Ein wenig enttäuschend
Die DrohungWorum geht’s?
Für Astrid soll in Flinstead endlich ein neuer Lebensabschnitt anfangen – wenn ihre Vergangenheit sie bloß nicht einholen würde. In der kleinen Küstenstadt will sie gegen ihre Alkoholsucht ...
Worum geht’s?
Für Astrid soll in Flinstead endlich ein neuer Lebensabschnitt anfangen – wenn ihre Vergangenheit sie bloß nicht einholen würde. In der kleinen Küstenstadt will sie gegen ihre Alkoholsucht ankämpfen und ihr Leben wieder in den Griff bekommen, als kryptische Botschaften und offen drohende Briefe auftauchen. Je mehr Astrid versucht, ihr neues Leben zu leben, desto eindringlicher werden die Drohungen – bis es zur Eskalation kommt und die Schatten ihrer Vergangenheit alles zu zerstören drohen.
Meine Meinung
Bei diesem Buch bin ich mir ehrlich gesagt selbst nicht mal ganz sicher, was hier für mich irgendwie schief gelaufen ist, denn der Klappentext hat meiner Meinung nach eine wirklich spannende Geschichte versprochen.
Da ich bisher noch kein Buch der Autorin gelesen habe, war ich doppelt so gespannt auf diese Geschichte. Während ich mit dem Schreibstil an sich noch ganz gut klar gekommen bin, hatte ich allerdings bei der Übersetzung stellenweise das Gefühl, dass bei der Auswahl bestimmter Begrifflichkeiten überhaupt nicht auf den Kontext beziehungsweise die Figur der Protagonistin geachtet wurde, was ich beim Lesen schon etwas seltsam fand.
Mit Protagonistin Astrid bin ich ehrlich gesagt nicht warm geworden, auch wenn ich sie für eine alkoholkranke Figur immer noch erstaunlich sympathisch fand. Das Thema ist sicherlich nicht unbedingt ideal um sympathische Charaktere zu schaffen, erträglich zu lesen waren die Figuren in meinen Augen aber durchaus.
Was für mich allerdings ein weitaus größeres Problem war als alkoholkranke Figuren, war tatsächlich der in meinen Augen eher enttäuschend ausfallende Spannungsbogen. In der Theorie hätten sowohl das Setting als auch die zunehmend deutlich ausfallenden Drohungen für jede Menge Spannung und Gänsehaut sorgen sollen, bei mir kam während des Lesens aber ehrlich gesagt maximal eine nüchterne Stimmung auf.
Im Nachhinein betrachtet kann ich selbst nicht mal ganz genau sagen, warum ich das Gesamtbild einfach nicht so richtig spannend fand, da ich das Buch aber immerhin beendet habe, war zu meiner Erleichterung aber immerhin eine gewisse Grundlage da, die vielleicht in einer anderen Geschichte für mich besser zum Tragen kommen könnte.
Fazit
Ich persönlich hatte mir einfach eine spannendere Geschichte unter diesem Buch vorgestellt, was schlussendlich schon ein wenig enttäuschend war. Da das Grundgerüst der Handlung aber an sich solide war, habe ich mich beim Lesen immerhin nicht gelangweilt und werde es vielleicht mit einem anderen Buch der Autorin in Zukunft noch einmal probieren.
Von mir gibt es dafür drei Bücherstapel.