Profilbild von NalasBuchBlog

NalasBuchBlog

Lesejury Star
offline

NalasBuchBlog ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit NalasBuchBlog über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.06.2023

Interessantes Setting - jedoch fehlt mir die Spannung

Akte Nordsee - Der Teufelshof
0

Das Geschehen beginnt mit der Hochzeit eines Freundes von Fentje, dessen Ausgang jedoch alles andere als erwartet ist. Denn am nächsten Morgen werden die Eltern des Bräutigams tot aufgefunden, der Bräutigam ...

Das Geschehen beginnt mit der Hochzeit eines Freundes von Fentje, dessen Ausgang jedoch alles andere als erwartet ist. Denn am nächsten Morgen werden die Eltern des Bräutigams tot aufgefunden, der Bräutigam ist schwer verletzt und die Braut selbst steht völlig unter Schock. Was ist hier passiert? Und wer steckt hinter diesen Taten?

Gleich zu Beginn werden auch alle Beteiligten vorgestellt, sodass der Leser einen guten Einblick bekommt und sogleich die Hintergründe kennenlernt.
In diesem Fall handelt es sich bei den Hauptcharakteren um die Anwältin und den Reporter, die sich zusammenschließen und gemeinsam den Mord aufklären wollen. Diese Sichtweise fand ich interessant, da es einen ganz anderen Blickwinkel auf die Geschehnisse wirft, wo sonst lediglich die polizeilichen Ermittlungen beschrieben werden.
Auch mochte ich die Harmonie zwischen beiden.

Was mir an der einen oder anderen Stelle gefehlt hat, war die Spannung. So hatte ich manchmal das Gefühl, dass sich die Geschehnisse in die Länge ziehen. Denn erst im letzten Drittel bis Viertel wurde es wirklich spannend, davor plätschert alles nur so dahin.

Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten Band der „Akte Nord“-Reihe. Den ersten Band habe ich nicht gelesen, aber auch nicht das gefühlt gehabt, dass der zweite daran so stark anknüpft, dass man viel von der Hauptstory verpasst hat.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.01.2023

Gutes Buch - jedoch wenig Horror mit ausbaufähiger Handlung

Der Spuk von Beacon Hill
0

Der Klappentext und die Anmerkung, dass Ambrose Ibsen mit Stephen King und Dean Koontz in einem Satz erwähnt wurde, haben bei mir große Erwartungen an die Geschichte gesetzt.

Die Geschichte selbst beginnt ...

Der Klappentext und die Anmerkung, dass Ambrose Ibsen mit Stephen King und Dean Koontz in einem Satz erwähnt wurde, haben bei mir große Erwartungen an die Geschichte gesetzt.

Die Geschichte selbst beginnt mit dem schaurigen Ereignis, dass drei Freunde das Spukhaus der Stadt, welches sich auf einem Hügel befindet, besuchen. Dort trifft Ophelia auf Madenmutter, die sie anscheinend nicht mehr in Ruhe lässt und sie heimsucht.
Nur Sadie kann ihr helfen, da sie selbst einige Erfahrungen auf dem Gebiet besitzt.

Dafür, dass das Buch eine Mischung aus Horror und Thriller ist, werden die wirklich schaurigen Szenen leider nur kurz beschrieben oder angedeutet. Man könnte diese mit einem Film vergleichen, bei dem Spannung etwas aufgebaut wird und sobald sich die Schreckensszene ereignet ein Szenenwechsel zu einem anderen Punkt in der Geschichte passiert.
Leider bin ich auch mit der Geschichte und den Personen selbst nicht so warm geworden. Die Ereignisse, die zur Auflösung des Ganzen beitragen wurden leider genauso schnell abgehandelt, wie auch die „normalen“. Wirkliche Hintergrundinformationen über das Haus, Sadie und Geister gibt es nur oberflächlich.

Dennoch schafft der Autor es den Leser in seinen Bann zu ziehen und durch den Cliff-Hänger am Ende möchte man dennoch die weiteren Bände lesen, um zu erfahren, wie es mit Sadie weitergeht.

Alles in allem ist es ein gutes Buch, was in der Grundstruktur ausbaufähig ist. Dennoch finde ich den Vergleich mit King und Koontz etwas hochgestochen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.12.2022

Weißt du wo du dich in einem Jahr befindest?

My New Year's Love - (New Year's - Reihe 1)
0

Der Roman hat mich auf den ersten Seiten sehr begeistert, da er genau das beinhaltet, was ich mein Herz hat höherschlagen lassen: Ein schnuckeliges kleines Café in einer amerikanischen Kleinstadt im Winter, ...

Der Roman hat mich auf den ersten Seiten sehr begeistert, da er genau das beinhaltet, was ich mein Herz hat höherschlagen lassen: Ein schnuckeliges kleines Café in einer amerikanischen Kleinstadt im Winter, das nicht nur zum Kaffeetrinken da ist. Sondern auch in seinen Regalen einige Bücher bereithält, die nur darauf warten, gelesen zu werden.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, da das Buch sehr locker geschrieben ist. Wobei es noch das eine oder andere Fragezeichen gibt, was hoffentlich im zweiten Teil beantwortet wird und wodurch sich somit das große Gesamtbild zusammensetzt.
Die Geschichte hat mir gut gefallen, wirkte jedoch ab der Mitte etwas in die Länge gezogen und am Ende recht abgehackt. So hat sich die Lovestory zwischen Eden und Jaden zwar langsam entwickelt, aber im letzten Teil des Buches hatte ich eher den Eindruck, dass die Themen schnell abgehandelt wurden, um das Buch zu beenden.

Es gibt so den einen oder anderen Charakter, der wirklich herzlich beschrieben ist. Mit den beiden Hauptfiguren Eden und Jaden wurde ich jedoch nicht so recht warm, da manche Handlungen in mir nur bis zu einem gewissen Grad nachvollziehbar waren. Statt miteinander zu reden oder nachzufragen, sind sich beide eher aus dem Weg gegangen und haben sich dadurch nur gegenseitig verletzt. Manche Ereignisse wirkten auch etwas unüberlegt, was das Ganze nur noch verstärkt hatte.

Auch was Drama und „glückliche-heile-Welt“ anbelangt, war es am Ende leider doch etwas too much für mich.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.11.2025

Trifft leider nicht meine Erwartungen

Die Schanze
0

Könntet ihr euch vorstellen, in eure alte Heimat zurückzukehren, nachdem euch ein Leid angetan wurde, welches euch nach Jahre später begleitet? Und dann noch euren Peinigern von damals gegenüberzutreten?
Also ...

Könntet ihr euch vorstellen, in eure alte Heimat zurückzukehren, nachdem euch ein Leid angetan wurde, welches euch nach Jahre später begleitet? Und dann noch euren Peinigern von damals gegenüberzutreten?
Also ich nicht….
Doch unsere Protagonistin stellt sich dem Ganzen und erlebt hierbei eine große Überraschung.

Der Klappentext hatte mich hier besonders angesprochen, da ich es sehr faszinierend fand, dass Ellen sich den Ängsten ihrer Vergangenheit stellt. Allerdings wird es ein wenig dauern, bis wir erfahren, was sie damals zur Flucht getrieben hat und das hat mich ein weniger getriggert. Und nachdem dies einmal ausgesprochen war, hatte man das Gefühl, dass plötzlich jeder aus diesem Dorf etwas über die besagte Nacht wusste, aber niemand darüber redet und es totgeschwiegen wird.

Die Geschichte selbst wirkt ein wenig in die Länge gezogen und viele Reaktionen konnte ich einfach nicht so recht nachvollziehen und manches wirkte zu konstruiert. Zum Beispiel der Vater, der statt seiner Tochter beizustehen, lieber die Themen unter den Teppich kehrt. Oder aber Ellen selbst, die nicht immer logisch agiert – gerade, wenn man die Vergangenheit betrachtet und diesen in den Kontext zur aktuellen Lage bringt.
Auch hätte ich mir mehr Polizeiarbeit gewünscht, aber dies wirkte mitunter so, als hätten diese kein größeres Interesse die Morde aufzuklären und den Täter zu finden.

Anfangs war die Geschichte noch recht spannend. Doch leider verliert sich diese recht schnell und irgendwann hat mir diese gänzlich gefehlt. Man hat auf diesen einen bestimmten Moment gewartet, der nicht zu kommen scheint.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.06.2025

Hier habe ich mir mehr erhofft

Villa Obscura
0

Nachdem ich dieses Buch bei einigen Buchbloggern gesehen habe, musste ich es auch unbedingt lesen. Auf der einen Seite hat mich der Klappentext sehr fasziniert. Auf der anderen Seite wurde ich von den ...

Nachdem ich dieses Buch bei einigen

Buchbloggern gesehen habe, musste ich es auch unbedingt lesen. Auf der einen Seite hat mich der Klappentext sehr fasziniert. Auf der anderen Seite wurde ich von den durchwachsenen Kritiken angezogen.

Die Geschehnisse finden an

Halloween statt, wo eine Party in einer Villa stattfindet. Die Gastgeberin ist dafür bekannt, dass diese außergewöhnlich sind und auch die Umgebung lädt wunderbar zum Gruseln ein. Doch leider war mir das zu wenig.
Denn nach der Geiselnahme befindet sich die Gruppe überwiegend in einem kleinen Raum, wo sie versuchen zu entkommen und einer nach dem anderen immer wieder von den Geiselnehmern ‚entführt‘ wird, um irgendwelche Aufgaben zu erledigen. Hier hätte ich mir mehr Einblicke in die Villa selbst erhofft. Mehr vom Setting und der gruseligen Atmosphäre. Doch das blieb leider aus.

Nach und nach lernen wir dabei unsere Gruppe kennen. Da auch die Sichtweisen immer wieder wechseln und schnell klar wird, dass jeder etwas zu verbergen hat und nicht alle einander mögen. Dadurch kommt es natürlich in regelmäßigen Abständen zu Streitigkeiten, die aber recht oberflächlich behandelt werden. Würden wir mehr erfahren und die Konflikte weniger und dafür detaillierter werden, hätte es mir besser gefallen.
Ich möchte es nur ungern schreiben, aber so wirklich gefesselt hat es mich erst, nachdem eine der Geiseln stirbt und wir endlich die Beweggründe hinter der dem Ganzen erfahren. Denn erst da kommt etwas Licht ins Dunkel und die Spannung geht ein bisschen nach oben.

Alles in allem ein Buch, was man lesen kann, einen jedoch nicht unbedingt aus einer Leserflaute rausholt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere