ich hab auch nach dem Buch nicht das Gefühl ihn zu kennen oder irgendwas über die Person sagen zu können. Ich konnte ihn mir nicht vorstellen und auch mitten im Buch musst ich nachschlagen, wie er überhaupt heißt.
Mit dem Schreibstil und den enthaltenen Witzen hab ich mich etwas schwer getan. Zwar wurde es am Ende spannend und ich hab gemerkt, dass Fitzek beteiligt war, aber im großen Ganzen hat das Buch mir nicht wirklich gefallen. Dies lag zum einen an den Witzen. Anfangs waren es es einfach zu viele. Zudem war es auch nicht wirklich mein Humor, so finde es nicht witzig wenn man zb über Kaffee sagt man könnte ihn nur auf einer Palliativstation servieren, weil er so schlecht ist. Es gab ein paar solche Beispiele über die ich einfach nicht lachen kann. Im ganzen Buch hab es eine Stelle, bei der ich wirklich gelacht habe, alle anderen Witze waren für mich eher Haha und weiter.
Zum anderen gab es Vergleiche, unendlich viele und zudem unnötige. In Verbindung mit zeilenlangen Schachtelsätzen kam ich nicht hinterher. Ich hab irgendwann den Faden verloren und hab mich gefragt auf was die Autoren eigentlich hinaus wollen. Auf anderthalb Seiten wurde beschrieben, was man in einem Satz sagen könnte. Durch die ganzen lustigen Stellen litt die Geschichte für meinen Geschmack sehr. Ich hab kein Mitleid, keine Verbindung gefühlt und auch die Spannung kam erst sehr sehr spät auf. Anfangs hab ich mit dem Gedanken gespielt abzubrechen und hab das Buch wohl nur ganz gelesen, weil es mir ums Geld zu schade war.
Mit den witzigen Fitzek Bücher bin ich nun endgültig durch und werde in Zukunft bei den Thrillern bleiben.

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Veröffentlicht am 14.12.2022

Nicht so gut wie erwartet

Aber der Sex war gut
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Annie Shepherd ist eine der erfolgreichsten Autorinnen auf dem momentanen Markt. Ihre Bücher verkaufen sich wie von selbst und ihre Trust-Me Reihe umfasst schon etliche Bänder die alle Bestseller sind. ...

Annie Shepherd ist eine der erfolgreichsten Autorinnen auf dem momentanen Markt. Ihre Bücher verkaufen sich wie von selbst und ihre Trust-Me Reihe umfasst schon etliche Bänder die alle Bestseller sind. Zusammen mit ihrem Freund Joe, der ein preisgekrönter Literaturagent ist, ist sie auf ihrem Gebiet unschlagbar. Doch als Joe überraschend stirbt, verstummt Annies Stimme. Doch der neue Roman um ihre Heldin Elisabeth soll schon bald in den Regalen liegen. Um sich und ihren Roman zu retten muss sie sich ausgerechnet mit Heny Higgins verbünden, ihrem Literaturagenten, den sie nicht leiden kann. Können die beiden zusammen arbeiten und kann aus Hass Liebe werden?


Dieses Buch liegt schon fast ein Jahr auf meinem Sub, jetzt hab ich es endlich gelesen.
Bei dem Titel hab ich mir eine lockere, lustige Geschichte erwartet und mich sonst einfach überraschen lassen.
Anfangs und auch das ganze Buch über hatte ich so meine Probleme mit dem Buch. Den Prolog fand ich noch gut und ich dachte, dass es ein lustiges Buch werden wird, das hielt jedoch nicht lange an.
Dass mich das Buch nicht überzeugt hat lag zum größten Teil an der Hauptperson. Bei Annie Shepherd musste ich schon das ein oder andere Mal die Augen verdrehen. Zum einen lag das daran, dass es jede Sekunde um sie gehen muss. Als Henry ihr nicht gleich auf eine Nachricht antwortet dreht sie durch, da ihre „Schmerzgrenze“ erreicht ist und fährt ihn an. Solche Szenen gab es immer wieder, ständig sucht sie Aufmerksamkeit. Auch dass innerhalb weniger Seiten 3 mal erwähnt wird, dass sie ja schon 35 ist und ihre Anziehungskraft schwindet, hat genervt. Auch wie sie über ihre Arbeit denkt war überdreht. Vielleicht wurde manches extra so dargestellt, aber toll fand ich es nicht.
Die Szenen die aus Henrys Sicht geschrieben wurden waren angenehmer, da ich ihn viel sympathischer fand als sie. Man bekommt ein kleinen Einblick in seine Arbeit und auch seine eher ruhigere Art mochte ich lieber als Annies. Wie real die Verlagswelt beschrieben wurde, kann ich nicht beurteilen, aber es war toll dass das Thema eingearbeitet war.
Der Plotttwist kam sehr früh im Buch, vielleicht wäre es besser gewesen, diesen Moment noch ein paar Kapitel nach hinten zu verschieben.
Der Schreibstil war okay, aber mehr nicht. Mir hat ein bisschen die Spannung gefehlt. Etwas das mich mitreißt und nicht mehr loslässt. Auch dass Annie öfters wiederholt hat „Ich, Annie Shepherd..“ ging mir manchmal auf die Nerven.
Insgesamt bin ich etwas enttäuscht von dem Buch. Der Humor der im Prolog war hab ich im restlichen Buch vergebens gesucht. Danach kam ich nur langsam voran, erst ganz am Ende ging es etwas besser. Ob ich das Buch behalte oder weggebe muss ich noch überlegen.

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Veröffentlicht am 20.10.2022

zuviele themen in einem buch

Dunbridge Academy - Anyone
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Seit der fünften Klasse sind Charles Sinclair und Victoria Belhaven-Wynfords beste Freunde. Sie war sein erster Kuss und seitdem sind sie einfach unzertrennlich. Sie vertrauen sich alles an und sind einfach ...

Seit der fünften Klasse sind Charles Sinclair und Victoria Belhaven-Wynfords beste Freunde. Sie war sein erster Kuss und seitdem sind sie einfach unzertrennlich. Sie vertrauen sich alles an und sind einfach beste Freunde. Jedenfalls fast alles, denn Tori ist mit ihrem Freund Valentine nicht so glücklich wie es scheint und Sinclairs Interesse an Eleanor ist nicht das wofür Tori es hält.
Tori ist in der Theater AG, die jedes Jahr Romeo und Julia aufführen, so auch dieses Jahr. Als Sinclair beim Vorsprechen ist, bekommt er zu seiner Überraschung eine Rolle. Nicht nur, dass er dabei ist, nein, er bekommt die Hauptrolle des Romeo. Als in der AG Leute ausfallen, springt Tori ein und muss so das Drehbuch schreiben. Und ausgerechnet Eleanor spielt die Julia.

Nachdem mich Teil 1 der Reihe nur mäßig begeistert hat, hab ich die Hoffnung auf Band 2 gesetzt. Die Bücher von Sarah Sprinz mochte ich alle, also wird es besser, dachte ich. Doch leider hat auch dieser Band mich nicht in seinen Bann ziehen können.
Die Protagonisten Tori und Sinclair mochte ich dabei eigentlich gerne. Er ist verlässlich und etwas schüchtern und kann wahrscheinlich mehr als er sich selbst zutraut.
Tori ist ein Bücherwurm, die in ihrem Zimmer die Bücher nach Farbe im Regal sortiert. Alleine diese kurze Szene machte sie mir sympathisch.
Auch die Thematik rund um Romeo und Julia, das Theater und die Proben haben mir gut gefallen und so hätte das Buch echt schön werden können, doch leider war dem nicht so.
Schon nach ein paar Kapiteln hätte ich das Buch am liebsten abgebrochen. Der Grund dafür ist, dass in gefühlt jeder Handlung etwas problematisch oder toxisch für die Charaktere ist. Im Band davor gab es wesentlich problematischere Handlungen als in diesem, aber das war anscheinend kein Problem. Valentine ist kein sympathischer Charakter und seine Handlungen sind nicht in Ordnung, da stimme ich zu. Trotzdem möchte ich nicht eine Liste mit „Red Flags“ im Buch lesen. Oder mich anstatt unterhalten, belehrt fühlen. Dazu die vulgären Flüche, die einfach zu oft vorkamen, die mich schnell nur genervt haben. Dazu noch Toris Feminismus und die Kleiderodung. Klar soll sie für sich einstehen, aber alle Themen zusammen haben ein bisschen überhand genommen, so dass ich das Buch nicht so genossen habe, wie ich erhofft habe.
Zum Schluss fand ich das Buch dann etwas besser und die letzten Seiten waren gut, inklusive einem fiesen Cliffhanger. Trotzdem möchte ich Teil 3 nicht mehr lesen und werde die Reihe hier abbrechen.

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Veröffentlicht am 23.04.2021

Nicht meins

Flaming Clouds – Der Himmel in deinen Farben
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Olivia ist Flugbegleiterin, doch ihr eigentlicher Traum ist Oxford, wo sie gerne Mathe studieren würde, denn sie liebt Zahlen. Nick‘s Herz schlägt für die Kunst, doch in seiner Familie wird man Pilot. ...

Olivia ist Flugbegleiterin, doch ihr eigentlicher Traum ist Oxford, wo sie gerne Mathe studieren würde, denn sie liebt Zahlen. Nick‘s Herz schlägt für die Kunst, doch in seiner Familie wird man Pilot. Die beiden kennen sich seit der Schulzeit und treffen sich nun wieder und jedes Mal wenn er sie ansieht bringt sie das durcheinander. Doch Olivia muss sich fragen, ob sie ihr Herz wirklich in Nick‘s Künstlerhänge legen möchte.

Es ist nicht leicht eine Rezension zu schreiben, wenn man weiß, man mochte das Buch nicht. Aber da einem nicht alle Bücher gefallen können, muss das leider auch sein.
Durch das wirklich wunderschöne Cover bin ich auf „Flaming Clouds“ aufmerksam geworden und ich dachte, oh ein Buch über Flugbegleiter und Pilot, das wird mal was anderes und nachdem mir die Leseprobe gefallen hat, hab ich mich kurz danach dem Buch gewidmet.
Die ersten Kapitel, die auch schon in der Leseprobe waren, haben mir gefallen, doch nach und nach sind mir Sachen aufgefallen, die mich aus dem Konzept gebracht haben. Auch jetzt nachdem ich das Buch beendet habe, kann ich es kaum wieder geben. Ich habe keine Storyline im Kopf, weil ich nie in die Geschichte hineingekommen bin.
Das lag zum größten Teil an dem Schreibstil, der sehr poetisch war. Es war bestimmt nicht leicht so zu schreiben, aber zum Lesen war es für mich nichts. Vor allem die ständigen Wiederholungen haben mich irgendwann einfach nur genervt. Es hab zwei Reihen voller „Ja‘s“, ständig wurde das Wort „Hautherz“ wiederholt sowie immer wieder erwähnt wurde, dass Nick Pilot und Olivia Flugbegleiterin ist. Ebenso das ständige „O-okay oder das Mantra „Du bist unendlich“ wurde so oft wiederholt, dass es genervt hat. Auch am Anfang hab es oft Sätze die drei Wörter hatten oder Sätze die immer mit dem gleichen Wort anfingen.
Zu Olivia und Nick kann ich ebenfalls kaum etwas sagen, da sehr viel von der Geschichte und den Protagonisten meiner Meinung nach verloren gingen. Sie ist das Mathewunderkind, die Primzahlen zählt um sich zu beruhigen, er ein Pilot der eigentlich Künstler ist. In dem Buch wurde Wert auf den Schreibstil und die Poesie gelegt, dass der Rest darunter litt und verloren ging.
Schade fand ich außerdem, dass das Buch um Flugbegleiter und Pilot geht, man aber von ihrem Job kaum etwas mitbekommt. Zusammengerechnet spielen vielleicht 5-10 Seiten im Flughafen oder Flugzeug, was ich sehr schade fand und ich definitiv mehr erwartet hätte.
Fest steht, das Buch bzw. der Schreibstil und ich sind bis zuletzt keine Freunde geworden, sodass ich die Reihe auch nicht weiter verfolgen werde.

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Veröffentlicht am 15.03.2021

Hat mich leider enttäuscht

Burning Bridges
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Nachdem Ellas Freund mit ihr Schluss gemacht hat will sie nur nach Hause. Sie kommt nicht weit, als ein paar Typen ihr auflauern und sie bedrängen. Zum Glück taucht plötzlich ein Fremder auf der sie rettet ...

Nachdem Ellas Freund mit ihr Schluss gemacht hat will sie nur nach Hause. Sie kommt nicht weit, als ein paar Typen ihr auflauern und sie bedrängen. Zum Glück taucht plötzlich ein Fremder auf der sie rettet und danach wieder verschwindet. Der Fremde geht Ella nicht mehr aus dem Kopf und sie denkt oft an ihn. Die beiden begegnen sich noch ein paar Mal. Ella bittet ihn nach kurzer Zeit bei ihr einzuziehen, da er nirgends zu wohnen scheint. Dadurch bemerkt sie auch die blauen Flecken und Verletzungen an Ches und beginnt sich zu fragen wo die herkommen. Doch Ches kann ihr nicht die Wahrheit sagen, denn es würde sie beide in Gefahr bringen.

Im Bücherbus bin ich durch Zufall über Sinking Ships aufmerksam geworden und so hab ich mir Burning Bridges ebenfalls ausgeliehen, da ich die Autorin schon auf Youtube gesehen habe.
Ich bin mit einem positiven Gefühl an das Buch rangegangen, doch hat sich leider nicht bis zum Schluss gehalten.
Ella fand ich ziemlich naiv in ihren Handlungen und wie schnell sie einem Fremden vertraut grenzte an Leichtsinn. Ich hab auch nach dem Buch nicht das Gefühl sie zu kennen, außer, dass sie blond ist. Im Buch nennt sie sich wiederholt Ella 2.0 und dass sie jetzt mutiger ist, anders als mit ihrem Ex-Freund. Manchmal hatte ich jedoch das Gefühl, dass sie sich überschätzt. Bis zum Schluss wurde ich nicht warm mit ihr, im Gegenteil, am Ende konnte ich Ella gar nicht mehr verstehen und war heimlich froh, als das Buch zu Ende war.
Ches fand ich interessanter. Sein Leben und sein Geheimnis war ein Thema, worüber ich noch nicht in einem Buch gelesen hatte. Die Liebesgeschichte zwischen Ella und Ches ging mir zu schnell, da ich nicht das Gefühl hatte, dass eine wirkliche Bindung zwischen den beiden entstand.
Ellas Freundinnen waren ein bisschen Klischee, was mich nicht besonders gestört hat, aber auch zu ihnen hab ich keinen Draht gefunden.

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