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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.02.2023

Fesselnd erzählt, sehr bildliche Sprache

Der Drache von Abelaya
1

Meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch von „Der Drache von Abelaya“.
Ein (Hör-)Buch mit so einem Cover muss man sich einfach näher ansehen. Hell / dunkel, Licht / Schatten - der Drache sprengt fast ...

Meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch von „Der Drache von Abelaya“.
Ein (Hör-)Buch mit so einem Cover muss man sich einfach näher ansehen. Hell / dunkel, Licht / Schatten - der Drache sprengt fast das Buch. Als würde er genau in diesem Moment aus dem Buch schlüpfen. Hätte ich mir für die anderen Versionen auch gut vorstellen können.
Die Stimme des Sprechers, Jean Farrell, empfand ich als angenehm und er schafft es, dass man die Figuren gut unterscheiden kann. Eine anzuerkennende Leistung, da es im Laufe des Buches doch einige verschiedene Stimmen werden.
Frederik und Max sind die Hauptfiguren. Wobei mir persönlich Frederik etwas zu unreif für seine 14 Jahre erscheint und ich ständig ein jüngeres Kind vor meinem inneren Auge hatte. Vielleicht waren mir daher auch ein paar Stellen etwas zu sehr gewaltbelastet.
Grundsätzlich hat Patrick von Massow die Geschichte spannend aufgebaut, hat gute Wendungen und Botschaften erkennen lassen und eine sehr bildliche Sprache verwendet. Es war mir ein Vergnügen mit Frederik die Bekanntschaft eines Drachens zu machen.

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Veröffentlicht am 03.02.2023

Sehr kontrastreiche Welt, sympathische Ermittler

Knochen & Dampf
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"Ihr könnt die Menschen nicht einsperren, nur weil ihr euch um eine Zukunft sorgt, die vielleicht nie eintreffen wird." Dieses Zitat einer Figur aus „Knochen und Dampf“ beschreibt ein Problem der dortigen ...

"Ihr könnt die Menschen nicht einsperren, nur weil ihr euch um eine Zukunft sorgt, die vielleicht nie eintreffen wird." Dieses Zitat einer Figur aus „Knochen und Dampf“ beschreibt ein Problem der dortigen Welt, aber gleichzeitig ist es immer aktuell. Zumindest der Teil mit dem Angst haben.
Im Buch ermitteln Mary und Max als sehr gegensätzliches Duo. Im Laufe der Geschichte holt der quirlige Max die sehr ernste Mary immer öfter aus ihrer tristen Stimmung. Auch hatte ich das Gefühl, dass sie als Team zusammenwachsen. Es ist ja ihr erster gemeinsamer Fall. Mir hat ihre Ermittlungsarbeit gut gefallen, ebenso ihre unterschiedlichen Wesenszüge.
Spannend fand ich persönlich diese spezielle Welt. Einerseits scheint sie hochentwickelte Technologie zu besitzen, andererseits haben sie noch Dampfmaschinen und können Blut nicht analysieren. Auch das allgemeine Männer/Frauenbild ist sehr rückständig und dennoch war Mary General. Der Kontrast, vor allem der technologische, ist faszinierend und mir völlig neu. Vielleicht auch, weil es mein erster Steampunk-Krimi war.
Der Schreibstil von Jasmin Jülicher ist flüssig und verständlich. Die Geschichte ist sehr angenehm zu lesen. Hauptaugenmerk legt die Autorin auf den Kriminalfall.
Das Cover wirkt auf den ersten Blick etwas düster, passt aber herrlich zum Geschehen in der Geschichte.
Als Fazit kann ich sagen, dass mir das Buch gut gefallen hat. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja bald einen weiteren Band.

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Veröffentlicht am 08.01.2023

Direkte, spontane, offenherzige Frauen genießen ihre Leidenschaft

Unstillbare Leidenschaft - Lust auf Verlangen | 10 geile erotische Geschichten
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Diese zehn wirklich heißen Geschichten in „Unstillbare Leidenschaft – Lust auf Verlangen“ haben eines gemeinsam, nämlich Protagonistinnen, die sehr offenherzig sind. In der Kurzbeschreibung werden sie ...

Diese zehn wirklich heißen Geschichten in „Unstillbare Leidenschaft – Lust auf Verlangen“ haben eines gemeinsam, nämlich Protagonistinnen, die sehr offenherzig sind. In der Kurzbeschreibung werden sie als schamlos bezeichnet. Ja, könnte man so sagen, aber gerade das macht einen Teil des Reizes aus. Sie geben sich, wie es in der Realität eher selten bis gar nicht möglich ist. Sie nehmen sich, wonach ihnen der Sinn steht. Und sie sagen ihre Wünsche direkt, spontan und manchmal in einer klein wenig derben und daher umso anregenderen Sprache.
Rebecca Perkins baut um die erotischen Handlungen eine kleine Geschichte auf. Dies lässt die verschiedenen Szenarien an erlebbare Situationen heranrücken. Der Leser bekommt den Eindruck, das könnte auch mir passieren. So werden die Geschichten vom reinen Kopfkino in ein Wunschdenken gehoben und noch intensiver wahrgenommen.
Wie in der Kurzbeschreibung schon erwähnt, finden wir hier die unterschiedlichsten Konstellationen, aber alle mit Frauen oder sogar Frauenüberschuss.
Die Längen der Kurzgeschichten sind optimal um sich auch zwischendurch eine Wartezeit angenehm zu vertreiben oder gemeinsam in einen entspannten Abend zu starten.

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Veröffentlicht am 06.01.2023

Sehr verwobener Kriminalfall, interessant aufgebaut

Die Katze und die Leiche in der Scheune
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Für diesen Krimi ist es sicher von Vorteil, wenn man Tiere mag. Zumindest spielt die Liebe zu den Tieren für Clarice eine große Rolle und ihr Verhalten ist ganz danach ausgerichtet.
Der Kriminalfall scheint ...

Für diesen Krimi ist es sicher von Vorteil, wenn man Tiere mag. Zumindest spielt die Liebe zu den Tieren für Clarice eine große Rolle und ihr Verhalten ist ganz danach ausgerichtet.
Der Kriminalfall scheint auf den ersten Blick logisch und geradlinig zu sein, doch Kate High hat verschiedene Abzweigungen eingebaut, die nicht direkt erkennbar sind. Fand ich sehr interessant aufgebaut.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und flott zu lesen. Im Ganzen animiert das Buch zum Weiterlesen der Reihe.
Nur ein paar Stellen könnten gekürzt werden, ebenso gibt es nach Auflösung des Falls noch einige Seiten zum Privatleben der Hobbydetektivin. Ja, interessant aber nicht unbedingt in der Länge, würde ich sagen.
Der Titel „Die Katze und die Leiche in der Scheune“ nimmt Bezug auf die erste Leiche. Das ist aber auch der einzige Überschneidungspunkt was Katze und Leiche betrifft. Ansonsten gibt es im Buch natürlich mehrere Katzen und auch Leichen.
Als Fazit habe ich das Buch gerne gelesen und fand auch die Wendungen ganz spannend.

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Veröffentlicht am 02.01.2023

ausgeprägte Figuren, ernstes Thema witzig verpackt

Weil morgen ein neuer Tag beginnt
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Emily Turner versucht im Buch „Weil morgen ein neuer Tag beginnt“ den Tod ihrer Zwillingsschwester endlich zu verarbeiten. Dies lässt Rebecca Rayn auf eine recht witzige Art vor sich gehen. Der Leser wird ...

Emily Turner versucht im Buch „Weil morgen ein neuer Tag beginnt“ den Tod ihrer Zwillingsschwester endlich zu verarbeiten. Dies lässt Rebecca Rayn auf eine recht witzige Art vor sich gehen. Der Leser wird von Witz und Fettnäpfchen getragen ohne ständig die Schwere eines jung verstorbenen Menschen zu spüren. Einerseits hat mir das sehr gut gefallen, andererseits war es in meinen Augen schon etwas viel, das Emily hier erlebt und wie sie sich gibt.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Emily erzählt. Manche Kapitel sind aus der Vergangenheit eingeschoben, sodass man nach und nach einen Eindruck davon bekommt, wie sie die letzte Zeit mit ihrer Schwester erlebt hat.
Letztendlich hat wohl die ganze Familie ein Aufarbeitungsthema. Möglicherweise kann Emily durch ihre Lebensumstellungen dazu beitragen, dass auch sie endlich mit der Trauerarbeit beginnen können.
Grundsätzlich fand ich das Buch sehr gut zu lesen, aber für die volle Punktezahl fehlt mir manche Antwort, wenn sie auch eher nebensächlicher Natur sind, aber sie würden die Geschichte abrunden. Dazu kommt die fast schon zu überzogene Art von Emily, wie oben beschrieben. Wer ausgeprägte Figuren und ernste Themen witzig verpackt mag, für den ist dieses Buch sicherlich perfekt.

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