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Veröffentlicht am 31.12.2022

Konnte mich nicht abholen

Ginsterhöhe
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Der Roman hat mich leider nicht abgeholt und ich habe die letzten 200 Seiten nur noch quergelesen.
Es geht in dem Buch um ein Dorf, Wollseifen, in der Eifel und wie es sich zwischen den zwei Weltkriegen ...

Der Roman hat mich leider nicht abgeholt und ich habe die letzten 200 Seiten nur noch quergelesen.
Es geht in dem Buch um ein Dorf, Wollseifen, in der Eifel und wie es sich zwischen den zwei Weltkriegen "durchschlägt". Zu Beginn lernen wir den aus dem ersten Weltkrieg versehrt zurückkommenden Bauerssohn Albert kennen. Er hat sehr deutlich sichtbare Kriegsverletzungen im Gesicht und seine Frau fürchtet sich vor seiner Fratze. Wir begleiten Albert dabei, wie er aus dem einen Krieg kommenden den anderen erlebt und das im Kontext seines Dorfes. Der erste Teil hat mir sehr gut gefallen, ich mochte die Figur des Albert und seinem Leidensweg habe ich mitgefiebert. Aber das hat leider schon sehr schnell nach ca. 150 Seiten aufgehört und ich habe die letzten 200 Seiten nur noch überflogen, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht. Aber auch hier muss man sagen, der Spannungsbogen wurde aus meiner Sicht leider nicht einmal bis zur Mitte des Werkes aufrechterhalten. Sehr schade, da es sich um ein sehr spannendes Thema handelt.

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Veröffentlicht am 19.12.2022

Herzschmerz und Komplikationen mit Happy End

Christmas Kisses. Ein Adventskalender. Lovestorys für 24 Tage plus Silvester-Special (Romantische Kurzgeschichten für jeden Tag bis Weihnachten)
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Christmas Kisses ist eine süße Sammlung von Lebesgeschichten für die Adventszeit. Alle Geschichten folgen ziemlich genau dem gleichen Muster, nämlich das sich am Ende der Geschichte zwei Herzen gefunden ...

Christmas Kisses ist eine süße Sammlung von Lebesgeschichten für die Adventszeit. Alle Geschichten folgen ziemlich genau dem gleichen Muster, nämlich das sich am Ende der Geschichte zwei Herzen gefunden haben. Manchmal wurde das auch über zwei Türchen gestreckt. Gut ist die Länge der Geschichten die gehen nämlich immer ungefähr 20 Seiten und sind daher gut lesbar jeden Tag.
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und fand es spannend so viele verschiedene Autoren kennenzulernen, deren Schreibstil auf mich wirken zu lassen ohne dafür eine Werke von Ihnen zu haben. Ich glaube allerdings, dass es eher etwas für Jugendliche und junge Erwachsen ist und trieft natürlich von Herzschmerz, Komplikationen und Übertreibungen. Gut gefallen hat mir, dass die Protagnisten sehr unterschiedlich waren, alle Altersklassen und Lebenslagen. Und kitsch in der Adventszeit geht immer!

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Veröffentlicht am 13.12.2022

Gemischte Gefühle

Die Wiege der Hoffnung
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Die Wiege der Hoffnung ist ein Buch, dass mich sehr nachdenklich zurückgelassen hat. Es geht in dem Buch um die Geschichte der jungen Luise Rosenbaum, eine Jüdin zu Zeiten der Nazis. Man verfolgt, wie ...

Die Wiege der Hoffnung ist ein Buch, dass mich sehr nachdenklich zurückgelassen hat. Es geht in dem Buch um die Geschichte der jungen Luise Rosenbaum, eine Jüdin zu Zeiten der Nazis. Man verfolgt, wie sie Kollaborateurin der Nazis wird. Und das nicht zuletzt, um ihre Familie zu beschützen, sondern auch um Kunst aus dem Land zu schaffen und andere Juden, finanziell bei der Flucht zu unterstützen.
Das Thema finde ich sehr spannend, denn das wird in der Auseinandersetzung mit der NS-Zeit häufig außer Acht gelassen. Nicht zuletzt durch Stella Goldschlag, auch Kollaborateurin der Nazis, wissen wir, dass das durchaus gängige Praxis war zu der Zeit. Damit hat die Autorin ein, aus meiner Sicht, vernachlässigten Aspekt der NS Zeit gut aufgegriffen und in einen Roman verpackt.
Den Schreibstil der Autorin finde ich durchaus gut, allerdings hatte das Buch meines erachtens Längen an Stellen, die nicht notwendig gewesen wären und andere Passagen war so kurz beschreiben, dass ich häufiger dachte ich hätte einige Seiten überblättert. Die Figuren waren mir nur bedingt zugänglich, denn auch wenn man im Krieg in einem Ausnahmezustand ist, vergisst man doch nicht alle seine Werte und Lieben. Achtung Spoiler : das ist mir ganz deutlich so vorgekommen, als ihr Emilio, Luises Verlobter auf ihren Bruder schießt und sie das überhaupt nicht schlimm, verwerflich o.ä. empfunden hat. Spoiler Ende
Mich hat das Buch leider nicht zu 100% Prozent überzeugen können. Die Geschichte war extrem bewegend, hatte aber an einigen Stellen Wendungen oder Ereignisse die nicht stimmig waren. Als wären die Stellen nicht richtig ausgearbeitet worden. Nach der Lektüre bleibe ich mit sehr gemischten Gefühlen zurück…
Und den Einband fand ich ganz fürchterlich. Hatte eine unangenehme Haptik.

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Veröffentlicht am 05.12.2022

Begonnen mit dem 3. Teil - keine gute Idee. Toller Autor!

Amissa. Die Überlebenden
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Ich bin ein sehr großer Andreas Winkelmann-Fan und verschlinge alle seine Bücher, dementsprechend habe ich mich auf "Amissa - Die Überlebenden" von seinem Alter-Ego "Frank Kodiak" sehr gefreut!
Das Cover ...

Ich bin ein sehr großer Andreas Winkelmann-Fan und verschlinge alle seine Bücher, dementsprechend habe ich mich auf "Amissa - Die Überlebenden" von seinem Alter-Ego "Frank Kodiak" sehr gefreut!
Das Cover hat mich sehr angesprochen, es entsteht eine geheimnissvolle Stimmung. Durch die Silhouette einer Frau stelle ich mir sofort die Frage, wer das ist und warum sie nur als Schatten dargestellt wírd. Es handelt sich bei "Die Überlebenden" um den dritten Teil der Amissa Triologie und ich habe die ersten beiden nicht gelesen.
Und ich vermute hierbei liegt auch ein wenig das Problem für mich. Die Geschichte als solche, eine Ermittlung gegen das organisierte Verbrechen ist sehr spannend undwar sehr gut geschrieben. Man kann das Buch lesen, ohne die vorherigen zu kennen, denn man wird gut in die Geschichte eingeführt, allerdings hatte ich während des gesamten Lesens das Gefühl mir würde der Anschluss fehlen. Ich hatte das Gefühl nicht komplett teil der Geschichte zu sein und habe mich daher auch sehr schwer getan mich mit den Figuren zu verbinden.
Also der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und auch das Thema war sehr spannend, aber ich bin leider nicht so richtig in die Geschichte reingetaucht.
Ich werde die ersten beiden Bände noch lesen und schauen, ob es dann besser wird.

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Veröffentlicht am 18.07.2022

Ungwöhnlich

Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet
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Es geht um die kleine Falvia de Luce. Sie ist nicht so wie andere Mädchen in ihrem Alter. Ihre Leidenschaft ist die Chemie. Alles scheint normal, bis es in dem Garten der Familie de Luce, genau gesagt ...

Es geht um die kleine Falvia de Luce. Sie ist nicht so wie andere Mädchen in ihrem Alter. Ihre Leidenschaft ist die Chemie. Alles scheint normal, bis es in dem Garten der Familie de Luce, genau gesagt im Gurkenbeet, einen toten gibt. Doch wer ist der Tote und wer hat ihn ermordet?
Flavia begibt sich auf die Suche und versucht den Fall zu lösen, in dem ihr eigener Vater vielleicht der Mörder sein könnte.

Krimigeschichten, auch oder vorallem ungewöhnliche, mag ich sehr gerne und freue mich immer wenn ich so etwas in die Hände bekomme. Auch hier hat mich die Geschicht / der Fall sehr interessiert. Auch die kleine Flavia fand ich sehr amüsant, aber auch ziemlich bemitleidenswert. Die Beziehungen die sie zu ihrer Familie und ihrem Umfeld hat sind sehr speziell. Sie ist eben kein normales Mädchen, auf mich macht sie eher den Eindruck einer alten Seele in einem jungen Körper. Leider hat mir der Schreibstil des Autors nicht ganz so gut gefallen. Ich konnte nur 129 Seiten selber lesen und musste mir, um die Geschichte nicht abzubrechen den restlichen Teil als Hörbuch anhören. Ich kann mir schwer vorstellen, dass es ein Jugendbuch sein kann, aber für reine Erwachsenenliteratur sind die Figuren nicht stimmmig. Ich bin sehr hin und her gerissen, was die Zielgruppe und das Buch betrifft. Den nächsten Fall von Flavia werde ich vermutlich nicht lesen.

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