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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.02.2023

Buchliebe in Comicform

Book Love
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Worum geht’s?
Als Bücherwurm kennt so ziemlich jeder das Phänomen, sich ausschließlich mit Büchern und Geschichten in jeglicher Form beschäftigen zu wollen. Je nach dem in was für einem Umfeld man sich ...

Worum geht’s?
Als Bücherwurm kennt so ziemlich jeder das Phänomen, sich ausschließlich mit Büchern und Geschichten in jeglicher Form beschäftigen zu wollen. Je nach dem in was für einem Umfeld man sich befindet, kann man sich da schon mal ein wenig einsam bei vorkommen. Dieses Buch zeigt aber, dass sich alle Bücherwürmer irgendwo ähnlich sind – und zwar bei ihrer Liebe zu Büchern.


Meine Meinung
Auch wenn es fast schon ein wenig paradox klingen mag, eine Graphic Novel über Bücher lesen zu wollen – wenn man das Lesen liebt, ergibt selbst das vollkommen Sinn.

Der Zeichenstil der Autorin hat mir wirklich gut gefallen, insbesondere weil ich mich sonst mit dem Ausdruck von Emotionen in Comics eher schwer tue. Vermutlich konnte ich die Situationen und die damit verbundenen Gefühle aber auch deshalb einfach besonders gut nachvollziehen, weil ich mich als Bücherwurm hier absolut wiedergefunden habe.

Manche der Situationen müssen objektiv betrachtet wirklich ein wenig seltsam auf Menschen wirken, die nicht ganz so leseverrückt sind. Mich persönlich hat aber genau das beim Lesen hier wirklich zum Lachen gebracht und dafür gesorgt, dass ich mich nicht nur gut unterhalten, sondern auch verstanden gefühlt habe.


Fazit
Wer das Lesen liebt, wird auch diese Graphic Novel lieben. Die Illustrationen und die kleinen Texte sind wirklich niedlich gemacht, und als Bücherwurm kann man sich in den beschriebenen Situationen sicherlich mehr als einmal wiederfinden.

Von mir gibt es dafür verdiente fünf Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.02.2023

Praxisratgeber zum Berufseinstieg

10 Erfolgstipps für Berufseinsteiger
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Meine Meinung
Gerade als Berufsanfänger kann die bevorstehende Karriere ein wenig einschüchternd wirken – insbesondere dann, wenn man in seinem eigenen Umfeld niemanden hat, der einen ähnlichen Weg eingeschlagen ...

Meine Meinung
Gerade als Berufsanfänger kann die bevorstehende Karriere ein wenig einschüchternd wirken – insbesondere dann, wenn man in seinem eigenen Umfeld niemanden hat, der einen ähnlichen Weg eingeschlagen hat und eventuell hilfreich zur Seite stehen könnte. Für mich klang die Idee dieses Ratgebers daher besonders ansprechend, denn ganz unaufgeregt blicke ich der Zeit nach meinem Studium nicht entgegen.

Was mir ganz besonders an dem Aufbau des Buches gefallen hat, war die Aufteilung in einzelne Schritte, die sich an den Stationen des Berufsanfangs orientiert haben. Die Kapitel haben dabei so ziemlich alle möglichen Fragen abgedeckt, die man sich zu Beginn seiner Karriere so stellen kann, was mir persönlich ein wenig mehr Sicherheit in Hinblick auf die Zukunft vermittelt hat.

Die Tipps an sich sind recht allgemein gehalten, was diesen Ratgeber in meinen Augen sehr vielfältig anwendbar macht. Eine Tendenz hin zu eher bürolastigen Berufsfeldern lässt zwar erkennen, mir hat das jedoch tatsächlich am ehesten geholfen – und eins zu eins vergleichbar sind ja ohnehin nicht alle Berufe.

Durch den insgesamt sehr persönlichen Ton in diesem Buch hatte ich beim Lesen wirklich das Gefühl, jemanden an meiner Seite zu haben, der mir hilfreiche Tipps und Unterstützung bietet – und das war für mich einfach sehr beruhigend und motivierend, um ein wenig entspannter in die Zukunft zu blicken.


Fazit
Nicht nur Berufsanfänger können von dem ein oder anderen Tipp in diesem Ratgeber profitieren, auch auf dem weiteren Karriereweg ist es sicherlich noch hilfreich, sich einige der Hinweise in Erinnerung zu rufen. Mir persönlich hat die Umsetzung sehr gefallen und das Gefühl vermittelt, ein bisschen besser auf meinen kommenden beruflichen Weg vorbereitet zu sein – und das finde ich sehr gelungen.

Von mir gibt es dafür alle fünf Bücherstapel.

Veröffentlicht am 21.01.2023

Lieblingscharaktere in Aktion

King of Scars
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Worum geht’s?
Nachdem Ravka den Bürgerkrieg überstanden hat, soll endlich Ruhe in das Land einkehren. Bevor jedoch von Frieden die Rede sein kann, stehen die Zeichen erneut auf Krieg. Während sich Zar ...

Worum geht’s?
Nachdem Ravka den Bürgerkrieg überstanden hat, soll endlich Ruhe in das Land einkehren. Bevor jedoch von Frieden die Rede sein kann, stehen die Zeichen erneut auf Krieg. Während sich Zar Nikolai in Diplomatie versucht, hat er gleichzeitig mit dem Erbe des Dunklen zu kämpfen – und muss schon bald nicht nur für sein Land, sondern auch für sich selbst dem Tod ins Auge blicken.


Meine Meinung
Das Universum um die Grisha zählt mittlerweile definitiv zu meinen liebsten Fantasygeschichten, und mit jeder neuen Reihe fällt es mir ein bisschen schwerer, dabei einen Favoriten festzulegen. Auf diese Dilogie habe ich mich allerdings ganz besonders gefreut, da ich schon beim Lesen der Grisha-Trilogie der Meinung war, dass Nikolai insgesamt etwas zu kurz gekommen ist und gerne noch weitere Auftritt hätte haben dürfen.

Die Umsetzung wurde sowohl vom Stil als auch vom Aufbau des Buches her ähnlich wie die anderen Bücher des Universums gestaltet, was mir zuvor schon immer gut gefallen hat und auch hier sehr angenehm zu lesen war. Um wirklich alles zu verstehen und sich nicht aus Versehen für die anderen Geschichten zu spoilern, sollte man allerdings schon zuerst die Grisha-Trilogie und die Krähen-Dilogie lesen, denn einige Bezüge ziehen sich durch das gesamte Buch.

An den Figuren hat mir wirklich gut gefallen, wie interessant die Auswahl der Erzählperspektiven getroffen wurde. Im Vergleich zu den Krähen kommen hier natürlich insgesamt weniger Charaktere zu Wort, dadurch hatte ich aber gleichzeitig das Gefühl, ein bisschen mehr von ihren Emotionen mitzubekommen und mich besser in sie hineinversetzen zu können.

Insbesondere die zwei parallelen Handlungsbögen von Nina und Nikolai haben mich so sogar ein bisschen positiv überrascht, wobei ich durchaus der Meinung bin, dass man Nina aufgrund ihrer Wichtigkeit in dieser Geschichte durchaus im Klappentext hätte erwähnen können. So gab es innerhalb beider Handlungsbögen immer mal wieder kleinere Längen, die in meinen Augen aufgrund der Länge des Buches zum einen unnötig, zum anderen aber auch ein wenig vermeidbar gewesen wären.

Was mich dann schlussendlich aber doch so richtig überzeugt hat, war der zum Ende hin noch mal an Fahrt aufnehmende Spannungsbogen. Die Überleitung zu Band zwei ist sicherlich ein kleines bisschen gemein, da ich Nikolai, Zoya und all die anderen Charaktere aber so gerne begleite, freue ich mich schon wirklich auf die Fortsetzung zu dieser Geschichte.


Fazit
Als Fan des Grishaverse kann man diese Geschichte eigentlich gar nicht nicht mögen. Nikolai ist ein ausgesprochen interessanter Charakter, der sicherlich noch ein wenig seines Potenzials in der Fortsetzung entfalten kann, ihn und die übrigen Figuren bei ihren Abenteuern zu begleiten hat mir aber wirklich viel Freude beim Lesen gemacht.

Dafür gibt es alle fünf Bücherstapel von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.01.2023

Eine positive Überraschung

Bridgerton - Mitternachtsdiamanten
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Worum geht’s?
Eigentlich ist Hyacinth eine ausgesprochen gute Partie – wenn sie nicht jedem beweisen müsste, dass sie nun einmal die Klügste im Raum ist. Als sie auf Gareth St. Clair trifft, findet sie ...

Worum geht’s?
Eigentlich ist Hyacinth eine ausgesprochen gute Partie – wenn sie nicht jedem beweisen müsste, dass sie nun einmal die Klügste im Raum ist. Als sie auf Gareth St. Clair trifft, findet sie einen ebenbürtigen Gegner, der nicht nur ihr Herz, sondern auch ihr Hirn ins stolpern bringt. Während ihre Mutter schon die Hochzeitsglocken läuten hört, will Hyacinth Gareth eigentlich bloß bei der Übersetzung eines Tagebuches helfen – was bis zu dem Zeitpunkt gut geht, an dem ausgerechnet Gareth ihre ganze Welt mit einem einzigen Kuss auf den Kopf stellt.


Meine Meinung
Obwohl ich die Reihe um die Familie der Bridgertons wirklich gerne mag, haben mich die letzten Bände irgendwie nicht mehr so sehr begeistern können, wie das zu Anfang der Fall war. So richtig überrascht hat mich das bei der länge der Reihe eigentlich nicht, aber vielleicht auch gerade deswegen war meine Freude umso größer, als ich dieses Buch gelesen habe.

Der Schreibstil der Autorin hat sich wie immer flüssig und unterhaltsam lesen lassen, was mir noch immer wirklich gut gefällt. Die fehlenden Artikel von Lady Whistledown an den Kapitelanfängen habe ich zwar vermisst, die kleinen Ersatzkommentare zum Handlungsort waren aber mitunter auch ganz witzig geschrieben, weshalb ich mich daran nicht besonders aufgehangen habe.

An Hyacinth mochte ich nicht nur ihre schlagfertige und spontane Art, sondern ganz besonders die Tatsache, dass man sie in den vorherigen Büchern praktisch nebenbei aufwachsen sehen konnte, ohne, dass sie als Charakter in den Vordergrund gedrängt wurde. In Kombination mit Lady Dunbury mochte ich sie fast noch lieber als mit Protagonist Gareth, denn unterhaltsamerere Charaktere kann ich mir praktisch gar nicht vorstellen.

Was mich an Gareth so ein ganz kleines bisschen gestört hat, waren zum einen seine anfänglichen Beweggründe für die Verlobung mit Hyacinth, zum anderen aber auch sein etwas sprunghafter Charakter. Als Konflikt haben sich beide Punkte geeignet, wirklich aufgegriffen wurden sie dann allerdings leider nicht – was grundsätzlich kein Weltuntergang war, gleichzeitig aber auch den drohenden Konflikt auf recht unelegante, wenn auch erfolgreiche Art umschifft hat. Abgesehen davon mochte ich die Dynamik zwischen den beiden Protagonisten aber wirklich gerne, was in Kombination mit dem unterhaltsamen Handlungsbogen und der kreativen Idee zur Geschichte wirklich Spaß beim Lesen gemacht hat.


Fazit
Dieses Buch hat mich nach einigen etwas schwächeren Bänden in der Reihe wirklich positiv überrascht. Ich hatte unglaublich viel Spaß dabei, Hyacinth und Gareth bei der Suche nach den Diamanten zu begleiten und ihre sich entwickelnde Beziehung dabei zu beobachten.

Von mir gibt es dafür volle fünf Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2023

Highlight zum Jahresbeginn

Das irrationale Vorkommnis der Liebe – Die deutsche Ausgabe von »Love on the Brain«
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Worum geht’s?
Für Bee geht ein Traum in Erfüllung, als ihr eine Stelle im BLINK – Projekt angeboten wird. Als Frau in den Naturwissenschaften könnte ihr dieser Job endlich den verdienten Karrierekick einbringen, ...

Worum geht’s?
Für Bee geht ein Traum in Erfüllung, als ihr eine Stelle im BLINK – Projekt angeboten wird. Als Frau in den Naturwissenschaften könnte ihr dieser Job endlich den verdienten Karrierekick einbringen, um nicht länger als bessere Hilfskraft zu forschen. Bei all der Freude über die Chance ihres Lebens gibt es aber einen ganz gewaltigen Haken: Co-Leiter bei BLINK ist ausgerechnet Levi Ward – und der kann Bee schon seit der Promotion auf den Tod nicht ausstehen.


Meine Meinung
Schon The Love Hypothesis hat mir so unglaublich gut gefallen, dass ich sogar fast versucht gewesen wäre, die neurowissenschaftlichen Artikel von Ali Hazelwood zu lesen. Ganz so wahnsinnig bin ich dann zwar doch noch nicht, sämtliche ihrer anderen Geschichten sind aber sofort auf meine Wunschliste gewandert - und das habe ich bei diesem Buch auch definitiv nicht bereut.

Was mir hier richtig gut gefallen hat, war nicht bloß der Humor der Erzählung, sondern vor allem die Dynamik der beiden Charaktere. Die Entwicklungen zwischen ihnen sind zugegebenermaßen wirklich vorhersehbar, aber für eine Weile kann man das tatsächlich ganz gut ignorieren und sich so richtig in der unterhaltsamen Handlung verlieren. Die Mischung aus Naturwissenschaften, Romantik und einer Prise Gesellschaftskritik hat mich dabei sehr gut unterhalten können und trotz eher wenigen Überraschungen definitiv nicht gelangweilt.

An Levi hat mir im Großen und Ganzen seine sympathische Art gefallen, auch wenn ich zugeben muss, dass seine mangelnde Kommunikationsfähigkeit ein Ausmaß angenommen hat, mit dem ich dann angesichts seines Alters doch so ein wenig meine Probleme hatte. Im Endeffekt ist er ein großes Geheimnis, das man erst beim Lesen so langsam entschlüsselt, ein bisschen mehr mit den Menschen um ihn herum reden hätte er aber trotz all der auf ihn einwirkenden Umstände gerne dürfen.

Bee war auf den ersten Blick ganz anders als Levi und vielleicht gerade deswegen ein wirklich interessanter Charakter, auch wenn ich mich ein kleines bisschen an sie und ihre Macken gewöhnen musste. Die Mischung aus ihrer Liebe zu Katzen und Marie Curie in Kombination mit einer ordentlichen Portion Bindungsängsten war dann schon eher ungewöhnlich, auch wenn ich immer wieder über sie und ihre Ideen schmunzeln musste.


Fazit
In diesem Buch treffen eine Menge interessanter Themen und Figuren aufeinander, was durch die wirklich humorvolle Umsetzung aber weder langweilig, noch überladen auf mich gewirkt hat. Ali Hazelwood hat mit dieser Geschichte auf jeden Fall beweisen können, dass ihr erstes Buch für mich nicht bloß ein Zufallserfolg war, weshalb ich mich schon jetzt auf weitere Veröffentlichungen aus ihrer Feder freue.

Dafür gibt es alle fünf Bücherstapel von mir.

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