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Veröffentlicht am 26.04.2023

Der Reiz der Berge

Bergfreundinnen
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Was macht die Faszination Berge aus? Vielen reicht es ja schon, sie von unten zu bewundern. Wahren Bergfreundinnen genügt das nicht. Sie müssen rauf, ob zu Fuß, mit dem Mountainbike oder mit Skiern. Die ...


Was macht die Faszination Berge aus? Vielen reicht es ja schon, sie von unten zu bewundern. Wahren Bergfreundinnen genügt das nicht. Sie müssen rauf, ob zu Fuß, mit dem Mountainbike oder mit Skiern. Die Freiheit liegt auf dem Berg.

Für Anfänger ist es jedoch immer ratsam sich jemandem Erfahrenen anzuvertrauen, der einem in verschiedene Techniken einweist bzw. seine Erfahrungen an einem weitergibt. Aber auch der Profi ist in den Bergen gerne mit einem Buddy unterwegs.

Berge sind Herausforderungen, sie zwingen uns, unsere Komfortzonen zu verlassen, über unsere persönlichen Grenzen hinauszugehen, denn nur so können wir über uns hinauswachsen. Und das fühlt sich richtig gut an.

Im Buch ‚Bergfreundinnen‘ gibt es ein kleines ABC fürs Anfangen. Das sollte man sich als Neuling unbedingt genauer ansehen. Die Tipps reichen von den Alpenvereinen, über Ausrüstung, Tourenwahl bis zum Wetter und der planvollen Zeit.

Ein wichtiges Thema ist die Selbsteinschätzung. Es kann absolut gefährlich werden, sich selbst zu überschätzen. Es sollte vermieden werden, sich plötzlich in einer Situation zu befindet, wo man sich fragt, wie bin ich da nur reingeraten und was mache ich jetzt. Okay, es kann trotzdem passieren. Jetzt heißt es vor allem die Angst unter Kontrolle zu bringen. Genau deshalb, sollte man in den Bergen nicht nur körperlich fit, sondern auch mental stabil sein.

Im Buch finden wir Adressen von Bergfrauen-Communitys, denen man sich anschließen kann. Aber auch ein Kapitel über die dunkle Seite der Berge: dem Bergtod.

Auch ich bin dem Reiz der Berge verfallen, deshalb übte das wunderschöne Cover mit den drei Freundinnen, die auf einem Felsvorsprung sitzen, große Faszination auf mich aus. Was ich von dem Buch erwartete, waren Inspiration, Motivation, Leidenschaft, neue Blickwinkel. Leider war das Buch der drei Bergfreundinnen für mich nicht der große ‚Bringer‘. Der berühmte Funke sprang nicht auf mich über. Die Interwies mit verschiedenen Sportlerinnen sind für Otto-Normal-Frau zwar interessant, aber sie wirken eher entmutigend auf Normal-Sportlerinnen wie mich.

Fazit: Das Buch bietet einiges an Insiderwissen, ist jedoch kein Buch für mich. Ich habe mich als Normal-Sportlerin hier nicht wieder gefunden.

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Veröffentlicht am 15.03.2023

Erfolgsgeheimnis: Selbstgespräche

Dolce Vita für die Seele
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Die Autorin verspricht Lebensfreude und Inspiration durch Selbstgespräche. "Wine Self-Talk" ist dein kleines, 15-minütiges Wohlfühlritual. Es wird allerdings betont, dass Alkohol nicht unbedingt erforderlich ...


Die Autorin verspricht Lebensfreude und Inspiration durch Selbstgespräche. "Wine Self-Talk" ist dein kleines, 15-minütiges Wohlfühlritual. Es wird allerdings betont, dass Alkohol nicht unbedingt erforderlich ist, jedes andere Getränk, dass in uns ein gutes Gefühl auslöst, ist genauso geeignet.

Die Autorin schreibt leicht und spritzig. Wenn man ihr glaubt, ist alles ganz easy. Aber ist das auch so? Kristen Helmstetter bietet im Praxisteil des Buches viele vorgefertigte Self-Talk-Texte, die man entweder übernehmen oder auch eigene Texte einwickeln kann, an um die eigene Kreativität in Schwung zu bringen.

Grundsätzlich finde ich kleine Auszeit und Meditationspausen positiv. Sicherlich stellt sich mit diesen Texten auch ein positives Gefühl ein. Da ich schon vor Jahren mit Selbsthypnose und Affirmationen gearbeitet habe und ich damit gute Erfolge erzielte stoßen mir die vorgegebenen Texte oft unangenehm auf. Hier ein Beispiel: ‚Ich habe so viele originelle Ideen. Sie hängen an den Bäumen, reif und bereit, gepflückt zu werden.‘ Ich habe gelernt, das Unterbewusstsein unterscheidet nicht. Es nimmt alles wörtlich. Also hält es Ausschau in den Bäumen. Nicht gut. Also besser eigene und wohlüberlegte Texte zusammenstellen.

Insgesamt ist mir das Buch zu übertrieben positiv bzw. zu amerikanisch. Die zahlreichen Wiederholungen empfand ich als nervig.

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Veröffentlicht am 06.03.2023

Finde deine Lebensfreude

Das Meer und ich
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Tessau Randaus Bücher habe ich mich seit ihrem ersten Buch „Der Wald, vier Fragen, das Leben und ich“ begeistert. Die Autorin ist Journalistin und Stress- und Burnout-Beraterin und trifft mit ihren inspirierenden ...



Tessau Randaus Bücher habe ich mich seit ihrem ersten Buch „Der Wald, vier Fragen, das Leben und ich“ begeistert. Die Autorin ist Journalistin und Stress- und Burnout-Beraterin und trifft mit ihren inspirierenden Geschichten genau auf den Punkt.

Das schmale Büchlein ist hübsch gestaltet und wirkt mit seiner goldenen Schrift auf dem Cover sehr hochwertig. Man nimmt es gerne zur Hand. Auch im Innern finden sich ansprechende Zeichnungen. Aber leider bin ich diesmal vom Inhalt enttäuscht. Ich hatte mir mehr erwartet. „Das Meer und ich“ schaffte es nicht, mich mit auf die Reise nehmen. Die Erzählung von der Frau, die sich auf der Insel eine Auszeit vom Alltag gönnen möchte und die, die Lebenskünstlerin Lena kennenlernt, hat mich tatsächlich nicht gepackt. Die Geschichte lässt sich leicht lesen. Doch gelang es mir nicht, weder zu Lena noch zu der Frau, eine echte Verbindung aufzubauen.

Intention des Büchleins ist es, einen neuen Blickwinkel zu gewinnen. Grundtenor ist, dass es sinnlos ist, sich über Dinge zu ärgern, die nicht zu ändern sind und dass es immens wichtig ist, alte Gedankenmuster zu überdenken sich und seinen Körper zu akzeptieren und Dankbarkeit im Leben zu erlangen.

Vielleicht bin ich auch ein zu glücklicher Mensch, dass ich dem Stoff nichts abgewinnen konnte.

Albert Einsteins Zitat: ‚Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert,‘ sollte uns zu denken geben.

Fazt: Ein leicht und flüssig lesbares Büchlein mit wertvoller Botschaft.

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Veröffentlicht am 06.03.2023

Suche nach Wurzeln

Die Zeit zwischen uns
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Inhalt:
Elise wächst in den 1930er Jahren in einem kleinen Dorf in der Normandie auf. Als sie William kennenlernt, einen Freund ihres Bruders, verliebt sie sich Hals über Kopf in den charmanten, gutaussehenden ...



Inhalt:
Elise wächst in den 1930er Jahren in einem kleinen Dorf in der Normandie auf. Als sie William kennenlernt, einen Freund ihres Bruders, verliebt sie sich Hals über Kopf in den charmanten, gutaussehenden Amerikaner. Aber dann bricht der Krieg aus, und als William als Soldat nach Frankreich zurückkehrt, geschieht das Unfassbare, er kommt am Omaha Beach ums Leben. Hank, sein bester Freund, verspricht, sich um die junge Frau zu kümmern und nimmt sie mit nach Amerika. Elise jedoch kann ihre große Liebe nicht vergessen.
Boston 2009: Lucy beschließt nach dem Tod ihres geliebten Großvaters, bei dem sie aufgewachsen ist, sich allein auf die lang geplante Reise in die Normandie zu machen, die Heimat ihrer Großmutter, die sie nie kennengelernt hat. Dort hofft sie, die Wahrheit über ihre Herkunft herauszufinden. Und als Lucy nun tief in die Vergangenheit ihrer Familie eintaucht, enthüllt sich die ganze Tragik einer schicksalhaften Geschichte von Liebe und Verlust, die auch ihr Leben dramatisch verändern wird.


Meine Meinung:
In zwei Zeitsträngen wird die dramatische Geschichte von Elsie und Lucy erzählt. Es ist die Geschichte einer großen Liebe in den 1930er Jahren und die Suche nach Wurzeln im Jahre 2009. Im zweiten Teil der Geschichte kommt Lucys Großvater zu Wort. Mich hat gerade seine Geschichte sehr berührt, auch wenn einiges vorhersehbar war. Die Autorin schreibt flüssig und gut lesbar. Leider konnte ich zu Elsie keine Verbindung aufbauen und auch Lucys Verhalten blieb mir in einigen Teilen unverständlich. Auch hatte das Buch für mich einige Längen. Dafür musste man Großvater Hank einfach lieben. Er war mein absoluter Liebling in diesem Buch. Er hatte ein so großes Herz. Ich habe mit ihm und Ned stellenweise sehr gelitten.

Fazit: Ein gut lesbarer Roman, der nebenbei auch Geschichte näherbringt.

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Veröffentlicht am 27.02.2023

Jugendfreundschaft

Roxy
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Marc Berger lebt in Berlin. Jetzt ist er unterwegs nach München. Zur Beerdigung seines einst besten Freundes. Roy, der Unternehmersohn hatte alles, ihm standen sämtliche Möglichkeiten offen, während Marc ...


Marc Berger lebt in Berlin. Jetzt ist er unterwegs nach München. Zur Beerdigung seines einst besten Freundes. Roy, der Unternehmersohn hatte alles, ihm standen sämtliche Möglichkeiten offen, während Marc in eher kleinbürgerlichen Verhältnissen aufwuchs, wobei seine Großmutter mütterlicherseits eine echte Baronin war. Marc erinnert sich an schöne und weniger schöne Erlebnisse mit Roy, der angeblich gerne mit ihm getauscht hätte. Sie hatten Träume. In der Edeldisco «Roxy» wurde gefeiert und abgehangen, es traf sich dort die gesamt Glamourwelt. Und doch gab es eine Rivalität zwischen ihnen. Wer macht das Rennen um Carolin?. Schließlich kam es zum Bruch.

Das Buch erzählt in Rückblenden aus der Perspektive von Marc, die Geschichte ihrer Freundschaft. Sie spielt sich in den 80er Jahren ab. Man merkt ziemlich bald, dass es eine Weile her ist, dass die beiden sich gesehen haben, und irgendetwas ist mit dieser Freundschaft passiert. Roy war der lässige Typ, er konnte sich in Ideen verrennen, verlor aber auch sehr schnell wieder die Lust an allem. Er gab vor, alle zu durchschauen, war ein Zyniker. Mir war er nicht sympathisch. Ein Snob. Und Marc? Ein für mich eher blasser Charakter.

Ich muss gestehen, ich bin mit keinem der Protagonisten warm geworden. Die Geschichte hatte auch etliche Längen. Aufschlussreich fand ich allerdings das Gleichnis auf den Seiten 66 und 67 vom armen und reichen Mann, die am Himmelstor von Petrus nach ihrem Wunsch gefragt werden.

Leider hat mich der Debütroman von Johann von Bülow nicht völlig überzeugt.

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